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Freundin sucht ein neues Auto: Golfklasse bis 15000 Euro

Themenstarteram 6. November 2020 um 0:20

Hallo, meine Freundin fährt derzeit einen Seat Ibiza 1.4 aus 2010 mit 86 PS, welcher jedoch immer mehr Macken bekommt. Nun will sie ihn verkaufen und sucht etwas größeres. Da ich mich selbst nur mit älteren BMWs auskenne, frag ich für sie nun mal hier.

Folgende Kriterien sollten erfüllt sein:

- Golfklasse, 5-Türer

- Preis bis max. 15000 Euro

- Baujahr nicht älter als 3 Jahre

- Benziner ab 120 PS oder Diesel ab 100 PS

- Schaltgetriebe, Klima und evt. noch Blutooth, Navi etc

Soweit nichts besonderes, aber:

- sollte sehr zuverlässig und ausgereift sein (sprich keine Steuerkettenmängel o.ä. nach 50000 km)

- kein VAG Fahrzeug, kein Opel, kein Fiat, Alfa oder Dacia

- BMW und Mercedes werden nur schwer ins Budget passen

In den Sinn kamen mir bis jetzt folgende Wagen:

- Renault Megane 4 als Diesel: hatte 7 Jahre einen Megane 3 RS, welcher technisch gut lief, aber qualitativ noch Luft nach oben hatte und das sage ich, obwohl ich einen 22 Jahre alten 5er fahre...

- Ford Focus, nur als Diesel. Ich traue den 1.0 Ecoboost keine 200.000 km zu.

- Hyundai i30, wovon von der PD Baureihe noch nicht viel zu lesen ist, da zu neu.

- Honda Civic wäre super, aber die sind kaum im Budget...

Ich persönlich tendiere zum i30, auch wegen der Garantie, aber vielleicht gibts ja noch einen Geheimtipp? Oder sind Megane und Focus mittlerweile richtige Langläufer?

Ich freue mich über eure Beiträge!

Beste Antwort im Thema

Eigentlich sollte man keinen VW mit EA211 TSI ausschließen, die laufen seit 2012 sehr zuverlässig, kräftig, sparsam.

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Zitat:

@Knergy schrieb am 6. November 2020 um 08:58:50 Uhr:

Mercedes und BMW sind wertiger als andere neue Fahrzeuge? Das ich nicht lache ... ein Teil der Defekte kommt übrigens bei neuen Fahrzeugen (BJ neuer als 2010) von sparsamer oder fehlender Wartung, der Rest sind Produktionsfehler. Heute nehmen sich bei der Qualität alle Hersteller nicht mehr viel, bei den Premiummarken ist halt mehr Leder und Softlack verbaut, während woanders mit Hartplastik und teilweise weniger Dämmung gearbeitet wird. Technisch sind die Unterschiede oft minimal.

Und gerade bei Kulanz stellen sich BMW und Mercedes genausooft quer, wie andere Hersteller. Nur hat man für die Kulanz teilweise schon mehr Geld beim freundlichen Fachhändler gelassen, denn die Premiumhersteller haben oft genug höhere Stundensätze als der Rest. Ist nicht zwangsläufig so, allerdings solltet ihr mal die Werkstattkosten im Auge behalten. Da kann (nicht muss!) durchaus ein großer Sprung zu Seat drin sein.

BMW und Mercedes sind schon überdurchschnittlich"wertig". Vielleicht nicht in dem Maß, wie sie teurer sind, keine Frage.

 

Zu MB kann ich bezüglich der Kulanz nichts sagen, aber BMW ist sehr kulant - wenn das Fahrzeug durchgängig und pünktlich bei BMW gewartet wurde.

 

Volkswagen ist diesbezüglich wohl das Negativbeispiel.

 

Die Werkstattkosten sind nicht ohne, das stimmt. Sie lassen sich aber massiv drücken, wenn man freie Werkstätten aufsucht (was erst ohne Einschränkungen empfehlenswert ist, wenn keine Kulanz mehr zu erwarten ist).

Wichtig wäre vielleicht auch was die eigene Freundin denn wünscht? Häufig will der Mann viel mehr Auto als die Frau/Freundin überhaupt benötigt oder will. ;)

Wer ein Fahrzeug für 30.000 € kauft, ist eher bereit, da mehr Geld in die Wartung zu stecken. Der Käufer dess 10.000 € Dacias "spart" da eben deutlich öfter und schimpft dann übers schrottige Fahrzeug, was an sich nichts dafür kann.

Und gerade bei den Premiummarken muss der Erstkäufer auch eine ordentlich lange Liste an Sonderausstattung bestellt haben, sonst ist das nur ein teurer nackter Wagen.

Jedenfalls nehmen sich alle großen Konzerne heute in der Haltbarkeit recht wenig, der Unterschied kommt größtenteils von der Marke bzw. den zusätzlichen Materialien. Ein Amaturenbrett aus Hartplastik bringt einem Fahrer aber genau 0 praktischen Nutzen gegenüber einem aus Leder. Wobei manche sich bei letzterem halt deutlich wohnlicher im Auto aufgehoben fühlen ... ob einem das, das zusätzliche Geld wirklich wert ist, muss jeder für sich selbst wissen. Selbst ein nackter Dacia wird einem bei gleich kompetenter Wartung nach 200.000 km nicht mehr oder weniger unzuverlässig ans Ziel bringen als ein 100.000-€-BMW oder Mercedes ... einzelne Schwachpunkte oder generell unzuverlässige Modelle einmal ausgenommen, aber die findet man in jedem Konzern. Teuer ist im Bereich KfZ kein Zeichen von Langlebigkeit oder Qualität.

Themenstarteram 6. November 2020 um 11:37

Danke erstmal für die vielen Tipps. Freundin fährt täglich etwa 50-60 km zur Arbeit hin und zurück, könnte aber nächstes Jahr schon etwas weiter werden, wenn sie Pech hat. Von daher die Überlegung zu einem Diesel, dazu kommt halt noch die allgemein robustere Konstruktion des Motors, Drehmomentverlauf und Verbrauch.

Ihr gefallen halt bestimmte Marken nicht. Was BMW angeht, würde ich ihr ja zu einem 1er oder 3er raten, aber will sie nicht. Zudem bin ich mir bei den neueren 3 und 4 Zylindermotoren nicht mehr so sicher, ob die dauerhaft das gelbe vom Ei sind, wobei zumindest die 3 Zylinder ab 2015 besser geworden sein sollen. Abgesehen finde ich die Preise eines 1er für das Gebotene schon recht hoch.

Hab mein Augenmerk nun mal auf den i30 gerichtet, mit etwas Glück bekommt man ja einen neuen Select schon für 15000 Euro. Wie gut sind die Turbobenziner von Hyundai?

Hyundai und Kia werden im Freundeskreis jedenfalls gern gefahren, mein Cousin fährt einen i40 crdi seit 160.000 km, ist recht zufrieden. Daher auch die Tendenz zum i30, zumal da bei jungen Gebrauchten auch noch Herstellerestgarantie drauf wäre.

Weder ist ein Diesel robuster, noch der Drehmomentverlauf von Vorteil. Bleibt der Verbrauch, es gibt aber Benziner die da mittlerweile sehr nach ran kommen. Alltagsunterschied eher nur 0,5l!

Zitat:

@CRXricer schrieb am 6. November 2020 um 11:37:52 Uhr:

Wie gut sind die Turbobenziner von Hyundai?

120 und 140PS sind zuverläßig. Seit Einführung gibst keine bekannte Problemmen mit T-Motoren.

120PS istmit 3 Zylinder und amsparsammsten.

140PS für alle Fälle, hat Kraft und kann sparsamm bewegen (ich habe 5,5L Verbrauch).

Hier ist alles gesagt https://www.youtube.com/watch?v=LRB1URxxhzU

Gruß. I.

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 6. November 2020 um 09:31:19 Uhr:

Zitat:

@Deluxe34tr schrieb am 6. November 2020 um 02:10:35 Uhr:

 

In diese Richtung würde ich auch tendieren..

1.

BMW in der Pannenstatistik ganz weit vorne..

2.

Und fahrdynamisch unschlagbar.

3.

Mercedes hat tolle Ausstattung und sehr wertige Verarbeitung..

4.

Beide ihr Geld wert.

1: ist nur die Frage, warum? Weil er so gut ist - oder weil das BMW-Pannenmobil nicht in der Statistik auftaucht? Diese Statistik ist von so viel Schmu und Unsicherheiten durchzogen, dass sie nicht glaubwürdig ist.

2: mhmm ... unschlagbar würde ich so nicht sagen ...

https://www.youtube.com/watch?...

https://www.youtube.com/watch?v=T69yPK2CbV8

https://www.youtube.com/watch?v=d_v9sy32Z5I

3: auch hier ... tolle Ausstattung? Nur dann, wenn der Erstbesitzer sich weit aus dem Fenster gelehnt hat. Die meisten normalo-A-Klassen sind dann doch eher wenig spektakulär ausgestattet, sehr viele Gebrauchte im MB-Zentrum kommen nicht mal an die Ausstattung unseres Jazz. Und die "sehr wertige Verarbeitung" haben wir einige Jahre genossen - wir haben keine Ahnung (mehr), wo dieser Mythos her kommt, bzw warum er sich so hartnäckig hält. Weder was die Materialqualität noch was die technische Qualität angeht ist der MB A so viel besser als die Konkurrenz, als dass es den Aufpreis Wert wäre.

4:was auf die persönlichen Gegebenheiten ankommt - will man ein solches Auto haben (wegen Design, Markenimage, Gefühl beim Sitzen im Wagen zB) und ist dafür bereit die Unzulänglichkeiten zu schlucken mag das sein. Für mich zB käme aber ein Auto was weniger Raum bietet als mancher Kleinwagen für das Geld eher nicht in Frage. Dafür sind die nicht schön und nicht gut genug

BMW und Mercedes sind nicht umsonst Premiummarken..

Als ob man die mit Honda oder Hyundai vergleichen kann..

Ihr seid echt witzig.. :)

Und zur Kulanz.. Bei BMW habe ich einen fabrikneuen Motor bekommen (Kosten 20.000, - €), obwohl ich keine Garantie oder Kulanz hatte. Das dazu..

Na dann setz Dich doch in eine A-Klasse oder 1er mit Listpreis 32000€ mal rein und in einen beliebigen anderen Wagen des selben Preises. Da wird der Premiumwagen gar nicht so sehr Premium abschneiden. Und was Service und Kulanz angeht kann ich zu BMW nix sagen - aber MB war da einfach schlecht.

Zitat:

@Knergy schrieb am 6. November 2020 um 10:51:21 Uhr:

Wer ein Fahrzeug für 30.000 € kauft, ist eher bereit, da mehr Geld in die Wartung zu stecken. Der Käufer dess 10.000 € Dacias "spart" da eben deutlich öfter und schimpft dann übers schrottige Fahrzeug, was an sich nichts dafür kann.

Und gerade bei den Premiummarken muss der Erstkäufer auch eine ordentlich lange Liste an Sonderausstattung bestellt haben, sonst ist das nur ein teurer nackter Wagen.

Jedenfalls nehmen sich alle großen Konzerne heute in der Haltbarkeit recht wenig, der Unterschied kommt größtenteils von der Marke bzw. den zusätzlichen Materialien. Ein Amaturenbrett aus Hartplastik bringt einem Fahrer aber genau 0 praktischen Nutzen gegenüber einem aus Leder. Wobei manche sich bei letzterem halt deutlich wohnlicher im Auto aufgehoben fühlen ... ob einem das, das zusätzliche Geld wirklich wert ist, muss jeder für sich selbst wissen. Selbst ein nackter Dacia wird einem bei gleich kompetenter Wartung nach 200.000 km nicht mehr oder weniger unzuverlässig ans Ziel bringen als ein 100.000-€-BMW oder Mercedes ... einzelne Schwachpunkte oder generell unzuverlässige Modelle einmal ausgenommen, aber die findet man in jedem Konzern. Teuer ist im Bereich KfZ kein Zeichen von Langlebigkeit oder Qualität.

Zufällig lese ich gerade einen Artikel in der Welt zum aktuellen TÜV Report.

Welche Marken schneiden da am schlechtesten ab? Dacia und Fiat.

Das dazu.

 

Ich streite auch ab, dass das etwas damit zu tun hat, dass bei billigen Fahrzeugen die Wartung vernachlässigt wird.

 

Ich bin der Meinung, dass jemand, der ein billiges Auto kauft auch geringere Ansprüche stellt. Insofern meckert der Dacia Fahrer nicht über Mängel, derjenige der ein teures Auto fährt, hingegen schon.

 

Insofern ist die subjektive Wahrnehmung stark unterschiedlich, und wenn trotzdem die meisten Fahrer von "Premium" Marken mit ihren teuren Autos zufrieden sind, spricht das eine deutliche Sprache.

Ich bin jedenfalls froh meinen I30 CRDI nach 7 Jahren und 170000km noch zum Tausch an Mercedes los geworden zu sein und das Elend von der Backe zu haben, Leistungsarm und Abgas stark liegen in der Beschleunigung Welten zwischen dem I30 mit 128PS der nicht einmal 190km/h schaffte und meinem C180TD mit 122PS der locker die 200km/h Marke schafft, fast einen Liter weniger braucht und nicht einmal halb so lärmig ist.

Würde auch den Kia Ceed vorschlagen. Fährt mein Bruder seit zwei Jahren als Neuwagen 2018er und hat bisher keine Probleme gehabt. Er hat auch einen Benziner mit ordentlich Leistung aber weiß nicht genau welchen Benzin Motor er verbaut hat. Qualität ist aber auf echt guten Niveau und schick sind sie auch.

Zitat:

@Diabolomk schrieb am 6. November 2020 um 11:39:56 Uhr:

Weder ist ein Diesel robuster, noch der Drehmomentverlauf von Vorteil. Bleibt der Verbrauch, es gibt aber Benziner die da mittlerweile sehr nach ran kommen. Alltagsunterschied eher nur 0,5l!

Spritmonitor.de spricht da eine andere Sprache. Unterschied eher 1,5l

 

Und der Drehmomentverlauf ist insofern von Vorteil, weil er subjektiv als angenehm empfunden wird.

Muss halt jeder für sich bewerten. Ich wollte mir die Diesel-Laufkultur nicht mehr antun. Zumindest nicht in dieser Klasse.

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 6. November 2020 um 16:59:56 Uhr:

Muss halt jeder für sich bewerten. Ich wollte mir die Diesel-Laufkultur nicht mehr antun. Zumindest nicht in dieser Klasse.

Früher war ich auch überzeugter Benziner- (bzw. LPG-) Fahrer und fahre seit 6 Jahren Diesel.

Die deutlich geringeren Kraftstoffkosten und die angenehme Leistungsentfaltung haben mich vom Diesel überzeugt. Allerdings fahre ich auch obere Mittelklasse.

In der Kompaktklasse dürfte ein Diesel ca. 1,5 l/100km weniger verbrauchen und der Sprit ist zudem ca. 0,20 Euro je Liter billiger.

 

Insofern muss man das individuell abwägen.

Ach weißt Du, ich hab auch zu Zeiten des Außendienstes Benziner gefahren. Ein BMW R6 Diesel ist etwas anderes - aber darunter würde ich immer den Benziner wollen. Wobei - würde ich vor der Entscheidung R6 Diesel oder R6 Benziner stehen ... ;)

Ansonsten kenne ich eben die landläufigen kleinen Diesel a la BMW 216 (gaaanz grausam) und 218 sowie die kleinen TDI - das überzeugte mich bisher nie, auch der Honda Diesel nicht. Da ist mir die Ersparnis egal ...und ob ich die Leistungsentfaltung schön finden soll, wenn mir ein nur sehr schmales Drehzahlband zur Verfügung steht? Und nur weil das Drehmoment einem ins Kreuz tritt ist er auch nicht automatisch schneller ... aber so ist jeder anders.

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