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Garmin MAP Pilot Erfahrungen
Vorab: Ja ich weiß, dass es im C-Klasse-Forum einen gleichnamigen Thread gibt. Da ich aber davon ausgehe, dass nicht alle Leute, die einen GLC kaufen wollen oder bereits gekauft haben sich hier und parallel bei der C-Klasse durchlesen wollen (so wie ich :)), habe ich hier mal auch einen Garmin-Thread gestartet.
Nun zum Thema: Meine Erfahrung mit Garmin bei meiner zweitägigen Probefahrt.
Ich dachte nach all den kritischen Kommentaren teste ich auch mal. Als bisheriger Saugnapf-Navigon-User dachte ich, dass das Garmin da doch sicher mithalten kann.
Zuerst mal die optische Kartendarstellung. Das ist schon sehr gewöhnungsbedürftig hinsichtlich der Farbwahl. Aber gut der Mensch ist ein Gewohnheitstier ...
Dann die öfters erwähnte Zeitproblematik (zu langsam!) bei der Routen-Neuberechnung. Ich habe also der Anna (Anmerkung: eine der Stimmen im Garmin) einfach mal nicht gefolgt und bin mehrere Male anders gefahren. Schließlich wollte ich ja auch noch zum testen auf die Autobahn und nicht direkt nach Hause. Die Notwendigkeit der Neuberechnung wurde unmittelbar erkannt und durchgeführt. Die dabei benötigte Zeit war gefühlt nicht länger als bei meinem Navigon und absolut im Rahmen. Auffällig ist dabei aber, dass Anna relativ lange darauf besteht, dass ich wenden soll. Da ist mein Navigon flexibler und kommt schneller zur Einsicht, dass durchaus mehrere sinnvolle Wege zum Ziel führen :)
Nach der vierten Neuberechnung meinte Anna dann aber auf einmal: "Keine Routenberechnung möglich" (siehe Anhang). Und dass obwohl ich mitten auf einer Bundesstraße fahre. Die Satelliteninformation ergab, dass 9 Satelliten gut empfangen werden was eine Positionsgenauigkeit von 1 m ergibt. Also eigentlich alles im grünen Bereich. Auch mehrfache Aufforderungen an Anna es nochmal zu versuchen erwiedert sie mit dem gleichen Kommentar.
Also nächste Bushaltestelle angefahren und mal Motor ausgemacht, Schlüssel abgezogen und neu gestartet (alte IT-Weisheit: Reboot tut gut :cool:). Leider war Anna immer noch beleidigt und ziemlich kurz angebunden: "Keine Routenberechnung möglich". (Kenne ich von meiner Frau - wenn der die Worte ausgehen ist auch irgendwas im Busch :rolleyes:).
Also bin ich erst mal weitergefahren. Nach ca. 500 m dann noch ein Versuch und siehe da, auf einmal gings wieder. Route wurde berechnet - alles gut.
Anbei noch ein paar Bilder. Vielleicht war auch noch eine alte Softwareversion drauf ...
Der GLC nebenbei war ein 220d mit rund 2.500 km auf der Uhr.
Soweit erst mal zu diesem Thema. Heute abend werde ich nochmals ILS mit dem Fernlicht-Assi Plus testen.
Bis dahin ...
Beste Antwort im Thema
Vorab: Ja ich weiß, dass es im C-Klasse-Forum einen gleichnamigen Thread gibt. Da ich aber davon ausgehe, dass nicht alle Leute, die einen GLC kaufen wollen oder bereits gekauft haben sich hier und parallel bei der C-Klasse durchlesen wollen (so wie ich :)), habe ich hier mal auch einen Garmin-Thread gestartet.
Nun zum Thema: Meine Erfahrung mit Garmin bei meiner zweitägigen Probefahrt.
Ich dachte nach all den kritischen Kommentaren teste ich auch mal. Als bisheriger Saugnapf-Navigon-User dachte ich, dass das Garmin da doch sicher mithalten kann.
Zuerst mal die optische Kartendarstellung. Das ist schon sehr gewöhnungsbedürftig hinsichtlich der Farbwahl. Aber gut der Mensch ist ein Gewohnheitstier ...
Dann die öfters erwähnte Zeitproblematik (zu langsam!) bei der Routen-Neuberechnung. Ich habe also der Anna (Anmerkung: eine der Stimmen im Garmin) einfach mal nicht gefolgt und bin mehrere Male anders gefahren. Schließlich wollte ich ja auch noch zum testen auf die Autobahn und nicht direkt nach Hause. Die Notwendigkeit der Neuberechnung wurde unmittelbar erkannt und durchgeführt. Die dabei benötigte Zeit war gefühlt nicht länger als bei meinem Navigon und absolut im Rahmen. Auffällig ist dabei aber, dass Anna relativ lange darauf besteht, dass ich wenden soll. Da ist mein Navigon flexibler und kommt schneller zur Einsicht, dass durchaus mehrere sinnvolle Wege zum Ziel führen :)
Nach der vierten Neuberechnung meinte Anna dann aber auf einmal: "Keine Routenberechnung möglich" (siehe Anhang). Und dass obwohl ich mitten auf einer Bundesstraße fahre. Die Satelliteninformation ergab, dass 9 Satelliten gut empfangen werden was eine Positionsgenauigkeit von 1 m ergibt. Also eigentlich alles im grünen Bereich. Auch mehrfache Aufforderungen an Anna es nochmal zu versuchen erwiedert sie mit dem gleichen Kommentar.
Also nächste Bushaltestelle angefahren und mal Motor ausgemacht, Schlüssel abgezogen und neu gestartet (alte IT-Weisheit: Reboot tut gut :cool:). Leider war Anna immer noch beleidigt und ziemlich kurz angebunden: "Keine Routenberechnung möglich". (Kenne ich von meiner Frau - wenn der die Worte ausgehen ist auch irgendwas im Busch :rolleyes:).
Also bin ich erst mal weitergefahren. Nach ca. 500 m dann noch ein Versuch und siehe da, auf einmal gings wieder. Route wurde berechnet - alles gut.
Anbei noch ein paar Bilder. Vielleicht war auch noch eine alte Softwareversion drauf ...
Der GLC nebenbei war ein 220d mit rund 2.500 km auf der Uhr.
Soweit erst mal zu diesem Thema. Heute abend werde ich nochmals ILS mit dem Fernlicht-Assi Plus testen.
Bis dahin ...



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1168 Antworten
Gut zu vergleichen ist die Navigation mit den der Google map oder den Karten bei Apple. In meinem GLC finde ich die Garmin Lösung ebenfalls gruselig. Die Rechenleistung ist eine Katastrophe ( langsam und träge ). Warum es keine Verknüpfung ber der Navi- Einstellungen - schnellste Strecke - kürzeste Strecke und Spritsparen gibt, ist mir ein Rätsel. Wie kann es sein, dass die schnellste Zielführung über 50 km geht - die Spritsparführung über 40 km geführt wird und gleichzeitig 7 Min schneller wäre. Ich erhalte bei schnellster Zielführung somit nicht immer die schnellste Unterstützung sondern immer die Führung über BAB- Schwachsinn.
Zitat:
@Daihen schrieb am 17. Oktober 2018 um 23:11:36 Uhr:
Wie alle Navi's!
Stimmt nicht. Ich habe dann Google Maps auf dem Smartphone angeschaltet (als es schon zu spät war) und dies kannte die Sperrung und den Stau auch im kleinen Ort und hätte mich auf der Autobahn belassen.
Zitat:
@holgor2000 schrieb am 18. Oktober 2018 um 08:54:56 Uhr:
Zitat:
@Daihen schrieb am 17. Oktober 2018 um 23:11:36 Uhr:
Wie alle Navi's!
Stimmt nicht. Ich habe dann Google Maps auf dem Smartphone angeschaltet (als es schon zu spät war) und dies kannte die Sperrung und den Stau auch im kleinen Ort und hätte mich auf der Autobahn belassen.
Carplay wäre wohl die Lösung, bedauerlicherweise weigerte sich mein :-) beharrlich mir die neue Headunit zu verkaufen und einzubauen.
Sein letztes Killerargurment war ( für meinen Dienstwagen ) ob der Leasinggeber damit einverstanden wäre...
da fehlten mir dann doch die Worte ...
Zitat:
@SIGNUM20 schrieb am 18. Oktober 2018 um 09:14:24 Uhr:
Carplay wäre wohl die Lösung, bedauerlicherweise weigerte sich mein :-) beharrlich mir die neue Headunit zu verkaufen und einzubauen.
Sein letztes Killerargurment war ( für meinen Dienstwagen ) ob der Leasinggeber damit einverstanden wäre...
da fehlten mir dann doch die Worte ...
Geht mir genauso. Also ich 2017 Mercedes mein Geld für Carplay geben wollte, haben sie es nicht genommen. Es gab kein Carplay im GLC zu bestellen :(
Jetzt geht es wohl bei Neubestellungen, aber ein nachträgliches Update ist nicht machbar. Ein digitales Trauerspiel...
Man kann "Carplay" schon nachrüsten lassen, allerdings stellen sich dabei die offiziellen MB-Servicepartner etwas ungeschickt an.
Hier im Forum hat es durchaus schon Berichte von erfolgreichen Nachrüstungen gegeben. Eine Firmierung, die dabei immer wieder genannt wird, ist "Mercsworld" in Sindelfingen. Na ja, nicht gerade für jeden um die Ecke. Kostet wohl um die 800 Euro. Dabei muss insbesondere für Modelle mit Bauzeitraum vor 08/2017 die Headunit erneuert werden, damit Carplay genutzt werden kann.
Ich muss Euch sagen wenn ich heute darüber nachdenke, muss ich eine schlechte Jugend gehabt haben ich hatte kein Garmin noch nichtmal ein anderes Navi.Muste mir meine Strecke per Karte suchen,daurch habe ich aber gelernt selber mit zu denken und das bringt mir heute noch Vorteile.
Zitat:
@dakota22 schrieb am 18. Oktober 2018 um 13:29:40 Uhr:
Ich muss Euch sagen wenn ich heute darüber nachdenke, muss ich eine schlechte Jugend gehabt haben ich hatte kein Garmin noch nichtmal ein anderes Navi.Muste mir meine Strecke per Karte suchen,daurch habe ich aber gelernt selber mit zu denken und das bringt mir heute noch Vorteile.
Sehe ich genauso. Nachdem die Navis alle gleich "denken" und kalkulieren, funktioniert bis auf ein paar Einzelfälle immer noch die eigene Logik am besten. Die sagt einem dann auch meist, dass eine Umfahrung oft gar keinen Sinn macht (zumal heute die Nebenstraßen dann alle voll sind, weil ja alle "gleich denkenden" Navis die Autos auf die dann überfüllten Umleitungen dirigieren).
Und komischerweise bin ich damit zu 98% schneller am Ziel als dem Navi folgende Kollegen...
Ich habe lange überlegt ob ich das Garmin nehme , das comand war mir zu teuer , heute bin ich froh wenn ich das alles lese das ich kein navi bebaut habe , ich liebe mein tomtom 6200.
So ein Saugnapf an der Scheibe und die Freilandverdrahtung sind ja auch eine echte Augenweide. ;)
Oder wie hast Du das gelöst?
Zitat:
@GLC350diesel schrieb am 18. Oktober 2018 um 14:21:03 Uhr:
Sehe ich genauso. Nachdem die Navis alle gleich "denken" und kalkulieren,...
Eben nicht. Das Garmin ist besonders schlecht. Andere Lösungen sind besser.
So gelöst ohne kabelsalat
Gute Arbeit. Kompliment.
Zitat:
@west_4 schrieb am 18. Oktober 2018 um 16:16:06 Uhr:
So gelöst ohne kabelsalat
Schön gelöst :-)
ich hab das Problem so gelöst, Handyhalterung links vom Lenkrad, Navigation mit Google Maps und die Verdrahtung unsichtbar im Armanturenbrett. Fahranweisungen via BT auf die LS - mehr brauche ich nicht.
...und schon mal über eine beschlagene Seitenscheibe gewundert?


