ForumBMW
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Motorrad
  4. BMW
  5. Frage an moppedfahrend Brillenträger

Frage an moppedfahrend Brillenträger

Themenstarteram 1. August 2009 um 19:18

Hallo zusammen,

ich habe ein nicht BMW-spezifisches Problem, bei dem Ihr mir vielleicht helfen könnt:

Ich (Brillenträger) habe nach ca. 20 Jahren Pause wieder angefangen, Motorrad zu fahren. Dazu habe ich mir für teuer Geld einen Schuberth-Klapphelm gekauft, der Bequemlichkeit wegen. So weit, so gut ...

Nun mußte ich feststellen, daß der Helm bzw. seine Polster bei längerem Tragen zu drücken beginnen. Das führt dann zu Kopfschmerzen, die führen dann zu Nackenverspannungen und schon macht Moppedfahren keinen Spaß mehr.

Ich denke, die Helmpolster drücken auf die Brillenbügel. Ich kann aber nicht ausprobieren, ob das tatsächlich so ist, dazu bin ich zu kurzsichtig. Ich bin auch nicht gewillt, einer alten Brille die Bügel abzukneifen, um eine Sehhilfe auf der Nase zu haben, die ich sofort nach Absetzen des Helms gegen eine andere tauschen muß (weil sie ja ohne Bügel auf der Nase nicht hält). Dann hätte ich mir den teuren Klapphelm auch sparen können.

Wer von Euch kennt das Problem? Hat vielleicht sogar jemand eine Lösung? Vielen Dank schon jetzt und viele Grüße!

24 Antworten

Das Problem hatte meine Frau auch.

Mit Wechsel auf SHOEI Klapphelm war es beseitigt.

Gruß

Frank 

Warum stellst du deine Frage in der BMW-Ecke? DAS hätte dir doch ein Schuberth-fahrender Brillenträger einer andern Marke beantworten können?

Oder möchtest du das Klischee- Brillenträger+Klapphelmfahrer = BMW erfüllt sehen?

Anyway.

Leider wissen wir nicht, welchen Schuberth du fährst, noch kennen wir die Bügelstärke und Form deiner Brille oder die Form deines Schädels....(manchmal sind ein _par_ Angabe hilfreich)

Leider kann ich kaum mitreden.....aber zumindest aus eigener Erfahrung:

-Schuberth ("Tinitus") Concept......120.000 Km...die ersten 1000km leichte Druckstellen an der Stirn....danach nix mehr. Brillenprobleme (dünne Stahlbügel)....keine! (leider war der Helm nach gut 5 Jahren total ausgenudelt....und dient nur noch als Funk-Helm, falls ich mal mit Funke fahren will)

-Schuberth C2......80.000km.....die ersten 500km ganz leichte Druckstellen im bereich der Stirn/Schläfe....dann nix mehr bis zum Unfall (12cm Riss in der Helmschale, an zwei Stellen durchgescheuerte Helmschale bis zum Styropor).....Brillenprobleme...keine

-jezt seit 5000km Schuberth C3.....von Anfang an der beste von den dreien....absolut keine Probleme (zumindest in der Passform...die Verarbeitung ist mieser als bei beiden Vorgängern)

Ich würd mir kein Kopp machen und mal den Helm ein par Stunden auf der Birne lassen.......keine Angst, wie jeder Schuberth leiert der auch früher oder später aus.

Ach ....noch einen Tip: Zieh beim aufsezten des Helmes den unteren TEil an den Kinnriemen ein *wenig* auseinenader, sonst läufst du Gefahr, dir die Ohren am Brillenbügel ein wenig zu verklemmen.......merkst du erst mal gar nicht, nach ein par KM fängts an höllisch weh zu tun.

*= nicht wie ein Berserker :D

PS: "gute" Zubehördealer bieten auch die Möglichkeit einer Probefahrt des Helmes an...........;)

Zitat:

Original geschrieben von BMW-Onkel

Ach ....noch einen Tip: Zieh beim aufsezten des Helmes den unteren TEil an den Kinnriemen ein *wenig* auseinenader, sonst läufst du Gefahr, dir die Ohren am Brillenbügel ein wenig zu verklemmen.......merkst du erst mal gar nicht, nach ein par KM fängts an höllisch weh zu tun.

Das kann ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen, immer schön auseinander ziehen.

Habe den Conzept und keinerlei Probleme mit dem Klapprad. :p

Oder Du versuchst es mal mit einer anderen Brille:D

Die Brillen von Silhouette (Titan) tragen sich super unter dem Helm und sind noch dazu federleicht.

Du hast sicherlich den C3. Bei dem besteht die Möglichkeit, wie übrigens nahezu bei jedem Helm, die Styropordämpfung im Brillenbügelbereich etwas auszusparen. Wenn du es nicht selber machen kannst, geh zum Freundlichen bei dem du das Teil gekauft hast. Ein guter Fachhandel macht das für dich kostenlos.

Gruß Frank

am 3. August 2009 um 9:06

Du kannst innen die Pads wegmachen und den harten Kern mit einem Dremel oder bei einem Zahntechiker etwas einschleifen lassen funtioniert:) einwandfrei. Leider geht die Garantie:mad: von Schuberth verlohren.

Gruß

K1100 Klaus

am 5. August 2009 um 16:43

Ich bin Brillenträger und fahre den C3. Ich habe keine Probleme, auch bei tagelanger Ausfahrt.

am 6. August 2009 um 21:48

Hallo Dr. Meyer,

ich hatte das gleiche Problem mit einer Brille und Schuberth Klapphelm.

Bin deshalb wieder auf einen Integralhelm Shoei XR1000 umgestiegen,

der speziell Brillenkanäle hat.

Eine andere Lösung sind vielleicht auch Kontaktlinsen. Ist aber nix für mich.

Viele Grüße

Jogi

Zitat:

Original geschrieben von Jogi75

Hallo Dr. Meyer,

ich hatte das gleiche Problem mit einer Brille und Schuberth Klapphelm.

Bin deshalb wieder auf einen Integralhelm Shoei XR1000 umgestiegen,

der speziell Brillenkanäle hat.

Hallo Jogi,

hört sich für mich so an, als suchtest du ein Alibi für den Shoei.;)

Konntest du am Schubert nicht etwas Hand anlegen und am Brillenbügelbereich freimachen?

Frank

am 7. August 2009 um 9:11

Upps ... ich hab den C2 und den C3 und hatte bislang keinerlei solche Probleme.

Ich mach es wie oben beschrieben und ziehe den Helm beim Aufsetzen etwas auseinander.

 

Erst seit ich beim C2 so ein Cardo Headset einbauen lassen habe, gibbet Probleme.

Allerdings mehr mit den Ohren - und die schmerzen total :D

Aber auch das Problem werden wir "beiarbeiten" ;)

Tageskontaktlinsen. Löst alle Moppedbrillenproblem. ;)

XR1000 + Brille mit geraden Bügeln: Absolut kein problem... Schuberth passt mir nicht, da sitzt der Kinnriemen viel zu weit hinten. Da reibe ich mir den Hals wund, und wenn ich mal schlucken will/muss, gehts nicht, weil der Kinnriemen meinen Kehlkopf blockiert... :rolleyes: so ein Murks! :D

 

Sonst sind die Schuberths aber Top... bißchen schwer vielleicht, aber was solls.

Gibt doch auch Helme mit " Brillenkanal" dahcte der Schuberth hat das auch ???

Habe selbst ne Brille mit ganz dünnen Bügeln und keine prob.

am 14. August 2009 um 19:06

Also Herr Doktor,

wann war die 20 jährige Pause denn so vorbei. Das erste Jahr also die ersten 15.000 km würd ich einfach mal aushalten! Da kommt nachher so viel Routine. Z.B. bei Brillenkauf den Helm mitnehmen. Sollte einem die richtige Brille zu teuer sein bleibt die Möglichkeit das Motorrad zu verkaufen - ernst gemeinter Rat.

Grüße

Anlage: Bild mit Brille, hatte den Schubert gerade zu Hause gelassen weil den trag ich nur bei der K1200. Würd mir allerdings bei einem Neukauf auch einen bei BMW anschauen. Und als ich vor 20 Jahren nach 15 jähriger Pause wieder angefangen habe wollte ich meinen ersten Helm damals wieder zurückgeben weil es absolut ganz und gar nicht auch nicht mit aller Macht möglich war mit Helm und Brille zu fahren. Aus heutiger Sicht sind aus dieser Unmöglichkeit 500.000 Motorradkilometer geworden (nicht mit dem ersten Helm). Das ist wie mit der Hummel: Physikalisch gelingt der nachvollzihbare Beweis, dass das Ding nicht fliegen kann.

Deine Antwort
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Motorrad
  4. BMW
  5. Frage an moppedfahrend Brillenträger