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Geruckel beim Fahren, wenn Motor kalt.

BMW 3er F30

Hallo zusammen,

ich habe seit ca. 3 Monaten das Problem, dass mein Auto im kalten, bei ca. 2000 U/min, ruckelt. Anders gesagt, man kommt sich vor, als sitze man in einem Traktor. Im vierten, fünften und sechsten Gang spürt man das Geruckel deutlich.

Sobald der Motor warm und das Öl auf 100 Grad aufgeheitzt ist, gibt es dieses Geruckel nicht mehr.

Zur Fahrzeuginfo.:Ich habe einen BMW 320d xDrive, BJ 10.2012, Serie 184 PS, Gangschaltung.

Vor ca. 2 Monaten habe ich durch SKN die Leistungssteigerung Stufe 2 durchführen lassen.

Hierzu ein paar Worte, das Geruckel war vor dem Tuning auch schon gewesen und ist nicht erst dadurch enstanden.

Was habe ich bisher alles getan:Das Auto war bei einem BMW Autohändler und die haben folgendes durchgeführt:

- Kraftstoffvorlaufdruck geprüft

- Fahrzeugdiagnose - Testmodul durchgeführt

- Fahrzeugtests durchgeführt (was auch immer damit gemeint ist)

Hier kam angeblich heraus, dass einer der Injektoren defekt war.... soweit die Diagnose. Sonst zeigt das Auto beim Fehlerauslesen keine Fehler an.

Wir haben dann einen Austauschinjektor eingebaut, siehe da, das Problem besteht aber immer noch.

Darauf hin riet mir mein Werkstattmeister, ich solle doch von Aral Diesel Ultimate tanken, damit der Motor von innen sowie die Injektoren gereinigt werden.

Ich habe seitdem geschätzt 10-12 Tankfüllungen bei Aral getankt, und das einzig positive, was ich durch den Ultimate Diesel spüre ist, dass ich damit deutlich weiter komme ca. 100-150 km (bei gescheiter Fahrweise - 130 km/h auf der Autobahn).

Zusätzlich gebe ich einer Tankfüllung (ca. 54 Liter) 180 ml von Liqui Moly Super Diesel Kraftstoffzusatz 5L 5140 hinzu.

Mein Werkstattmeister selbst hat sich dann die Injektoren auch mal näher angeschaut, die Spitzen der Injektoren waren soweit auch trocken und nicht nass. Die Zylinder laufen auch alle 4.

Das Kuriose ist also, warum ruckelt das Auto im kalten, aber im warmen nicht mehr?

Falls jemand eine Idee hat, ich bin gern offen.

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12 Antworten

Hi,

hab das selbe Problem. Gleicher Motor, bloß ohne Leistungssteigerung. Hab jetzt 115000km runter.

Wieviele Km?

Klingt nach versotteten Ansaugkanälen.

Habe derzeit ca. 112000 Km runter.

Würde nicht schlecht passen.

Da ich in der Hinsicht technisch absolut nicht begabt bin, was wäre dein Rat jetzt zu tun?

Die BMW-Garage soll den Luftmassensystemtest machen mittels ISTA (Diagnosegerät BMW). Wenn der angeforderte Luftmassendurchsatz nicht erreicht wird und oder die Drehzal zu fest schwank im Testablauf sind die Einlasskanäre und das Saugroh auf Versottung (zugesetzt mit Russ/Ölschlamm kann auch mit Kühlwasser angereichert sein falls der AGR-Kühler nicht mehr dicht ist).

Ebenfalls sind die Drallklappen auf korrekte Verstellung zu überprüfen, weil diese durch den Dreck ev. nicht oder zu langsam auf den angeforderten Wert kommen.

Das alles hat hoffentlich die Werkstatt schon überprüft; ansonsten darum bitten.

Also wie oben beschrieben haben die bei BMW folgendes gemacht:

- Kraftstoffvorlaufdruck geprüft

- Fahrzeugdiagnose - Testmodul durchgeführt

- Fahrzeugtests durchgeführt (was auch immer damit gemeint ist)

Das was du beschrieben hast wird wohl nicht dabei gewesen sein.

Das ist aber schon ein ziemlich alter Hut, AGR-Ventil und damit auch die Ansaugbrücke völlig zugerußt, dadurch geringerer Luftdurchsatz/Menge. Bei warmen Motor merkt man das anfangs auch nicht, aber es wird natürlich immer schlimmer, bis eines Tages einfach der Motor während der Fahrt aus geht. Was ganz besondern ärgerlich ist, wenn man mitten in der Pampa, bei miesen, eisigen Wetter und ohne Handynetz hängen bleibt.

Nach der Reinigung des AGR-Ventils und der Ansaugbrücke war der Spuk beseitigt. Übrigens, eine Werkstatt macht das nicht sauber, die bauen sehr teuere Neuteile ein. Kostenvoranschlag bei BMW, fast 2.000,-€ als Super-Sparangebot. Da die Teile nicht defekt sind, habe ich sie selber gereinigt.

Anbei ein paar Fotos zum bestaunen.

AGR_Ventil
AGR
AGR
+2

Wie hast du denn die Einlasskanäle im Zylinderkopf gereinigt?

Mit genau dem selben Verfahren wie es auch die BMW Werkstätten anwenden, mit zerbröselten Nussschalen und Druckluft. Man muss nur peinlichst genau aufpassen, daß die Ventile am jeweiligen Zylinder richtig geschlossen sind, und den Rest gut abdecken.

Die Arbeiten am Zylinderkopf sind auch nicht so aufwendig und relativ schnell erledigt, was aber echt ein Problem war ist die Ansaugbrücke, die zuerst über Stunden eingeweicht werden muss, bis die Ruß-Ölschicht sich anlöst, und dann vorsichtig mit dem Hochdruckreiniger und etwas verminderten Druck ausgeblasen wird.

Die Teile sehen danach wie neu aus und der Arbeitsaufwand ist auch für Nichtprofischrauber eher übersichtlich und relativ einfach. Es wird kein Spezialwerkzeug benötigt, ein Heimwerker-Werkzeugkasten reicht völlig aus.

Vermutlich werde ich mit dieser Reinigung wieder 135.000 Km schaffen, aber so lange werde ich das Fahrzeug wohl nicht mehr behalten.

Besonders ärgerlich finde ich, daß die BMW Werktätten diesen Fehler sehr genau kennen, aber den uninformieren

Kunden allen möglichen und teueren Unsinn verkaufen wollen.

Ich kenne ja jetzt nicht viele verschiedene BMW Händler, aber genau dieses Verfahren wird dort angewendet, die ich kenne... Hast Du vielleicht nur die falsche Garage erwischt?

Habe dir mal ne PM geschickt.

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