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Geldwerter Vorteil bei Kauf durch Mitarbeiterrabatt

Themenstarteram 21. Januar 2021 um 13:29

Hallo Community!

Hoffe ich finde hier Rat. Und zwar stehe ich gerade auf dem Schlauch, wie ich herausfinde, wie viel ich von Geldwerten Vorteil tatsächlich abdrücken muss, bzw. wie viel Netto beim Lohn einbehalten wird..

Der Geldwerte Vorteil wird als Steuerpflichtiger Lohn gewertet und entsprechend der Höhe des Vorteils, bekomme ich entsprechend weniger Monatslohn in dem Monat, indem ich das Motorrad kaufe.

Damit ich mir einen finanziellen Überblick verschaffe, was da auf mich zukommt, habe ich meinen Steuersatz (25%) in Prozent mit dem Geldwerten Vorteil multipliziert und dachte, dass das Ergebnis der einbehaltene Lohn wäre. Wenn ich allerdings einen Brutto-Netto-Rechner bemühe und beide Szenarien durchrechne (einmal mit und einmal ohne Geldwerten Vorteil), muss ich fast die Hälfte zahlen bzw wird eingehalten anstatt ca 25%. Stimmt mein Rechenweg mit dem Steuersatz nicht?

Zudem habe ich erfahren, dass ein Kauf mit Mitarbeiterrabatt (bin bei einem Dienstleister, die bei einem großen OEM teilweise tätig ist wir gehören dem OEM zu 49% Aktienanteile) laut einem Urteil aus Köln (Az.: 7 K 2053/17) gar kein steuerpflichtiger Lohn wäre und somit der Geldwerte Vorteil nicht versteuert werden müsse. Dagegen wurde Berufung eingelegt und das ganze ist aktuell unter dem Aktenzeichen VI R 53/18 anhängig und somit noch nicht entschieden.. kann ich das so in meiner Steuererklärung angeben und wird mir dann bis zur Entscheidung des Falls das Geld wieder in der Steuererklärung zurückerstattet?

Das Motorrad kaufe ich mir in Q1 diesem Jahres, die Steuer mache ich erst in Q4.

https://www.firmenauto.de/...laesse-sind-steuerpflichtig-10722499.html

Danke für eine Rückmeldung!

Herzlichen Dank

Mucki

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4 Antworten

Wenn der Brutto-Netto Rechner eine höhere Versteuerung ausweist, dann liegt die Vermutung nahe dass hier Durchschnitts- und Grenzsteuersatz verwechselt wurden. Ich würde vermuten dass die genannten 25% dann dem in der Steuererklärung ausgewiesenen Durchschnittssteuersatz entsprechen. Zusätzliche Einnahmen wie Geldwerter Vorteil werden jedoch mit dem Grenzsteuersatz versteuert.

Themenstarteram 22. Januar 2021 um 19:09

Zitat:

@torval schrieb am 22. Januar 2021 um 10:15:56 Uhr:

Wenn der Brutto-Netto Rechner eine höhere Versteuerung ausweist, dann liegt die Vermutung nahe dass hier Durchschnitts- und Grenzsteuersatz verwechselt wurden. Ich würde vermuten dass die genannten 25% dann dem in der Steuererklärung ausgewiesenen Durchschnittssteuersatz entsprechen. Zusätzliche Einnahmen wie Geldwerter Vorteil werden jedoch mit dem Grenzsteuersatz versteuert.

Was ich mich frage ist, ob der Rabattfreibetrag von 1080€ gesetzlich vorgeschrieben ist oder ob das nur in Absprache mit dem AG funktioniert bzw. er das genehmigen muss? Hintergrund ist, dass der OEM den Rabattfreibetrag ausschließt..

Gäbe es die Möglichkeit diesen über die Steuererklärung wieder reinzuholen?

Hier schön erklärt: https://de.wikipedia.org/wiki/Rabattfreibetrag?wprov=sfla1

 

Es ist ein steuerlicher Freibetrag I.H.v. 1080 Euro. Du hast bei deiner Berechnung vermutlich die Sozialabgaben vergessen, die ebenfalls fällig werden. Erhältst du bereits weitere Sachbezüge vom AG? Denn der Freibetrag gilt für alle Sachbezüge gesammelt.

Themenstarteram 27. Januar 2021 um 18:28

Danke für den Link.

Tatsächlich hast Du Recht. Habe die Sachbezüge bzw Bezüge wie Soli, Krankenkasse etc. Nicht mitgerechnet.. ich habe noch eine BAV über die Firma laufen.

So wie ich es verstanden habe, wird mir von der Firma aber leider kein Rabattfreibetrag gewährt.

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