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Gerichtsstreit über Käfer-Design

VW Käfer
Themenstarteram 21. November 2018 um 10:58

Ich verfolge diese Geschichte schon länger mit Spannung. Falls es noch jemand interessiert hier zwei Links, im Moment nur als kurzes Info. Wenn mehr bekannt ist, kommt hier ein Update.

https://www.zdf.de/.../...-gerichtsstreit-ueber-kaefer-design-100.html

https://www.autozeitung.de/vw-kaefer-design-195438.html

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37 Antworten
Themenstarteram 21. November 2018 um 20:13

Es wird wie erwartet nicht einfach:

https://www.t-online.de/.../...treit-ueber-kaefer-design-in-sicht.html

Ein Zitat aus dem Artikel oben:

Zitat:

Volkswagen hält die Klage für unbegründet. Man überhöhe die Leistung Komendas, wenn man ihn mit einem heutigen Designer vergleiche, sagte ein VW-Anwalt.

Eine schwache Ausrede, IMHO. Heute ist heute - Einheitsbrei, Übersättigung des Marktes. Ein Volksauto in den Dreißigern war noch Pionierarbeit. Tatsache ist - kein Schwein weiß Bescheid über die Rolle vom Komenda für den Erfolg von Volkswagen und Porsche. Vermutlich auch bei den Käfer- und Porscheliebhaber werden es nur wenige sein. Und VW/Porsche hat sich schon bemüht, dass es so bleibt, Stichwort: der aus Foto abgeschnittene Komenda im Porsche-Musuem. Das passt alles irgendwie nicht zum "Ich und meine Familie werden ihm immer ein ehrendes Gedenken bewahren." aus der Trauerrede von Ferry Porsche.

gähn

Themenstarteram 22. November 2018 um 14:52

Wenn es dich überhaupt nicht interessiert - was offenbar der Fall ist - warum machst du sowas? Geht es dir jetzt besser?

Nicht, dass da noch ein Konzern aus Stuttgart meint, er müsse Ansprüche stellen...

Hier ist was nettes mit Vierzylinderboxermotor im Heck

Aber der "lächelt" nicht.

Designer stammen aus einem seltsamen Teil des Universums. der mir ewig verschlossen bleiben wird. Da erfindet ein Herr Hofmeister für BMW einen Knick in der C-Säule, und noch 50 Jahre später kriegen Biege- und Poliermaschinenhersteller Herzrasen und verpulvern im Geiste schon -zigtausend Euro, wenn sie nur den Namen hören.

Früher oder später muss ich bei "Designer" immer an Arche B denken, damals in Golgafrincham, sorry dafür. ;)

Grüße,

Michael

Zitat:

@Xotzil schrieb am 23. November 2018 um 20:40:07 Uhr:

Nicht, dass da noch ein Konzern aus Stuttgart meint, er müsse Ansprüche stellen...

Hier ist was nettes mit Vierzylinderboxermotor im Heck

170 H.

Das "H" steht für "heiß"! :D

Die Benzer haben die Thermik bei diesem Wagen nie in den Griff gekriegt. Können bis heute keine vernünftigen Autos bauen... :cool:

Bekannter von mir hat so einen 170 H - der wurde, damit man auch damit fahren kann, in den 60ern mit einem Käfer-Motor verbessert. :)

Ich dachte Ferdinand Porsches Kollege Hans Ledwinka wäre der eigentliche "Designer" der Käferform und Motor hinten Idee?

Beide sollen sogar befreundet gewesen sein. Ledwinka baute für TATRA bereits 1931 den V570.

In Gerichtsurteilen hat TATRA damals bereits in Teilen gegen VW gewonnen. Ledwinka selbst ging aber leider leer aus.

Ach ja, und dann war da ja auch noch Béla Barényi...

Manches lag auch einfach in der Luft. Es tüftelten so viele in kleinen und größeren Garagen und auch die Möglichkeiten gaben ein Design vor. Wie sagt man heute: "Form follows Funktion"

Ich glaube Porsche war nicht der größte Designer, sicher aber ein begnadeter Konstrukteur!

Mich würde schon interessieren was er heute bauen würde! Da fällt mir der Lohner Porsche mit vier elektrischen Radnarbenmotoren ein. Ich glaube das war um 1900!

LG!

Der erste Käfer Entwurf, eine Bleichstiftzeichnung auf einer Serviette, entstammte dem geistigen Vater des Projektes, der Name ist mir leider gerade entfallen, anlässlich des ersten Treffen mit Professor Porsche in einem Cafe. Gut möglich dass er von einem Fahrzeug eines Mitbewerbers (Tatra) inspiriert wurde :-) .

Frau Steineck scheint sich wohl in arger Bedrängnis zu befinden, oder warum klagt sie sonst?

Ich bin mir sicher, dass es den Käfer so auch ohne dem Gewaltverbrecher aus der Voralpenregion gegeben hätte! So wie es in Frankreich Ente und R4, in Italien den Fiat und in England den Mini gab. Der Depp hat das so aufgekritzelt weil weil er selbst im TATRA chauffiert wurde und die Form auch aufgrund des "Stromlinien Designs" seit Ende der 20er Jahre in der Luft lag! Siehe Zeppeline, Johann Schütte, Lokomotiven, Architektur, Mendelsohn, ... Ich glaube das sind die Ursprünge der Käferform.

Ach ja und Frau Steineck gönne ich es aber sie ist wahrscheinlich irgend welchen Beratern aufgesessen. VW gönne ich es nun mal nicht. Die haben mich in den 90ern mit meinem Käfer "vom Hof gejagt"! Außerdem sind sie u.a. durch die Aktionäre und den Aktienmarkt getrieben zu skrupellosen Verbrechern an der Allgemeinheit geworden!

Normalerweise ist es so, wenn ich bei einer Firma arbeite und ich erfinde etwas, so gehört die Erfindung der Firma für die ich arbeite. Ich wurde ja für meine Arbeit bezahlt. Ergo, wenn ein Herr Komenda für Herrn Prof. Porsche und seine Firma arbeitete und hat dort etwas erfunden, so gehört diese Arbeit der Firma des Herrn Prof. Porsche. Da kann die Alte Komenda Tochter (! das muss man sich mal im Kopf zergehen lassen, die Tochter) machen was sie will, das Gericht wird ihre Klage wahrscheinlich abschmettern.

Naja Käferli, der Käfer, davon will Volkswagen jetzt nicht mehr wissen. Die jungen Mechatroniker können auch kein Käfer mehr. Die Ersatzteile sind auch nicht mehr alle lieferbar. Ich meine Original Teile. Viele Teile und auch Werkzeuge wie Rahmenlehren usw wurden tatsächlich weggeschmissen. So ist es verständlich dass DEINE Werkstatt keinen gesteigerten Wert auf Käfer Kundschaft legt. Traurig, aber so ist es nun mal.

Und was die Volkswagen AG angeht, nun, das ist ein börsennotiertes Großunternehmen welches Geld verdienen muss, und das nicht so knapp. Da ist für Sentimentalität kein Platz mehr. Von Verbrechern kann man nicht reden, im Gegenteil, das kann den Tatbestand der üblen Nachrede, Geschäftsschädigung und des Rufmordes erfüllen.

By the way, war VW früher besser? Nur einige Stichworte Volkswagensparer, kriegswichtiger Lieferant, Schwimm- und Kommandeurswagen, (beides ausschließlich Kriegsfahrzeuge) Zwangsarbeiter .......

Themenstarteram 26. November 2018 um 14:02

Zitat:

@Ompax schrieb am 25. November 2018 um 19:22:32 Uhr:

Der erste Käfer Entwurf, eine Bleichstiftzeichnung auf einer Serviette, entstammte dem geistigen Vater des Projektes, der Name ist mir leider gerade entfallen, anlässlich des ersten Treffen mit Professor Porsche in einem Cafe. Gut möglich dass er von einem Fahrzeug eines Mitbewerbers (Tatra) inspiriert wurde :-) .

Frau Steineck scheint sich wohl in arger Bedrängnis zu befinden, oder warum klagt sie sonst?

Gut möglich ist gut gesagt. Und das Kritzelkrakel von Hitler Entwurf zu nennen, ist mehr als gewagt. Und wenn auch - das war 1932. Bereits 1925 hatte Barényi den kompletten Entwurf eines Volksauto mit allen wichtigsten Merkmalen des späteren Käfers dem Porsche angeboten. Woran er zu diesem Zeitpunkt nicht interessiert war, aber sich daran erinnern konnte, als Hilter anfing, das Projekt eines Volksautos zu forcieren.

Aber all das finde ich, läuft hier am Thema vorbei. Ich stimme auch dem zu - früher oder später würde von irgendwem auch ein duetsches Volksauto entwickelt worden. In dem Streit von Frau Steineck geht es - abgesehen von dem finanziellen Streit - um die würdige Annderkeung der Leistung ihres Vaters. Das ist nicht geschehen. Im Gegenteil - die Firmen Porsche und Volkswagen legten großen Wert auf die Aurechterhaltung des Mythos Ferdinand Porsche. Bedingt durch die Trends in den 20-er und 30-er sahen viele die klenen Autos/Entwürfe ziemlich ähnlich aus. Aber DAS endgültige Design des Käfers hat nicht Hitler, nicht Daimler und auch nicht Ledwinka, sondern Komenda gemacht.

https://www.focus.de/.../...e-vater-des-vw-kaefer_id_11345384.html?...

 

Hier gibt es mal nen neuen Artikel und verdreht wieder alle "Tatsachen"

Themenstarteram 24. November 2019 um 12:29

Habe den schon gestern gelesen, als es dort noch fälschlicherweise vom Josef Glanz die Rede war - jetzt ist es korrigiert. Aber warum Verdrehung der Tatsachen?

A propos Verdrehung - im Artikel steht: „Seine Unterlagen musste er in Deutschland zurücklassen – kaum war er weg, machte sich die Gestapo schon darüber her und stahl sie. Allerdings ist bis heute ungeklärt, ob Ganz sich seine Entwicklung hatte patentieren lassen. Doch wie dem auch sei: genützt hätte ihm das ohnehin nichts.“

So wie ich es informiert bin, lief das etwas anders. 1933 bringt Ganz seinen Superior in kleiner Serie auf den Markt und im gleichen Jahr präsentiert er ihn auf der IAA (damals noch unter etwas anderen Namen), wo Hitler das Auto definitiv gesehen haben soll. Und dann bekommt Ganz den Besuch vom Gestapo und wird für kurze Zeit inhaftiert. Als er zurück ist, fehlen seine Unterlagen. Und ein Jahr später gibt es den Hitlers Befehl zum Bau eines Volkswagen, den Porsche annimmt. Das ist nicht das gleiche wie „er muss seine Unterlagen in Deutschland zurücklassen.“

Naja, weil es wieder ne andere Geschichte ist, mit dem eigentlichen Vater vom Käfer.

Ich habe es jedenfalls so noch nicht gehört.

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