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garantiefrage wegen bremsanlage

Themenstarteram 6. Dezember 2009 um 10:48

ende 2010 wird meine 60000er inspektion fällig.

 

allerdings gedenke ich bereits im frühjahr folgendes woanders machen zu lassen:

 

serienbremsanlage tauschen durch neue serienbremsanlage (danke andreas!)(pulverbeschichtet) + scheiben und beläge von ATE (sollen ja angeblich ohnehin ausrüster von audi sein.)

 

kann mir audi da im garantiefall ablehnen, weil die anlage nicht dort getauscht wurde, bzw. bremsen und beläge nicht von audi gekauft wurden, aber serienstand entsprechen?

 

und: wer kann mir im raum stuttgart/ heilbronn eine absolut professionelle, freie werkstatt empfehlen, die mir die komponenten am fahrzeug tauscht?

Beste Antwort im Thema

Das wiederum setzt voraus, dass die Werkstatt den Audi-Service-Stempel hat, lieber hisak. Denn nur der erbringt den tatsächlichen Nachweis, dass die Werkstatt auch wirklich nach Hersteller-Vorgabe arbeitet.

Man darf nicht verwechseln, dass es einen erheblichen Unterschied zwischen gesetzlicher Gewährleistung und der Herstellergarantie gibt. Letztere ist eine freiwillige Leistung von Audi. Und genau hier kann Audi die Vorgaben selbst bestimmen. Und wenn die Arbeiten am Fahrzeug nicht lückenlos durch Audi ersichtlich sind (auch Servicebetriebe machen einen entsprechenden Eintrag), kann sich Audi aus der selbst gewählten Garantie verabschieden.

Also KANN Audi die Garantie streichen, wenn die Arbeiten nicht von einem Audi-Stützpunkt vorgenommen worden sind. Ob sie es werden, steht auf einem anderen Blatt Papier. Und auch wenn die Teile den Originalteilen (Siegel Erstausrüsterqualität) entsprechen, ist Audi nicht bei einer Gewährleistung in Anspruch zu nehmen, sondern der Laden, die Werkstatt oder der Großhändler, bei dem man die Teile erworben hat...

willi7, an deiner Stelle würde ich mir diese Aktion aufsparen, bis Du mit dem Thema "Rüttel-Kiste" durch bist. Alles andere wäre eine Steilvorlage, sich aus der Verantwortung zu ziehen. Vielleicht werden die gesparten 150 Euro beim Bremsenwechsel schlagartig sehr teuer.

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Zitat:

Original geschrieben von willi7

 

...kann mir audi da im garantiefall ablehnen, weil die anlage nicht dort getauscht wurde, bzw. bremsen und beläge nicht von audi gekauft wurden, aber serienstand entsprechen?...

Ja können Sie !

Die Gründe dafür hast du schon selbst gegeben.

Gruß

Markus

Zitat:

Original geschrieben von Osthessen

Zitat:

Original geschrieben von willi7

 

...kann mir audi da im garantiefall ablehnen, weil die anlage nicht dort getauscht wurde, bzw. bremsen und beläge nicht von audi gekauft wurden, aber serienstand entsprechen?...

Ja können Sie !

Die Gründe dafür hast du schon selbst gegeben.

Gruß

Markus

@Osthessen, diese Aussage ist leider vollkommener Blödsinn...............:rolleyes:

NEIN.................können sie nicht !

Zur Klärung: Für alle Automarken sichert Ihnen die GVO 1400/2002 der EU, unterstützt durch den Gesetzgeber nach §§ 433 ff. BGB, die Möglichkeit, an Neufahrzeugen Service-, Wartungs-, Reparatur- und Inspektionsarbeiten zu erbringen, ohne dass der Fahrzeughalter seine Gewährleistungsansprüche/ Garantie gegenüber dem Fahrzeughersteller verliert. Voraussetzung ist jedoch, dass Sie diese Arbeiten nach Herstellervorgaben erfüllen!

Seit dem 01.10.2003 regelt die o.g. GVO(Gruppenfreistellungverordnung) europaweit, dass diesen Mehrmarken-Werkstätten alle Daten zur Wartung und Reparatur-Selbst für die neueste Fahrzeuggeneration zur Verfügung stehen.

Das heißt die Mehrmarken-Werkstätten erhalten von den Autoherstellern die gleichen Informationen wie die eigenen Autohäuser, sowie Ausbildungsangebote und Testgeräte, um auch Neufahrzeuge warten und reparieren zu können.

Damit haben sie als Autofahrer nun die freie Wahl, ob Sie eine ortsnahe Mehrmarken-Werkstatt oder eine weit entfernte Einmarken-Werkstatt für Ihr Fahrzeug aufsuchen wollen. Selbst die Thematik “Herstellergarantie” wurde geregelt: Nach einer Jahresinspektion an einem neuen PKW geht die Garantie nicht verloren, wenn nach Herstellervorgaben gearbeitet wurde. Für die Mehrmarken-Werkstätten ist es selbstverständlich, dass Original-Ersatzteile verbaut werden, eine europaweit lebenslange Mobilitätsgarantie gewährt und ein Bring-/Holservice bzw. ein Leihwagen während der Reparatur angeboten wird.

 

 

 

Das wiederum setzt voraus, dass die Werkstatt den Audi-Service-Stempel hat, lieber hisak. Denn nur der erbringt den tatsächlichen Nachweis, dass die Werkstatt auch wirklich nach Hersteller-Vorgabe arbeitet.

Man darf nicht verwechseln, dass es einen erheblichen Unterschied zwischen gesetzlicher Gewährleistung und der Herstellergarantie gibt. Letztere ist eine freiwillige Leistung von Audi. Und genau hier kann Audi die Vorgaben selbst bestimmen. Und wenn die Arbeiten am Fahrzeug nicht lückenlos durch Audi ersichtlich sind (auch Servicebetriebe machen einen entsprechenden Eintrag), kann sich Audi aus der selbst gewählten Garantie verabschieden.

Also KANN Audi die Garantie streichen, wenn die Arbeiten nicht von einem Audi-Stützpunkt vorgenommen worden sind. Ob sie es werden, steht auf einem anderen Blatt Papier. Und auch wenn die Teile den Originalteilen (Siegel Erstausrüsterqualität) entsprechen, ist Audi nicht bei einer Gewährleistung in Anspruch zu nehmen, sondern der Laden, die Werkstatt oder der Großhändler, bei dem man die Teile erworben hat...

willi7, an deiner Stelle würde ich mir diese Aktion aufsparen, bis Du mit dem Thema "Rüttel-Kiste" durch bist. Alles andere wäre eine Steilvorlage, sich aus der Verantwortung zu ziehen. Vielleicht werden die gesparten 150 Euro beim Bremsenwechsel schlagartig sehr teuer.

Zitat:

Original geschrieben von hisak

Zitat:

Original geschrieben von Osthessen

 

Ja können Sie !

Die Gründe dafür hast du schon selbst gegeben.

Gruß

Markus

@Osthessen, diese Aussage ist leider vollkommener Blödsinn...............:rolleyes:

NEIN.................können sie nicht !

Auch ich könnte hier groß und fettschrift aktivieren - mach ich aber nicht,:cool:

aber das du hier wieder erneut nicht Recht hast, siehst du an dem Post nach deinem von User baastschoo.

Aber ich leg auch keinen Wert auf Rechthaberei - letztendlich würde hier ein klärendes Gespräch mit dem :D Aufklärung verschaffen.

Gruß

Markus

Themenstarteram 6. Dezember 2009 um 19:32

Zitat:

willi7, an deiner Stelle würde ich mir diese Aktion aufsparen, bis Du mit dem Thema "Rüttel-Kiste" durch bist. Alles andere wäre eine Steilvorlage, sich aus der Verantwortung zu ziehen. Vielleicht werden die gesparten 150 Euro beim Bremsenwechsel schlagartig sehr teuer.

 

dem stimme ich zu und ich werde es auch so machen.

 

und: wenn die differenz bei 150 euro bliebe, würde ich das bremsenthema auch bei audi erledigen lassen.

 

wenn ich jedoch den unterschied betrachte, den audi für das instandsetzen meiner tür im vergleich zu einem freien lackierer (zu dem audi ohnehin ab und an autos bringt) heraus"arbeit" (700 zu 1700 euro), vermute ich, dass du bei den 150 noch eine null dranhängen kannst.

 

abgesehen davon: ich habe an audi garr nichts zu verschenken. so werde ich mir auch gestatten, beim ölwechsel das identische öl (7 euro statt 20 euro/liter) mitzubringen.

 

 

Sehe ich auch so!

Zumal Du deinen Obulus beim Kauf Geleistest hast:D:D::D

Gruß

broner

Ach Leute..............hier geht es doch nicht um Rechthaberei. :(

Wenn ich Großschreibung oder Fettschrift aktiviere,dann nicht zum Spaß um andere zu ärgern sondern um den Hinweis auf die Wichtigkeit der Sache.

Die Aussage "Ja können Sie !

Die Gründe dafür hast du schon selbst gegeben." halte ich einfach zu profan für so eine wichtige Frage.

Und Markus, sich von Schuld freisprechen um gleichzeitig die Wiederlegung eines anderen für sich zum Vorteil zu nutzen zeugt auch nicht gerade von Fehlerfreiheit;)

Also lassen wir doch das Rechtgehabe und stützen unsere Ausagen auf nachvollziehbare Beweise oder den entsprechenden Rechtsgrundlagen.

Ich habe lediglich doch nur geschriebenes Gesetz wiedergegeben, wobei ich dem enthaltenden Text keine eigene Meinung interpretiert habe.

Ich möchte aber trotzdem mal ein eigenes Beispiel einer zuerst verweigerten Herstellergarantie anbringen:

2003 hatte ich ein PKW-Mazda beim Vertragshändler neu erworben.

- alle Inspektionen und Serviceintervalle habe ich bei einer Zertifizierten Fachwerkstatt machen lassen,

- bei (ca.) km-Stand 26000 erlag der Motor einem Lagerschaden und hauchte sein Leben aus,

- Garantieansprüche an der zuvor genannten Fachwerkstatt wurden abgewiesen und nicht akzeptiert,

- meine Ansprüche wären im Rahmen der Herstellergarantie an Mazda zu richten,

- Mazda hat diese Herstellergarantie verweigert,

- es wurde der Gesetzliche Prozessweg bezüglich der "Herstellergarantie" angedroht,

- Mazda verlangte dann lückenlose Nachweise über alle an meinem Fahrzeug ausgeführten Arbeiten im Rahmen der Vorgaben für den erhalt dieser Herstellergarantie,

- die Fachwerkstatt hat diese Nachweise anhand von Protokollen die nach der geltenden Zertifizierungstufe erbracht (keine Mazda-Vorgaben),

- nach 5 Wochen Prüfung der Sachlage und dem Motorschaden hatte Mazda akzeptiert und ich einen neuen Motor eingebaut bekommen.

@basstschoo, das ist meine Erfahrung die aber wohl laut Deiner Interpretation scheinbar nicht immer so Positiv ausgehen kann.

Sicherlich hatte ich wohl nur Glück und weiß natürlich nicht, wie es im Falle eines Prozesses ausgeganngen wäre.

Gruß

Hisak

 

Themenstarteram 7. Dezember 2009 um 7:49

Zitat:

letztendlich würde hier ein klärendes Gespräch mit dem Aufklärung verschaffen

DAS glaubst du wirklich? ich gehe also hin, schildere mein vorhaben und audi sagt: "na klar, wenn alles gemäß unseren vorgaben erledigt wurde, können sie ihr auto gerne woanders billiger warten lassen ...und behalten volle werksgarantie"

 

ICH denke, die werden mich wegen blasphemie auf dem firmenhof zu tode steinigen.

Man sollte schon darauf achten, dass ich hisak NICHT widerlegt habe. Im Rahmen von Gewährleistungsansprüchen ist das, was hisak beschrieben hat, vollkommen richtig.

Die Gemeinheit mit den Steuergeräten, die man nur per Diagnoseschnittstelle auslesen und bewerten kann, ist ja auch so eine Trickserei, wie warum und wofür man den Kunden weiterhin an einen Vertragspartner bindet... ;)

Nicht ganz zufällig verlangen die Hersteller für die Geräte und entsprechende Softwarepakete so viel, wie mancher Kunde für sein Auto gelöhnt hat... Ein Schelm, der dahinter Geschäftemacherei vermutet.

Und weil das eben so ist, kann dann der liebe Audi-Mann sagen, Du warst unartig und hast nicht nach entsprechenden Standards gearbeitet. Und hoppla... Garantie adieu. Soviel zum Thema Motorelektronik und so weiter.

Aber die GVO beschreibt eben auch noch ein wenig mehr und hat die Herstellerknebel nicht nur im Bereich Service gelockert, sondern auch die Vertriebsregeln von wegen Gebietsschutz, Ersatzteilversorgung und dem allgemeinen Zugang zu Informationen.

Für den normalen Reparatursektor im mechanischen und nicht elektro-diagnostischen Bereich ist hisaks Aussage vollkommen korrekt.

Aaaaaber gerade im speziellen Fall von willi7, seinen Problemen mit dem Fahrwerk und der gezielten Anweisung des Herstellers an die Fachwerkstatt, die Bremsanlage zu prüfen und zu vermessen, wird es spannend, wenn hier Gerätschaften zum Einsatz kommen, die eben nicht Originalteile sind. Wenn es dann um den Nachweis der Korrektheit der verbauten Teile geht, ist der Kunde der Dumme, muss eventuell zurückrüsten und Audi aus dem Schneider.

Nur weil mir dieses Problem bekannt ist, kam meine Empfehlung, sich noch nicht mit dem Austausch des Bremssystems zu befassen. Mit etwas Glück kommt sowieso ein neues drauf, das dann auch erst mal wieder runtergefahren werden kann. Wäre doch ein schöner Bonus.

@ willi 7

Ich würde auf jeden Fall das beim :D ansprechen, why not? Ich hab auch Navi usw bei Kufatec nachrüsten lassen, und mein :D spielt sogar Updates drauf.

@ hisak

Freunde ?:D

Spaß beiseite, hab mit Kritik kein Problem....

Hattest ja grundsätzlich Recht mit meiner "Zu einfachen Aussage"

 

Gruß

Markus

Sag mal Willi, Du scheinst ein sogenanntes "Montagsauto" erwischt zu haben ?-!

Lt. der vielen Mängel/Fehler die bei dir häufiger gegenüber anderen A5-Eignern auftreten, muß man zu diesem Schluß kommen.

Oder bist Du einfach nur........wie wir hier sagen........zu Pingellich ;)

(nicht hauen, ich frag halt mal so scheinheilig)

baastcho, ich wusste nicht das es sich für Willi´s Probleme um reine Herstellergarantien handelte, sondern bin in meiner Aussage von einer allg. Gewährleistung ausgegangen.

Sorry, ich habe es wohl etwas verklausuliert erklärt.............beim nächsten mal dann, werd ich´s berücksichtigen und so die Missverständnisse garnicht erst auftreten lassen. :)

Gruß

Hisak

PS. auch Osthessen können meine Freunde sein :D

Themenstarteram 7. Dezember 2009 um 23:47

andreas:

 

keine ahnung, wie viele fehler normal sind.

 

eigentlich waren es nur 3 probleme:

 

1. dpf-fehlermeldung: musste 4 termine wahrnehmen, bis der fehler final beseitigt wurde. am ende war es nur ein defekt im kabelbaum...

 

2 vibrationen und 3. keylessdefekte haben doch  jeder 2. audi....

 

für den sensor war ich inzwischen eben auch 4 mal dort.  wegen der vibrationen warte ich noch auf eine rückmeldung. könnte mir gut vorstellen, dass ich dafür auch nochmal ein paar besuche vor mir habe.

 

so gesehen, also nur 3 defekte, davon 2 "stand-der-technik"

 

für die beule in der tür kann das auto  nichts. ebensowenig für die tatsache, dass audi immer x anläufe braucht, um etwas in den griff zu kriegen

 

ok,ok...die bremsen will ich tauschen, wegen dem häßlichen flugrost an den backen. DAS könnte man durchaus pngelig nennen...(obwohl ich es für ein zwei jahre altes auto auch für ein armutszeugnis halte.) ;)

Zitat:

Original geschrieben von willi7

 

ok,ok...die bremsen will ich tauschen, wegen dem häßlichen flugrost an den backen. DAS könnte man durchaus pingelig nennen...(obwohl ich es für ein zwei jahre altes auto auch für ein armutszeugnis halte.) ;)

Da gibt es aber weitaus teurere Autos die mit dem gleichen Problem behaftet sind, ich denke da an mein ehemaligen XJS.:rolleyes:

Obwohl in gleichzeitig auch der Meinung bin, in dieser Preisklasse bessere Materialien verbauen zu können ohne gleich dafür ein unmoralischen Mehrpreis von Endverbraucher verlangen zu müssen.

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