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GM Ampera/Volt Verkaufszahlen und Tendenzen

Opel Ampera D1JOI
Themenstarteram 4. April 2012 um 18:10

Die Flaue Nachfrage ist Schnee von gestern. Chevrolet Volt wird zum Renner

Der Volt wurde vier mal mehr als im Vorjahr verkauft

 

Viele Grüße

Aamperaaa

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 4. April 2012 um 19:36

Zitat:

Original geschrieben von vectoura

 

Ja, "vier Mal mehr" hört sich natürlich in Marketingphrasen und platten 0815-Medienberichten nach "verdammt viel" an

Ja das ist Mathematik. Die ist unbestechlich und objektiv und ja es ist verdammt viel. Fakten bleiben Fakten.

Zitat:

... letzlich auch nur 2289 Volt verkauft wurden, wird ja keiner bestreiten können

Warum nur! Das ist absoluter Verkaufsrekord. Das ist doppelt so viel wie im Vormonat! Das ist in etwa so viel wie in Deutschland Ende 2011 Elektroautos insgesamt auf den Straßen unterwegs waren.

Zitat:

Sicher ist auch, dass bei nun deutlich gesenkten Preisen ab ca. 28.000 $ für (Neuwagen) Chevy Volt viel mehr Kunden tatsächlich den Kauf eines Volt realisieren.

Das sehe ich genauso! Die Verkaufszahlen werden weiter steigen (Müssen sie auch wenn 45000 in 2012 verkauft werden sollen)

Zitat:

Beides sind Hybridfahrzeuge, mittlerweile zu ähnlichen Preisen erhältlich, allerdings kann der Volt deutlich weiter rein elektrisch fahren...es wird spannend (wie treffend...). Ich würde bei den nun aktuellen Preisen einen Volt und keinen Prius kaufen.

Ja der Volt kann auch deutlich schneller elektrisch fahren als der Prius und er kann auch rein elektrisch fahren. Ich würde auch den Volt kaufen wenn ich nicht schon den Ampera hätte:cool:

Viele Grüße

Aamperaaa

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Zitat:

Original geschrieben von aamperaaa

Zitat:

Original geschrieben von ITpassion

 

Auch die 1997er Audi A4 duo (Diesel Plug-in-Hybride) waren Flopps, so wie - Vectoura richtig feststellte - allen anderen Plug-in-Hybride und E-Fahrzeuge auch.

Ja klar, alle waren Flopps. Wenn alle die weniger als 30000 /Jahr produzierten Modelle Flops sind dann haben wir eine riesige Liste an Flops. Beispiel: Es käme niemanden auf die Idee den Audi TT als Flop zu bezeichnen. Dennoch wird der Volt/Ampera doppelt so oft verkauft als der TT.

Immer mehr Hersteller bringen jetzt Plugin-Hybride. Die sind wohl anderer Meinung bezüglich der Marktchancen.

Selbst wenn: Dann muss man immernoch den kleinen, aber entscheidenden Unterschied beachten, dass Audi es sich durchaus leisten kann, einen "Flop" in der Palette zu haben - der Rest läuft.

Opel kann sich solch einen Flop einfach nicht leisten, zu schwer wiegt, dass die halbe Produktpalette "floppt" (Insignia, Astra, Zafira, Meriva...man muss sich nur die Zulassungen anschauen) - so unverständlich und ungerechtfertigt das auch erscheinen mag.

Der Ampera wurde als "Pionier" im Bereich der Elektromobilität eingeplant, der Opel eine Vorreiterrolle sichern sollte. Fakt ist, dass die geplanten 120.000 Einheiten auf nichtmal 1/3 - 40.000 Zulassungen - heruntergestuft werden mussten. Diese massive Fehlplanung nicht als Flop zu bezeichnen, ist grob fahrlässig. In diesem Zusammenhang sei auch noch einmal darauf hingewiesen, dass der Ampera wohl um einige Millionen € teurer gewesen ist, was die Entwicklung angeht. Auch war der TT vermutlich nicht mit 120.000 Einheiten eingeplant...

...und bevor einem hier wieder Dinge unterstellt werden: Der Ampera ist ein großartiges Fahrzeug.

Themenstarteram 13. März 2013 um 20:53

Um die Relation mal herzustellen hier mal ein Auszug aus den Modellen die sich in 2012 in den USA schlechter verkauft haben als der GM Volt:

Volvo: C30, S40, S60, XC60, C70, XC70, S80, XC90

Audi: A3, A5, A6, A7, Q7, TT, R8

Mercedes: B-Klasse, SLK, CLS Klasse, S Klasse, SL Klasse, R Klasse, G-Klasse, CL Klasse

BMW: 1er Serie, 6er Serie, 7er Serie, X1, X6

VW: Touareg

Diese und weitere 100 Modelle die schlechter sind nachzulesen unter: Link

Zitat:

Original geschrieben von aamperaaa

Um die Relation mal herzustellen hier mal ein Auszug aus den Modellen die sich in 2012 in den USA schlechter verkauft haben als der GM Volt:

Volvo: C30, S40, S60, XC60, C70, XC70, S80, XC90

Audi: A3, A5, A6, A7, Q7, TT, R8

Mercedes: B-Klasse, SLK, CLS Klasse, S Klasse, SL Klasse, R Klasse, G-Klasse, CL Klasse

BMW: 1er Serie, 6er Serie, 7er Serie, X1, X6

VW: Touareg

Diese und weitere 100 Modelle die schlechter sind nachzulesen unter: Link

Du wirfst da schon ein paar merkwürdige Dinge zusammen. Ein SL oder ein R8 war vermutlich weder auf die Stückzahl wie ein Kompaktmodell vom Schlage eines Volt ausgelegt. Was mitunter auch am Preis liegen könnte. Wenn dann sollte man vielleicht innerhalb einer Fahrzeuglasse vergleichen.

Sprich weltweiter Verkauf von Golf, Astra, Focus in Relation zum Volt. Dann kann man davon ggfs. irgendwas ableiten. Wobei wir dann noch die Marktmanipulation in Form von dicken Subventionen vom Volt hätten.

Zum TT, ich vermute auch er war nie als Großvolumenmodell ausgelegt. Dafür hat der Konzern andere Modelle im Sortiment.

Zitat:

Original geschrieben von aamperaaa

Zitat:

Original geschrieben von ITpassion

 

Auch die 1997er Audi A4 duo (Diesel Plug-in-Hybride) waren Flopps, so wie - Vectoura richtig feststellte - allen anderen Plug-in-Hybride und E-Fahrzeuge auch.

Ja klar, alle waren Flopps. Wenn alle die weniger als 30000 /Jahr produzierten Modelle Flops sind dann haben wir eine riesige Liste an Flops. Beispiel: Es käme niemanden auf die Idee den Audi TT als Flop zu bezeichnen. Dennoch wird der Volt/Ampera doppelt so oft verkauft als der TT.

Immer mehr Hersteller bringen jetzt Plugin-Hybride. Die sind wohl anderer Meinung bezüglich der Marktchancen.

Nun vergleichst du schon einen Hybriden, eine "fünftürige Limousine mit uneingeschränkter Alltagstauglichkeit" (lt. Opel) mit einem 3-türigen Sportcoupe und einem 2-türigen Roadster, nur um wieder einmal deine eigenartige Öko-Weltsicht hier kund zu tun. Audi hat meines Wissens nie herumposaunt, vom TT 120.000, 60.000 oder auch nur 45.000 Stück pro Jahr zu verkaufen, insofern sind deine Spekulationen darüber, ob nun angeblich jedes Auto, welche sich weniger als 30.000 Mal pro Jahr verkauft ein Flop ist, unsinnig.

Nur zur abschließenden Information: Audi hat weltweit im Vergleichszeitraum Dezember 2010 (Verkaufsstart/Auslieferungsbeginn Chevrolet Volt) bis Februar 2012 ca. 55.000 Audi TT verkauft, GM weniger als 40.000 Volt/Ampera.

Soviel zu deiner "Stückzahlen-Flop-Theorie"...

Zu den "immer mehr Herstellern, welche jetzt Plug-In Hybride bringen":

"Jetzt" ist als Definition eines Zeitpunktes relativ zu sehen, eventuell redest du vom Jahr 2013 und so sehr viele Hersteller sind es wohl auch nicht, welche dieses Jahr ein Plug-In-Hybrid-Modell auf den Markt bringen. Hier geht es eher um Prestige bzw. "ideologische" Beweggründe ( CO-2-Hype..."Go Green-Initiativen" etc.), denn der offenkundige Misserfolg von Chevrolet Volt/Opel Ampera und Toyota Prius PHV haben den anderen Herstellern am Markt sehr deutlich gezeigt, das aktuell kein größeres Nachfragevolumen nach dieser Technik vorhanden ist. Die im Jahr 2013 weltweit abgesetzten Plug-In-Hybrid-Stückzahlen werden im Vergleich zum Gesamtmarkt ähnlich wie im Jahr 2012 bedeutungslos bleiben und wie hinreichend bekannt sein dürfte, wird sich das auch nicht ändern, solange keine geeignetere Akkutechnik verfügbar ist.

Viele Grüße, vectoutra

Zitat:

Original geschrieben von aamperaaa

Um die Relation mal herzustellen hier mal ein Auszug aus den Modellen die sich in 2012 in den USA schlechter verkauft haben als der GM Volt:

Volvo: C30, S40, S60, XC60, C70, XC70, S80, XC90

Audi: A3, A5, A6, A7, Q7, TT, R8

Mercedes: B-Klasse, SLK, CLS Klasse, S Klasse, SL Klasse, R Klasse, G-Klasse, CL Klasse

BMW: 1er Serie, 6er Serie, 7er Serie, X1, X6

VW: Touareg

Diese und weitere 100 Modelle die schlechter sind nachzulesen unter: Link

Naiv.

Du vergleichst willkürlich die Stückzahlen bunt zusammengewürfelter Importmodelle aller Klassen/Segmente mit denen des hoch subventionierten US-Fahrzeuges "Chevrolet Volt", nur um in irgendeiner sinnfreien Form den Mißerfolg des Volt zu relativieren, sorry, aber das hat schon was von "Öko-Taliban"...

Viele Grüße,vectoura

Zitat:

Original geschrieben von ITpassion

Du wirfst da schon ein paar merkwürdige Dinge zusammen. Ein SL oder ein R8 war vermutlich weder auf die Stückzahl wie ein Kompaktmodell vom Schlage eines Volt ausgelegt. Was mitunter auch am Preis liegen könnte. Wenn dann sollte man vielleicht innerhalb einer Fahrzeuglasse vergleichen.

Hast du eine Quellenangabe für die Auslegung der Stückzahl des Volt, des SL oder des R8? Oder woran machst du das fest? Da lässt sich doch keiner in die Karten schauen und genau deshalb ist das Argument nicht haltbar.

Zitat:

Sprich weltweiter Verkauf von Golf, Astra, Focus in Relation zum Volt. Dann kann man davon ggfs. irgendwas ableiten. Wobei wir dann noch die Marktmanipulation in Form von dicken Subventionen vom Volt hätten.

Na hoffentlich ist deine Einstellung zukunftstauglich. Denn schau mal da, das hab ich vorhin gefunden:

83,7 Millionen Euro für die Modernisierung des VW-Werks in Zwickau.

http://www.autoflotte.de/...-subventionen-fuer-bmw-und-vw-1045825.html

Volkswagen fordert EU-weite Subventionen

http://www.n24.de/news/newsitem_6213486.html

Brüssel überprüft Millionen-Beihilfen für Porsche

http://www.manager-magazin.de/.../0,2828,843828,00.html

Porsche kassiert am meisten Hilfe

http://www.faz.net/.../...sche-kassiert-am-meisten-hilfe-11861095.html

MfG BlackTM

Zitat:

Original geschrieben von BlackTM

Hast du eine Quellenangabe für die Auslegung der Stückzahl des Volt, des SL oder des R8? Oder woran machst du das fest? Da lässt sich doch keiner in die Karten schauen und genau deshalb ist das Argument nicht haltbar.

Selbstverständlich habe ich keine Quellenangaben für die geplanten Stückzahlen von R8 und SL.

Aber ganz ehrlich wer glaubt das 100k+ Euro Sportwagen Volumenmodelle sind, der sollte mal mit seinem Pfleger reden :rolleyes: .

Themenstarteram 14. März 2013 um 12:12

Zitat:

Original geschrieben von vectoura

... nur um in irgendeiner sinnfreien Form den Mißerfolg des Volt zu relativieren, sorry, aber das hat schon was von "Öko-Taliban"...

Viele Grüße,vectoura

Immer wenn die Argumente ausgehen müssen die Ökos oder die Talibans oder am besten gleich beide herhalten. Armselig....

Zitat:

Original geschrieben von aamperaaa

Zitat:

Original geschrieben von vectoura

... nur um in irgendeiner sinnfreien Form den Mißerfolg des Volt zu relativieren, sorry, aber das hat schon was von "Öko-Taliban"...

Viele Grüße,vectoura

Immer wenn die Argumente ausgehen müssen die Ökos oder die Talibans oder am besten gleich beide herhalten. Armselig....

Du gibst doch argumentativ das Niveau vor, ich passe mich dann lediglich nach unten an.

Wer Anderen unter dem Deckmantel ökologischer Interessen nicht wettbewerbsfähige,praktisch untaugliche und obendrein staatlich subventionierte Produkte aufzwingen will, der ist nunmal ein "Öko-Taliban".

Viele Grüße,vectoura

Zitat:

Original geschrieben von BlackTM

Zitat:

Original geschrieben von ITpassion

Du wirfst da schon ein paar merkwürdige Dinge zusammen. Ein SL oder ein R8 war vermutlich weder auf die Stückzahl wie ein Kompaktmodell vom Schlage eines Volt ausgelegt. Was mitunter auch am Preis liegen könnte. Wenn dann sollte man vielleicht innerhalb einer Fahrzeuglasse vergleichen.

Hast du eine Quellenangabe für die Auslegung der Stückzahl des Volt, des SL oder des R8? Oder woran machst du das fest? Da lässt sich doch keiner in die Karten schauen und genau deshalb ist das Argument nicht haltbar.

Zitat:

Original geschrieben von BlackTM

Zitat:

Sprich weltweiter Verkauf von Golf, Astra, Focus in Relation zum Volt. Dann kann man davon ggfs. irgendwas ableiten. Wobei wir dann noch die Marktmanipulation in Form von dicken Subventionen vom Volt hätten.

Na hoffentlich ist deine Einstellung zukunftstauglich. Denn schau mal da, das hab ich vorhin gefunden:

83,7 Millionen Euro für die Modernisierung des VW-Werks in Zwickau.

http://www.autoflotte.de/...-subventionen-fuer-bmw-und-vw-1045825.html

Volkswagen fordert EU-weite Subventionen

http://www.n24.de/news/newsitem_6213486.html

Brüssel überprüft Millionen-Beihilfen für Porsche

http://www.manager-magazin.de/.../0,2828,843828,00.html

Porsche kassiert am meisten Hilfe

http://www.faz.net/.../...sche-kassiert-am-meisten-hilfe-11861095.html

MfG BlackTM

Das sind übliche Peanuts im Vergleich zu den Subventionen im Bereich der E-Mobilität, hier werden nicht nur F&E sowie Standorte gefördert, sondern direkt die nicht wettbewerbsfähigen Produkte.

Siehe hier:http://www.zukunft-mobilitaet.net/.../

Im Schnitt reden "wir" hier sicherlich über Subventionen und Steuernachlässe von über 10.000 € im Schnitt pro Fahrzeug, mit anderen Worten, die im Jahr 2012 ca. 80.000-120.000 weltweit zugelassenen ("verkauften") förderfähigen Elektroautos haben hier Allgemeinkosten von ca. 1 Mrd. € verursacht. Für was eigentlich?

 

Viele Grüße,vectoura

Zitat:

Das sind übliche Peanuts im Vergleich zu den Subventionen im Bereich der E-Mobilität, hier werden nicht nur F&E sowie Standorte gefördert, sondern direkt die nicht wettbewerbsfähigen Produkte.

Das wäre ja dann deinen bisherigen Beiträgen zu folge völlig egal auf welchem Wege das Geld fließt, du akzeptierst ja das Ergebnis generell nicht, da es nicht so läuft wie du es gerne hättest.

Zitat:

Original geschrieben von vectoura

Für was eigentlich?

Den Anschub zu erbringen der nötig ist um die langfristigen Nachteile weit verbreiteter Technologie zu verhindern?! Bei praktisch jeder Weiterentwicklung, auch bei denen die absolut notwendig waren, könnte man auf gleiche Weise die Vorteile in Frage stellen da sie sich gelegentlich nur abstrakt ergeben. Es wirft nur immer wieder die Frage auf wieso man etwas nicht gleich in unschädlicher Art und Weise gemacht hat.

Mal ein grobes Beispiel: die Umstellung auf rein bleifreien Sprit ist ca. 17 Jahre her. Er war aus technischen und hauptsächlich wirtschaftlichen* Gründen wohl notwendig, aber er hielt sich seit der Erfindung 1921(!) bis 1996. Hinterher will es nur keiner gewesen sein. (*=es war billiger modifizierten Treibstoff zu tanken, man identifizierte die Klopffestigkeit als Kernproblem um höhere Leistungen zu erzielen und verschob das Problem somit auf den Kunden, man könnte auch sagen das man in der Entwicklung der Kraftstoffe höheres Potential sah als in der Entwicklung der Maschine). Das Problem wurde auf die Art so weit verbreitet das man es praktisch nicht eindämmen konnte und am besten gar nicht drüber redete. Die Abschaffung von FCKW verlief so ähnlich. Ich schätze derartige Entscheidungen als das Ergebnis eines weitsichtigeren Denkprozesses ein als das was deine Argumente vermuten lassen.

Subvention ist nun mal ein weitläufiger Begriff und somit fällt ja selbst das Nicht-Erheben von Steuern darunter. Nicht so ganz verstehen kann man jedoch die Aufregung innerhalb eines deutschsprachigen Forums über ein Produkt das in USA/Deutschland entwickelt wurde, in den USA gefertigt wird und dort subventioniert wird.

MfG BlackTM

Nun, da in den EU-Ländern Niederlande, Dänemark, Österreich, Tschechien,Frankreich, Italien, Luxemburg,Griechenland, Rumänien, Spanien, Großbritannien,Belgien, Zypern , Schweden und Irland Elektroautos gefördert werden, betrifft das damit auch direkt Deutschland (=größter Nettozahler).

Das hier :

Zitat:

original geschrieben von BlackTM: Den Anschub zu erbringen der nötig ist um die langfristigen Nachteile weit verbreiteter Technologie zu verhindern?! Bei praktisch jeder Weiterentwicklung, auch bei denen die absolut notwendig waren, könnte man auf gleiche Weise die Vorteile in Frage stellen da sie sich gelegentlich nur abstrakt ergeben. Es wirft nur immer wieder die Frage auf wieso man etwas nicht gleich in unschädlicher Art und Weise gemacht hat.

ist doch ein Totschlagargument ohne Substanz. Erinnere dich, mit Asbest, Contagan,Formaldehyd,Atomkraftwerken etc. hat man seinerzeit auch "einen Anschub" erbracht, der "die langfristigen Nachteile weit verbreiteter Technologie" verhindern sollte. Was aus diesen Schnellschüssen geworden ist, weiß wohl jeder.

 

Was ist letzlich so schwer daran zu verstehen oder zu akzeptieren, dass die im Bereich der E-Mobilität eingesetzte aktuelle Akkutechnik mit ihren bekannten Eckdaten:

1. ca. 12 Kg/kWh Gewicht

2. ca. 500,- €/ kWh Erstellungspreis

3. Lebensdauer bis 70% Anfangskapazität: ca. 6-8 Jahre

4. kaum vorhandene Recyclingmöglichkeiten bzw. nur geringe Recyclingfähigkeiten http://www.pt-elektromobilitaet.de/.../batterierecycling

selbst bei massiven Subventionen wegen nicht vorhandener technischer und wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit sich nicht flächendeckend und dauerhaft (wie politisch und von den Herstellern auch gewünscht) durchsetzen wird?

Da kann man zig-Milliarden € in die Märkte pumpen und man doch nicht mehr erreichen, als kurzfristige Mitnahmeeffekte, so wie z.B. in den Niederlanden, wo viele Ampera-Kunden den Ampera "zweckentfremdet" vorrangig im RE-Modus fahren, weil sie gar keine Möglichkeit zum Aufladen des Fahrzeuges haben, aber der Ampera wegen der Förderungen von bis zu 19.000 € (über 5 Jahre, für gewerbliche Käufer...Dienstwagenfahrer) einfach im Vergleich zu anderen Fahrzeugen (wegen der in den Niederlanden erhobenen Luxussteuer BPM, von bis zu 35 % des Anschaffungspreises) saubillig ist.

Es ist sehr einfach und die cleveren Hersteller wie Audi und VW machen es wieder einmal vor: Man macht viel Tam-Tam und nimmt medial den Hype um die E-Mobilität "mit", gleichzeitig geht man aber in die Warteposition, läßt die anderen, vorpreschenden Anbieter "die Dresche" (Verluste) beziehen und wenn vielleicht einmal in 3...5...X Jahren die Akkutechnik endlich für eine wirklich alltagstaugliche E-Mobilität geeignet ist, dann kann man kurzfristig, innerhalb eines Jahres fertige und dann wettbewerbsfähige E-Autos anbieten, alles rund um "den Antriebsakku" ist bei den Elektroautos ja konstruktions-und steuerungstechnisch längst quasi "ausentwickelt", da muß man nicht mehr "rumtun".

Wer zuerst kommt, der kommt hier "zu früh" und der verliert,... der frühe Vogel fängt den Wurm und verdirbt sich den Magen.

Nur wenige haben bisher durchschaut, dass es sich bei dem CO-2-Hype samt Begleiterscheinungen (E-Mobilität; Energieeffizienz, volständige Vernetzung etc.) lediglich um den wirtschaftspolitischen Versuch einer "Reindustrialisierung 2.0", also eine wirtschaftspolitisch motivierte und staatlich mitgetragene Wirtschaftsinitiative zur staatlich gelenkten Erhöhung des privaten Konsum (= Abbau von Sparguthaben= Ankurbelung der Wirtschaft= Abbau von Arbeitslosigkeit= mehr Steuereinnahmen ...) inklusive der Möglichkeit einer besseren "Kontrolle" (datenseitige Erfassung) aller Wirtschaftssubjekte (dazu gehören auch diue Konsumenten) handelt. Hier werden, staatlich sanktioniert, neue Tätigkeitsfelder für die Wirtschaft geschaffen, um die nun schon seit etlichen Jahren in der EU andauernde Wirtschaftskrise, welche wiederum eine politische Krise (= gefahr von Machtverlusten) induziert, in den Griff zu bekommen.

Was wäre da besser geeignet als ein "Konzept", welches die "Weltrettung" (CO-2= 10 Fantastilliarden Mal schlimmer als Atomkraft...so in etwa...) als Ziel hat?

In diesen Rahmen sollte man alle jüngeren wirtschaftspolitischen Aktivitäten betrachten.

Viele Grüße,vectoura

Themenstarteram 14. März 2013 um 15:50

Zitat:

Original geschrieben von vectoura

Zitat:

Original geschrieben von aamperaaa

 

Immer wenn die Argumente ausgehen müssen die Ökos oder die Talibans oder am besten gleich beide herhalten. Armselig....

Du gibst doch argumentativ das Niveau vor, ich passe mich dann lediglich nach unten an.

Wer Anderen unter dem Deckmantel ökologischer Interessen nicht wettbewerbsfähige,praktisch untaugliche und obendrein staatlich subventionierte Produkte aufzwingen will, der ist nunmal ein "Öko-Taliban".

Viele Grüße,vectoura

Die "Anpassung" an mein Niveau ist aber fürchterlich in die Hose gegangen. :eek:

Du unterstellst mir, dass ich irgend jemanden etwas aufzwingen möchte. Blödsinn.

Ich habe lediglich nachprüfbare Fakten wiedergegeben. Nicht mehr und nicht weniger.

Konkretisiere doch bitte mal das mit den "nachprüfbaren Fakten", welche du angeblich wieder gegeben hast.

Also z.B. den "Fakt", dass du willkürlich die Verkaufszahlen nicht subventionierter Importfahrzeuge quer durch alle Segmentemit den subventionierten Verkaufszahlen des Chevrolet Volt verglichen hast, nur um dann auf das, dir angenehme, Ergebnis zu kommen, dass sich diese "noch schlechter" verkaufen. Oder den "Fakt", dass du allen Ernstes die weltweiten Stückzahlen des unsubventionierten Sportcoupes bzw. Roadsters Audi TT mit denen der subventionierten und lt. eigenen Aussagen (Opel) " alltagstauglichen 5-türigen Limousine" Opel Ampera/Chevrolet Volt vergleichst bzw. vergleichen willst, zusätzlich noch falsche Zahlen anführst ("Ampera doppelt so oft verkauft als Audi TT"), was so auch nicht stimmt.

Selbst wenn man bei deinem sinnfreien Vergleich die Verkaufszahlen von Chevrolet Volt+Opel Ampera im Jahr 2012 mit denen des Audi TT gegenüberstellt, hat sich der Volt/Ampera eben nicht "doppelt so of verkauft" als der Audi TT (Volt/Ampera 2012 kumuliert: 30.090 Stück; Audi TT 2012 kumuliert 21.880), sondern es wurden ca. 37,5 % (knapp über einem Drittel) mehr Volt/Ampera verkauft als Audi TT.

In Europa und tatsächlich wörtlich auf deine Behauptung ("Opel Ampera verkauft sich doppelt so oft wie Audi TT) eigehend, liegst du noch mehr daneben: Opel konnte da 2012 genau 5.268 Ampera-Neuzulassungen verbuchen, der Audi TT kommt im selben Zeitraum auf 13.631 Zulassungen.

Viele Grüße,vectoura

Hi aamperaaaa,

was sind deiner Auffassung nach die Hauptgründe weshalb die potentielle Kundschaft so verhalten den Ampera/Volt bestellt und was muss geschehen damit das sich ändert?

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