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Gebrauchtwagenkauf - ölfeuchter Motor
Hallo zusammen,
ich bin aktuell auf der Suche nach einem F07 535d FL Modell und hatte heute einen Gebrauchtwagencheck mit eben solchem.
Das Auto hat den 313 PS Motor, xDrive, 170.000km auf der Uhr und ist aus 12.2013.
Bisher wurden nur Verschleißteile ersetzt, Dinge wie Turbos, Steuerkette und Ölpumpe sind alles noch die Ersten.
Dabei sah soweit alles gut aus, abgesehen davon, dass Öl im Motorraum, bzw. als wir ihn hochgenommen hatten, sogar ein bisschen am Ende des Unterbodenschutzes hinterm Getriebe war. Alles was der Prüfer unterm Auto sehen konnte war soweit trocken, den Schutz konnten wir leider nicht abnehmen. Im Motorraum war das Öl, wenn man vorm Motor steht, vorne links. Der Prüfer vermutete den Turbo, kannte sich mit dem Motor aber leider nicht gut genug um sich sicher zu sein.
Da es sich um eine Prüfstelle und keine Werkstatt handelte, wurde auch nichts abgebaut um zu prüfen...
Mir ist klar, das man das nicht mit Gewissheit bestimmen kann, aber vielleicht hat ja jemand eine Idee...?
Vielen Dank und viele Grüße
Phillip
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3 Antworten
...der Motor hat 2 Turbos, Hochdruckstufe (oberhalb des Abgaskrümmers) und Niederdruckstufe (unterhalb des Abgaskrümmers).
Im Bereich der ölfeuchten Stelle mündet die Kurbelgehäuseentlüftung (KGE) ins Reinluftrohr (Saugluftführung vom Luftfilter zum Einlass des Niederdruckverdichters).
Die KGE ist ein schwarzes Plastikwellrohr, dass vom Membrangehäuse auf der Zylinderkopfhaube nach unten verläuft.
Es versprödet mit der Zeit und reißt - eventuell ist das die Ursache.
Wenn hier eine Leckage besteht, zieht der Motor Falschluft, die nicht vom Luftmassenmesser registriert wird.
Insgesamt glaube ich nicht, dass es eine gute Idee ist, einen Gebrauchtwagencheck von einem "Fabrikatfremden" machen zu lassen.
Danke für die ausführliche Antwort.
Sollte das der Fall sein, klingt das nach einer "preiswerten" Reparatur, oder ist auf Grund der Falschluft und des Ölverlustes mit direkten Folgeschäden zu rechnen?
Man muss nehmen was man kriegen kann...mitten auf dem Land gibt's in nem für den Verkäufer akzeptablen Umkreis häufig wenig BMW Spezialisten die dann auch noch zeitnah einen Termin frei haben. Da ist ein TÜV Prüfer das Höchste der Gefühle.
...die Reparatur ist preiswert...wenn das der Grund ist.
Das Auto ist ja ziemlich komplex. Um das "Prüfbare" zu checken, müsste man
- mit dem modellentsprechenden Verkaufsprospekt die verbauten Komponenten/Sonderausstattungen testen
- den Fehlerspeicher auslesen und dokumentieren (Screenshot)
- eine ausgedehnte Probefahrt machen, die alle Leistungsbereiche berührt
- danach erneut den Fehlerpeicher auslesen, um zu schauen, was wieder aufgetaucht ist

