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Geldwerter Vorteil, PHEV, eigene Zuzahlungen - Steuerrechtlich?

Themenstarteram 4. März 2020 um 14:30

Moin,

Wahrscheinlich eher für ein Steuerforum, probiere es trotzdem mal, vllt kennt das "Problem" jemand.

Konstellation: Firma hat max. Leasingrate von 300 Euro angegeben. Auto ist ein Hybrid, BLP mit Ausstattung und Co ca. 65k. Leasingrate vom Händler ca. 800 Euro, inkl. Versicherung und Wartung.

Entfernung ca. 46 km einfach, wäre komplett Elektrisch zu bewältigen (Probefahrt schon getestet).

Laden in der Tiefgarage im Büro "halbwegs" möglich, Wagen wird von Mitarbeitern über Arbeitszeit weiter genutzt.

Ich würde die Differenz zwischen 800 und 300 Euro nun selbst übernehmen, sprich 500 Euro selbst beisteuern. Die meisten Firmenwagenrecher in Verbindung mit Gehaltsrechnern auf Google, die man dazu so befragen kann, bescheinigen mir dann, dass nur noch etwa 150 Euro als Geldwerter Vorteil versteuert werden müssten und abgezogen werden.

Hat hier schon jemand Erfahrungen mit dem Finanzamt gemacht in diese Richtung? Ist das wirklich so?

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5 Antworten

Für ganz genaue Infos solltest Du einen Steuerberater konsultieren.

Hier gilt die 1% Regel (bzw. 05 oder 0,25%) Von dem daraus resultierenden betrag wird der selbstgezahlte Betrag abgezogen. Die Differenz mußt Du dann noch berücksichtigen.

Aber wie gesagt, Steuerberater weiß mehr.

Ergänzend dazu würde ich mich fragen ob ich 500€ zu einem Firmenwagen dazugeben möchte, der tagsüber als Poolfahrzeug misshandelt und mir abends vollgekrümelt und mit leerer Batterie hingestellt wird...

Mal überspitzt dargestellt ;)

...das sowieso..

Wenn ich schon dafür einen Eigenanteill hinblättern muß, dann soll es auch mein eigenes Fahrzeug sein. oder eben Poolfahrzeug was mich nix kostet.

Das scheint mir mal wieder ein ziemlich fauler Kompromiss zu Gunsten des Arbeitgebers zu sein.

Er kann seine Kosten erhöhen und den Profit dadurch auf Kosten des "dummen" Arbeitgebers maximieren...

Diesen tatbestand hatte ich garnicht so richtig wahrgenommen, das das nur im Nebensatz stand. Du zahlst ja dafür, das es eben DEIN Auto ist, mit dem Du auch privatfahrten machen kannst. Und nur dafür zahlst Du die 1%. Ob es steuerlich überhaubt so einfach ist ein Poolfahrzeug ( was es letztendlich ist) überhaubt in deiner esT zu berücksichtigen. Noch ein Grund mejr zum Steuerberater zu gehen.

Themenstarteram 4. März 2020 um 19:51

Zitat:

@Thinky123 schrieb am 4. März 2020 um 19:04:58 Uhr:

Ergänzend dazu würde ich mich fragen ob ich 500€ zu einem Firmenwagen dazugeben möchte, der tagsüber als Poolfahrzeug misshandelt und mir abends vollgekrümelt und mit leerer Batterie hingestellt wird...

Mal überspitzt dargestellt ;)

Das wäre bei uns kein Thema - ich weiß wie mit den anderen Autos umgegangen wird und jeder in der Firma, behandelt die Autos tatsächlich sehr pfleglich.

Der Kompromiss ist, dass ich das Auto eben unbedingt haben möchte...aber ich seh schon, dass ist tatsächlich ein sehr spezieller Fall. Muss ich mal schau'n wo die Nummer zum Steuerberater ist ;)

Wenn das mit dem Teilen des Autos für dich OK ist, warum nicht.

 

https://www.nettolohn.de/rechner/firmenwagenrechner

 

Der Rechner funktioniert wie ich finde ordentlich und hat sogar eine 0,5% Option für Elektro/Hybrid Fahrzeuge und den Punkt Eigenbeteiligung an den Kosten (in deinem Fall 500€).

Die Aussage von StephanRE hat's aber auch schon beantwortet.

 

Speziell ist dein Fall eigentlich nicht - nur in der Fahrzeugpreisklasse wohl eher unüblich und so hohe Eigenanteile für den AN selten lohnend.

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