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Fragen/Check zur MB Plus3 Finanzierung

Themenstarteram 2. Oktober 2020 um 20:32

Hallo,

nun begebe ich mich auch in die Höhle der Löwen.

Ich habe keine Leasing/Finanzierung Erfahrung, mir aber einige YT Videos und MT Threads zu Gemüte geführt.

Es geht hier schnell OT, deshalb will ich meinen Rahmen klar abstecken und da ist auch nicht dran zu rütteln:

- Ich möchte/muss meine alte B Klasse in den nächsten Monaten (Dezember oder Januar) durch eine neue gebrauchte ersetzen (W247) (Kein Pedelec, etc.)

- Jahreswagen liegen bei ca. 25k Euro, das entspricht in etwas, was ich maximal finanzieren möchte

- Anzahlung ca. 10k

Eigentlich würde in meiner derzeitigen Situation einer Finanzierung nichts im Wege stehen. Ich kann 10 von 25k anzahlen und könnte monatlich auch locker 600€ abzahlen, habe keine weiteren Verbindlichkeiten. Dann wäre der Wagen in 3 Jahren meiner.

Nun minimiere ich aber beruflich Risiken und tue das auch gerne privat. Dank der allgemeinen wirtschaftlichen Situation, sehe ich es nicht als sicher an, dass ich die drei Jahre finanziell so stabil bin.

Daher würde ich die etwas höheren Kosten der Plus3 Finanzierung gerne in Kauf nehmen, dafür aber nicht an den Kauf gebunden sein. Also Leasing mit Option zum Kauf, wenn das Auto gut ist und ich das Geld habe.

1. Ich zahle gut 10k an

2. Ich zahle 3 Jahre mtl. ca. 80 Euro, was ich auch in deutlich schlechteren Zeiten stemmen oder abtreten kann

3. Bleibt alles wie es ist oder wird besser, zahle ich die Schlussrate von 15k easy nach drei Jahren

Den Wagen würde ich im 3. Jahr die Garantie verlängern, egal ob mit Plan zu behalten oder ohne.

Verbleibendes "Risiko" sind Zahlungen zum Schadenausgleich bei Rückgabe (wenn ich ihn nicht behalte), aber ein paar Tausender lege ich in 3 Jahren dafür sicher zur Seite. Sowieso würde ich dank der niedrigen Raten schnell wieder ein finanzielles Polster haben, das die Anzahlung jetzt erst mal frisst.

Meine Fragen wären:

1. Habe ich was übersehen oder einen Denkfehler?

2. Was will die MB Bank sehen, außer Gehaltsbescheinigungen?

 

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7 Antworten

Zu 2. siehe Anhang

 

Asset.JPG

Das ist von Bank zu Bank verschieden. Manche Banken wollen gar nicht sehen außer Gehaltsnachweise, andere zum Beispiel die Kontoauszüge der letzten drei Monate.

Sei nicht feige. Gehe zur Niederlassung und lasse Dir mehrere Varianten ausrechnen. Man hat da mehrere Möglichkeiten, z.B. Höhe der Anzahlung, Laufzeit, monatliche Raten und Schlußrate. Da bekommst Du ein maßgeschneidertes Angebot und kannst es Dir in Ruhe überlegen.

Ich hatte und habe übrigens die gleiche Einstellung wir Du. Bei mir geht auch die finanzielle Sicherheit vor. Hatte daher eine Finanzierung (kein Leasing) mit vierjähriger Laufzeit gewählt. Aufgrund der schlechten Zinssituation habe ich den Vertrag nach zwei Jahren beendet und ca. 1000,00€ Zinsen gespart.

Themenstarteram 9. Oktober 2020 um 9:18

Zitat:

Die MB plus 3 haben wir auch gewählt. Allerdings ohne Anzahlung da die Anzahlung die monatliche Rate nicht sonderlich gesenkt hat und wir die Anzahlung somit noch als weitere Sicherheit in der Hinterhand haben. Den Wagen nach der Laufzeit behalten sehe ich schwierig. Die Inzahlungnahme Angebote sind jetzt schon nach 2 Jahren unterirdisch. Da warte ich lieber das Vertragszeitende ab und geb das Auto zurück.

Du meinst, wenn Du den Wagen direkt nach drei Jahren oder kurz danach wieder abstoßen möchtest?

Also meinen W245 bin ich jetzt 12 Jahre gefahren, so lange soll es beim nächsten nicht mehr werden, aber wenn er keine Macken hat, plane ich ihn schon nach 3 Jahren zu übernehmen und dann noch für mindestens weitere drei zu behalten. Der Restwert ist mir dann Banane.

Bei meinen Rechnungen zu einem Wagen, der ca. 25k kostet, senkt eine Anzahlung von 10k die Rate erheblich auf unter 100 Euro mtl.

Das ist so niedrig, dass ich auch schnell wieder Cash gespart habe.

Wer hier immer zu keiner Anzahlung rät, sollte mal rechnen, auch bei "nur" 0,99% Zinsen wird der offene Betrag EINSCHLEIßLCIH Schlussrate verzinst. Nehme wir 15.000,- als Schlussrate, dann sind das 148,50 Euro PRO Jahr, bei gängigen 3 Jahren Laufzeit sind es 445,50 Euro. Nicht wegig, wo man doch um jeden Euro feilscht. Kann man anderweitig einsetzen... Bei nem angenommenen Fahrzeugpreis von 25.000,- sind das 1,78% Nachlass auf den Kaufpreis.

Für mich nicht nachvollziehbar.

Jeder Euro weniger Schulden ist für den Privatmann gut.

Bei noch attraktiven 2 oder 3 Prozent verdoppelt bzw. verdreifacht sich der Betrag. Nicht überall und für jedes Modell gibt es nur 1% und selbst da ist es fast ein schöner violetter Geldschein.

Fazit: Nicht nur an der %Zahl ergötzen sondern auch mal den Eurobetrag heranziehen.

Ben

Zitat:

Kommt auf die Gewichtsverteilung an. Ob paar Euro im Monat die Belastung höher ist oder mal eben paar Tausend Euro Cashflow fehlen die man in spekulativen Geschäften vermehren kann :D

Boah, das hier immer die Topbörsenkenner sind...

Wenn ihr da so erfolgreich seid, warum muss denn dann die Karre finanziert werden?

Die Gewinne bei den Kenntnissen müssen doch grenzenlos sein...

Themenstarteram 9. Oktober 2020 um 14:18

Ja, also bei mir läge die gigantische Summe für die Anzahlung bei 0 Zinsen auf dem Girokonto.

Gigantische Gewinne schöpfe ich über Etherium ab. Das reicht dann mal für ne Tankfüllung ;)

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