- Startseite
- Forum
- Auto
- Opel
- GM und Magna einigen sich im Opel-Poker FTD.de, 19:46 Uhr
GM und Magna einigen sich im Opel-Poker FTD.de, 19:46 Uhr
EILMELDUNG FINACIAL TIMES DEUTSCHLAND FTD.de, 19:46 Uhr
GM und Magna einigen sich im Opel-Poker
von Gregor Haake (Hamburg) und Timo Pache (Berlin)
Lange musste Opel zittern, nun steht die Rettung kurz bevor: Der Autozulieferer hat ein neues Konzept präsentiert, das den Opel-Mutterkonzern wohl überzeugte. Beide sind sich im Grundsatz einig - jetzt ist die Bundesregierung am Zug.
ZUM THEMA
Kommentar: Fiat - Vielen Dank für Ihre Absage (http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Kommentar-Fiat-Vielen-Dank-f�r-Ihre-Absage/520257.html)
Nach Treffen im Kanzleramt: Magna und Fiat bessern Konzepte nach (http://www.ftd.de/.../520159.html)
Opel-Poker im Nobelhotel: GM spricht heimlich mit Magna (http://www.ftd.de/.../519635.html)
Kommentar: Fiat - Vielen Dank für Ihre Absage (http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Kommentar-Fiat-Vielen-Dank-f�r-Ihre-Absage/520257.html)
Agenda: Eine desaströse Nachtschicht (http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Agenda-Eine-desastr�se-Nachtschicht/520154.html)
Diesen Artikel jetzt anhören Wochenlang hatten die von der Insolvenz bedrohte Opel-Mutter General Motors (GM) und die Politik um den Einstieg eines Investors beim deutschen Autobauer gerungen. Zwischenzeitlich sah es schon so aus, als gebe es kaum noch Hoffnung. Doch in letzter Minute scheint eine Rettung von Opel noch zu gelingen. Es gebe eine grundsätzliche Übereinkunft zwischen Magna und GM, sagten mehrere mit der Situation vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. "Es liegt eine Rahmenvereinbarung vor." Es werde noch an Details gearbeitet.
Auch dpa berichtete unter Berufung auf Regierungskreise, Magna und GM hätten sich geeinigt. Ebenso erfuhr die Nachrichtenagentur AP aus Detroit, dass es eine Übereinkunft gibt. Wegen der Gespräche wurde ein Regierungstreffen zu Opel im Kanzleramt verschoben. Regierung und Vertreter der Unternehmen berieten am Abend noch immer getrennt.
Nach Angaben von Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) legte Magna neue Vorstellungen für eine Übernahme vor. Diese würden von GM noch verhandelt und parallel von der Bundesregierung geprüft. Der Ausgang der Gespräche sei offen. Er sei nicht sicher, ob bei dem für Freitagabend angesetzten Spitzentreffen eine Einigung erzielt werden könne, betonte der Minister.
Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier drängt dargegen auf eine Entscheidung noch in der Nacht zu Samstag. "Ich arbeite dafür, dass eine Lösung heute Nacht gelingt", sagte der SPD-Politiker. Die Lage sei aber weiterhin schwierig. "Wir brauchen ein belastbares, tragfähiges Ergebnis für die Zukunft", sagte er. "Ich bin und bleibe zuversichtlich, dass eine Lösung gefunden werden kann, wenn alle sich dieser Verantwortung bewusst sind."
Magna auf der Zielgeraden
Magna dürfte beim Gipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die besten Karten für einen Einstieg bei Opel haben. Die Vereinbarung ist eine wesentliche Voraussetzung für die Rettung des Konzerns, die bislang an der fehlenden Zustimmung der angeschlagenen Mutter gescheitert war.
Nun muss der Vereinbarung noch der Bund als Bürge für die nötige Brückenfinanzierung zustimmen. "Hier gibt es leise Hoffnung, aber noch keine Sicherheit", hieß es in den Reuters-Kreisen. Streit gibt es mit Washington jedoch noch über ein Treuhandmodell, das die Zeit von der erwarteten GM-Insolvenz bis zum Einstieg des Investors überbrücken soll.
Kursinformationen + Charts
GENERAL MOTORS CORP. REGISTERED SHARES DL 1,666 MAGNA INTERNATIONAL INC. REGISTERED SHARES CLASS A O.N.
0,79 USD -31,30 % [-0,36]
1T 5T 1M 3M 6M 1J 5J
GENERAL MOTORS.. 0,79 USD -31,30 %
MAGNA INTERNAT.. 23,14 EUR 0,17 %
Nachdem Fiat seine Teilnahme am Gipfel abgesagte hatte, ließ die Regierung zunächst offen, ob das Spitzentreffen überhaupt stattfinden kann. Fiat-Chef Sergio Marchionne sagte, er sei nicht in der Lage, einen fairen Übernahmevorschlag vorzulegen. Es sei ihm nicht gelungen, vollen Einblick in die Bücher von Opel zu bekommen.
Zudem würden neue Geldforderungen GMs "Fiat dazu zwingen, Opel finanziell zu unterstützen und sich damit unnötigen und irrationalen Risiken auszusetzen", sagte Marchionne. Der Turiner Konzern bleibe aber offen, ein mögliches Übereinkommen mit GM und der Bundesregierung zu suchen und zu finden. Eine erste Verhandlungsrunde mit allen Opel-Beteiligten war in der Nacht zum Donnerstag an neuen Geldforderungen von GM in Höhe von 350 Mio. Euro und fehlenden Sicherheiten für staatliche Hilfen gescheitert.
FTD.de, 19:46 Uhr
© 2009 Financial Times Deutschland
Beste Antwort im Thema
@vectoura
Mit Fakten kommst du hier nicht weiter.
Du musst dich auf niedrigstes Niveau herunterlassen wie in einer billigen Talk-Show
und den üblichen "Verdächtigen" das Wort im Mund verdrehen, ausserdem viel polemisieren
und Dinge aus dem Zusammenhang reissen während du Halbwissen streust und nebenher
mindestens einen Satz mit Lobhuldigungen auf Opel einbaust.
Höchste Achtung erlangst du dann, in dem noch der Hinweis auf dumme VW-Konzern Autofahrer
erscheint, die an allem Schuld sind und denen nicht zu helfen ist.
Ansonsten bekommst du hier keinen Stich, egal wie sehr du auch Recht hast.
Trotzdem, lass dich nicht unterkriegen. Es heisst zwar "der Klügere gibt nach", aber wenn die Klügeren immer nachgeben
herrschen irgendwann nur noch die Dummen auf der Welt. ;)
Viele Grüße
MC
Ähnliche Themen
1356 Antworten
@vectoura
vor einer Woche war der chinesische Markt angeblich komplett gesperrt.
Jetzt ist er teilweise offen und trotzdem ist es schlecht.
Sie sparen nicht fiktiv sondern tatsächlich 1.5 Mrd an Cash. Das finde ich auch nicht schlecht.
Nur weil die Brennstoffzelle noch nicht "definiert" ist, heisst das nicht, dass sie sie nicht bekommen. Das muss eben noch verhandelt werden.
Gelesen habe ich von Hilfe aus Belgien, Frankreich und Spanien. Evtl auch UK. Da dies aber nur schwer in die "Anti-Opel" Presse passt, ist es zugegebenermaßen schwer, solche Infos zu bekommen.
Spanien:
http://www.fr-online.de/.../1732842_Keine-Panik-in-Spanien.html
Belgien:
http://www.handelsblatt.com/.../...-regierung-will-opel-helfen;2135150
Frankreich und UK hab ich auf Anhieb nicht mehr gefunden.
Tach Gemeinde!
Der hessische Häuptling hat sich zu den wilden Spekulationen geäußert!
http://rhein-zeitung.de/on/09/06/09/news/wirtschaft/t/rzo579093.html
Gruß
Fliegentod
Zitat:
Original geschrieben von Fliegentod
Tach Gemeinde!
Der hessische Häuptling hat sich zu den wilden Spekulationen geäußert!
http://rhein-zeitung.de/on/09/06/09/news/wirtschaft/t/rzo579093.html
Gruß
Fliegentod
Bin mal gespannt welche Zeitung diese Informationen 1:1 übernimmt. :D
Diesen Häuptling wünsche ich mir zwar schon lange an den Marterpfahl, aber wenigstens mal einer der zu der teilweise sehr fragwürdigen Berichterstattung Stellung nimmt.
Also Häuptling Pickeliger Frosch, dein Skalp ist vorerst gerettet.:D
Hugh!
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
(...)
??? Ja, es wird langsam was...nämlich Feierabend für eine unabhängige, deutsche Firma "Opel".
(...)
Hallo!
Was meinst du damit?
Bist du tatsächlich bisher davon ausgegangen, dass Opel zukünftig ein unabhängiger Hersteller sein wird?
Davon war doch nie die Rede! Und DU selbst hast doch mehrfach darauf hingewiesen, dass Opel alleine viel zu klein sei, alleine am Markt zu überleben bzw. dass ein Überleben nur mit Partnern möglich ist!
Außerdem ist es schon fast lächerlich im Automobilbereich von "unabhängigen Herstellern" überhaupt zu reden!
Welcher der großen Hersteller ist denn unabhängig?
Daimler? Die sind froh, dass die Scheichs mit ihren Petrodollars einsteigen!
Porsche? Buhlt ebenfalls bei den Scheichs und hat gleichzeitig Staatshilfe beantragt!
PSA? Hängt schon länger der französische Staat mit drinne!
VW? Ist schon immer teilverstaatlicht, gehört zu 51% Porsche; die VW-Bank hat Staatshilfe beantragt!
FIAT? Der Autosektor des Konzerns ist nur ein vergleichsweise kleiner Teil des Gesamtkonzerns!
Ford? Deren Eigentumsverhältnisse sind mir nicht geläufig!
BMW? Vielleicht, aber deren Besitzverhältnisse, bis auf die Familie, sind mir nicht geläufig!
(Die Asiaten lass ich mal weg!)
Audi, Skoda, Seat, Bentley, RR, Ferrari, Lambo, Maserati, Dacia, Saab, Volvo, Maybach, Smart........sind alles nur Töchter von großen Konzernen die alleine nicht überlebensfähig wären!
Im übrigen ist Opel schon immer ein deutsches Unternehmen gewesen! Eigentumsverhältnisse ändern daran wohl kaum etwas! Es sei denn, man möchte damit aus ideologischen Gründen irgendwelche Mießmacherei betreiben!
Skoda z.B. ist ein traditionsreiches tschechisches Unternehmen! Daran ändert auch die 100%ige Übernahme durch VW nix! Die Tschechen würden denjenigen steinigen, der öffentlich behaupten würde Skoda wäre ein deutscher Hersteller! Völlig absurd und abstruß! Und Daimler wird auch kein arabischer Hersteller, nur weil die Scheichs sich am Unternehmen beteiligen!
Wenn ich mein Haus an einen Amerikaner verkaufe, wird das Grundstück deshalb nicht zu amerikanischem Staatgebiet!
So, muss jetzt weiter malochen!
Gruß
Fliegentod
Zitat:
Original geschrieben von Pica1981
Zitat:
Original geschrieben von Fliegentod
Tach Gemeinde!
Der hessische Häuptling hat sich zu den wilden Spekulationen geäußert!
http://rhein-zeitung.de/on/09/06/09/news/wirtschaft/t/rzo579093.html
Gruß
Fliegentod
Bin mal gespannt welche Zeitung diese Informationen 1:1 übernimmt. :D
Da die Meldung von der Deutschen-Presse-Agentur stammt, dürften dass so ziemlich alle Zeitungen sein!
Zumindest soweit in deren Verbreitungsgebiet Interesse an aktuellen Meldungen/Interviews mit/vom hessischen MP besteht!
Gruß
Fliegentod
Guten Tag,
da bin ich aber sehr neugierig, wielange es dauert, bis diese Meldung von den üblichen, äußerst zahlenfesten Verdächtigen wiederlegt wird bzw. das kann SO ja nun gar nicht stimmen.........die Uhr läuft......
Beste Grüße
Zitat:
Original geschrieben von Fliegentod
Da die Meldung von der Deutschen-Presse-Agentur stammt, dürften dass so ziemlich alle Zeitungen sein!
Zumindest soweit in deren Verbreitungsgebiet Interesse an aktuellen Meldungen/Interviews mit/vom hessischen MP besteht!
Gruß
Fliegentod
In der "Welt" steht die Info, dass schlechte Stimmung gemacht wurde gegen Opel, im "Focus" haben sie es "rausgeschmissen". ;)
Zitat:
Original geschrieben von Pica1981
@vectoura
vor einer Woche war der chinesische Markt angeblich komplett gesperrt.
Jetzt ist er teilweise offen und trotzdem ist es schlecht.
Sie sparen nicht fiktiv sondern tatsächlich 1.5 Mrd an Cash. Das finde ich auch nicht schlecht.
Nur weil die Brennstoffzelle noch nicht "definiert" ist, heisst das nicht, dass sie sie nicht bekommen. Das muss eben noch verhandelt werden.
Gelesen habe ich von Hilfe aus Belgien, Frankreich und Spanien. Evtl auch UK. Da dies aber nur schwer in die "Anti-Opel" Presse passt, ist es zugegebenermaßen schwer, solche Infos zu bekommen.
Spanien:
http://www.fr-online.de/.../1732842_Keine-Panik-in-Spanien.html
Belgien:
http://www.handelsblatt.com/.../...-regierung-will-opel-helfen;2135150
Frankreich und UK hab ich auf Anhieb nicht mehr gefunden.
@pica1981,
mal der Reihe nach:
1. Allen Studien und Untersuchungen bzw. prognosen zu Folge ist der chinesische Markt zukünftig der stückzahlenmäßig am stärksten wachsende Markt weltweit. GM ist in China bereits verteten, also bekannt. Opel ist als Marke in China unbekannt, natürlich hat Opel dort auch noch kein Vertriebsnetzt. Und nun werden von GM vertraglich für Opel diverse Markteintrittsschranken auf diesem wichtigsten zukünftigen Markt vereinbart, denn ein Markt, der nur "teilweise offen" für einen Mitbewerber ist, ist nun einmal "beschränkt". Was gebietet die betriebswirtschaftliche Logik zum Thema?
Daß der Mitbewerber, der derartige Marktsperren vertraglich von einem anderen Mitbewerber fordert oder diese realisiert, diese Markteintrittssperren so auswählt, daß
1. Er (der "Forderer" dieser Sperren) seine Marktposition auf dem betreffenden Markt erhält und erleichtert.
2. Dem Mitbewerber der Eintritt so "schwer" wie möglich gemacht wird.
Beide, GM und die neue Firma Magna/Opel (oder wie auch immer) sind Massenhersteller mit ählichen Portfolio, nur daß GM noch mehr als Opel von Stückzahlen leben muß.
Es ist daher naiv anzunehmen, daß Opel auf diesen "teilweise offenen" Markt in China produkte anbieten kann (darf), welche in auch nur in indirekter Konkurrenz zu vergleichbaren Produkten von GM stehen.
Es gilt immer: Nur ein freier Marktzutritt ist ein guter Marktzutritt, Markteintrittsschranken verursachen nur zusätzlichen Aufwand und Kosten, beschneiden die eigenen Marktkonzepte und zwingen zu betriesbwirtschaftlichen Kompromissen.
Frage: Kann sich das ein Massenhersteller wie z.B. Opel "leisten"?
2. Die Ersparnis ist in der Tat "fiktiv".
Warum?
Weil sie lediglich auf Zahlen aus vorvertraglichen und nicht einmal "laufenden" Vereinbarungen resultiert und damit weder für eine Bilanz, noch für eine GuV oder irgendeine andere betriebswirtschaftliche Erfassung eine Rolle spielt bzw. in diesen gar nicht erfasst wird.
"Einsparungen" spielen innerhalb der betriebswirtschaftlichen Kennzahlen und Auswertungen/Erfassungen überhaupt keine Rolle, was zählt, sind die "Kosten". Und diese sind nun bekannt, ich finde Lizensgebühren (Kosten) von um die 500-600 Mio. € / pro Jahr beim gegenwärtigen Umsatz von Opel schon ziemlich hoch. Letzlich müssen diese Kosten von den positiven Deckungsbeiträgen (dem Gewinn vor Steuer) bezahlt werden, sie schmälern also die Marge bzw., den Gewinn erheblich.
Mal ein fiktives Beispiel:
Man vereinbart bei einem Verhandlungsmarathon vertraglich, daß Hersteller "G" vom Hersteller"O" zukünftig jährlich 800 Mio. € an Lizensgebühren bekommt. Folge: In der Bilanz des Herstellers "O" würden (Zeitform beachten!) dann, nach Vertragsbeginn, 800 Mio. € an Kosten für diese Gebühren erfasst.
Dann, nach einer weiteren Verhandlungsnacht, wird der Vertrag geändert (also ein neuer Vertrag diesbezüglich geschlossen) und Hersteller "O" soll nun zukünftig 500 Mio. € an Lizensgebühren an "G" zahlen.
Hat "O" nun wirklich "Geld" gespart? Nein, "O" hat lediglich zukünftig andere, geringere Kosten, aber "gespart" hat "O" nichts.
3. Ausschluß von "bestimmten" Technologien...siehe Markteintrittsschranken. Wer an bestimmten, fortschrittlichen Technologien nicht "teilhaben" darf, der verschlechtert seine Marktposition. Auch hier gilt: Die betriebswirtschaftliche Logik gebietet, daß der, diesbezüglich mit "Schranken" bedachte Mitbewerber, gerade fortschrittliche, zukunftsweisende und damit ertragsreiche Technologien nicht "bekommt" (verwenden darf)-alles andere macht keinen Sinn für GM.
Mal überspitzt formuliert:Opel darf sicherlich Technologien für Fensterheberantriebe von 1988 und für elektrische Lenkkraftunterstützung von 1995 nutzen, aber Dieselhybrid und Brennstoffzelle nicht. Und womit wird wohl in den nächsten 5-10 Jahren richtig Geld verdient werden...? Oder GLAUBT (okay...auch hier gilt: Glauben ist nicht wissen....) hier jemand, daß GM derartige vertragliche Regelungen durchsetzt und dann Opel, dem Konkurrenten (jedenfalls solange, bis GM wieder mehheitseigner von Opel ist) "etwas" schenkt? Ja, ist denn schon wieder Weihnachten...???
4. Zu den Hilfen andere Länder: die Meldungen aus den links sind zwar veraltet, vom Januar 2009 und vom Ende April 2009, da (April 09) war noch von Fiat die Rede und Werksschließungen (wie nun vorvertraglich anvisiert) kein Thema. Aber die Reaktionen der Länder auf zukünftige Entwicklungen werden da schon beschrieben.
Ob Spanien wohl den Arbeitsplatzabbau im eigenen Land auch noch subventioniert, so wie "wir"?
Zitat:
http://www.fr-online.de/.../1732842_Keine-Panik-in-Spanien.html
...
Die Regionalregierung äußert sich überhaupt nicht zu Fiat. Sie hofft auf einen guten Ausgang für Opel, so oder so. Schon im Herbst hatte sie dem Unternehmen eine 200-Millionen-Euro-Bürgschaft versprochen, wenn in Aragón der neue Meriva gebaut werden sollte. ...
Wenn...dann. Also, eher kein Geld aus Spanien, es sei denn...Meriva. Leistung=Gegenleistung; klare Sache
Und GB? Luton soll geschlossen werden, d.h. in GB: Eher kein Geld für Vauxhall-oder?
Die Niederlande werden auch den Teufel tun und ohne Gegenleistung (siehe nachfolgenden Auszug aus deinem link) wird es kein Geld geben.
Zitat:
Zitat:
http://www.handelsblatt.com/.../...-regierung-will-opel-helfen;2135150
...HB RÜSSELSHEIM. "Angesichts der Sparpläne steht der alte Vertrag zur Disposition, wonach der neue Geländewagen von Opel und Chevrolet in Antwerpen gebaut werden soll", sagte Opel - Gesamt-Betriebsratschef Klaus Franz am Dienstag.
Um den Automobilstandort zu erhalten, habe sich die flämische Regierung nun grundsätzlich dazu bereiterklärt, mit einer Bürgschaft von 200 bis 300 Millionen Euro einzuspringen. Nach früheren Beschlüssen sollen in Antwerpen von 2011 an 120 000 Einheiten des Geländewagens hergestellt werden.
Derzeit werden in dem Werk verschiedene Modelle des Opel Astra gebaut. Damit nach dem Auslaufen des Astra keine Lücke entsteht, solle die Geländewagen- Produktion möglicherweise vorgezogen werden, sagte Franz.
Also, schon im Januar stellen die Niederländer klar: Ohne Werk/Produktion kein Geld. Ist ja auch logisch bzw. vernünftig-oder ist in den Niederlanden auch Wahlkampf?
...Meine Sichtweise der Dinge, wie fast immer ausführlich erklärt...sorry für die Beitragslänge, aber komplexe Themen erfordern komplexe Antworten.
Viele Grüße, vectoura
Zitat:
Original geschrieben von Fliegentod
Tach Gemeinde!
Der hessische Häuptling hat sich zu den wilden Spekulationen geäußert!
http://rhein-zeitung.de/on/09/06/09/news/wirtschaft/t/rzo579093.html
Gruß
Fliegentod
Leute, es ist WAHLKAMPF und Hessen ist Opelstandort. Noch Fragen?
Wenn ja, bitte vorher selber "brutalstmöglichst" entsprechende Sachverhalte aufklären...
Viele Grüße, vectoura
P.S. Wir nähern uns augenscheinlich den Zeiten wieder an, in welchen die Überbringer (vermeintlich) schlechter Nachrichten für diese verantwortlich gemacht wurden.
Zitat:
Original geschrieben von clip95
Guten Tag,
da bin ich aber sehr neugierig, wielange es dauert, bis diese Meldung von den üblichen, äußerst zahlenfesten Verdächtigen wiederlegt wird bzw. das kann SO ja nun gar nicht stimmen.........die Uhr läuft......
Beste Grüße
Du wartest nicht alleine ;)
edit: ... oh, guck an!
cheerio
Hallo,
da gibt es ein paar Sachen richtigzustellen
Wenn eine Bank wie z.B. VW Bank staatliche Bürgschaft holt dient es nur einen Zweck die Kredite billig zu halten, sprich Leasing/Fianzierung. Das haben in D fast alle Herstellerbanken gemacht und kam daher da auch PSA und R/N dies vom französichschen Staat auch bekommen haben. Das hat mit dem Geschäft von VW oder wem auch immer prinzipell nichts zu tun!
Außerdem egal welcher Staat einen Automobilisten Hilfe gewährt es muß ausgeschlossen sein das man mit dem Geld Einfluß nimmt wo wieviel Stellen abgebaut werden, das gilt in der EU. Das wäre sonst Wettbewerbsverezerrung. Also wen jetzt die BRD Opel unter die Arme greift darf es nicht sein das alle Arbeitsplätze hier erhalten bleiben und die Werke in Spanien und Belgien z. B. geschlossen werden.
Gruß
Wusler
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
Und GB? Luton soll geschlossen werden, d.h. in GB: Eher kein Geld für Vauxhall-oder?
Selbst wenn Luton dicht gemacht wird, gibt es ja immer noch das Werk in Ellesmere Port.;)
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
Zitat:
http://www.handelsblatt.com/.../...-regierung-will-opel-helfen;2135150
...HB RÜSSELSHEIM. "Angesichts der Sparpläne steht der alte Vertrag zur Disposition, wonach der neue Geländewagen von Opel und Chevrolet in Antwerpen gebaut werden soll", sagte Opel - Gesamt-Betriebsratschef Klaus Franz am Dienstag.
Um den Automobilstandort zu erhalten, habe sich die flämische Regierung nun grundsätzlich dazu bereiterklärt, mit einer Bürgschaft von 200 bis 300 Millionen Euro einzuspringen. Nach früheren Beschlüssen sollen in Antwerpen von 2011 an 120 000 Einheiten des Geländewagens hergestellt werden.
Derzeit werden in dem Werk verschiedene Modelle des Opel Astra gebaut. Damit nach dem Auslaufen des Astra keine Lücke entsteht, solle die Geländewagen- Produktion möglicherweise vorgezogen werden, sagte Franz.
Also, schon im Januar stellen die Niederländer klar: Ohne Werk/Produktion kein Geld. Ist ja auch logisch bzw. vernünftig-oder ist in den Niederlanden auch Wahlkampf?
Seit wann liegt Antwerpen in den Niederlanden?:confused:
Zitat:
Original geschrieben von wusler
Hallo,
da gibt es ein paar Sachen richtigzustellen
Wenn eine Bank wie z.B. VW Bank staatliche Bürgschaft holt dient es nur einen Zweck die Kredite billig zu halten, sprich Leasing/Fianzierung. Das haben in D fast alle Herstellerbanken gemacht und kam daher da auch PSA und R/N dies vom französichschen Staat auch bekommen haben. Das hat mit dem Geschäft von VW oder wem auch immer prinzipell nichts zu tun!
(...)
Wusler
Die VW-Bank ist eine 100%ige Tochter von VW! Über die VW-Bank werden auch Finanzierung- und Leasinggeschäfte für Skoda und Seat abgwickelt!
Nach deiner obigen Aussage wird damit deutsches Steuergeld eingesetzt, um einen spanischen und einen tschechischen Hersteller zu stützen bzw. spanische und tschechische Werke zu stützen!!
War nicht eine Kernforderung für Staatshilfe, dass keine Steuergelder ins Ausland fließen und ausschließlich deutsche Arbeitsplätze gestützt werden?
Gilt für VW wohl nicht, oder!? Klingt sehr nach Wettbewerbsverzerrung zu Gunsten eines teilverstaatlichten Konzerns!
Gruß
Fliegentod
@vectoura
die Kunst ist es komplizierte Sachverhalte einfach darzustellen. ;)
zum Markteintritt: Opel darf dort anbieten. Das ist eine bessere Situation als vor ein paar Wochen.
Wenn sie statt gar keinen Autos nur den Astra anbieten dürfen (denn es ja schon jetzt dort gibt) ist
das schonmal ein Teilerfolg.
zur Brennstoffzelle: Es wird verhandelt, also ist der Stand, dass sie evtl. Zugriff drauf bekommen, mehr nicht.
Zur Einsparnis: Wenn ich jahrelang 600 Mio zahlen muss, und dann nur noch 400 Mio, spare ich 200 Mio ein, so einfach ist das. Und das betrifft neben dem Cash-Flow sehr wohl auch die Bilanz und die GuV.
Zur Hilfe aus dem Ausland. Zu Spanien eine aktuellere Meldung:
http://kurse.focus.de/.../...it-fliet-zur-Hlfte_id_news_108418324.html