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Golf 3 TDI mit Salatöl ist das Schlimm????
Hallo....wollte fragen mein freund sagt sein Golf 3 TDI fährt er mit Salatöl von Aldi....ist das schädlich für den motor???
Macht es was mit dem Verbrauch aus?????
Hat es Nebenwirkungen?????
Vielen Dank
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27 Antworten
Ich glaube diese Frage kannst Du Dir selber beantworten!
Lass es lieber sein...ein alter Vor- oder Wirbelkammerdiesel mit Zapfendüsen, O.K. aber ein TDI...niemals...
mit entsprechender Umrüstung geht das schon, schau mal bei den alternativen Kraftstoffen rein, da gibts das PÖL-Thema öfters mal
Meine Nachbarin fährt in ihrem Golf III TDI mit 90 pesen schon seit mehreren Jahren im SOmmer 100% PÖL und im Winter ein 50/50 Diesel Pöl Gemisch das ganze läuft wohl ohne Probleme seit über 50tkm.
Pöl an sich soll ja unkritischer sein als richtiger Biodiesel.
Bei dem 95er Variant meines Vaters auch. Hat schon so über 300000km zurückgelegt. Natürlich net pur das gute von Aldi aber bis zu 75% im Gemisch! Motor und Turbo noch original.
Problem ist nur, das PÖL erheblich heißer verbrennt, die Brennraumtemperaturen und Abgastemperaturen steigen erheblich an.
Fährt man normal, ist alles kein Problem, aber man sollte Dauervollgas vermeiden.
Mein Vaters Firmenwagen ist Umgerüstet auf Pflanzenöl Zweitankverfahren (die rüsten in ihrer Werkstatt um) wenn er kalt ist Diesel dann umschaltet auf Salatöl. Hat über 360000 (davon ca 100000 auf Salatöl) mittlerweile gelaufen. Man sollte bei nem TDI nicht unbedingt einfach reinkippen. Ist wirklich nicht das beste aber dauervollgasfest sind auch die TDIs mit Pflanzenöl. Bei den Pumpe Düse sieht das anders aus die können unteranderem via Chiptuning legal und mit TÜV Pflanzenöltauglich gemacht werden. Ist ne nette sachen auf salatöl umsrüsten und noch Mehrleistung haben :-).
Zitat:
Original geschrieben von pascha0815
Bei den Pumpe Düse sieht das anders aus die können unteranderem via Chiptuning legal und mit TÜV Pflanzenöltauglich gemacht werden. Ist ne nette sachen auf salatöl umsrüsten und noch Mehrleistung haben :-).
Diesen Motor würde ich NIE später gebraucht haben wollen.
Mehrleistung ensteht immer nur durch eine größere Eingespritzte Kraftstoffmenge + Luft. Die Drücke erhöhen sich, Temperaturen steigen. Und dann noch Pflanzenöl??? Das ist der schnelle Tod eines jeden Motors.
Bei Biodiesel siehts anders aus, der ist etwa gleichheiß zu verbrennen wie Diesel. Biodiesel ist nur träger und zäher, kann also bei sehr hochgezüchteten Motoren vorkommen, das die ESP bei max. Einspritzung stoppt, da der Biodiesel nicht schnell genug nachgefördert werden kann bzw. sich nicht so leicht verpressen lässt wie Normaldiesel.
Ich habe gehört von einem auf 180PS gezüchteten AFN, der Besitzer ist nur mit Pflanzenöl gefahren, immer Vollgas. Ende vom Lied: die Schaufelblätter des Turbos haben sich abgelöst, Grund: zu heiß.
180PS sind für nen AFN aber auch sowieso ne gewaltige Leistungssteigerung 70Ps plus). Und Die Pumpe Düse, naja die Kennfelder für die Einspritzung werden angepasst, gelegentlich werden andere Einpritzdüsen verwendet. Ist alles getestet und geht nicht wirklich auf die Lebensdauer. Durch die Anspassung der Kennfelder auf die andere Viskosität des Treibstoffs wird halt das Steuergerät entsprechend dem Motor optimiert. Und Biodiesel ist so ziemlich das schlimmste was du nem Dieselmotor antun kannst, das Zeug ist dermaßen Korrosiv, selbst sogenannte säurefeste Pumpem überleben reinen biodiesel Betrieb meistens nicht lange.
Und du hast recht das Pflanzenöl heißer verbrennt, deswegen hat der Motorentechniker der die Chiptuningmethode entwickelt hat das ja auch berücksichtig. Das ist kein Hinterhoftuning sondern schon seriös, mit Tüvgutachten und Garantieversicherung bei Neuwagen
Zitat:
Original geschrieben von pascha0815
Und du hast recht das Pflanzenöl heißer verbrennt, deswegen hat der Motorentechniker der die Chiptuningmethode entwickelt hat das ja auch berücksichtig. Das ist kein Hinterhoftuning sondern schon seriös, mit Tüvgutachten und Garantieversicherung bei Neuwagen
Das musst du mir mal genauer erklären:
mit weniger Pflanzenöl und weniger Druck (und damit geringere Brennraum- und Abgastemperaturen) MEHR Leistung rauszuholen :D
Der AFN verkraftet die 180PS übrigens problemloser als ein Serienmotor Pflanzenöl...
Wie das genau funktioniert weiß ich leider nicht, ich weiß nur das es Prüfstandläufe gab wo die haltbarkeit eines PD und auf Pfalnzenölumgerüsteten PD gleich war. Ok Prüfstand ist vielleicht nicht Praxis aber gleiche Bedingungen für den Motor. Und was der Gute Herr mit den kennfeldern macht bleibt leider sein geheimniss (kann ich verstehen) und wirklich dauervollgasfest sind Diesel im Vergleich zu Benzienern eh nicht. Muss jeder für sich selber wissen was er macht und was nicht. Und ich glaube ob 180 PS im AFN oder Pflanzenöl im PumpeDüse TDI beides ist nicht umbedingt das Beste für den Motor, aber die Haltbarkeit ist trotzdem gegeben, Ich muss meinen Vater mal fragen ob er mir mal was bzgl. den Veränderungen im Steuergerät bei der Umrüstung auf Pflanzenöl erklären kann, schließlich rüsten die in ihrer Werkstatt ja um. Die bekommen die neuen Chipdaten immer per eMail geschickt und flashen dann selber.
Sry da muss ich Dir widersprechen...
Punkt einsw war das der Motor mit konstant 25°C umgebungsluft gefüttert würde und über eine spezielle Anlage die Kühlmitteltemperatur und auch alle anderen flüssigkeiten auch absolut konstant gehalten wurde, also nicht mal die 90°C +5-5° die im Auto im stadtverkehr öfter mal vorkommen garnicht möglich sind.
Zusätzlich wurden spezielle injektoren und eine stärkere einspritzpumpe verbaut, es wurde der Turbo mit einem Drehzahl und temperatursensor ausgerüstet was im Fzg nicht der Fall ist um Ihn abzuschalten bevor etwas passiert.
Ein normaler TDI-Turbo darf bis 750°C aufgeheizt werden, und diese 750° hat er beim Pflanzenöl bzw. Biodiesel schon bei viel kleineren Einspritzmengen erreicht als bei Diesel.
Werbung ist das eine... Praktisch wurde jedoch einiges getan um es so sicher wie möglich hinstellen zu können.
Was die Kennfelder angeht... man verringert in diesen Kennfelder die Einspritzmenge und erhöht die EGR Raten um die Verbrennung kühl genug zu halten damit nichts schaden nimmt (wie gesagt Pöl brennt heisser)...Leistungszuwachs bekommt man damit normal keinen, mann muss sich sogar "bemühen" die gleiche Leistung beizubehalten.
Lg
Edit: Wenn diese Umrüstung aber von profis gemacht wird muss man sich eigentlich keine sorgen machen... VW bzw. die Tuner investieren sehr viel Zeit in einen Datensatz mit passenden Kennfeldern. Ebenso in die Begrenzungen die den Motor schützen.
Ich kann hier nur wiedergeben was ich von meinem vater höre. Ich denke das die Mehrleistung durch ein gleichzeitiges Chiptuning herrührt. Er selber hat auch nur die unseriösen werte die Autobahnfahren zulässt aber wenn ein A2 75PS TDI nach der umrüstung weit über 190 (aber unter 200 um Missverständnisse zu vermeiden!) fuhr und vor der umrüstung nicht über 190 kam ist anzunehmen das ein Leistungstuning dabei ist. Generell gesagt kann ich zu Pflanzenöl nur sagen Ich halte nicht viel davon den die Kisten stinken bestialisch! Und der dreier TDI den die in der Firma haben wie gesagt Elsbett Zweitankverfahren (unpraktisch aber funktioniert) Ohne Änderungen am Chip etc. Ich will hier nicht unbedingt Werbung machen sondern mein Wissen zur Verfügung stellen. Und bis jetzt hatte noch keines der Umgerüsteten auros Probleme und die haben teilweise auch schon etlische Kilometer jetzt gelaufen. Und da es hier um den 3er TDI geht. Der braucht ein bisschen mehr wenn du ihn auf Salatöl fährst und springt schlechter an. Ansonsten fahren tut er und das auch länger. Aber wie gesagt das sind auch alles Profiumbauten nach lizensierten Verfahren. Die sind getestet das sie halten.
Zitat:
Original geschrieben von pascha0815
...aber wenn ein A2 75PS TDI nach der umrüstung weit über 190 fuhr...
Wenn schon 75 PS Diesel so schnell sind, warum fahr ich dann noch n GTI? :(
der hatte ja nachher keine 75PS mehr eher was um die 90PS und laut Tacho! und ausserdem sollte dein GTI doch 210 laut Tacho gehen oder?