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Führerscheinentzug für Senioren
Der Traum einiger User wird wahr.
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Was haltet ihr davon ?
Ist dies der richtige Weg die Verkehrssicherheit zu erhöhen ?
Meine Meinung: Wenn eine regelmäßige Überprüfung der Gesundheit, der Fähigkeiten und Fertigkeiten, dann nicht nur für eine bestimmte Gruppe sondern bitte für alle.
Beste Antwort im Thema
Wie diskriminiert und nutzlos müssen sich über 50 jährige dabei wohl fühlen?
Müssten dann nicht junge, unverheiratete Fahranfänger zum jährlichen Drogentest?
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1457 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Zitat:
Original geschrieben von Suiwababbial
Hier bin ich unbefleckt. Wie geschieht das in der Praxis?
Wenn z.B. einer Polizeistreife die unsichere Fahrweise eines Seniors auffällt, kann sie eine Meldung an die Führerscheinstelle machen. Diese kann dann entsprechend tätig werden und Untersuchungen anordnen und dann die Fahrerlaubnis einziehen, wenn die Tests negativ ausfallen bzw. der Aufforderung zur Untersuchung nicht nachgekommen wird.
Das ist ja auch die Praxis und es betrifft auch nicht nur Senioren sondern alle die eine besondere Fahrweise an den Tag legen. ;)
Zitat:
Original geschrieben von EX-Porschefahrer
da gibt es Martinshörner die um das Freimachen von Gassen in verstopften Straßen betteln, wärend so mancher Jungspund dessen Audioanlage mehr PS hat als sein Motor sich ohne Reaktion darauf in seiner Fahrkabine zudröhnt.
Klar gibt es diese Jungspunde.
Aber Gehörlose nehmen das Verkehrsgeschehen visuell wahr und werden das Blaulicht bemerken. Da braucht es dann kein Martinshorn mehr. Die Tatsache, daß der Gesetzgeber das so geregelt hat und Hörtests explizit nicht vorschreibt, zeigt, daß diese Fahrer trotz fehlendem Hörsinn sicher am Verkehr teilnehmen können.
Zur Zeit ist die Benutzung des Wortes "Diskriminierung" mega hipp....:cool:
Warte nur wieder auf Begriffe wie "Frau mit Kind"....etc. .....;)
P.S. Wenn Senioren so fahren, dass jüngere Fahrer sich genervt fühlen, heißt das noch lange nicht, dass der Senior nicht mehr geeignet sein könnte.
Es geht halt alles etwas langsamer....die negativen Schlagzeilen machen wenige....ebenso wie die Jungen.....aber es ist sensationsgeiler für die Medien....;)
Zitat:
P.S. Wenn Senioren so fahren, dass jüngere Fahrer sich genervt fühlen, heißt das noch lange nicht, dass der Senior nicht mehr geeignet sein könnte.
Also da habe ich schon andere Erfahrungen machen müssen. So eine Vollbremsung auf der Autobahn ist nicht gerade lustig. Und wenn ich mich gelegentlich in meinem Umfeld umhöre wird das Magenkrümmen nicht weniger.
Eine Vollbremsung auf der BAB kann durchaus genau die richtige Reaktion gewesen sein...kommt eben darauf an....:cool:
Was ich nicht selbst erlebt habe, ist eben manchmal schwer zu glauben..besonders Geschichten aus dem öffentlichen Straßenverkehr....;)
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Zitat:
Original geschrieben von elwood123
....mich würde mal interessieren ob sich die strikten Ablehner der Gesundheits- Checks für ältere Verkehrsteilnehmer daran stören, dass sie den Gesundheits- Check machen müssen (Angst ihn nicht zu bestehen?) oder daran, dass er ab einem bestimmten Alter gemacht werden sollte, weil man ab da dann "diskriminiert" wird?
Diese Frage kann man auch umdrehen und fragen, warum sich viele Zeitgenossen daran stören, Gesundheits-Checks ab dem Erwerb der Fahrerlaubnis in regelmäßigen Abständen einzuführen und stattdessen fordern, diese erst ab einem bestimmten Alter bei Senioren einzuführen. Die Antworten darauf dürften ebenfalls sehr aufschlußreich sein.
Natürlich kann man diese Frage umdrehen, man hätte sie aber auch beantworten können ;)
Um nun deine Gegenfrage zu beantworten:
Ich denke, das liegt daran, dass die große Masse der Bevölkerung durchaus bis zu einem gewissen Alter keine nennenswerten körperlichen Einschränkungen hat, die das Fahren beeinträchtigen würden. Ich nenne jetzt bewusst keine Zahl, sonst hängen sich wieder alle daran auf, und diese Zahl ist auch sicher in einem sehr großen Bereich gestreut.
Aber wie schon geschrieben, mit dem LKW Schein muss ich sowieso alle 5 Jahre zum Arzt und daher störe ich mich auch nicht daran.
Ich hoffe, das war jetzt aufschlussreich für dich ;)
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Aber Gehörlose nehmen das Verkehrsgeschehen visuell wahr und werden das Blaulicht bemerken. Da braucht es dann kein Martinshorn mehr. Die Tatsache, daß der Gesetzgeber das so geregelt hat und Hörtests explizit nicht vorschreibt, zeigt, daß diese Fahrer trotz fehlendem Hörsinn sicher am Verkehr teilnehmen können.
In A wird gehörlosen Autofahrer (ich hatte mal so einen Nachbarn) vergrößerte Außenspiegel vorgeschrieben.
Jungs ich hoffe ihr benehmt Euch, ich muss schon wieder los, ich kümmere mich später um Euch.:);)
Zitat:
Original geschrieben von elwood123
Ich denke, das liegt daran, dass die große Masse der Bevölkerung durchaus bis zu einem gewissen Alter keine nennenswerten körperlichen Einschränkungen hat, die das Fahren beeinträchtigen würden. Ich nenne jetzt bewusst keine Zahl, sonst hängen sich wieder alle daran auf, und diese Zahl ist auch sicher in einem sehr großen Bereich gestreut.
Ja, dieses Argument paßt auch für die meisten Senioren. Das Thema gesundheitliche Einschränkungen, die zur dauernden Fahruntüchtigkeit führen, ist angesichts des medizinischen Fortschritts heute eher ein Thema für die Generation 80+.
Von daher ist eine verpflichtende Untersuchung für die Generationen vom Lebensalter 50-79 Jahre wohl eher als Möglichkeit zu sehen, mit der bestimmte Berufsgruppen eine neue Geldquelle anzapfen können. Die Verkehrssicherheit wird bereits durch den aktuellen Sanktionskatalog gewährleistet.
Argumentativ besteht die Gefahr, das hat dieser Thread gezeigt, daß hier das Berufskraftfahrertum, welches ganz anderen Regularien unterworfen ist (z.B. denen der BG) als der Privatfahrer, für eine argumentative Vorreiterrolle "pro regelmäßige Untersuchung" mißbraucht wird. Das kommt einem Vergleich von Äpfeln mit Birnen gleich.
Zitat:
Original geschrieben von Peter Clio
Eine Vollbremsung auf der BAB kann durchaus genau die richtige Reaktion gewesen sein...kommt eben darauf an....:cool:
Was ich nicht selbst erlebt habe, ist eben manchmal schwer zu glauben..besonders Geschichten aus dem öffentlichen Straßenverkehr....;)
Genau. Vielleicht hat so ein rasanter Jungfahrer einen schwerwiegenden Fahrfehler gegangen und der Senior hat einen folgeschweren Unfall verhindert.
Man müsste stets beide hören. Einem allein würde ich nicht unbedingt glauben.
Da hier der Mensch ab 50 scheinbar bereits als Senior gilt, nennen wir doch die Menschen bis 25 Jungspunde.
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Argumentativ besteht die Gefahr, das hat dieser Thread gezeigt, daß hier das Berufskraftfahrertum, welches ganz anderen Regularien unterworfen ist (z.B. denen der BG) als der Privatfahrer, für eine argumentative Vorreiterrolle "pro regelmäßige Untersuchung" mißbraucht wird. Das kommt einem Vergleich von Äpfeln mit Birnen gleich.
Das sehe ich durchaus anders.
Auch wenn die Berufskraftfahrer anderen gesetzlichen Regelungen unterliegen, was ganz allein daran liegt, dass sie das eben beruflich machen und daher andere Voraussetzungen bezüglich Versicherungen, Fracht, etc. haben, ist es für den anderen Verkehrsteilnehmer vollkommen unerheblich ob derjenige jetzt beruflich oder privat im Fahrzeug sitzt. Es ist einfach nur ein anderer Verkehrsteilnehmer von dem unabhängig von seinem Beruf das gleiche Gefährdungspotenzial ausgeht. Daher muss er auch die gleichen (gesundheitlichen) Voraussetzungen für das Führen des Fahrzeugs mitbringen.
Zitat:
Original geschrieben von elwood123
...ist es für den anderen Verkehrsteilnehmer vollkommen unerheblich ob derjenige jetzt beruflich oder privat im Fahrzeug sitzt. Es ist einfach nur ein anderer Verkehrsteilnehmer von dem unabhängig von seinem Beruf das gleiche Gefährdungspotenzial ausgeht. Daher muss er auch die gleichen (gesundheitlichen) Voraussetzungen für das Führen des Fahrzeugs mitbringen.
Bingo.
Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet müßten die Zugangsvoraussetzungen für den Erwerb der Fahrerlaubnis für Privatfahrer jenen der Berufskraftfahrer angepaßt werden. Dann, und nur dann, würde das einen Sinn ergeben.
Du wirst mir jetzt aber sicherlich zustimmen, daß sich eine solche Regelung politisch nicht durchsetzen lassen wird.
Zitat:
Original geschrieben von elwood123
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Argumentativ besteht die Gefahr, das hat dieser Thread gezeigt, daß hier das Berufskraftfahrertum, welches ganz anderen Regularien unterworfen ist (z.B. denen der BG) als der Privatfahrer, für eine argumentative Vorreiterrolle "pro regelmäßige Untersuchung" mißbraucht wird. Das kommt einem Vergleich von Äpfeln mit Birnen gleich.
Das sehe ich durchaus anders.
Auch wenn die Berufskraftfahrer anderen gesetzlichen Regelungen unterliegen, was ganz allein daran liegt, dass sie das eben beruflich machen und daher andere Voraussetzungen bezüglich Versicherungen, Fracht, etc. haben, ist es für den anderen Verkehrsteilnehmer vollkommen unerheblich ob derjenige jetzt beruflich oder privat im Fahrzeug sitzt. Es ist einfach nur ein anderer Verkehrsteilnehmer von dem unabhängig von seinem Beruf das gleiche Gefährdungspotenzial ausgeht. Daher muss er auch die gleichen (gesundheitlichen) Voraussetzungen für das Führen des Fahrzeugs mitbringen.
Da wird man sich bestimmt lange drüber unterhalten können. Nur fahren die normalen Führerscheininhaber nur PKW´s bis ca. 2 - 2,5 Tonnen, hingegen führen die LKW-Fahrer locker 40 Tonnen mit sich. Allein aus diesem Grund kann man die beiden doch nicht vergleichen. Der Eine fährt um zu seinem Arbeitsplatz zu kommen und der Andere fährt mit seinem Arbeitsplatz.
Führerschein ab 50 jährlich wiederholen?
Ja, Führerschein erneuern (7,0%)
Nein, Führerschein ist sicher (91,0%)
Ich bin unentschieden (2,0%)
Lieber mit einem 90-Jährigen mit 70 Jahren Fahrpraxis, als mit einem 18 Jährigen Chrystal Meth Junkie, der nach der Disco in Papis Auto bei 180 auf der Landstraße was beweisen will.
(Pauschalisierung bewußt)
Zitat:
Original geschrieben von Suiwababbial
Zitat:
Original geschrieben von camions
Allerdings stellt sich mir die Frage warum eine ältere Person ( ü 70 zum Beispiel ) einkaufen fahren muss .
Meiner Meinung nach sind wir Kinder in der Pflicht uns um unsere Eltern mehr zu kümmern .
Ich selbst habe meine Mutter ( 83 ) vor 4 Jahren zu mir geholt damit sie es leichter hat . Einkaufen , Arzt usw. wird jetzt alles in der Familie organisiert .
Noch so ein Dummfug. Das mag in dem Beispiel einer gut funktionierenden Familie funktionieren. Der zweite Weltkrieg ist vorbei und die Großfamilien auch. Neben diesen geschilderten Fällen gibt es auch die kinderlose Singlehaushalte.
Für diese wüsste ich jetzt gerne eine probate Lösung, die sie in keiner Weise mehr belastet und/oder einschränkt.
Wenn Verantwortungsbewusstsein Dummfug ist bin ich es gerne .
Ist auf jeden Fall mal eine Gefahr ( für andere und sich ) weniger . Natürlich ist das nicht leicht und bequem schon gar nicht , eine Großfamilie sind wir auch nicht nennen wir es einfach Einzelkämpfer .
Martin
Das