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Golf 8 - Finanzierung/Leasing

VW Golf 8 (CD)

Hallo,

kann mir jemand die vor und Nachteile von einem Leasing Fahrzeug erläutern?

Ich will eigentlich einen Golf 8 Neuwagen kaufen. Habe hier auch einen Beitrag schon.

Jetzt haben mir mehrere Leute empfohlen , ich solle doch Leasing machen.

Doch bei Rückgabe des Fahrzeug gibt es doch bestimmt Probleme,,,, das ein Kratzer oder kleine Beule und innen Kratzer usw.

Da muss man ja Angst haben beim Einkaufen , dass einer gegen das Fahrzeug kommt usw.

Wie sieht es da genau aus?

Der eine Verkäufer , wenn sie das Fahrzeug zurück geben wird das Fahrzeug bei uns für 200Euro aufbereitet.

Auf die Frage was ist mit Kratzer und beulen keine Antwort.

Der andere Verkäufer der mir das beste Angebot für einen Kauf gemacht hat,

meint bei Leasing muss man vorsichtig sein . Wenn das Fahrzeug wieder zurück gegeben wird.

Leasing für 4 Jahre,

Anzahlung 10000Euro

Monatliche Rate ca 70Euro

Oder Fahrzeugkauf ca. 27500Euro

Danke vielmals

LG

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449 Antworten

Zitat:

@exosvw86 schrieb am 25. Februar 2021 um 16:26:00 Uhr:

Wenn du jetzt allein den Wertverlust eines Neuwagen rechnest, der im Schnitt bei 24% im ersten Jahr liegt, dann hast du schon ein Argument weshalb man sich keinen Neuwagen kaufen sollte.

Man darf aber auch nicht den Fehler machen mit Listenpreisen beim Barkauf zu rechnen. Da stehen schon mal 20 % oder noch weniger auf dem Kaufvertrag.

Und viele vergessen die Überführung beim Leasing. Auf 24 Monate sind das nochmal 30-40 € monatl. extra. Ein gekauftes Auto fährt man meist mehrere Jahre, da relativiert sich dieser Einmalbetrag viel stärker.

Bei der Versicherung zahlt man extra für die Gap-Deckung. Es gibt schon noch ein paar "Kostenfallen" beim Leasing.

Unattraktiv wird es auch oftmals bei Vielfahrern. Ich brauche 30.000 km jährlich und da explodieren die Leasingraten.

Wer wenig fährt und alle 2 Jahre ein neues Auto will, da kann es anders aussehen. Nur zu verschenken hat niemand etwas.

Zitat:

@Manager2008 schrieb am 25. Februar 2021 um 19:12:06 Uhr:

Genau, und wenn du Pech hast, ist das Geld halt weg.

8% Rendite im Durchschnitt am Aktienmarkt die letzten 50 Jahre sind für mich Sicherheit genug.

@Pauli1990

Also entweder du bist in wirtschaftlichen Belangen völlig ahnungslos.

 

Denn dann würdest du auch das Verlustrisiko als mögliches Szenario in Betracht ziehen.

 

Oder du profitierst davon und bist skrupellos genug, dich mit solchen Details nicht aufzuhalten.

 

Wenn du tatsächlich davon lebst, dann kennst du die betreffenden Aufklärungs-Pflichten sicher genau und kannst dir hier im Forum den Luxus leisten, die betreffenden Risiken komplett auszublenden.

 

Denn ich hoffe für dich, das du nicht so dumm bist, diese undifferenzierte Geschichte von den quasi garantierten 8 % Gewinnen selbst zu glauben.

Jeder Mensch, der nicht komplett daneben ist, durchschaut solche Sprüche sowieso sofort.

Leid tun mir nur Leute, denen du mit solchen Aussagen schweren Schaden zufügen kannst.

Wenn du so skrupellos bist, wie du hier für mich rüber kommst, dann wirst du aber in höchstem Maße vorsichtig sein, das dir niemand einen Beratungsfehler nachweisen kann.

Oh mein gott... Es geht schon wieder los mit dem negativ reden des leasing :-( es gibt hier einen, der wettert nur dagegen und nur seine Meinung zählt... Ich bin raus :-)

Oh mein Gott, es geht schon wieder los mit der Glorifizierung des Aktien Marktes, wo jeder garantiert über Nacht reich wird

Ich sag nur, wie ich das Ganze beurteile.

Wenn dir Leasing und der Aktienmarkt nicht gefällt, dann kannst du das Auto ja auch in bar bezahlen.

Darf ja jeder für sich selber entscheiden, wie er es für sich am besten einschätzt.

Ich schreibe hier nur dass, wie ich es für mich handhabe.

Das ist voll ok, wie du das handhabst für dich.

Solltest du aber in dem Geschäft tätig sein, dann gehst du mit solchen Aussagen den entscheidenden Schritt zu weit.

Zitat:

@Pauli1990 schrieb am 25. Februar 2021 um 23:49:53 Uhr:

Ich sag nur, wie ich das Ganze beurteile.

Wenn dir Leasing und der Aktienmarkt nicht gefällt, dann kannst du das Auto ja auch in bar bezahlen.

Darf ja jeder für sich selber entscheiden, wie er es für sich am besten einschätzt.

Ich schreibe hier nur dass, wie ich es für mich handhabe.

Lasse es... Es bringt nix bei beratungsresisstenten menschen

Zitat:

@Manager2008 schrieb am 25. Februar 2021 um 23:29:55 Uhr:

Oder du profitierst davon und bist skrupellos genug, dich mit solchen Details nicht aufzuhalten.

Er profitiert voll davon, wenn er hier im Forum Tipps gibt, wie man ein Leasing gestalten kann. :rolleyes:

@mikel1210

Sagt der beratungsresistente Mensch ;)

@Peterson1982

Was hat das mit Leasing-Gestaltung zu tun, wenn man zwei Geschäfte miteinander verknüpft, die nichts miteinander zu tun haben ?

Und wenn man potenzielle Gewinne so darstellt, als wären das sozusagen garantierte Gewinne ?

Finanzkrise ist dir ein Begriff ?

 

Mit profitieren meine ich, das er eventuell vom Leasing Geschäft lebt.

Kann nicht sein für dich, oder ?

 

Es ist schon ein kleiner Unterschied, ob ein Bobo mit genügend „Spielgeld“ ein Auto least, das er sowieso nicht braucht, weil er nur so wenige km fährt, das ein Taxi oder Mietwagen insgesamt billiger wäre.

Und dann noch angeblich seit Jahren so viele Gewinne mit seinen Aktien macht, das er sozusagen gratis ein Auto gestellt bekommt.

 

Oder ob jemand das Auto wirklich braucht, der flexibel bleiben möchte und sich nicht von irgendwelchen Firmen oder auslaufenden Learning Verträgen unter Druck setzen lassen will, wenn gerade dann mal irgendwas nicht nach Plan läuft und gerade dann statt den 12 % Gewinn diesmal 12 % Verlust unterm Strich stehen.

 

Und weitere Gewinne eventuell noch Jahre auf sich warten lassen.

Aber das Auto muss jetzt her, weil der Leasing Vertrag läuft gerade aus und es ist gerade leider kein so super tolles Aktions-Angebot verfügbar.

 

Solche gutgläubigen Kunden brauchen die Firmen, da rollt der Rubel.

Zumindest so Iange alle „Zinsversprechen“ eingehalten werden.

 

Eigentlich sollte die derzeitige Situation sogar dem langsamsten klar gemacht haben, das die Dinge nicht immer nach Plan laufen.

 

Ja im Gegenteil sogar richtig schief laufen können.

Und dann ist es ein Riesen Unterschied, ob ich völlig lastenfrei bin und mit meinem Eigentum spazieren fahre.

 

Oder ob mir die Leasing Firma das Auto weg nimmt, weil ich die Zusatzbelastung durch die Leasingrate nicht mehr stemmen kann:

 

Es bleibt selbstverständlich jedem selbst überlassen, welche Risiken notwendig und sinnvoll sind.

Aber diese Gedanken sollten eigentlich nachvollziehbar sein.

 

Vor allem, wie ein Posting weiter oben genannt, von angeblich Beratungs-empfänglichen (und nicht naiven) Menschen.

Ein genutztes, gekauftes Autos ist in den meisten Fällen doch keine Wertanlage. Das verbraucht monatlich Betrag xyz, damit ich auch morgen noch damit fahren kann. Der Betrag setzt sich zusammen aus Kosten für Wartung und Verschleiß und dem Wertverlust, der entsteht, wenn Auto A „aufgebraucht” ist und ich ein neues Auto B benötige.

Dabei lasse ich einfach mal weg, dass man am Anfang Auto A bezahlen muss. Das bindet natürlich Geld, was man eventuell anders nutzen kann. Ich habe damit z.B. alle Erneuerungen an meinem 70 Jahre alten Haus bar bezahlt. Allein für alle neuen Fenster/Türen hätte ich auch ein Auto kaufen können. Die Zinsen (oder Leasingzinsen) fürs Auto waren aber noch einmal günstiger als Hypothekenzinsen.

 

Ich fahre seit über 30 Jahren neue oder neuwertige Autos, ich Wechsel sehr oft. Früher alle bar bezahlt, seit 15 Jahren zunehmend geleast. Aktuell ist Leasing unschlagbar, kaufen wäre teurer, mit mehr zeitlichem Aufwand.

Die einzige Alternative wäre eine sehr lange Nutzung, das könnte eventuell günstiger werden. Hängt aber entschieden davon ab, wie teuer der Reparaturaufwand über die Jahre wird. Eventuell könnte ein wenig gefahrener und gepflegter Zweitwagen als Youngtimer auch mal mehr im Erlös bringen. Das kann aber heute keiner sagen?

Ich nehme mal meine beiden aktuellen Autos als Beispiel. Sind aber Volvo V60 (etwa so groß wie Golf Variant), weil der Preis vor zwei Jahren besser war, als für VW. So flexibel muss man sein beim Leasing. Aber, schön sind die Volvos ja ;)

Zweimal V60 T5 (250 PS Benziner) stehen vor der Tür. Einmal für 10.000 km im Jahr, einmal für 30.000 km - für alle ist somit was dabei :D. Nehmen wir an, ich hätte jeweils sensationelle 25% Rabatt auf die Bestellfahrzeuge (also so ausgestattet wie ich das wollte) bekommen, wenn ich die gekauft hätte:

Folgende Rechnung:

V60 1 Listenpreis 56.500 € - 25% = 42.375 € : 245 € monatlichen Rate (24 Monate, 10 TKM/Jahr, inkl. Inspektion), macht fast 15 Jahre und 150.000 km, bis man bei +/- null ist. Da die Wartung mit drin ist, Verschleiß fällt nicht an, dürften das eher 20 Jahre sein und 200.000 km. Selbst dann darf keine einzige größere Reparatur kommen. Ich halte das für unwahrscheinlich. Also, bei der Rate rechnet es sich nie, den V60 zu kaufen.

V60 2 besser ausgestattet, 30.000/Jahr, 24 Monate inkl. Inspektion, LP 65.500 - 25% Rabatt = 49.125 € : 530 € monatliche Rate = acht Jahre und 240.000 km bis man bei +/- null ist. Ebenfalls ohne eine einzige Wartung oder Reparatur. Auch das ist unwahrscheinlich. Rechnet man das Geld für normale Wartung und wenig Verschleiß + Reparaturen hinzu, hätte der zweite V60 dann wohl 300.000 km runter, bis man bei dem Betrag ist, den man für Leasing bezahlt hat.

Rechnet sich eigentlich auch nicht.

Der Golf GTE (LP 45.000 €) ist mit 145 € monatlicher Rate (24 M, 10 TKM/Jahr) noch uninteressanter. Mir fehlen einach die finanziellen Argumente, die gegen Leasing sprechen. Aber, man sollte schon das finanzielle Polster haben, wenn man Macken im Leasingauto hat und das so zurück gibt, um diese zu bezahlen. Wer das nicht kann, sollte vielleicht ein 4/6/8/10 Jahre altes Schnäppchen fahren und hoffen, dass technisch alles heile bleibt. Denn, die nächste größere Reparatur könnte dann auch nicht gezahlt werden.

Warum kommt man immer mit dem völlig unpassendem Argument der Wertanlage ?

Das ist doch unbestritten, man kauft ein Auto, weil man es braucht.

Dadurch unterscheidet sich ein Barkauf oder eine Finanzierung in keinster Weise von einem Leasing-Vertrag.

Beides verursacht Kosten.

Nur der Barkauf verursacht diese Kosten sofort, damit bin ich sofort Eigentümer und bin frei in allen weiteren Entscheidungen.

Ich kann das Auto genau dann verkaufen, wann ich will und nicht zu einem möglicherweise ganz blöden Zeitpunkt.

Und ich kann mir dann ein neues Auto suchen und kaufen, wenn es gerade am besten passt.

Leasing ist genauso wie Kredit-Finanzierung nötig, wenn ich ein Problem mit dem cash flow habe, bzw. das Bargeld dringend für andere Sachen brauche.

(wie in dem Fall mit dem dringend zu sanierenden Haus, andernfalls würden auf anderer Seite hohe Kosten entstehen)

Nur irgendwelchen Fonds-Managern, die den Großteil des Gewinnes für sich selbst abgreifen, und mir dafür das gesamte Risiko aufbürden, denen muss ich mein Geld ganz bestimmt nicht anvertrauen.

Und ja, jedes Auto verbraucht monatlich einen Betrag.

Nur mit dem Unterschied, das eine Leasing-Finanzierung monatlich mehr verbraucht und einen zusätzlichen Unsicherheits-Faktor reinbringt und noch dazu meine Flexibilität erheblich einschränkt.

Es werden mir einige sehr unangenehme Einschränkungen mit dem Leasing-Vertrag auferlegt.

.) Risiko des schnellen Verlustes das benötigten Autos, wenn ich die Leasing-Rate aus irgendeinem Grund nicht bedienen kann

.) starrer Zeitpunkt der Rückgabe, andernfalls drohen recht hohe "Strafzahlungen"

.) starres Km-Limit, andernfalls drohen recht hohe "Strafzahlungen"

.) starrer Zeitpunkt der Neuanschaffung, damit kann ich den optimalen Zeitpunkt des Kaufes nicht mehr wählen.

.) ich verliere die Möglichkeit, das Auto zu einem höheren Betrag selbst zu verkaufen, denn dazu muss ich es selbst vorher mal kaufen.

Also flexibel beim Abschließen des Leasing-Vertrages bin ich genau ein einziges mal.

Und zwar, wenn ich bereits ein vollständig bezahltes Auto in meinem Eigentum habe.

Ab dann bin ich drin in der Mühle, denn der Zeipunkt ist ab dann fremdbestimmt.

Wie gesagt, ich bin nicht gegen Fremd-Finanzierung.

Wenn es notwendig ist, weil ich zu wenig Geldmittel habe, dann muss ich mich eben in Abhängigkeiten begeben.

Aber völlig kritiklos alles zu schlucken, ohne die Konsequenzen zu bedenken, das ist nicht unbedingt klug.

Nur weil heute mal ein gutes Leasing-Angebot da ist, heißt das noch lange nicht, das ich das Spiel dann nach mehreren Jahren unbegrenzt weiter fortführen kann.

Fazit:

Der Gipfel an Sorgloskeit ist, sein Geld zu investieren, um mit den Gewinnen das Auto zu finanzieren.

Sowas selbst zu machen, warum nicht, wenn ich genug Reserven habe und gerne mit dem Geld spiele.

Aber anderen zu empfehlen, das zu machen, damit begeben sich hauptberufliche Verkäufer in den illegalen Bereich.

Es hat nämlich seine Gründe, warum Finanzberater und dergleich so peinlich genaue Beratungs-Protokolle schreiben müssen.

Da sind schon viele Existenzen vernichtet worden von Leuten, denen 1000 Euro Prämie wichtiger sind als die Existenz seines Kundens, dessen Interessen sie als Berater eigentlich wahren müssten.

Denn der Kunde bezahlt den Berater zumindest indirekt.

Der Punkt ist, je mehr Unwägbarkeiten man rein nimmt in die Sache, desto riskanter und instabiler wird die ganze Sache.

Es können alle gerne alle Angebote nutzen.

Nur bitte stellt es nicht so dar, als ob man als "Leasing-Skeptiker" ein "Ewig-Gestriger" wäre.

Vielen Leuten bedeutet ihre Freiheit viel.

Und das kann einem den Kopf retten, wenn es mal blöd läuft und die "Wunder der Wunderwelt Leasing" mal nicht mehr so leicht zu tragen sind.

Was man heute so locker flockig mit "nur 500 Euro im Monat" hinschreibt, kann morgen schon den Verlust der Existenzgrundlage bedeuten.

Schon mal was vom Leverage Effekt gehört Manager2008?

Schon mal was von due diligence gehört, Peterson1982 ?

Wenn du Unternehmer bist und gute Gewinne machst, dann freut mich das für dich.

Ich vergönne dir das, wenn du hart arbeitest und erfolgreich bist, ehrlich.

Dann verstehe ich, das du alle Hebel einsetzen möchtest, um deine Gewinne zu maximieren.

Wenn du Geld wie Heu hast, dann genieße es und tue damit, was du für richtig findest.

Nur inwiefern leitest du daraus eine Empfehlung zum "Leasing für alle ohne wenn und aber" ab ?

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