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Golf GTD: Welche max. Drehzahl bei welcher Öltemparatur?

Themenstarteram 24. Febuar 2011 um 12:31

Bis zu welcher max. Drehzahl bei welcher Öltemparatur dreht Ihr eigentlich Euren GTD?

Hintergrund:

Mein Arbeitsweg ( 24 Km ) besteht praktisch nur aus Autobahn. Gerade in der kälteren Jahreszeit dauert es ja ziemlich lange, bis der GTD "heizfeste" 80 Grad Öltemparatur erreicht hat, meistens bin ich dann schon fast am Ziel :(

Bisher halte ich es so, dass ich ihn unter 60 Grad möglichst nicht über 2.000 drehe, was knapp 120 Km/h im 6. Gang entspricht = Verkehrshindernis ;).

Ab 60 Grad drehe ich bis max. 2.500, meistens aber max. 130 Km/h (~2.200 U/Min), ab 80 Grad gilt dann "Feuer frei".

Wie seht Ihr das? Zu vorsichtig? Zu unvorsichtig? Genau richtig?

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35 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von micsto

Bis zu welcher max. Drehzahl bei welcher Öltemparatur dreht Ihr eigentlich Euren GTD?

Hintergrund:

Mein Arbeitsweg ( 24 Km ) besteht praktisch nur aus Autobahn. Gerade in der kälteren Jahreszeit dauert es ja ziemlich lange, bis der GTD "heizfeste" 80 Grad Öltemparatur erreicht hat, meistens bin ich dann schon fast am Ziel :(

Bisher halte ich es so, dass ich ihn unter 60 Grad möglichst nicht über 2.000 drehe, was knapp 120 Km/h im 6. Gang entspricht = Verkehrshindernis ;).

Ab 60 Grad drehe ich bis max. 2.500, meistens aber max. 130 Km/h (~2.200 U/Min), ab 80 Grad gilt dann "Feuer frei".

 

Wie seht Ihr das? Zu vorsichtig? Zu unvorsichtig? Genau richtig?

Das halte ich ziemlich ähnlich. Unter 60-65°C Öl bleibe ich unter 2000U/min und gebe nur wenig Gas.

Bis 75°C dann unter 3000U/min mit maximal Halbgas. Bei >75°C fahre ich dann ohne Einschränkungen.

Warum man bei 120 km/h ein Verkehrshindernis sein soll, entzieht sich meinem rationalen Verstand.

Themenstarteram 24. Febuar 2011 um 14:12

Zitat:

Original geschrieben von diddi4

Warum man bei 120 km/h ein Verkehrshindernis sein soll, entzieht sich meinem rationalen Verstand.

Hast Du nicht das ";)" hinter "Verkehrshindernis" gesehen?

War also nicht wirklich ernst gemeint,

kannst Dich wieder beruhigen ;) (<= ACHTUNG: ZWINKERN )

Je schneller ich fahre, desto schneller wird das Öl warm, desto schneller kann ich fahren. Hilft vorallem im Winter, auch der Heizung :D

Ich würde ja verrückt werden, so penibel Öltemp. und Drehzahl abzugleichen. Und man sollte nicht vergessen, auch eine Belastung mit hoher Last bei niedriger Drehzahl ist genau so schlimm wie zu hohe Drehzahl, dann lieber doch etwas mehr drehen anstatt den kalten Motor im Drehzahlkeller zu fordern.

Der GTD ist noch lange kein hochgezüchteter Rennmotor, der kann das schon ab ;)

Themenstarteram 24. Febuar 2011 um 14:21

Zitat:

Original geschrieben von Amok83

Das halte ich ziemlich ähnlich. Unter 60-65°C Öl bleibe ich unter 2000U/min und gebe nur wenig Gas.

Bis 75°C dann unter 3000U/min mit maximal Halbgas. Bei >75°C fahre ich dann ohne Einschränkungen.

Danke für die Antwort.

D.h. ab ca. 65 Grad bist Du also schon deutlich flotter unterwegs als ich.

Wenn ich mich nicht irre, entsprechen 3.000 U/Min im 6. Gang ja so ungefähr 160 Km/h (oder?), d.h. 140 - 150 Km/h ab 65 Grad sollten drin sein.

Wie sehen das die anderen? 140 - 150 Km/h ab 65 Grad ok, oder zu schnell?

Zitat:

Original geschrieben von micsto

 

Wie sehen das die anderen? 140 - 150 Km/h ab 65 Grad ok, oder zu schnell?

Ich hab mir mal sagen lassen, bei 60° hat das Öl schon 90% Schmierfähigkeit, ist also quasi schon fast voll belastbar.

Also sollte das wirklich kein Problem sein, zudem das Öl bei Tempo 150 wohl im sekundentakt wärmer wird.

Themenstarteram 24. Febuar 2011 um 14:28

Zitat:

Original geschrieben von Diabolomk

Je schneller ich fahre, desto schneller wird das Öl warm, desto schneller kann ich fahren. Hilft vorallem im Winter, auch der Heizung :D

Ich würde ja verrückt werden, so penibel Öltemp. und Drehzahl abzugleichen. Und man sollte nicht vergessen, auch eine Belastung mit hoher Last bei niedriger Drehzahl ist genau so schlimm wie zu hohe Drehzahl, dann lieber doch etwas mehr drehen anstatt den kalten Motor im Drehzahlkeller zu fordern.

Der GTD ist noch lange kein hochgezüchteter Rennmotor, der kann das schon ab ;)

Das ist in der Tat ein nicht unwesentlicher Aspekt: Je langsamer man "tuckert", desto länger dauert es, bis der Motor warm ist. Daher ja auch meine Frage an die Allgemeinheit, ob mein Vorgehen nicht eher zu konservativ ist.

Zum Thema Last bei niedriger Dreahzahl:

Ich denke, dass 2.000 U/Min im 6.Gang nicht zu wenig sind, da ist er im Bereich des vollen Drehmohments, also sollte die Motorlast nicht allzu hoch sein. Oder bin ich da jetzt völlig im falschen Film?

Themenstarteram 24. Febuar 2011 um 14:30

Zitat:

Original geschrieben von Diabolomk

Ich hab mir mal sagen lassen, bei 60° hat das Öl schon 90% Schmierfähigkeit, ist also quasi schon fast voll belastbar.

Also sollte das wirklich kein Problem sein, zudem das Öl bei Tempo 150 wohl im sekundentakt wärmer wird.

Danke, guter Hinweis!

Nach meinem wissen, ist die Belastung der Kurbelwellenlager je hoher desto mehr Kraft darauf kommt, je niedriger die Drehzahl, desto schlechter die Schmierung. Also sollte das Kurbelwellenlager gerade bei aufgeladenen Motoren im Bereich 1500-2000rpm am stärksten belastet werden, neben dem Anlassvorgang.

Themenstarteram 24. Febuar 2011 um 15:16

Zitat:

Original geschrieben von Diabolomk

Nach meinem wissen, ist die Belastung der Kurbelwellenlager je hoher desto mehr Kraft darauf kommt, je niedriger die Drehzahl, desto schlechter die Schmierung. Also sollte das Kurbelwellenlager gerade bei aufgeladenen Motoren im Bereich 1500-2000rpm am stärksten belastet werden, neben dem Anlassvorgang.

:eek:

Demnach müsste ich ja entweder mit deutlich weniger oder mit deutlich mehr Drehzahl fahren.

Kann mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass bei wenig Gas im 6. Gang und 2.000 U/Min - also quasi nur beim Halten der Geschwindigkeit - eine großartige Belastung entsteht, oder?

Ich bin immer davon ausgegangen, das eine hohe Last bei niedrigen Drezahlen primär nur dann entsteht, wenn man ordentlich Gas gibt, da der Motor dann bei der Beschleunigung gegen die große Übersetzung "ankämpfen" muss...

Also ich find es etwas übertrieben, aber wenn du so klar kommst dann lass es doch so!

Den Luxus von viel Drehmoment und langer Übersetzung wie beim Diesel hat nicht jeder Fahrer beim Warmfahren.

Im Polo 1.2 muss man auch mal im Winter den kalten Motor ziemlich hoch drehen um auf die Autobahn aufzufahren. ;)

Lässt sich halt nicht ändern wenn man wo hin muss.

Zitat:

Original geschrieben von micsto

Zitat:

Original geschrieben von Amok83

Das halte ich ziemlich ähnlich. Unter 60-65°C Öl bleibe ich unter 2000U/min und gebe nur wenig Gas.

Bis 75°C dann unter 3000U/min mit maximal Halbgas. Bei >75°C fahre ich dann ohne Einschränkungen.

Danke für die Antwort.

D.h. ab ca. 65 Grad bist Du also schon deutlich flotter unterwegs als ich.

Wenn ich mich nicht irre, entsprechen 3.000 U/Min im 6. Gang ja so ungefähr 160 Km/h (oder?), d.h. 140 - 150 Km/h ab 65 Grad sollten drin sein.

 

Wie sehen das die anderen? 140 - 150 Km/h ab 65 Grad ok, oder zu schnell?

Ich habe leider keine Autobahn vor der Haustür, deswegen beziehen sich die genannten Daten auf Überlandfahrt und herausbeschleunigen aus Städten und Dörfern. Wichtig ist, wie schon gesagt wurde, aber nicht hauptsächlich die Drehzahl, sondern die Last. Wenn du bei eiskaltem Motor im 6ten Gang und 1200U/min das Gas durchtrittst, dann tust du dem Motor auch nichts gutes. Also am besten sinnige Drehzahl und wenig Gas bis er halbwegs im Betriebsbereich ist.

 

Btw. wenn es richtig kalt ist (< -15°C) und ich lange Strecken bergab fahren, dann sinkt meine Öltemperatur manchmal auch wieder unter die 70°C. Dann fahre ich aber nicht extra nochmal warm ;)

Hallo,

Zitat:

Original geschrieben von micsto

Bis zu welcher max. Drehzahl bei welcher Öltemparatur dreht Ihr eigentlich Euren GTD?

Hintergrund....

Gnaz ehrlich - da mache ich mir keinen Kopf drum. Ich jage den Motor zwar kalt nicht an den drehzahlbegrenzer, aber wenn ich von der Arbeit losfahre, gehts auch nach 2 min direkt auf die Autobahn und da überolasse ich es dem DSG, die Schaltpunkt zu legen, wenn ich beschleunige, aber ich fahre dann sicherlich nicht 80km/h.

Ich habe es bisher immer so gehalten, dass ich den Motoren einfach im kalten Zustand mit normalen Drehzahlen (untere Gänge frühzeitig schalten), ansonsten halt normal fahrend warmgefahren habe.

Bei der Qualität der Öle die VW seit langem verlangt, dürfte das wohl kein Problem sein. Zudem verlängert zu zögerliches Fahren eher den Warmlaufprozess.

Mein von mir seit zwanzig Jahren nach dieser eigenen Richtschnur bewegter TD-LLk hat dies bestens (wie auch die anderen von mir bewegten Fahrzeuge) verkrafte und zeigt sich noch kerngesund. Öltemperaturanzeige hat der natürlich noch nicht, jedoch dürfte ein Blick auf die Wassertemperaturanzeige eigentlich auch schon aussagekräftig genug sein um ein vernünftiges und einigermassen verschleissarmes Warmfahren bewerkstelligen zu können. Ausserdem, Hand auf's Herz - welcher normale Mensch streßt einen kalten Motor.

Als Hilfsmaßnahme bei Extremtemperaturen vielleicht auch mal die Heizung erst nach einigen Kilometern in Betrieb zu nehmen. Das hilft dem Motor dann auch im begrenzten Maße schneller gesunde Temperaturen zu erreichen.

Das bei längeren Bergabpassagen bei kalter Witterung die Motor- und damit Kühlflüssigkeit- und Öltemperatur fällt ist auch plausibel und an den Anzeigeinstrumenten opptisch nachvollziehbar. Der TD-LLK zumindest (wie wohl auch modernere TDI's) fällt dann je nachdem schon eher extrem in den Temperaturen ab.

Wenn der Motor zuvor aber schon seine (halbwegs) Betriebstemperatur erreicht hatte, sehe ich darin auch kein entscheidendes Problem. Die verflogenen Gradzahlen sind normalerweise auch bei einigermassen moderaten Belastungen im Nu wieder dabei. Eine Extraschonung in diesen Fällen kann meines Erachtens auch unterbleiben.

Mindestens so wichtig wie angepasstes Warmfahren ist aber, gerade bei Turbomotoren, auch das auch auf den letzten Kilometern, gerade nach Vollgasetappen oder hoher Belastung im betriebswarmen Motorzustand, gemütliche Ausrollen. Ansonsten werden Schäden am Turbolader gefördert (Verbrennung und Ablagerung von Öl in der Turboladerschmierung). Auch wenn auch schon so alte Turbomotoren wie mein TD-LLK als Gegenmassnahme eine elektrische Wasserpumpe besitzen, welche auch nach Abstellen des Motors zeitlich begrenzt weiter die Wasserkühlung des Turboladers in Gang halten, macht dies jedoch weiterhin durchaus Sinn.

Grüße vom "Moselstrand"

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