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Freie Fahrt für alte Säcke? Oder: Wie lange kann man Motorrrad fahren?

Themenstarteram 6. Juli 2009 um 19:48

Um mal das interessante OT aus dem eben geschlossenen Fred fortzusetzen:

In einer stetig älter werdenden Gesellschaft steigt auch zwangsweise die Anzahl der Motoradfahrer im Rentenalter.

Sind Motorradfahrer alle so vernünftig, rechtzeitig das Moppedfahren freiwillig einzustellen?

Sollte es eine gesetzliche Regelung für über 65jährige geben?

Ist eine solche Regelung überhaupt noch durchsetzbar, wenn die Ü60-Fraktion mittlerweile die Wählermehrheit stellt?

Beste Antwort im Thema
am 7. Juli 2009 um 7:35

Ich bin ein sog. alter Sack mit 65 und meine Frau wird die 65 hoffe ich nächstes Jahr erreichen, und wird sich dann "alte Säckin" nennen können.

Wir haben da kein Problem damit, solange wir um die 16t KM im Jahr mit unserer Suse Europaweit fahren können.

Und so wie es im Moment ausschaut, werden wir mit ettlichen Heitzern/Schnellfahrern/Rechtsüberholern/Klugscheißern mithalten können, da Motorradfahren geistig und körperlich fit hält. Maßgebliche Studien belegen dies und ich kann aus meiner "alten Sackerfahrung" sagen, dass ich mich viele Situationen frühzeitig einstellen kann, weil ich eben nicht mehr der Erste sein muss und vor allem auch gar nicht will.

Mit Abneigung reagiere ich jedoch bei Treffen auf die Erlebnisschilderungen mancher Biker, die in feuchter Runde von ihren Hochgeschwindigkeitsfahrten berichten, sich dann am nächsten Morgen auf ihre Böcke schwingen, nachdem sie bis in die frühen Morgenstunden gesoffen haben.

Bei manchen hat es halt dann nicht mehr zu einem "alten Sack" gereicht.

Also, ich bestehe auf freie Fahrt für alte Säcke, aber nur wenn es die Situation hergibt.

Freundlicher Gruß

Muggn1

 

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Zitat:

Original geschrieben von Ricardo39

Man liest selten soviel dummes Zeug wie zu diesem Thema. Was bitte hat Motorradfahren mit Alter zu tun? Motorradfahren hat etwas mit geistiger und körperlicher Fitness zu tun - und die ist nahezu völlig altersunabhängig. 

Und weil gerade die Sonne so schön scheint, fahre ich gleich wieder raus und freue mich des Lebens, während ihr hier Unfug diskutiert.

 

 

Du sprichst mir aus der Seele :D:D

Genieße die Strahlen :cool:

Gruß

Fränki ;)

am 20. Oktober 2009 um 11:20

Zitat:

Original geschrieben von Ricardo39

Was bitte hat Motorradfahren mit Alter zu tun?

......Motorradfahren hat etwas mit geistiger und körperlicher Fitness zu tun - und die ist nahezu völlig altersunabhängig.

....Ich habe mit 65 den Führerschein der Klasse A gemacht

....Diejenigen von Euch, die die Alten für gefährlich halten, sollen doch bitte mal schreiben, wieviele Unfälle sie selbst den schon hatten - unabhängig von der Schuldfrage. Ich unterbiete Euch alle.

Und weil gerade die Sonne so schön scheint, fahre ich gleich wieder raus und freue mich des Lebens, während ihr hier Unfug diskutiert.

Hallo Ricardo,

Stimme Dir völlig zu, Motorradfahren hat nichts mit dem Alter zu tun.

Ebenfalls bezüglich der Fitness hatte ich auch schon geschrieben, dass so mancher Ü60 fitter ist als teilweise 20jährige. Du scheinst auch dazu zu gehören und das finde ich toll und würde es mir auch wünschen. :)

Mit 65 FS A, Hut ab. :)

Nur wer hat P A U S C H A L gechrieben, dass "Die Alten" generell in Straßenverkehr gefährlich sind :confused::confused::confused:

Bezüglich der bisherigen Unfälle habe ich bisher einfach nur Glück gehabt. In 32 Jahren mit dem Auto und dem Möpi keinen Unfall, hätte aber auch anders sein können, wie gesagt, Glück, daher stellt sich die Schuldfrage erst garnicht. Hoffe, es bleibt so.:)

Fahre jetzt auch erstmal bei dem schönen Wetter und wünsche Allen eine gute und vorallem unfallfreie Fahrt. :)

100 grüne Daumen Ricardo ;)

 

Man sollte die positive Seite mal beachten, statt nur überängstlich alle Lebensrisiken zu sezieren - gerade wer "im Alter" aktiv und bewusst das Leben genießt und lebt, wer auch dann "junge Dinge" tut und im Optimalfall von jungen Menschen umgeben ist (Mehrgenerationenhaushalt etc.), das alles entlastet von den üblichen Alltagssorgen und -Lasten.... der ist selbst mit 90 oft noch frischer im Kopf, Körper und Herz als viele mit 40. Und ein idR unterschätzt wertvoller Partner für junge Menschen noch dazu.

 

Wer kann, der soll auch dürfen. Wer nicht mehr kann, der merkt das schon und soll nicht müssen. Wer nicht mehr kann, aber muss... ja hallo, wer ihn zum Müssen zwingt... der darf ihm das nicht verbieten, das wäre ja zynisch und ein egozentrisches Weltbild? Und das mein ich dauernd... beim letzten Punkt ist die Diskussion und vermeintliche Lösung imho zu isoliert betrachtet und unpraktikabel, weil sie die Problemstellung/Ursache ignoriert. Da brauchts schon etwas mehr Tiefe, Selbstkritik und fundamental breitere Lösungsansätze.

Rein symptomatische Teilansätze lösen gar nichts... jm2c ;)

 

 

am 21. Oktober 2009 um 9:15

Da wiederholt die Frage nach "Zahlen" gestellt wurde, welche ich nicht aufweisen konnte, sondern lediglich mein subjektives Empfinden täglich im Straßenverkehr beschreiben konnte, gestern eine interessante Sendung im ARD.

Habe durch Zufall umgeschaltet, dort lief die Sendung "Menschen bei Maischberger", u.a. mit den Gästen Joachim Fuchsberger (82) und F.-J. Antwerpes (74, Regierungspräsident i.R.).

Ein Thema: Eignungstest zur Führung eines Kraftfahrzeuges im Alter.

Neu für mich war, dass solche Tests in Spanien bereits ab 45 duchgeführt werden und auch in Australien völlig normal sind.

Ebefalls interessant, dass besagte Personen, die voll im Leben stehen (absolute Hochachtung), sich

F Ü R diesen Gesundheitscheck ausgesprochen haben.

Antwerpes brachte hierzu auch die "ZAHLEN":

Die höchste Unfallhäufigkeit sei im Alter von 18-21jährigen feststellbar.

Jedoch ab einem Alter von 75 würde die "Ouote" ebenfalls von den über 75jährigen erreicht. Die Unfallverursacher lägen in diesem Bereich bei über 75 Prozent !

Sowohl Fuchsberger, als auch Antwerpes bezeichneten die zukünftige Nichteinführung eines solchen Gesundheitscheckes als unverantwortlich.

Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Tests auch bei uns eingeführt werden und halte dieses auch für richtig.

am 21. Oktober 2009 um 9:36

Zitat:

Original geschrieben von Brummer Willi

Jedoch ab einem Alter von 75 würde die "Ouote" ebenfalls von den über 75jährigen erreicht. Die Unfallverursacher lägen in diesem Bereich bei über 75 Prozent !

[...]

Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Tests auch bei uns eingeführt werden und halte dieses auch für richtig.

Also, über 75jährige, fahren genauso unsicher, wie 18-21jährige. Nur mit dem Unterschied, daß die Jahresfahrleistung von über 75jährigen wesentlich geringer ist als die von 18-21jährigen. Darum stellen 18-21jährige auch einen signifikanten Anteil der Unfallverursacher, über 75jährige dagegen nicht. Mithin wäre ein Test für 18-21jährige zumindest rational nachvollziehbar, für über 75jährige ist er weder sinnvoll noch notwendig - unabhängig davon wie die Herren Fuchsberger und Antwerpes dazu stehen.

Ferner wird ein solcher Test niemals eingeführt werden, selbst wenn von älteren Verkehrsteilnehmern eine reale Gefährdung ausgehen würde, d.h. diese nicht nur in der Einbildung bestimmter Personen vorhanden wäre. Ältere Menschen werden in unserem Lande immer mehr, sie werden immer älter und sie bleiben immer länger mobil. Vor allen Dingen stellen sie aber eine immer wichtiger werdende Wählergruppe dar, mit denen es zu verscherzen sich schon heute niemand leisten kann.

Senioren sind eben weder Sportschützen, noch Gamer oder Internet-Nutzer, denen man bei jeder unpassenden Gelegenheit in den Arsch treten kann. Das ist das einzige, was mich an der ganzen unseligen Diskussion zumindest ein wenig aufmuntert.

am 21. Oktober 2009 um 9:50

Habe lediglich mal Zahlen aufgeführt, die gefordert wurden, ....und da wird schon wieder gemeckert. :D ;)

Außerdem geht es garnicht darum jemanden "in den Arsch" zu treten,

sehe es auch als Selbstschutz MANCHER Älteren, die nicht mehr ein Fahrzeug führen sollten oder ggf. nur mit Hilfmitteln.

Ob's kommt, wir werden sehen. Ältere Wähler gibt es auch in anderen Ländern und da wird es ja wohl auch durchgeführt. ;)

Positiv überrascht war ich lediglich, dass gerade "Ältere" diese Meinung vertreten haben.

am 21. Oktober 2009 um 10:01

Zitat:

Original geschrieben von Brummer Willi

Positiv überrascht war ich lediglich, dass gerade "Ältere" diese Meinung vertreten haben.

Kann es sein, daß Du sehr gerne verallgemeinerst?::confused:

Da kommt Dir 'ne Oma entgegen, so daß Du mit Deinem heiligen Belchkarren kurz in den Dreck mußt, und schon können Alte nicht Autofahren. Und dann fordern zwei Ältere den Test und schon vertreten gerade Ältere diese Meinung.

Nein, nein, nein.:rolleyes:

Nicht alles, was Du so wahrnimmst, läßt sich einfach so auf alle pauschal übertragen. Deine Wahrnehmung beschränkt sich nur auf einen winzigen Bruchteil der Wirklichkeit. Um Dir ein abschließendes Urteil bilden zu können, muß Du Dich auch mal informieren, und zwar aus unterschiedlichen Quellen. Und dann kannst Du Dir auch eine vernünftige Meinung bilden...;)

Die zitierten Teilnehmer haben aus dem Ärmel heraus Zahlen um sich geworfen, die so nicht stimmen.

Abgesehen davon ist festzuhalten, dass gerade ältere Menschen einen Grad an Verantwortungsbewusstsein, Reife und Vernunft entwickelt haben, der sie durchaus befähigt selbst zu entscheiden, wann eine neue Brille oder ein Hörgerät anzuschaffen ist.

Es ist einfach eine Frechheit zu verlangen, dass ausgerechnet diese Menschen sich von Behörden vorschreiben lassen sollen, wann sie zum Arzt zu gehen haben.

Die Gesellschaft besteht aus Menschen aller Altersgruppen, mit allen vorstellbaren Fähigkeiten und Unzulänglichkeiten die der Katalog hergibt. Das ist so und sollte einfach akzeptiert werden.

Im Lauf seines Lebens zählt der Mensch zu unterschiedlichen Risiko-Gruppen und statistischen panels. Auch das ist normal. Damit müssen und können alle leben und das funktioniert mit gegenseitiger Rücksichtnahme auch.

Dass man sich einen Fahrer genauer anschaut, wenn er einen Unfall verursacht, ist ok. Aber auch altersunabhängig. In dem Fall kann man dann auch geeignete (!) Maßnahmen vorsehen.

Gemeinsames Leben bedeutet auch gemeinsames Akzeptieren und Tragen von Risiken.

Im Straßenverkehr kommen immer Menschen auch zu Schaden. Das ist so und es gibt keine Möglichkeit das unterm Strich zu verhindern.

Der Mitmensch, den man altershalber vom Motorrad nehmen will, könnte auch als Radfahrer oder Fußgänger erhebliche Unfälle verursachen. Damit ist eine solche Maßnahme sinnlos.

am 21. Oktober 2009 um 10:20

Zitat:

Original geschrieben von Hadrian

Zitat:

Original geschrieben von Brummer Willi

Positiv überrascht war ich lediglich, dass gerade "Ältere" diese Meinung vertreten haben.

Kann es sein, daß Du sehr gerne verallgemeinerst?::confused:

Da kommt Dir 'ne Oma entgegen, so daß Du mit Deinem heiligen Belchkarren kurz in den Dreck mußt, und schon können Alte nicht Autofahren. Und dann fordern zwei Ältere den Test und schon vertreten gerade Ältere diese Meinung.

Kann es sein, das Du nicht richtig liest oder Aussagen bewußt verdrehst? :confused:

Der Satz bezog sich auf die ARD-Sendung !!!

Zeige mir den Bericht, wo ich geschrieben habe, dass Ältere nicht Autofahren können !!!

Im Gegenteil, ich bin sogar der Meinung, dass sehr viele "Ältere" aufgrund ihrer langjährigen Praxis sehr gut und auch sicher fahren!

 

am 21. Oktober 2009 um 10:34

Zitat:

Original geschrieben von Ricardo39

Dass man sich einen Fahrer genauer anschaut, wenn er einen Unfall verursacht, ist ok. Aber auch altersunabhängig. In dem Fall kann man dann auch geeignete (!) Maßnahmen vorsehen.

Sorry, aber dieser Aussage muß ich widersprechen!

Es muß nicht immer erst gewartet werden bis etwas passiert und ggf. Opfer zu beklagen sind.

Diese Form der Neugestaltung von erforderlichen Maßnahmen gibt es leider viel zu häufig.

am 21. Oktober 2009 um 11:40

jetzt hackt doch nicht auf´m willi rum :rolleyes: .. bin beim zappen auch bei der meischberger hängengeblieben ... wohl eher auch nur weil es hier ein thema ist

verallgemeinern kann man das alter generell nicht .. wann ist man denn alt ? ab 50 ? 60 ? oder doch erst ab 80 ?

Zitat:

Der Mitmensch, den man altershalber vom Motorrad nehmen will, könnte auch als Radfahrer oder Fußgänger erhebliche Unfälle verursachen. Damit ist eine solche Maßnahme sinnlos.

von motorrad wird sicher keiner runtergezerrt ... eher würde es "nur" pkw fahrer treffen

ein motorradfahrender .. ich nenn´s mal senior ... fährt sicher aufmerksamer wie der reine pkw fahrer ... körperliche und auch geistige fitness sind sicherlich stärker ausgeprägt ( krankheiten ausgenommen)

 

Selektive Wahrnehmung, beliebige Einzelplätze, dubiose Quellen und es nimmt kein Ende... ömpf.

 

Zahlen Willi, Zahlen aus Statistiken, Meinungen evtl. von Verkehrsspezialisten  und nicht von Juppi Heesters (so gern ich den auch mag..) oder Egon Balder :)

 

Mal vorweg:

Die Zunahme am Unfallgeschehen seitens der Senioren ist ne tolle Zahl... ohne Relation zu irgendwas. Denn daran ist nichts verwunderlich - der Anteil der Senioren an der Gesamtbevölkerung nimmt ständig zu, deren Gesundheit bis ins hohe Alter ebenfalls, die Lebenserwartung dazu, es ist eine enorm kaufkraftstarke, aktive und selbstbewusste Gruppe und Familie von Anfang bis Ende immer unbeliebter. Und was sagt uns das jetzt? :)

Ferner möge mal bedacht werden: Den höchsten Anteil am Unfallgeschehen (und zwar fast durchweg mit fatalem Ausgang) haben Senioren als Radfahrer und Fußgänger - populistisch müsste ich jetzt fragen: Senioren aus dem Auto zu verbannen, ist eine zynische Lösung für das Rentenproblem?

Zu einem Gutteil nehmen die Bikeunfälle bei jungen Einsteigern auch deswegen ab... weil immer weniger einsteigen. Man muss Zahlen eben in einem Zusammenhang sehen können, Relationen finden und erst dann sagen sie etwas halbwegs verwertbares aus (dazu bedarf es idR mehrerer Quellen und diverser Bereiche). ;)

 

http://www.openwirtschaft.de/.../...ersuchung_f%C3%BCr_%C3%84ltere.htm

http://www.seniorenland.com/.../...75-steigt-das-unfallrisiko.html?...

http://www.focus.de/.../...nd147-union-und-fdp-dagegen_aid_418575.html

http://www.motorjournalist.de/.../...kehr-werden-%C3%BCbersch%C3%A4tzt

http://www.dvr.de/site.aspx?url=html/presse/dvr_report/665_20.htm

http://www.aerztezeitung.de/.../senioren-hinterm-steuer-geht.html

...nur mal so für einen breiteren Blickwinkel (und nicht nur rauspicken was genehm passt, danke) ;)

 

Hexe - hier hackt keiner auf irgendwem rum. Eine Diskussion ist nicht persönlich wertend und kein Schmuseevent... das ist alles. Es geht um Fakten, Logik und die jeweilige Argumentationsbasis.... ob es einem Ergebnis dienlich ist, falsche Argumente schmusig unkommentiert im Raum stehen zu lassen, darf getrost bezweifelt werden?

Es ist imho eher bezeichnend, wenn auf genannte Gegenargumente, den Hinweis auf weitere Rahmenumstände und ggf. Folgeprobleme gar nicht weiter eingegangen wird, keine Beweise geliefert werden können und widerlegte Argumente wie Allgemeinplätze trotzdem stumpf wiederholt werden - klassisches Merkmal des Populismus, keinesfalls einer guten Diskussion (ferner demagogisches Grundwerkzeug... aber darauf will ich gar nicht raus).

 

Zitat:

Es muß nicht immer erst gewartet werden bis etwas passiert und ggf. Opfer zu beklagen sind.

Wie gesagt und erläutert - ein Totschlagargument für alles... ähnlich "Wer nichts zu befürchten hat" ...aber klingt schon toll, die üblichen Stereotypen der "Aktionspolitik" (Blutzoll fehlt noch... gern genommen, wirkt auch gut)

Ferner sehr beliebig - wegen absolut und relativ weniger Opfer wie auch ohne unter dem Strich signifikant erhöhtem (Gesamt) Risiko instrumentalisierbar... wenn ich jetzt aber sagen würde: Informiert euch mal über die Anzahl der Störfälle in europ. AKWs und bedenkt: Murphy hat immer Recht und dann reden wir nicht von 50, 200 oder 500 Opfern, sondern von?

Wenn ich von den Herz/Kreislauferkrankungen, Krebs und deren Ursachen rede... was verbieten wir da?

Achso... aber das ist kein Risk und alles ja so sicher. Wayne oder was? :rolleyes:

 

 

am 21. Oktober 2009 um 18:16

Leider kenne ich überhaupt keine Zahlen, aber man sollte doch berücksichtigen, dass von einem Motorrad (Moped sowieso) viel viel weniger potentielle Gefahr ausgeht, als von einem PKW oder gar LKW. Zwischen LKW und PKW wird von den Gesundheitsanforderungen ja schon differenziert, ist ja auch sinnvoll...gar nicht auszudenken, wenn so ein 40-Tonner herrenlos durch die Füßgängerzone planiert, weil der Fahrer den Herzkaschper kriegte.

Beim Autoführerschein würde ich die Diskussion über Gesundheitsanforderungen (natürlich nicht kategorische Altersgrenzen, nur marginale Fitnessanforderungen oder Beschränkungen, z.B. keine Autobahn mehr oder so...) also durchaus verstehen, aber beim Motorrad finde ich, kann man das völlig streichen. Ich finde, jeder der sich´s zutraut, Zweirad zu fahren, sollte das auch (weiterhin) dürfen, (mit Lizenz), und wenn ein 90ig-Jähriger Freude dran hätte, Motorrad zu fahren, sollte er´s auch tun dürfen, wenn er die Fahr-Prüfung bestehen kann, er ist ja alt genug zu wissen, dass er sich selbst sehr gefährden würde und Motorradfahrer gefährden eigentlich zu 95% nur sich selbst, andere so gut wie nicht, wenn innerhalb der STVO, defakto (ich kenne aber leider wieder keine Zahlen...hab´aber noch nie von nennenswert verletzten Autofahrern gehört bei Unfall mit nem Motorrad...subjektive Wahrnehmung, natürlich, aber ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst mittels eigener Erfahrung "frisiert" habe...:D:confused::D), modulo Stimmungsmache, wenn nicht gerade einer mit 120km/h durch die Stadt brettert...

am 21. Oktober 2009 um 20:54

Zitat:

Hexe - hier hackt keiner auf irgendwem rum. Eine Diskussion ist nicht persönlich wertend und kein Schmuseevent... das ist alles. Es geht um Fakten, Logik und die jeweilige Argumentationsbasis.... ob es einem Ergebnis dienlich ist, falsche Argumente schmusig unkommentiert im Raum stehen zu lassen, darf getrost bezweifelt werden?

neeeeeeeein ... ehrlich? hättest du mir das nun nicht erklärt .. ich glaube ich würde dumm sterben :rolleyes:

wenn jemand hier den inhalt einer diskussionsrunde die im TV lief zum besten gibt ... und man ihm daraufhin (weil man selber vllt. doch nicht "richtig" gelesen hat) diese aussagen als seine in den mund legt .. dann ist das für mich ein rumgehacke .. basta

und meine meinung und mein empfinden lasse ich mir auch von dir nicht definieren

am 21. Oktober 2009 um 22:19

:confused:...ähem, tec-doc und nette hexe, lasst mich bitte auch nicht dumm bleiben, wäret Ihr so nett mal Eure Sprüche in der Signatur zu übersetzen....:D:(..Latein konnte ich ja mal aber bei tec-doc´s Spruch erkenne ich nichtmal die Sprache mit letzter Sicherheit....:(

Gruß:confused::)

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