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Freispruch für Raser oder nur TV Erfindung ?

Themenstarteram 17. Febuar 2013 um 17:17

Ich habe gerade Auto Mobil auf Vox gesehen und musst doch sehr schmunzeln das man einen 5er BMW nicht von mehrern Hundert metern von Tempo 30 auf Tempo 91 beschleunigen kann. Sollte das vor Gericht als Beweis gelten oder war es nur eine frei erfundene TV Geschichte?

 

 

Hier mal die Sendung

http://www.vox.de/.../radarfalleninspektor.html

 

Beste Antwort im Thema

Mit der Verlinkung zur Sendung kann ich (bzw. mein Notebook) derzeit nicht viel anfangen, somit fehlen entsprechende Infos.

Prinzipiell kann man aber sagen, dass es sich (ab entsprechender Strafandrohung) immer lohnt, einen versierten(!) Fachanwalt für Verkehrsrecht einzuschalten.

Es gibt, übrigens gerade bei Messungen durch kommunale Hilfsarbeiter, genügend Fehlerquellen, die man als Laie halt (allein mangels Akteneinsicht) nie gewahr wird.

Mein Vater hat mal, die auf einer BAB (durch eine ökosozialistische Landesregierung) unnötigerweise vorgegeben zHg schlicht verdoppelt und ist am Ende straffrei ausgegangen (die Büttel hatten halt juristisch verwertbare Fehler gemacht...;) Somit hat er 3 Monaten Fahrverbot, einen 3-stelligem Eurobetrag und ein paar Bonuspunkte in Flensburg vermieden.:)

Klappt gewiss nicht immer, aber "Versuch macht kluch";)

Allerdings sollte man schon bezüglich solcher Reportagen im TV durchaus kritisch sein, da wird zuviel irrealer (gescripteter) Mist als Realität verkauft...

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Im TV geht alles.

Den notorischen Raser würde ich mal ein Jahr zu Fuß gehen lassen. 

DAS mein lieber Pepperduster dachte ich mir auch...

Und der Anwalt noch: "Ohhh! Da sind ja bei weitem keine 91!"

Ich denke das wurde einfach wirklich frei erfunden... selbst mein Vectra hätte da 90 oder deutlich mehr geschafft...

Wegen Jugendsünden hatte er 22 Punkte angesammelt und nun geht es um die Existenz des Mandanten.

Normalerweise werden doch Raser immer nur als gemeingefährlich an den Pranger gestellt, und jetzt wird so ein Vollpf.... zum Opfer stilisiert. Bei dem Typen fehlte mir jegliches Verständnis.

Mit der Verlinkung zur Sendung kann ich (bzw. mein Notebook) derzeit nicht viel anfangen, somit fehlen entsprechende Infos.

Prinzipiell kann man aber sagen, dass es sich (ab entsprechender Strafandrohung) immer lohnt, einen versierten(!) Fachanwalt für Verkehrsrecht einzuschalten.

Es gibt, übrigens gerade bei Messungen durch kommunale Hilfsarbeiter, genügend Fehlerquellen, die man als Laie halt (allein mangels Akteneinsicht) nie gewahr wird.

Mein Vater hat mal, die auf einer BAB (durch eine ökosozialistische Landesregierung) unnötigerweise vorgegeben zHg schlicht verdoppelt und ist am Ende straffrei ausgegangen (die Büttel hatten halt juristisch verwertbare Fehler gemacht...;) Somit hat er 3 Monaten Fahrverbot, einen 3-stelligem Eurobetrag und ein paar Bonuspunkte in Flensburg vermieden.:)

Klappt gewiss nicht immer, aber "Versuch macht kluch";)

Allerdings sollte man schon bezüglich solcher Reportagen im TV durchaus kritisch sein, da wird zuviel irrealer (gescripteter) Mist als Realität verkauft...

wer 22 punkte hat und sich immernoch aufführt wie die axt im walde der gehöhrt in den bau und nichtnur sein führerschein!

und wen der beruf bzw die existenz auf dem spielt steht dann macht man sich schon VOR den 22 punkten sich gedanken, aber wen eben selbst ein fiat panda schneller ist als der knecht denkt....

Themenstarteram 17. Febuar 2013 um 20:25

Zitat:

Original geschrieben von letzterlude

Mit der Verlinkung zur Sendung kann ich (bzw. mein Notebook) derzeit nicht viel anfangen, somit fehlen entsprechende Infos.

Hier kannst du dir die Sendung nochmal anschauen

 

http://www.voxnow.de/.../thema-ua-der-neue-porsche-cayman.php?...

Zitat:

Original geschrieben von letzterlude

...

Prinzipiell kann man aber sagen, dass es sich (ab entsprechender Strafandrohung) immer lohnt, einen versierten(!) Fachanwalt für Verkehrsrecht einzuschalten.

Es gibt, übrigens gerade bei Messungen durch kommunale Hilfsarbeiter, genügend Fehlerquellen, die man als Laie halt (allein mangels Akteneinsicht) nie gewahr wird.

...

der gemeine obrigkeitshörige "hängtihnhöher" V+S user der direkt nur nach strafen schreit wird sowas nie verstehen.

ich hab jetzt die ersten 5 minuten des berichts gesehen und frage mich wie man überhaupt 22 punkte ansammeln kann??

so wie der typ am reden war, würde er auch keine einzige mündliche prüfung bestehen, MPU wäre immer sein untergang :D

Themenstarteram 17. Febuar 2013 um 20:44

Nachtrag: Der Punktesammler hatte nach eigener Aussage schon "zweeundzwansch Punkte" gesammelt

 

Dem gegegnüber steht die Rechtsgrundlage das ab 18 ( achtzähn) Punkten die Fahrerlaubnis entzogen wird, gehen wir mal davon aus das die 91 km/h innerhalb geschlossener Ortschaft schon mit eingbezogen sind, so hätte er vorher schon die magische 18 Punkte Grenze erreicht und ihm wäre die Fahrerlaubnis entzogen worden.

 

 

Alles nur  eine reine VOX Erfindung ???

 

§ 4  StVG Punktsystem

 

3. Ergeben sich 18 oder mehr Punkte, so gilt der Betroffene als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen; die Fahrerlaubnisbehörde hat die Fahrerlaubnis zu entziehen.

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

Ich habe gerade Auto Mobil auf Vox gesehen und musst doch sehr schmunzeln das man einen 5er BMW nicht von mehrern Hundert metern von Tempo 30 auf Tempo 91 beschleunigen kann. Sollte das vor Gericht als Beweis gelten oder war es nur eine frei erfundene TV Geschichte?

 

Hier mal die Sendung

http://www.vox.de/.../radarfalleninspektor.html

gucks halt selber nochmal.

da fuhren 2 radler, davor war noch ein anderer wagen, erst als der seinen überholvorgang beendet hatte konnte der freak im 5er gas geben, da waren keine "mehrere hundert meter" mehr übrig zum messpunkt.

das zusammen mit den fehlern in der messvorbereitung kann einen richter schon dazu bringen das verfahren einzustellen.

hätte vox dem typ nicht zweehennzwanzsch angedichtet, hätte ichs einfach so geglaubt.

aber warum soll der fall nicht grundsätzlich so abgelaufen sein?

gegenfrage.. Wenn man doch alle seine Punkte in der "Jugend" kassiert hat. Wie kann er dann noch immer ALLE aufm Konto haben, wenn er doch jetz wohl die ~30 schon überschritten hat..

Jetzt denkt bestimmt der eine oder andere,

bis 22 Punkte kann man noch Auto fahren ehe was passiert?

Na dann kann man ja noch einiges riskieren... brmmm, brmmm...

Erster Gang, 2., 3., 4., und dann in R wie Rallye. :D

 

Zitat:

Original geschrieben von letzterlude

Klappt gewiss nicht immer, aber "Versuch macht kluch";)

Man sollte aber auch bedenken, daß eine juristische Auseinandersetzung recht kostspielig werden kann. Deshalb lohnt es sich bei reinen Geldstrafen nicht den Rechtsweg einzuschlagen, hier ist ein generöser Griff in die Portokasse zielführend. Nur wenn die Bonuspunkte drohen oder gar ein Fahrverbot zur Debatte steht, dann sollte man alle Möglichkeiten ausschöpfen.

 

 

Jammern auf höchstem Niveau wegen Existenzverlust und Führerscheinentzug. Das Hirn aber vorher mal einzuschalten um nachzudenken, was für Schei**e man eigentlich selbst gebaut hat, dafür reichts nicht.

Das so einer noch anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen darf und auch noch davon kommt haut dem Fass den Boden aus.

22 Pkt. wären für mich als Strafrichter genügend Argumente solche Leute zu Fussgängern zu machen.

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

Nachtrag: Der Punktesammler hatte nach eigener Aussage schon "zweeundzwansch Punkte" gesammelt

Dem gegegnüber steht die Rechtsgrundlage das ab 18 ( achtzähn) Punkten die Fahrerlaubnis entzogen wird, gehen wir mal davon aus das die 91 km/h innerhalb geschlossener Ortschaft schon mit eingbezogen sind, so hätte er vorher schon die magische 18 Punkte Grenze erreicht und ihm wäre die Fahrerlaubnis entzogen worden.

 

Alles nur  eine reine VOX Erfindung ???

§ 4  StVG Punktsystem

3. Ergeben sich 18 oder mehr Punkte, so gilt der Betroffene als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen; die Fahrerlaubnisbehörde hat die Fahrerlaubnis zu entziehen.

Nö, wenn er die Punkte schneller sammelt als das KBA und die Führerscheinstelle die Warnbriefe verschicken kann kann es durchaus passieren das man zwar mehr als 18 Punkte hat aber rechtlich bei 17Punkten stehen bleibt, ergo noch kein Entzug.

Nachtrag:

Gerade den Filmbeitrag angeschaut.

Die Radler waren etwas flott, hätten die Beiden wohl nicht lange durchgehalten, und der VW etwas gemütlich beim Überholen.

Nehmen wir mal an das die Radler langsamer waren und das andere Auto zügiger beim Überholen und schon hätte es wohl locker gereicht.

:D Aber in einem Punkt hat der Typ Recht, wenn er zur MPU müßte wäre die Fahrerlaubnis lange weg...

Bei halbwegs intelligenten Verkehrsündern sollte eine erfolgreiche MPU innerhalb eines Jahren problemlos möglich sein.

Aber wie auch immer, solchen Typen hilft ein Freispruch meistens auch nur um die MPU um ein paar Monate nach Hinten zu schieben da sich der Fahrstil nicht ändern wird und die nächsten Punkte schon lauern.

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