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Getriebeschaden 1,4/1,6 Liter Benziner und 1,9 Liter SDI

VW Golf 4 (1J)
Themenstarteram 9. Juni 2004 um 19:24

Hier gabs vor längerer Zeit mal einen Thread über Golf IV Fahrer die Probleme mit dem Getriebe hatten.

Und zwar zwischen 50.000 und 70.000 KM ist das Getriebe dann verreckt, hauptsächlich bei 1.4l und 1.6l Maschinen.

Davon war ich leider vor ca. einem Jahr auch betroffen. Nun hat es einen guten Kumpel von mir erwischt.

Weiß jemand ob VW da ein offizielles Statement zu abgegeben hat ? Es ging das Gerücht um dass es ein Werksfehler sei .. ist da was dran ? Es waren jedenfalls viele davon betroffen .. geht hauptsächlich darum dass mein Kumpel das auf Kulanz bezahlt bekommt.

Also jeder der auch nur den Hauch einer Info darüber hat, bitte dringend melden. Auch, wer davon betroffen war bzw ist und demnach selbst einen Getriebeschaden bei der geringen KM-Anzahl hatte.

Danke schonmal im Vorraus !

Beste Antwort im Thema

Bei oben genannten Autos kann eine zu schwach dimensionierte Niete durch das Gehäuse schlagen und einen Getriebeschaden verursachen. Bis zu einem Kilometerstand von 100.000 Km übernimmt VW 70% der Reparaturkosten. Diese Problematik betrifft vorwiegend nur die Modelljahre 1999 und 2000, danach wurden verstärkte Nieten verbaut.

Für ca. 300 Euro gibt es einen Reparatursatz von VW, dieser kann zur Vorsorge verbaut werden, die Kosten muss der Endverbraucher zu 100% tragen.

Der große Getriebeschaden-Thread gibt Auskunft darüber, welche Modelle der User hier aus dem Forum betroffen waren und was Reparaturen/Austauschgetriebe gekostet haben.

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Hallo zusammen

Bei meinem A3 DLP 250'000km Getriebe knackst der Retorgang beim etwas schnelleren Rückwärtsfahren. Ich denke, dass ein Zahn abgebrochen ist, da ich einmal etwas heftig geschalten habe.

Ich möchte das Ritzel tauschen, weiss jemand, wo ich dieses Teil besorgen kann, ausser beim Freundlichen?

Gleichzeitig werde ich auch noch die Nieten ausbohren und Schrauben reinmachen. Können da normale Sechskanntschrauben mit Fesigkeit 12.9 genommen werden? Ich habe gesehen, die Köpfe der Nieten etwas flächer sind.

Was macht man mit dem Bolzen des Differenzials, der ist ja verstiftet, und kommt ebenfalls gelegentlich raus. Gibt es da eine andere Lösung diesen zu befestigen?

Gruss Doc

am 2. Oktober 2011 um 21:13

Zitat:

Original geschrieben von Waldgnome

Ich müsste den Thread auch mal wieder ausgraben.

Ich hab nen VW Bora BJ 99, 1.6er Benziner mit 101 PS und in letzter Zeit fällt mir irgendwie im 2. Gang, wenn ich 20-30 kmh fahre, ein Geräusch auf, das nem "heulen" ähnelt. Wenn ich im 2. Gang bin und normal an die Ampel beispielsweise rolle ohne Gas zu geben, hör ich dann immer so ein "wuh wuh wuhhhhhhhhhhh"....klingt für mich nach Getriebe. Ist aber wirklich NUR im 2. Gang wenn ich vom Gas gehe und ihn rollen lasse. Sonst ist das Geräusche wirklich NIE. Zudem das Problem, dass umso wärmer es draußen wird, so an die 30°C, desto schwieriger lässt sich mein Bora schalten. Wenn er kalt is, gehn die Gänge fluffig rein, sobald er warm is bzw. sobald ich länger gefahren bin bei warmen Temperaturen, gehen die Gänge immer schwerer rein....es kommt einem so vor, als hätte man Anfangs flüssiges Öl, und das Öl von Temperatur und Kilometer immer fester wird. Ganz merkwürdig. Aber es lässt sich optimal schalten.

Was könnte es sein? Verabschiedet sich mein Getriebe? Wäre richtig schlecht, falls das passiert....

Hi,

also ich fahr den gleichen bei mir ist es genau umgekehrt^^. Wenn meiner kalt ist bzw. es draußen kalt ist schaltet meiner schlechter. Das hat aber nichts mit dem Öl zu tun ich hab meins jetz auch schon 2 mal gewechselt das bringt nichts. Das mit dem zweiten gang hört sich für mich nen bischen nach lager schaden an aber das ist bei dem getriebe auch nicht wirklich was neues. Naja ich bin zwar auch nur leie aber die erfahrung die ich daraus gezogen hab ist die. So nen Monat lang bevor es kaputt ging hatte ich immer das Gefühl es schaltet sich irgendwie schwammig. Aber wie gesagt das war mein Gefühl das kann auch täuschen.

MfG

Hotel-Six

am 2. Oktober 2011 um 21:16

Zitat:

Original geschrieben von fabi9888

Ich hoffe das ich eben so einen gefunden habe. Habe mein Auto einfach in die nächste Werkstatt (800m entfernt) gebracht. Ist eine freie Werkstatt, welche sich auf Getriebe von VW, Audi, Skoda und Seat spezialisiert hat und sie ist zufälligerweise noch eine Autoverwertung. Habe ich aber alles erst im Nachhinein erfahren... Bis jetzt scheint es so als hätte ich zumindest da Glück gehabt.

Besonders ärgerlich ist aber, dass ich erst nach meinem Kupplungswechsel vor einem Jahr von diesem Nietenfehler gehört habe. Sonst hätte ich das damals gleich mitmachen lassen und mir wäre wohl einiges erspart geblieben.

Hey,

das hoffe ich für dich auch ganz inständig. Weil sowas doch immer sehr zeit und geld raubend ist.

Ich wünsch dir viel glück das du mit deinem angepeilten kosten hin kommst:)

MfG

Hotel-Six

am 2. Oktober 2011 um 21:57

Grad nochmal gefahrn und das is eigentlich total leise...nochmal genau hingehört...das is völlig normal, meines Erachtens ;). Also zu früh Sorgen gemacht ;).

am 2. Oktober 2011 um 22:19

Zitat:

Original geschrieben von Waldgnome

Grad nochmal gefahrn und das is eigentlich total leise...nochmal genau hingehört...das is völlig normal, meines Erachtens ;). Also zu früh Sorgen gemacht ;).

Dann ist ja gut:D

Zitat:

Original geschrieben von Waldgnome

 

... Ist aber wirklich NUR im 2. Gang wenn ich vom Gas gehe und ihn rollen lasse.

Dieses "heulen" im 2. Gang beim ausrollen ist normal.

Hatte ich mit meinem alten, und mit meinem neuen Getriebe auch.

Scheint also Konstruktionsbedingt zu sein.

Zitat:

Original geschrieben von Waldgnome

... Zudem das Problem, dass umso wärmer es draußen wird, so an die 30°C, desto schwieriger lässt sich mein Bora schalten. Wenn er kalt is, gehn die Gänge fluffig rein, sobald er warm is bzw. sobald ich länger gefahren bin bei warmen Temperaturen, gehen die Gänge immer schwerer rein

Auch das war bei dem alten Getriebe das gleiche.

Ich glaube aber nicht, dass das mit dem Differential-Problem zu tun hat.

am 4. Oktober 2011 um 22:25

Dann bin ich ja heilfroh ;)

Danke Meffan ;)

Hallo zusammen

Also nach dem hier so viel über die Getriebe mit D..XY diskutiert wird, möchte ich auch noch meine Erfahrung mitteilen. Normalerweise halten die Nieten an der Differenzialglocke problemlos 250'000km, wie ich feststellte an meinem Getriebe. Ich habe es kompl. revidiert nach 250'000 da mir ein Zahn am Rücklaufzahnrad abgebrochen ist. Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, hab ich auch gleich die Nieten durch HV-Schraubenverbindung ersetzt, sowie den Stift durch eine HV-Schraube. Für mich war diese Spannstiftsicherung sehr fragwürdig, da hat wahrscheinlich wiederenmal ein Manager festgestellt, mann könnte 2 cent sparen, wenn diese Bohrung nur oben gemacht wird. Ich habe auch sämtliche Synchronringe sowie Kugellager, und Kegelräder des Differenzialgetriebes getauscht, somit sollte mein Getriebe nun wieder 200'000km halten.

Was mich auch sehr überrascht hat war der Metallabrieb, welcher sich am Magneten festsetzte. Das war enorm viel nach diesen Kilometern. Die Kupplung habe ich auch gleich mitgewechselt, die hatte nun auch 250000 drauf.

Alles in allem war das Revidieren schon sehr aufwendig, es hat sich jedoch gelohnt, das Getriebe lässt sich nun wieder wie neu schalten.

Gruss Doc

am 1. November 2011 um 10:16

Zitat:

Original geschrieben von doc_01

Hallo zusammen

 

Also nach dem hier so viel über die Getriebe mit D..XY diskutiert wird, möchte ich auch noch meine Erfahrung mitteilen. Normalerweise halten die Nieten an der Differenzialglocke problemlos 250'000km, wie ich feststellte an meinem Getriebe. Ich habe es kompl. revidiert nach 250'000 da mir ein Zahn am Rücklaufzahnrad abgebrochen ist. Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, hab ich auch gleich die Nieten durch HV-Schraubenverbindung ersetzt, sowie den Stift durch eine HV-Schraube. Für mich war diese Spannstiftsicherung sehr fragwürdig, da hat wahrscheinlich wiederenmal ein Manager festgestellt, mann könnte 2 cent sparen, wenn diese Bohrung nur oben gemacht wird. Ich habe auch sämtliche Synchronringe sowie Kugellager, und Kegelräder des Differenzialgetriebes getauscht, somit sollte mein Getriebe nun wieder 200'000km halten.

Was mich auch sehr überrascht hat war der Metallabrieb, welcher sich am Magneten festsetzte. Das war enorm viel nach diesen Kilometern. Die Kupplung habe ich auch gleich mitgewechselt, die hatte nun auch 250000 drauf.

 

Alles in allem war das Revidieren schon sehr aufwendig, es hat sich jedoch gelohnt, das Getriebe lässt sich nun wieder wie neu schalten.

 

Gruss Doc

 

 

Wow, tolle Arbeit. Alleine gemacht? Hast Du das gelernt?

Also Automechaniker habe ich nie gelernt, ich habe Maschinenmechaniker gelernt und mich weitergebildet als Ingenieur. Ja ich habe das alleine hingekriegt, jedoch musste ich an die Presse von meinem Kollegen.

Wichtig ist einfach sauberes arbeiten und natürlich auch eine Reparaturanleitung, wo die Drehmomente angegeben sind. Ein Getriebe zu revidieren ist schon aufwendiger als ein Motor, da sämtliches Spiel der Synchronringe und die Pressung der Kugellager genau stimmen muss, ansonsten hält das Getriebe nicht die geforderten Km.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie man generalüberholte Getriebe für 800 Euro bekommt. rechnet man damit die Arbeit und Ersatzteile ein, wenn auch sämtliche Komponenten gewechselt werden, kommt man einiges höher. Deshalb hab ich mich auch entschlossen es selbst zu machen, statt eines zu kaufen.

ich werde mir nie wieder SEAT kaufen! mit 130,000km 3 mal Getriebe schaden, ZV schrott, alle el.fensterheber in arsch :eek:

Zitat:

ich werde mir nie wieder SEAT kaufen!

Naja für das Getriebeproblem konnte Seat nix... das ist doch gute VW Qualität - Made in Germany! ;)

Mein Instandgesetztes Getriebe macht heute (nach 2 Jahren) auch schon wieder Probleme.

Aber was solls... immerhin scheint der der spritfressende 1.6er die 200.000km ohne Probleme durchzuhalten.

Aber wenn du wirklich mal ein richtig gutes Getriebe haben willst,

welches sich tatsächlich ganz leicht schalten lässt, musst du nur zu Ford gehen.

Unser 02er Focus schaltet sich praktisch von alleine... :eek:

Zitat:

Original geschrieben von Meffan

 

Unser 02er Focus schaltet sich praktisch von alleine... :eek:

Ich kann mich über das 6gang Getriebe von meinem TDI auch nicht beklagen.

Zitat:

Original geschrieben von Meffan

Unser 02er Focus schaltet sich praktisch von alleine... :eek:

Wird dann wohl ein Automatikgetriebe sein. :eek:

 

Seilzugschaltung und Gestängeschaltung kann man nicht vergleichen. Mein TDI schaltet sich um Welten besser, als der 1,4l, welcher ja nun mal das Gestänge hat.

Zitat:

Wird dann wohl ein Automatikgetriebe sein. :eek:

Nee, ich hatte nur den Eindruck weil ich jahrelang die 10 fache Kraft zum Schalten gewöhnt war. Da kommt es einem beim Ford wie eine Tiptronic vor... ;)

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