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Gekürzte Bilstein-Dämpfer für VVA - Erfahrungen?

VW Käfer 1302
Themenstarteram 21. September 2023 um 15:10

Ich weiß, dass das Thema "Stoßdämpfer" und hier dann "Koni vs. Bilstein" vermutlich ähnlich hohe Wellen schlägt wie die berühmten Motoröl-Threads. ;)

Kurz vorweg: 1300er BJ.72 (also KV) mit Hoffmann-VVA (keine TAS), Nachlaufschalen und Pendelachse. Leistungsgesteigert. In Summe moderate Tieferlegung - liegt also nicht ganz auf dem Boden.

Aktuell fahre ich rote Konis. Und dennoch beschäftigen mich die Bilsteine schon länger - und die Thematik mit dem hochdrücken kenne ich auch.

Dennoch würden mich folgende Fragen interessieren:

Hat hier jemand aktuelle Erfahrungen mit dem Umstieg von roten Konis auf Bilstein?

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

Was waren Eure Beweggründe für den Umstieg?

Für welche Bilstein habt ihr Euch hinten (normal oder rallye) entschieden?

Und noch ganz im Besonderen:

Kennt jemand den Unterschied zwischen den gekürzten Bilstein für vorne, die von Tafel (40mm kürzer) und CSP (50 mm kürzer) angeboten werden oder sind's am Ende die Gleichen? Welche sind hier wohl die "bessere" Wahl?

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2 Antworten

Hallo, also ich hab erst vor sechs Wochen auf gekürzte Bilstein Dämpfer umgebaut.

 

Ich hab jahrelang Koni Rot gefahren und war aber in Verbindung mit der VVA irgendwie nicht richtig zufrieden. Mir war die Kombination zu hart. Jetzt mit den Bilstein‘s ist es zwar immer noch hart aber mit Restkomfort.

 

Für mich die richtige Entscheidung. An der Hinterachse wurden normale Bilstein B6 verbaut - keine Rallye. Da muss ich aber zugeben das ich die noch von einem anderen Projekt im Regal hatte.

 

Zu der Frage ob CSP oder Tafel kann ich leider keine Aussage treffen. Ich vermute es sind die selben aber sicher bin ich mir nicht. Vielleicht kann hier jemand noch etwas dazu schreiben. Meine sind die gekürzte von CSP.

 

Gruß Marc

Themenstarteram 21. September 2023 um 21:03

Erstmal vielen Dank für Deine Infos! :)

Nach dem was ich mir bisher so erlesen habe - mittels Suche im www - ist das Lager ja - zumindest was Koni vs. Bilstein angeht, recht in Waage. Die einen schwören auf die roten Konis und die anderen eben auf die Bilstein.

Sind natürlich auch unterschiedliche Techniken - wenn auch in beiden die Dämpfung durch Öl erfolgt.

Von den meisten "Umsteigern" werden die roten Konis oft als zu "hart" empfunden und dann beim Wechsel zu Bilstein von weiterhin straffem Fahrwerk aber mit mehr Komfort geschrieben. Die Koni-Fraktion verteufelt bei den Bilstein oft das "Hochdrücken" und lobt die Nachstellbarkeit der Koni-Dämpfer.

Wo kommen meine Gedanken eigentlich her?

Wie geschrieben, mein Käfer ist eher sportlich ausgelegt. Sprich leistungsgesteigert mit DV-Anlage, moderatem Motor-Upgrade inkl. 40er Weber-DV-Anlage, CSP SuperCompetition etc. - dazu 195/60 R15 auf 5,5er Felgen rundum. Dazu die Hoffmann-VVA auf etwa mittlere Ebene - sie ist also bei weitem nicht unten und hinten entsprechend angepasster Einstellung an den Drehstäben. Seit neuestem noch mit Zahnstangenlenkung. Sein bevorzugtes Revier ist die Landstraße.

Bei der letzten Achsvermessung vor ein paar Wochen (im Rahmen des Lenkungsumbaus nötig) ist dann aufgefallen, dass er sich hinten etwas gesetzt haben muss. Ohne das am hinteren Teil des Fahrwerks was geändert wurde, hat sich der hintere Sturz seit 2016 (letzte Vermessung) weiter in Richtung negativ verändert. Und bei der Pendelachse wird der Sturz ja letztlich nur durch die Höhe verändert.

Ich hatte zwischendurch auch schon das Gefühl, er wäre irgendwie hinten ein Stück tiefer gekommen. Aber im Grunde gleichmäßig und nicht einseitig, so dass man meine würde da hätte irgendwas einseitig aufgegeben. Das er hinten in Summe tiefer ist wurde dann jetzt durch die Achsvermessung im Grunde auch bestätigt.

Die Drehstäbe hatte ich bei der Resto vor 10 Jahren in der Hand, da kamen auch alle Gummis und die roten Toni einmal neu und seither hat gute 15 tkm bis heute hinter sich gebracht. Zwischen der ersten Vermessung von 2014 bis zur 2. in 2016 hatte sich der Sturz hinten quasi nicht verändert. Jetzt von 2016 bis 2023 dann eben schon merklich - wobei ich dieses "irgendwie liegt er tiefer"-Gefühl erst so seit letztem Sommer habe.

Hinzu kommt - je länger ich drüber nachdenke - das er mir hinten fast zu weich erscheint. Gerade wenn's zügig gefahrene Kurven mit leichten Bodenwellen sind.

Daher gehen meine Ansätze erstmal in Richtung der Dämpfer, wobei mir also ein eventuell leichtes hochdrücken der Gasdruckdämpfer hinten dann fast etwas gelegen käme.

Vorne hatte ich anfangs Probleme, dass er ab und zu so eben an der Kotflügel-Kante geschliffen hat. Da wurden mir damals (eben gute 10 Jahre her) schon mal die Bilstein statt der Koni empfohlen. Meine Abhilfe (weil gerade erst alles neu) war seinerzeit die Achse wieder etwas höher zu stellen und die Innenkanten der Kotflügel anlegen zu lassen.

Mittlerweile bin ich dann in Summe fast soweit, dass ich den Bilsteinen ne Chance geben würde. Aktuelles Gedankenspiel wären die Rallye für hinten und eben gekürzte für die VVA. Wobei ich da eben noch unschlüssig bin, ob die Tafel- (-40mm) oder die CSP-Version (-50mm) die richtige Wahl sind. :confused: Und klar, CSP bzw. Tafel empfehlen verständlicherweise jeweils die eigene Version.

Daher hatte ich gehofft, dass hier vielleicht ein paar Erfahrungen ohne vertrieblichen Hintergrund zusammenkommen. :)

Funfact am Rande - die Autokorrektur macht aus Bilstein immer "Bimsstein" und aus Koni immer "Toni". :D

Beste Grüße

SideWinder80

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