Gebrauchtwagen Gekauft - Privat
Hallo, also ich Fang gleich mal an. Gestern am 11.06.2017 habe ich ein Auto gekauft. Der Verkäufer hat es mir Privat verkauft. Wir haben uns das Auto angeschaut, bis auf ein paar Mängel - Motorhaube Lackiert, Stoßstange Lackiert, Vorne Rechts Rost war am Fahrzeug nichts zu erkennen. Ich habe das Fahrzeug i.A gekauft. Das Fahrzeug war für mein Vater gedacht & ich hatte auch ein Vollmacht dafür. So erfolgte auch der Kaufvertrag zwischen Ihm und mein Vater ( Kaufvertrag Name auf mein Vater ).
Und jetzt das Problem! Heute 12.06.2017 bin ich zum Meisterwerkstatt gefahren um den Fehlerspeicher auszulesen. Und da kamen 2 Fehler. Den einen hat mir der Verkäufer angegeben den Abgasrückführungssystem allerdings nicht. Heute morgen Blinkte die Motorkontrollleuchte und die Getriebe hat etwas verrückt gespielt. ich habe den Verkäufer Via Whatsapp darüber benachrichtigt. Am Anfang hat er mir gesagt, dass er davon nichts weiß und wenn ich ihm nicht Vertraue er das Auto zurücknehmen würde. Nachdem ich ihm deutlich gemacht habe, dass ich das Fahrzeug zurückgeben möchte meinte er er kann das Fahrzeug nicht annehmen. Nach mehreren Unterhaltungen habe ich Ihm gesagt, er solle mir Preislich entgegenkommen, dass die Reperaturen Ca. 800€ kosten und ich nur die Teile kosten von Ihm haben möchte und die 300€ bereit wäre selber zu zahlen. Damit war er nicht einverstanden. Ich habe ein Kopie der Berichte. Zudem wurden die Fehlermeldungen am 23.01.2017 & 23.03.2017 gelöscht obwohl er Angeblich davon nichts weiß. Im Kaufvertrag steht drin " Das Fahrzeug wird - soweit nicht ausdrücklich Garantien zugesagt sind - wie besichtig und probegefahren unter Ausschluss jeglicher Haftung für Sachmängel verkafut. Der Haftungsausschluss für Sachmängel gilt nicht für Schadenersatzansprüche, die auf eine vorsätzliche oder grob fahrlässige Verletzung des Verkäufers oder dessen Erfüllungsgehilfen beruhen."
Dies wurde von einem Online Ausdruck - TÜV SÜD ausgedruckt. Ein Kopie hat er. Unten dran stehen noch die Mängel die er mir genannt hat. Zudem muss ich auch erwähnen, dass der Parksensor ab und zu mal spinnt. Dies wurde mir auch nicht erwähnt. Beim Autokauf hatte ich einen Kollegen bei mir, der dies alles mitbekommen hat. Der auch bei der Verhandlung mit dabei war.
Wie sollte ich vorgehen? Der Kaufvertrag ging über mein Vater - Ein Vollmacht bestand zu dem Zeitpunkt!
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@Taner36 schrieb am 14. Juni 2017 um 19:00:27 Uhr:
Bevor du dich da lange rum ärgerst hast du das beste gemacht. Nachbdieser Laufleistung kommen Reparaturen auf und das war ihn sicherlich klar und wollte das Auto so weiter verkaufen.
Wer keine reparaturen zahlen will, soll auch keine alte kisten mit knapp 300tkm kaufen. Da ist der kâufer auch selbst schuld.
65 Antworten
Zitat:
@pantera30 schrieb am 3. November 2017 um 12:29:14 Uhr:
Stimmt der Verkäufer denn dem Deal zu? Scheint ja nur eine freiwillige Sache zu sein ohne jeglichen Beschluß ihn dazu zu zwingen.Behalten und weiter mit dem Anwalt den Verkäufer ausquetschen und vielleicht bezahlt er noch die anfallenden Reparaturen und Verschleißteile sowie TÜV und die Reifen. Ironie aus.
Was sind denn die Reparaturkosten? Und was war es denn? Oder ist der Wagen noch abgemeldet?
Sehr ironisch von dir 🙂
Reparatur Kosten belaufen sich ca. auf 1200€.
Der ist angemeldet. Musste ihn anmelden - da ich in die Arbeit hin und zurück fahren muss. Deswegen auch die 16.000 km in 4 Monaten. 🙂
Zitat:
@nachos89 schrieb am 3. November 2017 um 10:31:27 Uhr:
Allerdings müssten einige Sachen am Auto gemacht werden..TÜV endet NOV.
Vorne neue Bereifung
Getriebeölwechsel
Service + Ölwechsel
und für Sommer bräuchte der Wagen auch noch neue Reifen. Also weiß ich nicht, ob es sich Lohnen würde da weiter zu gehen und etwas zu Investieren..?Habt ihr da vorschläge?
Ich gehe davon aus, dass Du nicht meinst, dass der Verkäufer die Kosten tragen wird, sondern dass die nur anfallen und mit bedacht werden wollen, bei der Überlegung, das Auto abzugeben oder zu behalten. 🙂
Gefällt Dir der Wagen? Kennst Du die Schwachstellen? Würdest Du das Risiko tragen wollen, einen anderen Wagen zu kaufen, der evtl. auch Probleme hat oder Reparaturstau? Würdest Du im Zweifelsfall die gesamte Reparatur (also mit dem Anfangs-Schaden) selbst tragen wollen? Was meinst der Anwalt aktuell zu den Chancen, dass der Verkäufer einen Sachmangel zu beseitigen hat?
Zitat:
@Toshy schrieb am 3. November 2017 um 19:35:49 Uhr:
Zitat:
@nachos89 schrieb am 3. November 2017 um 10:31:27 Uhr:
Allerdings müssten einige Sachen am Auto gemacht werden..TÜV endet NOV.
Vorne neue Bereifung
Getriebeölwechsel
Service + Ölwechsel
und für Sommer bräuchte der Wagen auch noch neue Reifen. Also weiß ich nicht, ob es sich Lohnen würde da weiter zu gehen und etwas zu Investieren..?Habt ihr da vorschläge?
Ich gehe davon aus, dass Du nicht meinst, dass der Verkäufer die Kosten tragen wird, sondern dass die nur anfallen und mit bedacht werden wollen, bei der Überlegung, das Auto abzugeben oder zu behalten. 🙂Gefällt Dir der Wagen? Kennst Du die Schwachstellen? Würdest Du das Risiko tragen wollen, einen anderen Wagen zu kaufen, der evtl. auch Probleme hat oder Reparaturstau? Würdest Du im Zweifelsfall die gesamte Reparatur (also mit dem Anfangs-Schaden) selbst tragen wollen? Was meinst der Anwalt aktuell zu den Chancen, dass der Verkäufer einen Sachmangel zu beseitigen hat?
Also die Reparaturen kann ich selber übernehmen. Soviel Fachkenntnis habe ich eig. Schon - jetzt hat mich der Anwalt wieder angerufen nachdem ich gesagt habe das ich nicht zur einer Einigung bereit bin - er meinte, er würde uns 1000 Euro zahlen dann wäre die Sache für ihn vergessen.
Ich denke, ich werde es übernehmen.
Ein Audi a6 4F 3.0 TDI Für den Preis würde ich glaub ich nirgends bekommen.
@nachos89 Nimm das Geld und du hast Ruhe 🙂
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@nachos89 Denk ich auch. Wer weiß, was beim nächsten alles zu machen ist. Und so ne Suche nach dem perfekten Wagen kann sich auch hinziehen...
Merci, genau so werde ich es wohl machen. Danke noch mal 🙂 hat sich doch gelohnt zum Anwalt zu fahren.