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Glühkerze abgebrochen, Reperatur soll 10 000Euro kosten???

Audi A6 C6/4F
Themenstarteram 11. Januar 2011 um 15:53

Ich bin mit meinem A6 in die Werkstatt gefahren (3.0 TDI), weil die Lampe im Tacho geleuchtet hat für Glüchkerze.

Auto ist bis dahin super gefahren und angesprungen.

Beim Wechsel sind wohl 2 Glühkerzen abgebrochen und Metallspäne in den Motorraum gekommen. Nun muss wohl der Motor ausgebaut werden, alles auseindander geschraubt, und kostet ca. 8 0000 bis 10 000Euro. Das kann doch nicht sein, vor allem trifft mich keine Schuld. Habe ich da irgendeine Möglichkeit es über den Rechtsweg zu versuchen, gibts Erfahrungen?

Wieso soll ich die 10 000Euro tragen, haftet da keine Versicherung von Audi?

Auto ist Baujahr 2005 und hat schon 230 000km runter..

Beste Antwort im Thema
am 14. Januar 2011 um 8:51

@ wolfgear, tja das musst du ja auch nicht, ich bin auch nur ein Mensch der Helfen und seine Erfahrung miteinbringen wollte, und wenn du dich an nem Tippfehler aufhängen willst kannst du das auch gerne tun, sorry!

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am 17. Januar 2011 um 17:51

Zitat:

Original geschrieben von Scotty18

Zitat:

Original geschrieben von Qu33do

 

Kann man von außen erkennen, ob die Keramik oder Metallkerzen verbaut sind, wenn man die Motorabdeckung entfernt?

MfG Qu33do

nein- leider nicht

ist aber ebenfalls 11/2005er

Waren bei Ihnen jetzt doch Keramikkerzen verbaut? Das Problem ist nämlich, dass meiner 9/2004 gebaut worden ist und direkt in den Zeitraum fällt, wo nach Elsa nur noch Metallkerzen verbaut wurden. Dann werde ich halt den :) aufsuchen.

MfG Qu33do

Themenstarteram 17. Januar 2011 um 17:53

Danke für die vielen Beiträge.

Kennt jemand einen guten Anwalt im Optimalfall einer, der das Spiel schonmal durchgemacht hat?

Ist Situation: Die Werkstatt hat ein Kulanzantrag bei Audi gestellt, der wurde schonmal abgelehnt. Jetzt werde ich Druck über verschiedene Wege aufbauen (Rechtsanwalt, Medien, Audi, Schiedsstelle). Die Schiedsstelle ist bis dato sehr hilfsbereit, inwiefern mir das was bringen wird stellt sich noch raus.

Ganz so einfach scheint das Thema jedoch nicht zu sein, ich befürchte es läuft auf eine Kostenbeteiligung meinerseits raus. Die Frage ist nun wie hoch die ausfällt. Aber erstmal werde ich alles versuchen.

Ich habe immer einen Audi gefahren, bloß jetzt lässt es mich doch schon stark zweifeln. Zum Einen das Auftreteten der Werkstatt und zum Anderen die Ablehnung von Audi. Ich werde jetzt persönlich in Ingolstadt anrufen, mal sehen. Ich werde jedenfalls alles versuchen und mir dann genau überlegen ob ich weiterhin Audi fahren möchte.

Der 5er ist auch sehr schick... diese Einstellung geht mir echt gegen den Strich.

Hmm, die Frage ist, ob es dir bei anderen Herstellern nicht auch so ergehen kann. Man weiß es ja nie, da man sich mit diesen Foren grundsätzlich nicht beschäftigt.

Halt uns mal auf dennoch auf dem Laufenden, auch wenn du bald ein BMW fährst :( ;)

Zitat:

Original geschrieben von Qu33do

Zitat:

Original geschrieben von Scotty18

 

 

nein- leider nicht

 

ist aber ebenfalls 11/2005er

Waren bei Ihnen jetzt doch Keramikkerzen verbaut? Das Problem ist nämlich, dass meiner 9/2004 gebaut worden ist und direkt in den Zeitraum fällt, wo nach Elsa nur noch Metallkerzen verbaut wurden. Dann werde ich halt den :) aufsuchen.

 

MfG Qu33do

nein metall! 

laut ELSA heißt es ab HERBST 2004 wurden Metall verbaut, ich denke das bei dir noch Keramik verbaut ist ..

 

Na das Audi in Ingolstadt den Kulanzantrag ablehnt, kann ich voll verstehen. Die werden sich auch denken: "Warum sollen wir das bezahlen, wenn ihr (die Werkstatt) das verbockt habt..."

Zitat:

Original geschrieben von joerg082

Ich habe immer einen Audi gefahren, bloß jetzt lässt es mich doch schon stark zweifeln. Zum Einen das Auftreteten der Werkstatt und zum Anderen die Ablehnung von Audi.

Den schwarzen Peter würde ich in diesem Falle nur der Werkstatt zuschieben. Audi kann in diesem Falle wirklich nichts dafür, wenn die sich dort so dämlich anstellen. Das soll mal schön die Versicherung der Werkstatt zahlen.

am 17. Januar 2011 um 20:27

Also auch wenn ich volles Mitgefühl wegen der besch... Situation habe, ist Deine Schlussfolgerung in meinen Augen doch die falsche. Was erwartest Du denn von Audi? Ein KULANZantrag bei einem Wagen mit 230.000 km?? So lange greift ja nicht mal die LEBENSLANGE Garantie von Opel! ;)

Scherz beiseite: Deine Werkstatt ist offensichtlich der letzte Dreckschuppen. Wie kommen die denn auf die Idee einen Kulanzantrag zu stellen?

Es gibt grade mal zwei Möglichkeiten:

1. Die Glühkerze war völlig festgebacken. Man hat Dich informiert, Dir gesagt was man machen muss und über die möglichen Konsequenzen informiert. Du hast in vollem Wissen darum entschieden, dass Du diese Werkstatt auch weiterhin damit beauftragen willst, die Kerzen zu wechseln. Daraufhin hat die Werkstatt mit aller gegebenen Sorgfalt - das wissen andere besser und haben es hier auch schon besser beschrieben - versucht die Kerze zu lösen. Leider ist das aber schief gegangen. Ergebnis: Dein Problem, Deine Kosten. Aber niemals wird sich Audi oder irgend ein anderer Hersteller dazu hergeben bei dieser Laufleistung darauf noch was zu zahlen.

2. Möglichkeit: Es ist eben nicht so abgelaufen wie oben beschrieben. Dann hat die Werkstatt Mist gebaut und muss jetzt zahlen. Zumal, wenn ich das richtig verstehe, die Werkstatt Dir ja zunächst gar nichts gesagt hat und der Motor daraufhin beim Fahren hops gegangen ist!???

Ich bin gespannt auf die Erkenntnisse der Schiedsstelle. Aber den Hänlder müsste man mal auf die schwarze Liste setzen. Leider ist Motor-Talk dafür zu sehr "offiziell" - man kann hier nicht einfach mal eine Liste der schlechten Werkstätten führen. Ich bin sicher, da würden einige schwarze Schafe bei zutage kommen...

Zitat:

Original geschrieben von Dennie

 

Ich bin gespannt auf die Erkenntnisse der Schiedsstelle. Aber den Hänlder müsste man mal auf die schwarze Liste setzen. Leider ist Motor-Talk dafür zu sehr "offiziell" - man kann hier nicht einfach mal eine Liste der schlechten Werkstätten führen. Ich bin sicher, da würden einige schwarze Schafe bei zutage kommen...

Hi Denni

Oh ich muss dier so Recht geben..... wir brauchen wirklich eine schwarze Liste.... wieso fallen mir gerade zwei BMW Betriebe ein ???

Mensch das wäre auch mal ein Threat....

Ciao und Gruß

Hallo

Habe heute zum erstenmal meine Glühkerzen gewechselt nach 239000 km.

Ich muß sagen die gingen alle wunderbar schön leicht raus.

Ein Glück das die beim 2,0 TDI PD im Öl schwimmen so zu sagen.

mfg

Hallo,

hab was gegen festsitzende Glühkerzen gefunden!

http://www.interflon.net/de/festsitzende-gluhkerzen.html

soweit ich weis nutzt dies mein audi betrieb auch 

Wär mal interessant, inwieweit das besser ist als einfaches WD40. Wenn etwas richtig fest sitzt, passen einfach nicht mehr viele Moleküle durchs Gewinde, um alles so wunderbar aufzulösen...Paste zum Einsetzen ist indes vermutlich recht sinnvoll.

Zitat:

Original geschrieben von joerg082

Danke für die vielen Beiträge.

Kennt jemand einen guten Anwalt im Optimalfall einer, der das Spiel schonmal durchgemacht hat?

Ist Situation: Die Werkstatt hat ein Kulanzantrag bei Audi gestellt, der wurde schonmal abgelehnt. Jetzt werde ich Druck über verschiedene Wege aufbauen (Rechtsanwalt, Medien, Audi, Schiedsstelle). Die Schiedsstelle ist bis dato sehr hilfsbereit, inwiefern mir das was bringen wird stellt sich noch raus.

Ganz so einfach scheint das Thema jedoch nicht zu sein, ich befürchte es läuft auf eine Kostenbeteiligung meinerseits raus. Die Frage ist nun wie hoch die ausfällt. Aber erstmal werde ich alles versuchen.

Ich habe immer einen Audi gefahren, bloß jetzt lässt es mich doch schon stark zweifeln. Zum Einen das Auftreteten der Werkstatt und zum Anderen die Ablehnung von Audi. Ich werde jetzt persönlich in Ingolstadt anrufen, mal sehen. Ich werde jedenfalls alles versuchen und mir dann genau überlegen ob ich weiterhin Audi fahren möchte.

Der 5er ist auch sehr schick... diese Einstellung geht mir echt gegen den Strich.

ganz kurz: ich habe den fred jetzt nicht komplett gelesen. aber mir fällt auf, daß du bis dato immer noch nicht selbst groß reagiert hast. nicht die werkstatt soll einen kulanzantrag stellen, sondern DU SOLLST BEI AUDI ANRUFEN. und zwar bei der kundenbetreuung. dort schilderst du so ausführlich wie möglich die situation. GLEICHZEITIG schreibst du genau diese nochmals aufs papier und sendest es an audi. (von mir aus auch an bild, akte 2011, sat1, rtl, gute fahrt, verbraucherzentrale und rechtsanwalt)

grund: du hast einen Vertrag mit der werkstatt geschlossen. die dazu nötige aufträge hast du formuliert und wurde dir bestätigt. dort steht auch sicher nichts von "...wenn die glühkerze abreißt, sind sie selbst schuld, wir zahlen nur bei großber fahrlässigkeit..." sonst brauchste ja demnächst zu keiner audi-werkstatt mehr gehen, denn das risiko liegt ja dann immer bei dir und nicht beim ausführer. ==> totaler quatsch von der werktstatt also.

die werkstatt ist definitiv die schuldige vertragspartei. Auf zum rechtsanwalt. und da brauchste auch neimand mit großer erfahrung über abgebrochenen glühkerzen, sondern einen guten anwalt, der sich mit verträgen, insebsonderen KFZ's und deren Werkstatt-verträgen auskennt...

wo finden?: ...gelbe seiten? ...oder eine andere VAG in berlin aufsuchen und mal unscheinbar nachfragen, was passiert, wenn du dein auto denen bringen würdest und die glühkerze reißt ab...:eek: was die da denn machen.

p.s. solltest halt aber auch einen rechtschutz haben, dann ist es eh kein prob. die 150€ selbstbeteiligung bekommste ja dann wieder erstattet. ==> auf, werde tätig! jeder tag stillstand ist sonst dein pech, da muß die werkstatt nicht zahlen. den sonstigen ausfall für die nichtnutzung aber schon. ;)

bw

Hallo

Also ich würde mich in der Sache auf keinen Kompromiss irgendeiner Art einlassen.

Wenn du wirklich nur den Reperaturauftrag unterschrieben hast "Glühkerzen wechseln" und die dann 2 oder 3 davon abbrechen ohne dich vorher informiert zu haben dann ist das mehr als eindeutig.

Es kann doch nicht sein, das jeder (zumindest jede Werkstatt) über die Problematik Bescheid weiß und die dann trotzdem MEHRERE!!! Kerzen abreissen.

Nicht umsonst gibt es die Arbeitsanweisung die Kerzen nur bis zu 25nm versuchen zu lösen.

Wenn man nun alle Register zieht bezüglich "Rostlöser" usw. dann sind diese Werte sicher auch bei fester sitzenden Kerzen realistisch. (Siehe Beitrag hier im Thread wo jemand die Kerzen zwischen 18 und 21 nm gelöst bekam)

 

Fakt ist jedoch, das vermutlich trotz allem in den meisten Fällen die Kerzen das lösen auch ohne Rostlöser und einwirken lassen usw. überleben - ohne Drehmomentschlüssel.

Ich denke auch das in diesem Fall wahrscheinlich kein Drehmomentschlüssel zum Einsatz gekommen sein wird. Denn wenn man schon den Drehmomentschlüssel nimmt, dann denkt man sich doch normalerweise was dabei wenn man das Bruchmoment überschreitet?!?

 

Nicht genug das die eine Kerze abgebrochen haben, aber mehrere?!?

 

Die Schuldfrage ist hier doch wirklich eindeutig.

Wenn solche Praktiken Schule machen, kann man bald in garkeine Werkstatt mehr gehen denn soetwas gleicht einem Freibrief so nach dem Motto: "Wir machen mal, ist ja egal was passiert denn es ist sowieso ein Kundenauto und der muss zahlen - komme was wolle"

 

Also wozu dann noch in die Werkstatt, wenn wir nicht darauf vertrauen können das die sorgfältig mit "unseren" Autos umgehen?

 

Hier sind VIELE FEHLER passiert:

1. Kunde sollte schon bei Auftragsannahme über die Problematik fester Kerzen informiert werden und kann dann direkt auch entscheiden was in diesem Fall geschehen soll (zb. drinnen lassen)

2. Kerzen sollten am besten vorsorglich mit Lösemittel behandelt werden und gut einwirken (ist dies geschehen???)

3. Kerzen NICHT MIT MEHR ALS 25NM VERSUCHEN ZU LÖSEN!!!

4. Die 1. Kerze ist abgebrochen, trotzdem wird weitergemacht und noch 1 bis 2 weitere zerstört.

 

Ich verstehe auch die postings von einigen hier nicht ala "alles Schwachsinn, denn wenn die mit 25nm nicht rausgehen was soll man dann tun - denen gut zureden?"

Wir wissen ja nun was passiert wenn man diese Haltung vertritt:)

 

Aber das Problem ist wie gesagt die Routine, der Alltag. Meistens geht es gut die Kerzen zu lösen ohne erst umständlich Löser einzubringen, einwirken zu lassen, den Drehmomentschlüssel zu verwenden usw. Wenn die fest ist dann halt ein wenig mehr Kraft und gut:)

Wenn das aber mal nicht funktioniert hat den Kunden versuchen in die Pflicht zu nehmen ist jedoch nur schäbig, die Werkstatt sollte sich wirklich schämen.

Also eindeutig, nur nicht einwickeln lassen. Die sind eindeutig verantwortlich dafür ohne Wenn und Aber!

Vorausgesetzt natürlich es wurde der Fall festsitzender Kerzen nicht schriftlich festgehalten.

Mfg

Andy

Und was noch am meisten nervt:

Eine gute Werkstatt würde sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen und den Schaden schnellstmöglich (natürlich auf eigene Kosten übernehmen).

Aber einer guten Werkstatt wäre es wahrscheinlich garnicht erst passiert...

Mfg

Andy

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