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Fragen zum Laden

VW Golf 7 e (AU/5G)
Themenstarteram 28. März 2020 um 15:39

Hallo zusammen, im Herbst läuft unser Leasing vom BMW 225xe aus und wir würden gerne was elektrisches nehmen. Der E Golf soll ja gerade gute Rabatte haben. Ich habe schon bei 2 Händlern angefragt und ich warte auf die Antwort.

Ich habe es beim Querlesen im Blog nicht gefunden und kenne mich mit den elektrischen Nenngrößen nicht ganz so gut aus, also habt Nachsicht mit mir ;)

 

Frage 1: kann man per App die Stromstärke steuern? Beim BMW kann man nur bei eingestellter Zündung einstellen, ob er mit ca. 1.2, 1.7 oder 2.3 kWh lädt. Da durch unsere PV die Stromerzeugung natürlich schwankt, wäre es schön wenn man das per App einstellen kann oder den Ladevorgang unterbrechen kann.

Geht das auch automatisch per Wallbox? Dass nur so viel geladen wird, wie die PV gerade produziert.

 

Frage 2: wir laden im Moment mit einer normalen Steckdose. (2.3 kWh). Was für eine Steckdose müssten wir installieren, dass wir mit 7kwh laden können? Unser Elektriker hat schon ein dickes Kabel zum Stellplatz gelegt und eine separate Sicherung in den Kasten getan. Das müsste dann gut vorbereitet sein.

 

Danke für eure Antworten!

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Nothbuddy schrieb am 11. Mai 2020 um 12:40:31 Uhr:

Zitat:

@diezge schrieb am 10. Mai 2020 um 12:57:18 Uhr:

wie kommt man auf 4,2 kWh? Lädt der eGolf bei eingestellten 10 A dann mit 10 A auf jedem der zwei Außenleiter? Ich frage nach, weil 10 A * 230 V nur 2,3 kW ergeben.

Eine Wallbox ist 3phasig (3x230V) angeschlossen. Der eGolf lädt nur 2phasig.

10A * 230V * 2Phasen! = 4.6kWh. An meiner Wallbox werden eher 215V diagnostiziert, macht also bei 2 Phasen 4.3kWh.

Wo ist das Problem? Von welchen "Außenleitern" redest du???

Hallo,

Hier fehlt es an Verständnis für Elektrotechnik.

Und auch für Verständnis zum Egolf Lader.

 

Der E-Golf Lader (im Auto verbaut) kann mit 7,2 kW laden. Das kann er wahlweise einphasig oder zweiphasig. Er wird dazu einfach mit unserem Stromnetz (Netz) verbunden.

Einphasig bedeutet das 32 Ampere Stromstärke

Zweiphasig dann 16 Ampere Stromstärke.

 

Was hier, glaube ich, oft falsch verstanden wird, ist die Verwechslung 2-phasig 1-phasig.

Das Netz besteht aus Neutralleiter (=0) plus 3 Außenleitern (Phasen) und noch Erde (PE) welcher für die Funktion nicht benutzt wird.

 

Wird der EGolf nun über einen Außenleiter und Neutralleiter angeschlossen, ist er Einphasig verbunden (zwei genutzte Adern)! Dann kann er mit 32 Ampere maximal laden. In Deutschland oft nich erlaubt wegen Schieflast.

 

Wird der EGolf nun mit allen 3 Außenleitern angeschlossen und Neutralleiter, dann nutzt der nur 2 der 3 Außenleiter plus Neutralleiter und zieht über jeden Außenleiter 16 Ampere maximal. Er ist nun zweiphasig verbunden (3 benutze Adern)!

 

Beides ergibt 7,2 kW.

Zweite Variante Bedarf nicht so dicke Leiter

 

 

Begrenzen kann man nun die Ströme durch die Verwendung zu dünner Kabel oder durch Einstellungen an der Box oder im Auto.

 

Hoffe nun nicht mehr so viel falsches zu lesen.

 

Grüße

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Mal ne etwas andere Frage zum Laden.

Da wir noch keine Wallbox hängen haben nutzen wir noch den Ladeziegel an der Steckdose. Wenn ich den in der Steckdose einstecke geht der in über 50% der Fälle erst mal auf Störung nach dem Selbsttest. Dabei spielt es meinen ich keine Rolle ob das andere Ende noch inder Luft oder schon im eGolf ist. Nach mehrmals Stecker aus der Dose und zurück klappt es dann irgendwann.

Ich muss zugeben, dass ich noch nicht in die Anleitung geguckt habe...

Was für einen Querschnitt hat denn die Schuko Leitung?

Ist die alt oder neu?

Vielleicht keine ordentliche Erdung

gelöscht

Zitat:

@dragon43 schrieb am 24. Juni 2020 um 13:15:55 Uhr:

Zitat:

@0815Kai schrieb am 23. Juni 2020 um 21:56:09 Uhr:

@Kaesespaetzle

Es gibt e-auto Hersteller die genau das empfehlen: trotz Hersteller Reduzierung des Bereiches den Akku wenn möglich nicht ganz voll zu laden. Polestar gibt genau diese Empfehlung raus.

Handy:

Im Übrigen hat genau Apple den Akkubereich geschrumpft mit einem Update des iPhone. Also von wegen die Handyhersteller nutzen das max. Das stimmt einfach nicht. Du kannst es immer wieder schreiben, es stimmt aber eben nicht. Punkt

genau so ist es! Danke!

Bisher ist das einzige was ich finden konnte folgendes:

Zitat:

macOS Catalina 10.15.5: Akku soll länger leben

Die sogenannte Batteriezustandsverwaltung soll dazu beitragen, die Akkulebensdauer von Macbooks zu verlängern, indem die Geschwindigkeit der chemischen Alterung verringert wird, wie Apple auf einer entsprechenden Supportseite ausführt. Demnach werden dabei der Temperaturverlauf und die Ladezyklen analysiert und basierend darauf gegebenenfalls die maximale Akkuaufladung reduziert. Das soll die Abnutzung der Batterie verringern und die chemische Alterung verlangsamen.

Weil die Optimierung der Lebensdauer des Macbook-Akkus bedeuten kann, dass die Akkulaufzeit sich verringert, können Nutzer die Batteriezustandsverwaltung auch deaktivieren. Damit soll sichergestellt werden, dass der Notebook-Akku so lange wie möglich hält – etwa, wenn man unterwegs arbeiten will. Neu ist ebenfalls die Anzeige des Batteriezustands, die darauf hinweist, wenn der Gang zum Service angesagt wäre. Diese Anzeige findet sich bei macOS Catalina 10.15.5 in der Systemeinstellung „Energie sparen“.

https://t3n.de/news/akkulebensdauer-verlaengern-mehr-1284683/

Also nix iPhone....

Wenn man beim iPhone die Kapazität noch weiter begrenzen würde, dann reicht das ja gerade mal fürs Einschalten und dann muss man gleich wieder laden.

Zitat:

@Kaesespaetzle schrieb am 24. Juni 2020 um 13:28:45 Uhr:

Wenn man beim iPhone die Kapazität noch weiter begrenzen würde, dann...

Jetzt begreife doch endlich. Auch deine "gesamten Kapazitätsbereich"-Akkus sind Hersteller festgelegte Kapazitätsbereiche. Du hälst dich immer noch an voll und leer fest. Dieses voll und leer ist vom Hersteller festgelegt und würde auch noch höher möglich sein. Auch bei den billigsten Herstellern die mit deine ach so maximalen Kapazität werben, wäre noch mehr möglich. Spannung erhöhen und dann geht noch mehr da rein. Reduziert halt die Haltbarkeit.

 

Ich würde es mal so ausdrücken:

Ein Handyakku ist so ausgelegt (nutzbares Kapazitätsfenster), dass es bei schlecht Nutzungsverhalten nach 2 Jahren noch 60 Prozent, oder schlechter, der neu-Kapazität hat (meine Erfahrungen mit Samsung).

Ein kfz Akku ist so ausgelegt, dass er nach 7 Jahren, bei schlechtem Nutzungsverhalten, noch 80% Restkapazität hat.

 

Das Oben sind natürlich Schätzwerte

Zitat:

@Kaesespaetzle schrieb am 24. Juni 2020 um 12:56:33 Uhr:

Was für einen Querschnitt hat denn die Schuko Leitung?

Ist die alt oder neu?

Vielleicht keine ordentliche Erdung

Moin

Den Querschnitt kenne ich nicht. Der Elektriker hat vor 6 Jahren ne neue Dose montiert und den Sicherungskasten mit Fi auf Vordermann gebracht. Das Haus mit Leitungen ist von '86.

Gibt es denn eine "einsteck Reihenfolge" die man einhalten soll? Z. B. Erst den Netzstecker und dann ins Auto, oder so?

Hatte kurz überlegt ob das mit der Photovoltaik zusammen hängen könnte aber das Problem war auch abends ohne Sonnenstrom. Wobei ich fast ausschließlich "Sonne" lade wie das blaue Rechteck im Bild zeigt. Grau im Diagramm ist produziert und eingespeist. Von ca 12 bis 16:45 den eGolf geladen. Am Anfang der Peak war der Trockner noch mit an.

78

also wenn die Leitung auch von 86' ist, dann könnte das sein, dass das Kabel einfach n Knacks hat?

Mal an ner anderen Dose geladen?

Einstecken würde ich immer erst Schuko und dann auto um Lichtbögen in der Schukodose zu vermeiden

Den "Lichtbogen" hast du doch immer. Wobei der nicht so wild sein wird bei der geringen Eigenleistung des Ladegerätes.

Lichtbogen habt ihr keinen.

Die Steuerungselektronik verbraucht quasi nichts. Zugeschaltet wird die Leistung erst wenn alles gesteckt ist und das Fahrzeug kommuniziert hat. In allen Ladekabeln und Wallboxen steckt ein Schütz bzw Relais welches die Leistung schaltet! Das passiert immer erst im gesteckten Zustand.

Abziehen sollte man den Stecker erst wenn Ladung unterbrochen wurde. Das geht ja auch immer Manuel irgendwie am Kfz oder an der Wallbox

Zitat:

@0815Kai schrieb am 25. Juni 2020 um 08:34:35 Uhr:

Lichtbogen habt ihr keinen.

Die Steuerungselektronik verbraucht quasi nichts. Zugeschaltet wird die Leistung erst wenn alles gesteckt ist und das Fahrzeug kommuniziert hat.

Könntest du bitte genauer definieren, wie hoch die Verluste der Steuerelektronik sind?

Gibt es Daten zu AC/DC-Wandlerverlusten?

Im Test (Link unten - für Tesla Model3) stellte sich heraus, dass der Verlust immer cca 300W beträgt, sodass das Laden von 230V/10A oder sogar weniger ziemlich energieaufwendig ist ...

https://www.youtube.com/watch?v=btVou1SKggY

 

 

Testergebnisse (aus dem YT Clip)

Die Verluste sind nicht in den Ladeboxen. Also nicht die Wallbox oder die bricks. Da drinnen gibt es 1Watt bis 3Watt Verluste. Mehr ist das nicht.

 

Die Verluste entstehen im Ladegerät. Dieses ist im KFZ fest verbaut!

 

Das KFZ wird lediglich mit dem Stromnetz verbunden. Das machen die Wallboxen und die bricks per Relais oder Schütz (elektrische Schalter). Mehr nicht. Dazu nehmen sie über ein Pulsweitensignal Kontakt mit dem kfz auf. Das braucht quasi nix an Energie

Genau so.

Die Informationen von Adrian sind aber immerhin insoweit richtig, als beim Laden über Notlader mit 25% Verlust und beim Laden an Drehstrom mit höchster Leistung nur mit 10% Verlusten zu rechnen ist. Das liegt wieder am internen Ladegerät, das bei voller Last am effizientesten arbeitet.

Wer kann, sollte dehalb also daheim auf den Notlader verzichten.

Zitat:

@mick070 schrieb am 25. Juni 2020 um 14:05:16 Uhr:

Genau so.

Die Informationen von Adrian sind aber immerhin insoweit richtig, als beim Laden über Notlader mit 25% Verlust und beim Laden an Drehstrom mit höchster Leistung nur mit 10% Verlusten zu rechnen ist. Das liegt wieder am internen Ladegerät, das bei voller Last am effizientesten arbeitet.

Wer kann, sollte dehalb also daheim auf den Notlader verzichten.

Ist das sicher beim eGolf auch so? Die Werte oben sind ja vom Tesla. Der hat ein anderes Ladegerät was dann wahrscheinlich auch andere Verluste bedeutet. Kein Plan wie effizient der VW lader mit 230v 10a arbeitet.

Drehstrom hat der nicht. Nur 1 oder 2 phasig kann der. Wobei er bei 2 Phasen 2x230v 16a nutzt. Das kann man den Daten entnehmen. Also würde ich vermuten, dass der bei 1x230v 16 Ampere nicht ineffizienter arbeitet als unter Volllast (Annahme dass es eigentlich 2 Lader sind). Bei 1x230v 10 Ampere (hier fälschlicherweise als notlader bezeichneter mitgelieferter Schuko Brick) durchaus denkbar, dass etwas höherer Verluste zu beklagen sind als bei 16 Ampere. Da ja dem Ladegerät mitgeteilt wird, bitte nur 10a zapfen obwohl sein max 16 Ampere wäre. Muss aber nicht bedeuten dass es ineffizienter ist!

Wenn du irgendwie glaubst schon alles zu wissen, sehe ich keine Frage, die ich hier beantworten will.

Du solltest dein gefühltes Wissen bzgl eGolf, Drehstrom, Notlader etc allerdings nochmal prüfen (dein Video hab ich nicht angeschaut, ich beziehe mich auf eigene Fakten).

BTW: Misstrauen bzgl Fakenews ist in Corona Zeiten sicher nicht falsch, aber immer überlegen, wem gegenüber man mit sowas komisch kommt.

Zitat:

@mick070 schrieb am 25. Juni 2020 um 20:56:31 Uhr:

Wenn du irgendwie glaubst schon alles zu wissen,

Geht's noch? Wo schreibe ich so dass du sowas vermutest?

 

Für dich dann nochmal die Frage (steht zwar als erstes auch oben aber kann man ja überlesen)

Ist bekannt dass der EGolf-Lader bei einphasig 10A einen schlechten Wirkungsgrad hat? Welcher Wirkungsgrad wurde ermittelt?

Oder werden hier etwa Fake News wg verletzten Gefühlen suggeriert? Solche wie: Der EGolf hat doch sicher schlechte Wirkungsgrade bei 10a weil ich den Brick ja nicht leiden kann und mir ne zu fette Wallbox gekauft habe die mir bitte niemand, aber auch niemand, mehr manig redet bitte, und wenn doch, dann werde ich ungehalten!

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