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für Italienbesucher

Themenstarteram 17. Juli 2014 um 17:57

könnte es interessant werden falls etwa das nummernschild im Winckel nicht passt,

hier ein ARD-Bericht

einer missglückten Gardaseefahrt.

grüßchen Frank

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Turmberg

Das italienische Fremdenverkehrsamt sagte NEIN. In Italien ist ein Trikes ein Motorrad, und das darf KEIN Anhänger ziehen!

Die haben halt Stil und Geschmack;-)

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Zitat:

Original geschrieben von TDIBIKER

Einem Reisenden sein Gefährt wegzunehmen, das ist massiv in sein Leben eingreifen und ihn in eine

Notlage bringen.

Das ist eine ganz unangemessen hohe Strafe, die in keinem Verhältnis zu dem "Vergehen" steht.

Deshalb sollten Ausländer auf ihren ausländischen Maschinen in Ruhe gelassen werden, sofern diese keine Bedrohung für die Bevölkerung darstellen.

Ganz genau so ist es und nicht anders!

Zitat:

Original geschrieben von hatschky

Nach meinen Erfahrungen sind die Polizisten in Italien bei kleineren Ordnungswidrigkeiten wesentlich toleranter als bei uns und sehen im Normalfall grosszügig darüber hinweg.

Das mag ja alles sein; aber es kann doch nicht sein, daß man von der jeweiligen Tagesform des Polizisten abhängig ist bzw. wie der grade "drauf" ist?! Also wenn er gut gelaunt ist und man evtl. noch ein wenig schleimt (oder einen Schein rüberwachsen läßt...), dann ist alles gut. Aber wenn ihm irgendwas nicht paßt (man vielleicht seine "Beamtenwürde" oder was weiß ich nicht genügend gewürdigt hat :rolleyes: ), dann wird mal eben die Maschine konfisziert... geht´s noch?! Würden wir uns bei ausländischen Fahrern so aufführen, wären wir wieder die "bösen Deutschen", aber in Italien ist das wohl o. k., das haben wir gefälligst zu respektieren, da ja Italien souverän ist...

Also so schön das Land auch sein mag und so (überwiegend) freundlich seine Leute - für mich ist Italien seit einigen Jahren, zumindest mit dem Mopped, absolut NO-GO... jemand hatte es auf der 1. Seite schon sinngemäß geschrieben, auch Kroatien ist sehr schön :D ... und dort stellt man sich nicht gegenüber ausländischen Touristen so saublöd an.

am 19. Juli 2014 um 18:12

Reisst im Ausland ruhig die Klappe auf und erklärt den doofen Bullen wie ein ordentlicher Rechtsstaat funktioniert. Am besten auf deutsch...

Oder lernt die Sprache, macht euch über die lokalen Gesetze schlau und diskutiert das vor Ort aus.

Oder haltet euch an die Regeln.

@Vulkanistor

Hier in einem deutschen Internetforum geht das doch aber viel leichter :D

Eigentlich ist es in Italien auch verboten die Hand vom Lenker zu nehmen. Es gibt dennoch Motorrad-Carabinieri, die den Gruß erwidern. Nur ein Beispiel.

Anderes Land, andere Gesetze, andere Strafen, andere Mentalität... obwohl es so nah ist.

Zum Bericht:

Hat sich eigentlich sonst jemand gefragt, warum der Polizist extra die Warnweste gewechselt hat, um das Motorrad ins Auto zu laden?

Zitat:

Original geschrieben von emmde

 

Zum Bericht:

Hat sich eigentlich sonst jemand gefragt, warum der Polizist extra die Warnweste gewechselt hat, um das Motorrad ins Auto zu laden?

Das war eine nachgestellte Szene.

Der Bericht ist eh für den Arsch! Weil dieser nur die Sichtweise der Urlauber zeigt. Aber nicht der Polizei. Einseitige und nicht neutrale Berichterstattung...

Zudem lässt der Bericht offen warum das letzte Mittel (Beschlagnahmung) ergriffen wurde.

Auch in Deutschland gibt es Höchststrafen. Und das Wort sagt ja Höchststrafe....

In Deutschland kann dich der Polizist auch weiter fahren lassen wenn der checkt das du z.B. tatsächlich glaubhaft vergessen hast den Gurt anzulegen.

Oder er kommt sich verarscht vor, wenn er sieht der Gurt ist verstaubt und man versucht zu erklären, man lege ihn immer an... Wie der deutsche Polizist da reagiert?

Und Leute. Fernsehen ist kein Informationsprodukt sondern ein Unterhaltungsprodukt

Sehe ich auch so, einfach einigermaßen an die Regeln halten und gut ist. Letzte Woche in den Dolomiten habe ich absolut keine Probleme gehabt.

Die Nebenstraßen waren allerdings wirklich grottenschlecht. Eher Schlaglöcher, die durch etwas Teer miteinander verbunden waren. Stärker befahrene Straßen waren oder wurden gerade erneuert.

Wir waren in Sexten, nahe der österreichischen Grenze. Da bin ich zum Einkaufen und Tanken kurz nach Österreich, wo der Sprit rund 40 ct. günstiger war. Auch "Lebensmittel", wie z.B. Milka, waren dort deutlich günstiger.

Das gleiche Hotel in Frankreich wäre dort unbezahlbar gewesen.

Zitat:

Original geschrieben von gullof

Auch in Deutschland gibt es Höchststrafen. Und das Wort sagt ja Höchststrafe....

In Deutschland kann dich der Polizist auch weiter fahren lassen wenn der checkt das du z.B. tatsächlich glaubhaft vergessen hast den Gurt anzulegen.

Richtig. Nur ist in D nicht Beschlagnahmung des Fahrzeugs die Höchststrafe.

Stichwort Verhältnismäßigkeit.

Und auch wenn der Bericht nicht der Weisheit letzter Schluß gewesen sein mag, ist es schon komisch, daß solche abstrusen Meldungen stets aus Italien kommen. Warum hört man sowas nicht auch mal aus England, Holland oder Frankreich?

Zitat:

Original geschrieben von Martin P. H.

Zitat:

Original geschrieben von gullof

Auch in Deutschland gibt es Höchststrafen. Und das Wort sagt ja Höchststrafe....

In Deutschland kann dich der Polizist auch weiter fahren lassen wenn der checkt das du z.B. tatsächlich glaubhaft vergessen hast den Gurt anzulegen.

Richtig. Nur ist in D nicht Beschlagnahmung des Fahrzeugs die Höchststrafe.

Stichwort Verhältnismäßigkeit.

Und auch wenn der Bericht nicht der Weisheit letzter Schluß gewesen sein mag, ist es schon komisch, daß solche abstrusen Meldungen stets aus Italien kommen. Warum hört man sowas nicht auch mal aus England, Holland oder Frankreich?

Welches Land ist den den deutschen liebstes Reiseziel? Und welche Mehrheit an potentiellen Interessenten wird dadurch angesprochenen? Das noch zur Urlaubszeit? Einschaltquoten....

 

Das es die Strafe gibt, stimmt. Aber jetzt überlegt doch mal selber ob sich ein Mensch wegen dem Nummernschild so ein Aufwand betreibt und das Motorrad beschlagnahmen lässt.

Da muss noch mehr passiert sein...

Eigentlich gehört der Bericht in die Tonne.

Einseitig und stützt sich nur auf die Aussage der geschädigten. Das die nur "gutes" über sich erzählen ist doch klar...

Ich habe aber den Eindruck. Die Leute die selber in Italien schon rum gefahren sind, sehen das hier locker. Die Leute, welche hier kaum oder keine Erfahrung haben nehmen den Bericht ernst und denken das ist da standard?

Ich stell mir die Frage jetzt ernsthaft ob hier nicht einfach nichts mehr hinterfragt wird. Alles angenommen wird was über den TV läuft....

Goebbels hätte damals sich so ein Volk gewünscht.

Themenstarteram 20. Juli 2014 um 6:19

Zitat:

Original geschrieben von Martin P. H.

Zitat:

Original geschrieben von gullof

Auch in Deutschland gibt es Höchststrafen. Und das Wort sagt ja Höchststrafe....

In Deutschland kann dich der Polizist auch weiter fahren lassen

Richtig. Nur ist in D nicht Beschlagnahmung des Fahrzeugs die Höchststrafe.

Stichwort Verhältnismäßigkeit.

Doch ist es auch in Deutschland,

erinnern wir Uns an Beschlagnahme-Aktionen etwa aus Bayern (etwa am Kesselberg)

zur "Beweissicherung") bei so manchem zu lauten Kamin und z.T. sehr langen Standzeiten (Gutachten)

Bin ja öfter in Italien-Österreich-Tschechei unterwegs, Strafen (Busgelder) habe ich nur in und aus Österreich (+Frankreich) bekommen, gerade wieder aus Süd Tirol zurück, sind eben mit die geilsten Strecken dort, herrliche Landschaften, freundliche Menschen, geniales Essen, ich liebe dieses Land.

dabei ist meine XV ist immer etwas zu laut und oft zu schnell, und manchmal auf verbotenen Wegen.

Was imho Italienische (übriges sehr Hilfsbereite) Polizisten/Carabinierie so gar nicht abkönnen sind Diskusionen, Punkt.

 

grüßchen aus München Frank

Diskussionen kann kein Polizist ab, egal im welchem Land. Mein einziges Auslandsknöllchen stammt auch aus Österreich. In geschlossener Ortschaft in einem dunklen Tunnel bin ich immer schneller geworden. Und am Ausgang standen die dann mit ihrer Laserpistole, maßen in den Tunnel hinein. Kurz hinter dem Tunnel stand ohnehin eine feste Messstelle.

War aber echt preiswert, "nur" 240,- €, Bescheid kam nach Hause. Soll ich deswegen nicht mehr nach Österreich fahren??? Was mache ich dann mit einem Knöllchen in Deutschland? Ausreisen?

am 20. Juli 2014 um 9:25

Auch wenn Du eine Busse Bezahlst, glaubst Du echt die geben die Kohle ab? Nö da wird Abends mit der Familie gefeiert wie : Wie gut waren Wir Heute denn wieder.

Ich war in den vergangenen Wochen in Frankreich, Österreich, Italien und der Schweiz unterwegs. Sonst auch gerne in Slowenien/Kroatien/Bosnien... Vorschriftsmäßiges Motorrad/Auto, angemessene Fahrweise, keine Probleme.

Wer (wie ich) viel im benachbarten Ausland unterwegs ist, sollte sich das angewöhnen, ich mache mich auch immer vor Reiseantritt über die jeweiligen Besonderheiten des Gastlandes schlau. In Italien werden ulkige Dinge streng geahndet (ECE-Helmnorm, einhändiges Fahren, usw) in Frankreich kostet Überfahren der durchgezogenen Linie zum Überholen 90 Euro, also sollte man es eben nicht tun, wenn zwei flics auf ihren 1300er Yamahas hinterher fahren. Ist in Deutschland auch nicht wesentlich preiswerter.

Die rasieren französischen Motorradfahrer genauso wie Deutsche und selbstverständlich wird gegen Quittung kassiert und mit dem Staat abgrechnet. Das ist überall so, ich hoffe doch, auch in der Schweiz, oder ist das bei Euch anders, Erich ?

Die Zeiten, in denen sozialjugoslawische Milicija die am Wurzenpass kassierten Devisen in der nächsten Gostoijna in Rakija umgesetzt haben, sind vorbei.

Deutschland hat mit die liberalsten Bestimmungen und niedrigsten Bußgelder. Kein Wunder, dass gerade unsere Schweizer Nachbarn das gerne ausnutzen um mit dicken Autos auf der A 81 mal richtig die Sau rauszulassen. Und wenn einer mit seinem 40-Tonner gnadenlos im LKW-Überholverbot ganze Kolonnen seiner Berufskollegen überholt, kann man drauf wetten, dass "CH" auf dem Auto steht.

Und dann soll er eben auch rasiert werden. Und wirds auch. Hier wünsche ich mir nur deutlich höhere Bußgelder.

Zitat:

Original geschrieben von Ruebe-ruebe

 

Doch ist es auch in Deutschland,

erinnern wir Uns an Beschlagnahme-Aktionen etwa aus Bayern (etwa am Kesselberg)

zur "Beweissicherung") bei so manchem zu lauten Kamin und z.T. sehr langen Standzeiten (Gutachten)

Schlechtes Beispiel. Am Kesselberg wollte die Polizei ein Exempel statuieren und hat einige Motorräder von Leuten, die damit fortgesetzt Regelverstöße begingen, beschlagnahmt. Dieses Vorgehen wurde später vor einem Verwaltungsgericht für regelwidrig erklärt, da man die intendierte Wirkung auch mit viel kleineren Maßnahmen hätte erreichen können.

Generell ist es in Deutschland nicht üblich, Motorräder nach einfachen Verkehrsdelikten zu beschlagnahmen. In aller Regel gibt das der Rechtsrahmen nicht her - außer vielleicht bei Brülltütenverdacht.

Ich weiß nicht, ob die Polizisten, die damals die Motorräder am Kesselberg beschlagnahmt haben, die Wirkung ihres Tuns abschätzen konnten. Aber eigentlich müssen sie hochzufrieden sein. Denn bis heute hält sich unter Motorradfahrern die Mär, es sei am Kesselberg oder gar in ganz Bayern an der Tagesordnung, dass Motorräder einkassiert werden.

Und sogar Münchner wie du arbeiten eifrig an der Verbreitung dieser Geschichte mit....

sampleman hat Recht, ich will das nur ergänzen.

Diese Aktion ist nicht auf dem Misthaufen der bayerischen Polizei gewachsen, sondern bei ihrem Innenminister, ich glaube, das war der Beckstein. Der wollte ein Exempel statuieren und sich selbst ins Licht rücken, vermutlich gibt es mehr von Motorradlärm genervte Wählerinnen und Wähler als Motorrad fahrende.

Dass das vor dem VG keinen Bestand haben kann, hätte er aber wissen müssen.

Man hat meines Wissens mit der Gefahrenabwehr argumentiert. In der Tat kann man die Gefahr der Lärmbelästigung am Besten dadurch eliminieren, wenn man das Mopped abnimmt. Dagegen spricht der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und die Tatsache, dass die Gefahr in den meisten Fällen auch dadurch beseitigt hätte werden können, indem man den mitgeführten, aber ausgebauten Eater wieder einbaute.

Bei unbelehrbaren Wiederholungstätern kann man das Fahrzeug auch als Tatmittel betrachten, das der Einziehung unterliegt.

In jedem Fall muss die Beschlagnahme richterlich bestätigt werden.

Anders sieht das aus, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass Änderungen vorgenommen wurden, die der Leistungsteigerung dienen. Dann wird das Motorrad als Beweismittel sichergestellt bzw. beschlagnahmt, damit ein Kfz-Sachverständiger durch Untersuchungen und Messungen das überprüft.

Ist das Ergebnis positiv, zahlt der Kollege Biker nicht nur Strafe, sondern auch die Gutachterkosten.

In den 80er Jahren war es gang und gäbe, dass 400er oder 500er nur auf dem Papier 27 PS hatten, in Wahrheit aber offen waren. Das haben szene- und motorradkundige Beamte schnell bemerkt. Dazu zählte ich auch.

Die Beschlagnahme zum Zwecke der Untersuchung war dann fällig und absolut rechtmäßig, der Biker konnte sie nur abwenden, wenn er die Manipulationen von sich aus einräumte.

Themenstarteram 20. Juli 2014 um 15:55

Zitat:

Original geschrieben von sampleman

....... Denn bis heute hält sich unter Motorradfahrern die Mär, es sei am Kesselberg oder gar in ganz Bayern an der Tagesordnung, dass Motorräder einkassiert werden.

Und sogar Münchner wie du arbeiten eifrig an der Verbreitung dieser Geschichte mit....

Auch wenn ich Dir im Grundsatz recht gebe,

( es ist und war doch nie an der "Tagesordnung" )

so ist es eben keine Mär, es war eine reale Tatsache.

Und als Beispiel der möglichen Höchststrafe taugt es für mich immer noch und nur das wollte ich darstellen.

Als normal sehe ich in Italien solch Vorgehen (Beschlagnahme) ja auch nicht, als mögliche Höchststrafe mit etwas Pech schon.

grüßchen Frank

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