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Frage zur 1.6 Automatik
Hi
Es gibt ja den 1.6er mit Automatik in verschiedenen PS Varianten. Ich glaube 102PS und 116PS.
Gibt es hier unterschiedliche Automatikausführungen??? Sind das Wandlerautomaten oder das DSG Getriebe???
Könnte mich mal jemand aufklären, bei welcher Motorleistung welches Automatik Getriebe verbaut wurde?? Und wie sieht es bei den FSI Motoren aus??
gruss oppa
Beste Antwort im Thema
" ... 1.6er 102Ps, 1.6Fsi 115/116Ps. Immer Wandler, eine furchtbare Automatik die dem eh schon schwachen Motor zur Wanderdüne macht. ..."
Immer wieder liest man so einen Schmarrn. Ich bin jahrelang 4-Gang Wandler gefahren. Im Stadtverkehr ist er besser zu fahren wie das bockige DSG. Vor allem bleibt der Wandler immer gleich. Das DSG ist gut wenn es neu ist. Später wird es dann ruckig. Ist und bleibt eine Trockenkupplungsautomatik. Ich merke es ja bei meinem DSG.
Für den normalen Autogebrauch ist ein Wandler auch gut. Dann reichen auch 102 oder 116 PS.
Die Eiligen brauchen was Stärkeres.
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33 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Hummerman
DSG wäre aber besser gewesen, als der langsame Wandler.
Wenn ich die Wahl gehabt hätte, dann hätte ich es wahrscheinlich auch genommen. Immer diese hätte, wäre, wenn Diskussionen:p
" ... DSG wäre aber besser gewesen, als der langsame Wandler. ... "
Diese Aussage ist der reine Quatsch!
Nicht der Wandler ist langsam - der schaltet genauso schnell wie ein DSG - sondern die Modelle mit DSG waren ( sind) derzeit immer mit PS - und drehmomentstärkeren Motoren ausgerüstet.
Da sind dann auch bessere Fahrleistungen die Folge.
Man sieht es wird alles was in den Autogazetten von Auftragsschreibern unters Volk gebracht wird ohne Nachdenken geglaubt und weitergebabbelt. Oft in Unkenntnis der Sache selbst.
Zitat:
Original geschrieben von Ugolf
Nicht der Wandler ist langsam - der schaltet genauso schnell wie ein DSG -
Ist aber höchstwahrscheinlich mit eher komfortorientierten Schaltzeitpunkten programmiert. Das DSG ist ja auch von der Vermarktung her eher ein sportlich ambitioniertes automatisiertes Schaltgetriebe. Dadurch kommen ja auch die Unterschiede, daß das DSG ruppiger zu Werke geht als ein Wandler und auch eine eher zu vernachlässigende Kriechfunktion hat.
Kommt darauf an von welchem DSG wir reden?
Deine geschilderten Eigenschaften beziehen sich hauptsächlich auf das 7-Gang DSG.
Das 6-Gang DSG hat ja naße Lamellenkupplungen wie sie in einem Wandler auch zu finden sind und es kriecht.
Das 7-Gang ist ruppig wegen der Trockenkupplung und kriecht nicht weil bei getretener Bremse die Kupplungen ganz getrennt sind.
Das Kriechen war beim Wandler ganz angenehm weil man fast nie die Handbremse wegen Zurückrollens brauchte und das "Ölrühren" verursachte keinen Verschleiß. Beim 7-Gang muß man da schon obacht geben weil der Anfahrassistent erst relativ spät einsetzt. Zumindest kann man sich auf ihn nicht verlassen.
Zitat:
Original geschrieben von Ugolf
Das 6-Gang DSG ..... und es kriecht.
Sehr zaghaft. Mit einem Wandler nicht zu vergleichen.
Zitat:
Das 7-Gang ist ruppig
Das 7er bin ich noch nicht gefahren. Und auch das 6er-DSG geht ruppig zur Sache - also zumindest alle 6er-DSG, die ich bisher gefahren bin.
Zitat:
Original geschrieben von Ugolf
Nicht der Wandler ist langsam - der schaltet genauso schnell wie ein DSG - sondern die Modelle mit DSG waren ( sind) derzeit immer mit PS - und drehmomentstärkeren Motoren ausgerüstet.
Das kann ich nicht bestätigen, habe bereits diverse Automatik-Fahrzeuge besessen (vom Opel Senator 3.0 bis zum Touareg V8). Schon der fehlende Schlupf ("Gummiband-Effekt") macht den Wandler träger - dabei ist die Dauer des Schaltvorgangs fast schon irrelevant.
Zitat:
Original geschrieben von atiz
Zitat:
Original geschrieben von Ugolf
Nicht der Wandler ist langsam - der schaltet genauso schnell wie ein DSG - sondern die Modelle mit DSG waren ( sind) derzeit immer mit PS - und drehmomentstärkeren Motoren ausgerüstet.
Das kann ich nicht bestätigen, habe bereits diverse Automatik-Fahrzeuge besessen (vom Opel Senator 3.0 bis zum Touareg V8). Schon der fehlende Schlupf ("Gummiband-Effekt") macht den Wandler träger - dabei ist die Dauer des Schaltvorgangs fast schon irrelevant.
Das ist noch gar nichts. Hab mal einen Audi 2.0 Multitronic gefahren. Völlig seltsam, da immer die gleiche Geräuchkulise beim beschleunigen bleibt. Das ist überhaupt nicht mein Fall. Aber das nenne ich Gummibandeffekt.
Zitat:
Original geschrieben von Ugolf
Diese Aussage ist der reine Quatsch!
Nicht der Wandler ist langsam - der schaltet genauso schnell wie ein DSG - sondern die Modelle mit DSG waren ( sind) derzeit immer mit PS - und drehmomentstärkeren Motoren ausgerüstet.
Deine Aussage stimmt nicht, es gab den 1.9 TDI im Golf IV mit dem Wandler und der ist einfach lahm. Das DSG ist auch keine Automatik, sondern ein automatisiertes Schaltgetriebe und technisch kann man das mit einer Wandlerautomatik nicht vergleichen.
Zitat:
Original geschrieben von Ugolf
Das Kriechen war beim Wandler ganz angenehm weil man fast nie die Handbremse wegen Zurückrollens brauchte und das "Ölrühren" verursachte keinen Verschleiß.
...das sind dann immer die Leute die sich wunder das ihr Automatikgetriebe keine 100000Km schafft!
Wenn das Öl längere Zeit vom Wnadler sinnlos geknetet wird, entstehen hohe Temperaturen. Wenn deis geschieht haben wir doch ein Verschleiß.
Schon wieder falsch!
Das Öl ist fast wasserdünn und so lange " kneten" kannst Du es gar nicht daß es fester wird. Dann müßten ja die wesentlich dickflüssigeren Öle in den Handschaltgetrieben ( und im Getriebeteil des DSG 7 Gang) alle zu Teig werden denn dort wird das Schmieröl permanent durch die Zahnräder "geknetet".
Außerdem besitzt ein Wandler genauso wie das DSG 6-Gang einen Ölkühler. Aber die mechanische Rührleistung ist bei Standgas eh schon so klein daß man sie fast vernachlässigen kann. Manche Wandler kriechen überhaupt nicht mehr.
" ... ...das sind dann immer die Leute die sich wunder das ihr Automatikgetriebe keine 100000Km schafft! ... "
Jetzt hätte ich fast gesagt das sind die F ... die ihr Öl 100 000 km drin lassen.
Aber eigentlich sind die Hersteller an dieser unsinnigen Auffassung schuld. Sie wollen ihre Produkte als wartungsfrei hinstellen und wenn das Getriebe dann verreckt sind sie längst aus der Gewährleistung.
Eine blödsinnige und kurzsichtige Taktik die nur dazu führt daß die Getriebe dann in Verruf kommen.
Da aber die gescheiten Leute bei den Herstellern - die nur noch Gewinndenken kennen - keine ordentliche Bildung mehr besitzen wissen sie nicht daß schon die Römer wußten daß man eine Sache zu Ende denken soll bevor man sie beginnt.
Es stimmt schon, dass bei der Automatik im Wandler einige PS hängenbleiben - meine Schwester hat einen Ibiza mit 75PS und AT-Getriebe (noch vier Gänge). Fährt sich zwar in der Stadt wunderbar angenehm, ist aber doch sehr träge. Muss man mögen. Aber es gibt ja Leute, die legen keinen Wert darauf, zügig unterwegs zu sein. Die wollen nur bequem von A nach B kommen. Die können mit so einer Motor-Getriebekombination glücklich werden.
Merke: Nicht alle legen Wert auf Sportlichkeit. ;)
Was die Lebensdauer von AT-Getrieben betrifft: Da gibt es halt riesige Unterschiede. Ein Kumpel hat bei seinem Chrysler Voyager viermal die Automatik wechseln müssen innerhalb von 200tkm. Bekannter Defekt.
An meinen Autos (Nissan und Toyota) hatte ich noch nie einen Defekt. Einziger Tribut: AT-Ölwechsel alle 120tkm, auch wenn der Freundlich immer behauptet, die Getriebe seien bei Toyota wartungsfrei (genau wie die Klimaanlage :rolleyes: ).
Man kriegt AT-Getriebe schon kaputt: Immer im Rollen schalten (P-R-D), und man kann Wandler sehr wohl überhitzen, denn nicht alle Wandler haben einen Ölkühler (mein Avensis z.B. nicht). Eine Passfahrt im Stop-and-Go mit Anhänger kann da schon kritisch werden.
Allerdings würde eine normal dimensionierte Kupplung unter solchen Umständen auch abrauchen, und ob das ein DSG mitmacht, wage ich zu bezweifeln.
Insgesamt finde ich daher eine Wandlerautomatik noch immer den besten Kompromis aus Komfort, Langlebigkeit und Wartungsfreundlichkeit. Wer also ein Sorglosauto will für 300tkm, der könnte mit einem soliden Ver Golf mit 1.6er-Motor und 6Stufen-AT durchaus das Richtige gefunden haben.
Zitat:
Original geschrieben von Ugolf
Schon wieder falsch!
:confused:
Zitat:
Das Öl ist fast wasserdünn und so lange " kneten" kannst Du es gar nicht daß es fester wird.
...äh, du hast schon gemerkt das, dass Sinnbildlich für das arbeitende Öl war???
So und manche verwechseln hier glaube ich Hydrauliköl und Getriebeöl. Das sind zwei eigene Kreisläufe.
Zitat:
Man kriegt AT-Getriebe schon kaputt: Immer im Rollen schalten (P-R-D), und man kann Wandler sehr wohl überhitzen, denn nicht alle Wandler haben einen Ölkühler (mein Avensis z.B. nicht). Eine Passfahrt im Stop-and-Go mit Anhänger kann da schon kritisch werden.
...so siet das aus. Deswegen steht das auch in jeder Betriebsanleitung.
Zitat:
Allerdings würde eine normal dimensionierte Kupplung unter solchen Umständen auch abrauchen, und ob das ein DSG mitmacht, wage ich zu bezweifeln.
...naja wenn es den DSG zu bund... äh zu heiß wird, dann wird die Kupplung zwangs geöffnet.
" ... So und manche verwechseln hier glaube ich Hydrauliköl und Getriebeöl. Das sind zwei eigene Kreisläufe. ... "
Nur zur Klarstellung - ich verwechsle nichts denn ich habe ja geschrieben ... " müßten ja die wesentlich dickflüssigeren Öle in den Handschaltgetrieben ( und im Getriebeteil des DSG 7 Gang) ".
Mit Getriebeteil meine ich den Teil des DSG ´s in dem die Zahnräder wie in einem normalen Schaltgetriebe sind. Da ist eine gewöhnliche Ölbadfüllung bei der die Schmierung der Räder durch den Schleppeffekt erfolgt.
Im Mechatronikmodul ist das dünnflüssige unter Druck stehende Hydrauliköl. Da wird nichts geknetet - außer der Druckpumpe.
Zitat:
Original geschrieben von Ugolf
Nur zur Klarstellung - ich verwechsle nichts ...
...Sicher? Du schreibs ja voll am Thema vorbei.
Bei den Beitrag, auf den du dich beziehst ging es um ein Dehmomentwandler.
So und nun schreibst du was von Getriebe, DSG und was weiß ich ...