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Freie Fahrt für freie Radler?

Themenstarteram 26. August 2009 um 14:57

Guten Tach zusammen,

hab eben dieses hier gefunden:

Link

Ich als begeisterter Auto-, Motorrad und Fahrradfahrer weiß noch nicht so recht, wie sich die Situation entwickeln wird und was ich davon halten soll. Hier in Berlin muss man als Radler bereits jetzt, und vor allem auf Radwegen, extrem aufpassen, dass man nicht unter die Räder kommt.

Ob dieses Gesetz zur Entspannung beiträgt, kann ich noch nicht genau sagen. Aber ich finde, dass die Radwege sehr viel besser sein könnten, als sie momentan sind.

So, was meint Ihr? Gut so? Oder war es besser, wie es war?

Beste Antwort im Thema

Man merkt, dass der Verfasser dieses Textes Autofahrer nicht leiden kann und diese mehr oder weniger pauschal als rücksichtslose "Verkehrsschädlinge" über einen Kamm schert. Das erweckt in mir das Gefühl, dass dieser Autor genau zu DER Klientel Radfahrer gehört, die auch gerne mal auf ihrem Rechtsvorteil als schwächerer Verkehrsteilnehmer pocht - egal ob es ungesund ist oder nicht.

Zitat:

Viele Autofahrer wollen rollende Hemmnisse nicht akzeptieren. Dem Radfahrer hilft da nur ein dickes Fell und ein gesundes Selbstbewusstsein.

Dieses gesunde Selbstbewusstsein bringt dem Autofahrer vielleicht Punkte und eine Geldstrafe ein - der Radler fährt ins Krankenhaus oder auf den Friedhof. Den "Tip" des Autors halte ich daher für groben Unfug - weil er lebensgefährlich ist.

Gruss

Jürgen

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Woanders baut man neben einer gut ausgebauten Brücke, bei der sich Fußgänger und Autofahrer den Weg in ausreichendem Abstand teilen eine weitere Fußgängerbrücke.

Warum? Weil grade Steuergelder übrig waren und man nichts noch sinnloseres gefunden hat.

Themenstarteram 28. August 2009 um 13:24

Na, dann wollen wir mal hoffen, dass solche Gewaltandrohungen nur im Forum losgelassen werden. Mit Q7 durch ne Demo fahren..... da fehlen doch einem die Worte. Wie war das mit dem unerfülltem Leben?

Und wer sagt, dass Demonstranten noch nichts in Rentenkassen eingezahlt hätten? Schön, wenn man seine Vorurteile hegen und pflegen kann. Das macht das Leben so einfach. Schwarz-Weiß eben. Ich guck lieber in Farbe.

das haetten sie auch bestimmt fuer die mindener radler gemacht... nur lag der hase in der form im pfeffer, dass die alte bruecke nicht dem gewicht der radler, sondern dem der pkw/lkw/busse nicht mehr gewachsen war.

und da in staedten mit gewachsenen strukturen nicht immer soviel platz ist, dass man ohne weiteres mal grad drei bruecken nebeneinander bauen kann, hat man sich fuer diese variante entschieden.

aber wie heissts doch gleich. es kann der beste nicht in frieden leben, wenns dem boesen nachbarn nicht gefaellt.....

am 28. August 2009 um 13:32

Zitat:

Original geschrieben von maxlwella

die bruecke wird im wndel der zeit erneuert, und sie wird schoen breit, nur gibts waehrend der bauphase keine moeglichkeit fuer eine behelfsbruecke wo fuer sieben fahrstreifen undn 52m breiten radweg platz ist.

daher hat man aus sicherheitsgruenden die radfahrer von der fahrbahn fuer pkw/lkw/busse verbannt und mutet ihnen nun zu aufm verbleibenden fussweg mal 200 weit zu schieben, damit die nicht an irgendwelchen fussgaengern haengenbleiben. son fahradlenker kann in nierenhoehe naemlich nette schaeden anrichten.

das mim schieben sehn einige radler aber nicht ein, die wollen lieber in der hauptverkehrszeit mit den autos zusammen auf die sowieso enge fahrbahn und de sollen dann nur tempo 20 fahren duerfen, damit den radlern nix passiert...

 

bis dann beim tristen herbstwetter im morgendlichen dunkel bei spruehregen irgendeine bloede unbeleuchtete sau von nem lkw fahrer ueberrollt wird, der vom gegenverkehr geblendet worden ist... dann schlagen die wellen hoch... und das wehklagen geht los... der einzige der mir in diesem fall leid taete waer der fahrer des lkw...

Eben.

Die Autofahrer sollen Rücksicht auf Fahhradfahrer nehmen, weil die Fahrradfahrer ihrerseits wiederum keinen Bock haben, auf die Fussgänger Rücksicht zu nehmen.

"Oh lieber Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd andere an."

Und sich dann wundern, wenn Autofahrer kein Verständnis dafür haben, wenn so eine schwachsinnige und egoistische Forderung durch eine Demo zur Rush Hour auf Kosten der Autofahrer durchgesetzt werden soll und da am liebsten mit dem großen Hammer reinschlagen würden.

 

Denk mal an die Amis in Mogadischu, fünününününününününü.

Stell dich mit deinem Göppel nicht hirnlos auf die Straße, dann passiert dir auch nix.

So einfach ist die Geschichte.

Es war schon immer doof, sich mit jemandem anzulegen, der ne größere Schaufel hat man selber.

Aber anscheind lernt das heut keiner mehr auf dem Spielplatz.

 

Ich fahr auch gern Fahrrad, so isses nich.

Aber ein Fahrrad ist ein Sportgerät und kein Verkehrsmittel.

Zu langsam, zu wenig Gepäck, zu wenig Sicherheit und man schwitz und stinkt am Zielort.

Ein Traum, wenn da ein müffelnder oder bei Regentagen triefender Kollege neben dir sitzt.

Herrlich.

Ich erinnere nochmal an den Freiburger Lehrer, der letzten Winter bei Schnee und Eis mit dem Fahrrad zur Arbeit fuhr, natürlich prompt hinfiel und sich Beine, Becken, Rippen und nen Arm brach.

Auf die Frage warum um Himmels willen er bei Neuschnee und -5°C mit dem Fahrrad fuhr, sagte der Volldepp doch ganz im Ernst: "Weils doch umweltfreundlicher ist."

Danke fürs Gespräch.

Zitat:

Aber ein Fahrrad ist ein Sportgerät und kein Verkehrsmittel

Naja, sagen wir mal, es ist ein Freizeit-Gerät ;)

Es gibt durchaus Gründe, warum man regelmäßig mit dem Rad unterwegs ist. Sollte man in einer Stadt wohnen, die chronisch durch Automassen verstopft ist, kann man sich das alternative Fortbewegungsmittel durchaus überlegen.

Hallo ich habe nicht alles hier gelesen, daher einfach ignore falls Doppelpost.

Ansonsten folgendes zur allgmeinen Information: http://www.stern.de/.../...-freie-fahrt-fuer-freie-radler-1502645.html

Grüße

am 28. August 2009 um 14:48

Zitat:

Original geschrieben von kerberos

Zitat:

Aber ein Fahrrad ist ein Sportgerät und kein Verkehrsmittel

Naja, sagen wir mal, es ist ein Freizeit-Gerät ;)

Es gibt durchaus Gründe, warum man regelmäßig mit dem Rad unterwegs ist. Sollte man in einer Stadt wohnen, die chronisch durch Automassen verstopft ist, kann man sich das alternative Fortbewegungsmittel durchaus überlegen.

Wieso soll ein Fahrrad kein Verkehrsmittel sein? Wenn es jemanden von A nach B transportiert ist es doch eindeutig ein Verkehrsmittel. :confused:

Allerdings dürfte die Weigerung dies zu akzeptieren viel erklären.

am 28. August 2009 um 14:50

Zitat:

Original geschrieben von Nosports

Hallo ich habe nicht alles hier gelesen, daher einfach ignore falls Doppelpost.

Ansonsten folgendes zur allgmeinen Information: http://www.stern.de/.../...-freie-fahrt-fuer-freie-radler-1502645.html

Grüße

Wenigstens das Erste Post hättest Du mal lesen sollen ... :D

am 28. August 2009 um 15:03

Zitat:

Original geschrieben von Linus66

Zitat:

Original geschrieben von kerberos

Naja, sagen wir mal, es ist ein Freizeit-Gerät ;)

Es gibt durchaus Gründe, warum man regelmäßig mit dem Rad unterwegs ist. Sollte man in einer Stadt wohnen, die chronisch durch Automassen verstopft ist, kann man sich das alternative Fortbewegungsmittel durchaus überlegen.

Wieso soll ein Fahrrad kein Verkehrsmittel sein? Wenn es jemanden von A nach B transportiert ist es doch eindeutig ein Verkehrsmittel. :confused:

Allerdings dürfte die Weigerung dies zu akzeptieren viel erklären.

Ach ja, und was erklärt dir das denn?

Dass ichs idiotisch finde, mit einem Fahrrad am Straßenverkehr teilzunehmen, weil ich da der am meisten gefährdete Verkehrsteilnehmer bin, viel zu wenig Gepäck mitnehmen kann und obendrein noch verschwitzt oder regennass am Zielort ankomme?

 

Also, ich nenne das vernünftig.

 

Übrigens transportieren auch Skateboards, Dreiräder und Inline Skates Personen von A nach B.

Würdest du auch als Verkehrsmittel bezeichnen?

Wenn ja, dann erklärt das Einiges. ;)

Zitat:

Original geschrieben von Linus66

Zitat:

Original geschrieben von kerberos

Naja, sagen wir mal, es ist ein Freizeit-Gerät ;)

Es gibt durchaus Gründe, warum man regelmäßig mit dem Rad unterwegs ist. Sollte man in einer Stadt wohnen, die chronisch durch Automassen verstopft ist, kann man sich das alternative Fortbewegungsmittel durchaus überlegen.

Wieso soll ein Fahrrad kein Verkehrsmittel sein? Wenn es jemanden von A nach B transportiert ist es doch eindeutig ein Verkehrsmittel. :confused:

Allerdings dürfte die Weigerung dies zu akzeptieren viel erklären.

Wer sagt denn, daß es kein Verkehrsmittel ist? Selbst Schuhe sind ein Verkehrsmittel, weil man damit in der Regel als Fußgänger am Straßenverkehr teilnimmt ;)

Und auch ein Freizeitgerät transportiert jemanden von A nach B, auch wenn dies zum Zwecke der Freizeitgestaltung dient. Das eine schließt das andere nicht automatisch aus.

klar, dann sind auch kondome verkehrsmittel, denn die maedels aufm kiez nehmen ja schlisslich auch am strassenverkehr teil.... grins

am 28. August 2009 um 15:31

Naja - ich wohne ja . wie unschwer zu erkennen - in Berlin. Berlin hat "Dank" der Grünen die am besten ausgebauten Radwege, denk ich mal - wenn ich so durch andere Städte fahre - deswegen ist der Bericht für mich ein Witz - Radwege werden in Berlin eh nicht genutzt, es sei den von ner OMMA, selbst Kinder fahren, in Begleitung ihrer Eltern auf der Fahrbahn. Somit ist der Radfahrenden Lobby ein FREIBRIEF gegeben. Ich fahre auch Fahrrad, aber was einem so als Radfahrer vom Radfahrern passiert, nee nochmal - jetzt haben sie nen Freibrief für nochmehr Verkehrsverstöße und Verkehrsrüpeleien!! (Rote Ampeln mißachten, quer über Kreuzungen fahren usw.) Danke ihr lieben "Grünen" (Die Partei die uns Deutschen/Europa schon mehr Schaden zugefügt hat als Gutes) 

Zitat:

Original geschrieben von maxlwella

klar, dann sind auch kondome verkehrsmittel, denn die maedels aufm kiez nehmen ja schlisslich auch am strassenverkehr teil.... grins

Für die ist aber die Sitte und nicht das Straßenverkehrsamt zuständig :D

moin, habe jetzt nicht alle 9 seiten gelesen aber will mal das unverständnis meinerseits auf den screen bringen.

ich bin verdammt froh wenn ich einen radweg habe auf dem ich fahren kann und noch glücklicher wenn dieser radweg am bordstein ist weil ich ohne aufprallschutz von den autofahrern so weit weg wie möglich sein möchte und weiß überhaupt nicht wo das problem dabei sein soll... das sind doch nur wieder sparmaßnahmen vom staat.

vor allem... wer hat denn die radwege eingeführt und warum????

fakt ist, wer mit rad, mofa und auch moped am straßenverkehr teilnimmt hat damit zu rechnen von genervten autofahrern riskant überholt zu werden... gesetze zu mindestabstand hin oder her, es passiert halt und das auch nicht selten, schon alleine weil es ne ewigkeit dauert bis man mit mofa oder fahrrad um die nächste kurve ist, da verlieren die meisten die geduld. je öfter es pro fahrt vorkommt, desto schneller reißt der geduldsfaden.... klappt es einmal wird es auch nochmal klappen usw.

die einzige möglichkeit das unter einen hut zu bringen ist, die fahrspuren so zu verbreitern das ein einspuriges und ein mehrspuriges fahrzeug mit genug abstand aneinander vorbei kommen.. und dann kann man auch den radweg so lassen.... wegen mir können die sich auch die farbe sparen und das gesetz so durchziehen aber bitte erst wenn 90% der straßen breit genug sind.

aber wofür das unnötige risiko? einfach die radwege auf den bordstein setzen und den radfahrer beim überqueren von straßen nach links und rechts gucken lassen... wer sich da noch umfahren lässt ist auch zum laufen zu blöde.

 

ich muss jeden morgen auf dem weg zur arbeit durch ein kleines waldstück ohne irgendwelche schilder zur zu fahrenden geschwindigkeit etc. unübersichtliche kurven on mass und ne schmale straße wo sich 2 entgegenkommende aneinander vorbeiquetschen müssen... da gibt's echt so'n wahnsinnigen der sich traut da öfter mal mit dem fahrrad lang zu fahren.. morgens um kurz vor 7 uhr... ich hoffe für den das der nicht mal in ne doofe situation gerät.

Zitat:

Original geschrieben von Fordscene-bb

Naja - ich wohne ja . wie unschwer zu erkennen - in Berlin. Berlin hat "Dank" der Grünen die am besten ausgebauten Radwege, denk ich mal - wenn ich so durch andere Städte fahre - deswegen ist der Bericht für mich ein Witz - Radwege werden in Berlin eh nicht genutzt, es sei den von ner OMMA, selbst Kinder fahren, in Begleitung ihrer Eltern auf der Fahrbahn. Somit ist der Radfahrenden Lobby ein FREIBRIEF gegeben. Ich fahre auch Fahrrad, aber was einem so als Radfahrer vom Radfahrern passiert, nee nochmal - jetzt haben sie nen Freibrief für nochmehr Verkehrsverstöße und Verkehrsrüpeleien!! (Rote Ampeln mißachten, quer über Kreuzungen fahren usw.) Danke ihr lieben "Grünen" (Die Partei die uns Deutschen/Europa schon mehr Schaden zugefügt hat als Gutes) 

Ich finde es gut, daß sich auch mal ein Radfahrer kritisch äußert und nicht nur Vorteile sieht.

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