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Geely will mit "Lynk & Co" ein Auto für junge Leute vorstellen - auf Volvoplattform. Berlin 20.10.!

Volvo

Na, wer kann das hier für uns decken?

http://www.thetruthaboutcars.com/.../

Lieb Gruß

Oli

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35 Antworten

Hallo oli,

danke - in der (deutschen) AMS gibt es hier jetzt auch etwas dazu.

Schauen wir mal, vielleicht gibt uns die Enthüllung am 20.10. ja auch neue Infos zur neuen CMA Architektur (wobei ja schon eine ganze Menge darüber bekannt ist).

Viele Grüße,

Oliver

Ich bin sehr gespannt, wie sich das auf Volvo auswirkt. Wenn die Schweden die Architektur erst ab 2018 selbst verwenden wollen, kann man hier vielleicht wertvolle Erfahrungen sammeln.

Andererseits, wird es noch ein China-Plumps, kann das schnell auf Volvo zurück fallen. Die Leute sind ja generell eher leicht verblendbar und kaufen die gleichen Autos in verschiedenen Preisklassen (siehe VW und GM), aber ob das auch mit einem Nischenhersteller funktioniert?

Lieb Gruß

Oli

Moin zusammen,

jetzt ist die Katze aus dem Sack, der Lynk&Co 01 (soll wohl etwa "Linko" gesprochen werden") wurde in Göteborg vorgestellt (s. Teknikens Värld, AMS). 2017 soll er in China an den Start gehen, Ende 2018 in Europa, Vertrieb primär über Internet. Durch günstige Produktion in China und den Verzicht auf ein Händlernetz sollen die Lynk&Co sehr preiswert sein, technisch-funktional gegen "VW und Lexus" (Teknikens Värld) positioniert, preislich aber auf Ford- und Opel-Niveau und immer gut ausgestattet (verschiedene Ausstattungslinien, keine Aufpreislisten). Die Marke soll auch besonders fürs Carsharing positioniert werden.

Der Lynk&Co 01 wird damit das erste Modell auf der CMA-Plattform und bekommt auch den neuen 3-Zylinder-Benziner (wahlweise als Plugin-Hybrid).

Das Design ist von Peter Horbury. Für meinen Geschmack ist es deutlich "too much", aber für China passt das vielleicht gerade.

Viele Grüße,

Oliver

Bisschen nichtssagend modernes Design, aver dass die Horbury engagiert bekommen haben...nicht schlecht. Spannendes Projekt!

Lieb Gruß

Oli

Moin nochmal,

ich denke, Lynk&Co wird es als neue Marke mit chinesischer Produktion in Europa, besonders aber in Deutschland, schwer haben. Was das Projekt spannend macht, ist die konsequente Digitalisierung:

  • Fokus auf Connectivity
  • Offene Plattform zur Entwicklung von Apps
  • Online-Verkauf
  • Schwerpunkt auf Carsharing.

Als neue Marke ohne bestehendes Händlernetz kann Lynk&Co dies konsequenter vorantreiben als arrivierte Hersteller.

Viele Grüße,

Oliver

Sieht ein bisschen aus wie ein gestauchter Cayenne, aber grundsätzlich nicht schlecht. Da sind wir von den Chinesen ja anderes gewöhnt.

Finde das Konzept auf jeden Fall spannend, auch was den Vertriebsweg angeht.

Die Front hat was von "Breitmaulfrosch" und erinnert an Macan und Cayenne. Die Seitenlinie sieht sehr gefällig aus. Genau wie das Heck. Innen gefällt er mir gut. Wirkt auf den Fotos zumindest nicht so billig, wie es vermutlich sein wird. Alles in allem gar nicht so schlecht wie befürchtet. Das in Verbindung mit Volvo Motoren und Volvo Sicherheit sowie "Full Service " könnte sich sogar in D verkaufen. Problem wird das "Made in China" Billig-Image sein.

Moin zusammen,

in der Dagens Industri finden sich noch einige interessante Infos aus einem Interview mit Alain Visser, Chef von Lynk & Co und ehemaliger Volvo-Vertriebschef:

  • Vertriebsmodell: Man bietet ein Abo an (ähnlich Privat-Leasing), wo man nach einer bestimmten Zeit ein neues Fahrzeug erhält. Mit dem Vertrieb über Internet will man die Distributionskosten von üblicherweise 25% auf 10% des Fahrzeugpreises senken. Rabatte gibt es nicht. Weltweit soll es etwa 1000 zentral gelegene eigene Verkaufsstellen geben.
  • Modellvielfalt: Es soll 10 verschiedene Varianten geben, die alle vollausgestattet sind und sich durch Farbe, Motor und Felgengröße unterscheiden. Den Lynk&Co 01 wird es voraussichtlich nur mit dem 7-Gang-DKG und drei- und vierzylindrigen Benzinmotoren geben, auch als Plugin-Hybrid und später vermutlich auch als reines Elektroauto. Diesel sind bislang nicht geplant.
  • Lieferfristen: Es soll praktisch keine Lieferfristen geben, da es nur 10 Modellvarianten gibt, die alle in Lagern bevorratet werden
  • Service: Ggf. soll der Service durch Volvo-Werkstätten erbracht werden (mit Abhol-/Liefer-Service), dies ist jedoch noch nicht klar.

Ich denke, dies ist das einzige Konzept, mit dem man eine Chance hat, eine neue Automarke im hart umkämpften Massenmarkt zu platzieren. Ob es aufgeht, wird sich zeigen. Visser sagt: "Sicher bin ich nicht, das wäre arrogant das zu sagen, aber wir haben viel Forschung betrieben und ich bin überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind."

Viele Grüße,

Oliver

Ja, das Vertriebsmodell macht wirklich die Wellen. Es ist wohl auch eine gute Idee, zuerst einen populären SUV vorzustellen. Die internationale Reaktion ist interessant, und selbstredend offener als die deutsche Abwehrhaltung:

http://jalopnik.com/...lynk-co-car-is-designed-to-be-shared-1788017281

"Verrückt" geht wohl durch:

http://jalopnik.com/...experimental-plan-to-sell-and-upgrad-1788034742

:D

Zitat:

But hear me out: Lynk & Co actually has some potentially good and innovative ideas, once you get past all of the marketing hype. And, what’s especially remarkable about these good ideas is how seemingly flexible and unformed they currently are, which, paradoxically, I think will turn out to be a good thing. Let me explain.

Lieb Gruss

Oli

Zitat:

I asked Lynk & Co CEO Alain Visser about these complicated issues—how would insurance work, how would registration work, how do you deal with liability if someone turns your car into a rolling meth lab, all that.

:D

Auch zuviel Breaking Bad gesehen ;)

Moin zusammen,

in der Dagens Industri findet sich ein Artikel über ein Gespräch mit An Cong Hui, dem Geely-CEO.

Hier ein paar Kernaussagen.

  • Es ist Geelys Ziel, 2020 zu den 10 größten Autoherstellern mit 3.000.000 verkauften Autos pro Jahr zu gehören. Dazu beitragen sollen Volvo mit 800.000 Autos pro Jahr und Lynk&Co mit 500.000.
  • Lynk&Co will 1-2 neue Modelle pro Jahr präsentieren
  • Lynk&Co wird wie bekannt die Autos zunächst in China herstellen, aber es sei höchstwahrscheinlich, dass später auch in Europa Autos der Marke gefertigt werden
  • Lynk&Co soll vor allem mit Marken wie VW und Toyota verglichen werden. Als Hauptkonkurrent des Lynk&Co 01 wird der VW Tiguan gesehen.
  • An Cong Hui verweist auf Huawei als neue Marke, die sich in kurzer Zeit etabliert und z.B. Samsung überholt habe. Wenn Lynk&Co die richtigen Produkte habe (gute Qualität, konkurrenzfähige Preise, Elektrifizierung, Connectivity), werde die Marke ihren Platz im Markt finden.

Viele Grüße,

Oliver

Danke für's Teilen! Was mich an Geely immer wieder fasziniert, ist, wie die genau die richtigen Sachen sagen. Und mit Volvo haben die ja bisher auch eine ausgezeichnete Arbeit geleistet; einfach durch die freien Zügel. Der einzige Geely, den ich bisher gesehen habe, wirkte ok für ein chinesisches Fahrzeug im ersten, oberflächlichen Eindruck - mehr aber auch nicht.

Das Ziel "800000 Volvos/Jahr" ist aber doch das gleiche, das Volvo mal hatte, dann Ford, jetzt Geely...? Warum immer wieder diese magische Zahl? Für das Volumen muss Volvo wohl vermutlich auch wesentlich gestärkt werden im V40-Bereich, bin da gespannt auf die neuen Fahrzeuge.

Lieb Gruss

Oli

Zitat:

@oli schrieb am 27. Oktober 2016 um 09:15:07 Uhr:

Für das Volumen muss Volvo wohl vermutlich auch wesentlich gestärkt werden im V40-Bereich, bin da gespannt auf die neuen Fahrzeuge.

Ich würde ja jetzt gerne meine Bilder* vom XC40-Mockup mit an den hinteren Türen verlängerter V40CC-Karosse posten, aber ich befürchte, dass ich die anstehenden Klagen finanziell nicht überleben werde :eek: ;)

 

*mit dem Smartphone auf einem Testgelände geschossen, wo das Fotografieren ausdrücklich verboten war :D

Na, was hast Du denn da gemacht? :eek:

Lieb Gruß

Oli

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