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Gerichtsstreit über Käfer-Design

VW Käfer
Themenstarteram 21. November 2018 um 10:58

Ich verfolge diese Geschichte schon länger mit Spannung. Falls es noch jemand interessiert hier zwei Links, im Moment nur als kurzes Info. Wenn mehr bekannt ist, kommt hier ein Update.

https://www.zdf.de/.../...-gerichtsstreit-ueber-kaefer-design-100.html

https://www.autozeitung.de/vw-kaefer-design-195438.html

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38 Antworten
Themenstarteram 28. November 2019 um 23:55

Zitat:

@geo-georg schrieb am 24. November 2019 um 22:00:16 Uhr:

Die Sache mit Josef Ganz hat mich auch interessiert. Der Author des Buches "Die wahre Geschichte des VW-Käfers" Herr Paul Schilperoord hielt in Bad Camberg 2011 einen Vortrag

Nachdem ich sein Buch aufmerksam gelesen hatte, war meine Meinung, dass das Auto von Herrn Ganz so viel mit dem Käfer gemeinsam hat wie ein UP! mit einem Passat.

Sein "Käfer" war ein kleines schwachbrüstiges 2 sitziges Fahrzeug mit einem winzigen Motor. Nie und nimmer hätte daraus ein Volkswagen werden können.

Dass Herrn Gans viel Unrecht widerfahren ist, ist allerdings unbestritten.

Gruß

Georg

Das stimmt so nicht. Abgesehen von den kleinen zweisitzigen Autos gab es auch diesen:

https://upload.wikimedia.org/.../StandardSuperior.jpg

Vier Personen, allerdings hinten wohl nur Kinder. Schon damals taucht der Name Volkswagen auf. Und das war 1933. Zu dem Preis (ca. 1500 RM) wäre der Käfer, trotz Großfertigung, vermutlich nie auf den Markt gekommen. Der Standard Superior war dagegen die Tatsache, noch vor dem Krieg und noch bevor Porsche mit dem Käfer anfing, oder gerade so anfing.

Von Technik, Größe und Fahrleistungen für damalige Verhältnisse aber meilenweit vom Käfer entfernt...

Moin,

hier noch ein Foto vom 130er Benz. Laut Bruno (daneben) wurde der übrigens nicht von der Wehrmacht eingezogen, weil es Probleme mit der Ersatzteilversorgung gab.

Grüße, Ulfert

P1010701a

Zitat:

@Ulfert schrieb am 29. November 2019 um 19:03:47 Uhr:

Moin,

hier noch ein Foto vom 130er Benz. Laut Bruno (daneben) wurde der übrigens nicht von der Wehrmacht eingezogen, weil es Probleme mit der Ersatzteilversorgung gab.

Grüße, Ulfert

170 H - der Flop schlechthin, da praktisch unlösbare thermische Probleme.

Dauerte nicht lange und die Besitzer besserten das Ding mit Käfermotoren auf und verliehen dem Fahrzeug dadurch dann doch Zuverlässigkeit. Ein Bekannter von mir besitzt einen solchen "Zeitzeugen"...

Es bleibt die immer selbe Frage zum Thema und diese einem ständigen Wertewandel unterworfen, welche die Antwort beeinflusst:

01. Erste verbale und oder Schriftliche Erwähnung

02. Zeichnerische Darstellung

03. Mehrdimensionale Modellstudie

04. Vorserienmodell

05. Patentanmeldung

06. Patentzuteilung

07. Beginn Serienproduktion.

08. Bewertung der Erfolgskontrolle

Wer hat welchen Anteil am jeweiligen Teilbereich, wessen (und sei es auch ledeglich gedankliche) Vorarbeit wurde hier weiterentwickelt, was lässt sich beweisen, welche Bestätigungen werden (dauerhaft und international) anerkannt? Sicher haben auch Frauen an der Entwicklung ihren Anteil, jedoch durften diese niemals namentlich erwähnt werden - Männernamen ersetzten die wahren Urheberinnen (,ähnlich wie bei Nobelpreisvergaben bis Mitte des vergangenen Jahrhunderts).

Also einigt man sich auf eine Variante, von welcher man sich die grösste Glaubwürdigkeit, bzw. bestmögliche Vermarktungsfähigkeit erhofft. Wann immer jemand mit einer anderslautenden Version mehr AnhängerInnen findet, als die bisher Geltende für sich einnahm, wird 'Geschichte' umgeschrieben. Einen Alleinvertretungsanspruch für die Wahrheit wie z.B. in einer Kirchendiktatur (= Vatikan) kann es nicht geben.

Somit haben viele mit ihrem Wissen Recht, einzig die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen sind als persönliche Einzelmeinungen zu werten, solange es nicht gelungen ist, daraus mehrheitsfähiges Allgemeinwissen entstehen zu lassen ...

... mit Grüssen, FrankWo.

Themenstarteram 1. Dezember 2019 um 21:26

Zitat:

@Naxel63 schrieb am 29. November 2019 um 19:50:10 Uhr:

Zitat:

@Ulfert schrieb am 29. November 2019 um 19:03:47 Uhr:

Moin,

hier noch ein Foto vom 130er Benz. Laut Bruno (daneben) wurde der übrigens nicht von der Wehrmacht eingezogen, weil es Probleme mit der Ersatzteilversorgung gab.

Grüße, Ulfert

170 H - der Flop schlechthin, da praktisch unlösbare thermische Probleme.

Dauerte nicht lange und die Besitzer besserten das Ding mit Käfermotoren auf und verliehen dem Fahrzeug dadurch dann doch Zuverlässigkeit. Ein Bekannter von mir besitzt einen solchen "Zeitzeugen"...

Auf dem Foto ist ein 130H, Du schreibst vom 170H - welcher war es, der diese Probleme hatte? Ich tippe auf 170H, denn in den kleineren 130H hätte der Käfermotor wohl gar nicht gepasst.

Zitat:

@schleich-kaefer schrieb am 1. Dezember 2019 um 21:26:13 Uhr:

Zitat:

@Naxel63 schrieb am 29. November 2019 um 19:50:10 Uhr:

 

170 H - der Flop schlechthin, da praktisch unlösbare thermische Probleme.

Dauerte nicht lange und die Besitzer besserten das Ding mit Käfermotoren auf und verliehen dem Fahrzeug dadurch dann doch Zuverlässigkeit. Ein Bekannter von mir besitzt einen solchen "Zeitzeugen"...

Auf dem Foto ist ein 130H, Du schreibst vom 170H - welcher war es, der diese Probleme hatte? Ich tippe auf 170H, denn in den kleineren 130H hätte der Käfermotor wohl gar nicht gepasst.

Definitiv weiß ich es vom 170er - der 130er ist bisher gar nicht zu mir vorgedrungen... :D

Zitat:

@schleich-kaefer schrieb am 28. November 2019 um 23:55:15 Uhr:

Zitat:

@geo-georg schrieb am 24. November 2019 um 22:00:16 Uhr:

Die Sache mit Josef Ganz hat mich auch interessiert. Der Author des Buches "Die wahre Geschichte des VW-Käfers" Herr Paul Schilperoord hielt in Bad Camberg 2011 einen Vortrag

Nachdem ich sein Buch aufmerksam gelesen hatte, war meine Meinung, dass das Auto von Herrn Ganz so viel mit dem Käfer gemeinsam hat wie ein UP! mit einem Passat.

Sein "Käfer" war ein kleines schwachbrüstiges 2 sitziges Fahrzeug mit einem winzigen Motor. Nie und nimmer hätte daraus ein Volkswagen werden können.

Dass Herrn Gans viel Unrecht widerfahren ist, ist allerdings unbestritten.

Gruß

Georg

Das stimmt so nicht. Abgesehen von den kleinen zweisitzigen Autos gab es auch diesen:

https://upload.wikimedia.org/.../StandardSuperior.jpg

Vier Personen, allerdings hinten wohl nur Kinder. Schon damals taucht der Name Volkswagen auf. Und das war 1933. Zu dem Preis (ca. 1500 RM) wäre der Käfer, trotz Großfertigung, vermutlich nie auf den Markt gekommen. Der Standard Superior war dagegen die Tatsache, noch vor dem Krieg und noch bevor Porsche mit dem Käfer anfing, oder gerade so anfing.

Der Superior ein Witz:

Der größte Motor 500ccm 16PS

Schmale 950mm Hinterachse um das Differential einzusparen

Höchstgeschwindigkeit 70 km/h

Ein Verkaufspreis von 1590RM der nur knapp unter größeren Autos lag.

Und das soll ein Volkswagen gewesen sein, bzw in der Lage, dem Käfer das Wasser zu reichen.

Hier endet die Diskussion für mich.

Gruß

Georg

PS: Die Kalkulation von Porsche vom 13. Febr. 1939 betrug 1168 RM

Hello all, Frage (aber bitte nicht bei "Oswald" im Buch dt. Autos bis 45 nachgucken, da stehts nicht drin): Zum Hanomag Kommißbrot hieß es, der Antrieb erfolgte ohne Differential auf das rechte Hinterrad. Es gibt eine Uralt-Notiz, daß beim Standard Superior ebenfalls nur ein Hinterrad angetrieben war. Weiß jemand, ob das stimmt? Er muß ja "Schwingachsen" gehabt haben, also auch hinten Einzelradaufhängung, das war dann eine Pendelachse. Aber das Auto besaß kein Differential. Kann das jemand aufklären?

Grüsse Matthias

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