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Forester gewinnt Off-Road Award für SUV bis 50.000 €

Subaru Forester IV (SJ)
Themenstarteram 10. Juli 2021 um 6:43
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12 Antworten

Super. Aber den Verkaufszahlen wird es wohl oder vielleicht doch nicht helfen

Einmal nen vernünftigen Motor anbieten und man hat auch ne Chance auf Kundschaft.

Subaru hatte einen 2.0 Turbo mit 240PS im Angebot, Subaru hatte einen Diesel im Angebot, der von der Laufkultur super war, von der Haltbarkeit eher weniger.

Bei einem älteren Modell gab es auch mal als Sondermodell einen 2,5 Liter mit 170PS.

Es hat Subaru keine Kundschaft gebracht, jedenfalls keine neue.

Genauso wird es auch jetzt sein mit diesem Award.

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 11. Juli 2021 um 00:01:29 Uhr:

Subaru hatte einen 2.0 Turbo mit 240PS im Angebot, Subaru hatte einen Diesel im Angebot, der von der Laufkultur super war, von der Haltbarkeit eher weniger.

Bei einem älteren Modell gab es auch mal als Sondermodell einen 2,5 Liter mit 170PS.

Es hat Subaru keine Kundschaft gebracht, jedenfalls keine neue.

Genauso wird es auch jetzt sein mit diesem Award.

Da hast du wohl recht. Wenn Subaru seine Fahrzeuge schwerpunktmäßig af den amerikanischen Markt zuschneidet, in Deutschland so gut wie keine Werbung macht, teilweise bei miserablen Werkstätten keinen guten Ruf erwirbt, seine Motoren- und Modellpalette auf das absolute Minimum herunterschraubt, dann helfen auch die vielen guten Fahrzeugbewertungen nicht weiter. Meine Vermutung ist sogar noch schlimmer: Wenn sich das, was in Brüssel gerade in Richtung neue Abgaswerte angedacht und in Deutschland im vorauseilenden Gehorsam umgesetzt wird/werden wird, dann wird Subaru ganz vom Deutschen Markt verschwinden. Das ist auch die Befürchtung meiner Werkstatt (mit der ich übrigens sehr zufrieden bin!). Es gibt einfach nichts, mit dem die Marke punkten kann. Mit den aktuellen Mild-Hybrids jedenfalls nicht.

JockelMR

Eigentlich sind Subaru-Besitzer in allen Tests immer sehr zufrieden mit ihren Werkstätten. Oft sind das auch kleine Familienbetriebe auf dem Land mit persönlicher Atmosphäre.

Subaru hatte aber auch kaum mehr Marktanteil, als es noch mehr Motoren zur Auswahl gab. Mit dem Diesel hat sich Subaru keinen Gefallen getan, der hat ganz schön am Image gekratzt und viel Geld gekostet. Dabei war der extra für den europäischen Markt entwickelt worden.

In Deutschland zählt das Image einer Marke sehr viel. Subaru hat keins, außer, dass sie Autos für Förster und Jäger bauen. Sie sind weder besonders günstig, noch haben sie ein Design, was der breiten Mehrheit gefällt.

Es gibt entsprechend der Verbreitung auch nur wenige Händler und Werkstätten, das schreckt auch nochmal ab.

Subaru hat immer Allrad, das brauchen udn wollen viele aber gar nicht. Bei Subaru gibt es keinen Van wie den Touran, sowas wird abe rnachgefragt. Und wer einen SUV will, legt meist eher Wert auf das Aussehen, weniger auf Allrad und Bodenfreiheit.

Ich würde es an der Stelle von Subaru nicht anders machen. Warum neue und andere Motoren entwickeln um evtl. ein einem eher kleinen Absatzmarkt wie Deutschland oder Europa ein paar Fahrzeuge mehr zu verkaufen, wenn ich mit meiner Strategie auf anderen Kontinenten erfolgreich bin und die Autos dort weggehen wie geschnitten Brot?

Jede Neuerung für Europe kostet Subaru erstmal viel Geld, für andere Märkte ist es uninteressant (z.B. Dieselmotor), man holt sich evtl. Probleme ins Haus und ob es sich am Ende rechnet, weiß man auch nicht.

Da konzentriert man sich lieber auf die Hauptmärkte, guckt, was die Kunden da wollen und nimmt den Rest halt so mit.

Ohne VW Logo hast Du eh keine Chance in D massenhaft Autos zu verkaufen.

Den Amis drehen sie uralte Technik in altbackenen Karosse an, die kaufen es trotzdem.

Der Zafira A hat sich blendend verkauft, dann kam VW mit dem Touran um die Ecke, kein Jahr später über 40% Umsatz Einbruch.

Mir schwant auch nichts gutes für die Zukunft von Subaru, den Händler mit angeschlossener Werkstatt wo mein Vadder seine Subis über 30 Jahre gekauft hat, gibt's seit 2 Jahren nicht mehr. Und der war mit knapp 60km Entfernung noch nah dran, jetzt sind es über 100km bis zum nächsten...

 

 

Gruß

Andre

Meine Werkstatt in 15km Entfernung gibt es noch. Aber auch nur, weil sie ein Servicepunkt für Kia ist. Also Wartung und Reparaturen.

Theoretisch kann man dort auch noch einen Subaru kaufen, allerdings ist kein Verkäufer mehr vor Ort. Das macht dann im Bedarfsfall der Werkstattmeister (hab ich gehört). Natürlich ist der Laden klein, wenig Ausstellfläche, wenig verfügabre Modelle dort. Da lohnt es sich nicht, einen Verkäufer abzustellen.

In der nächsten Großstadt ist ein Mehrmarkenautohaus, die haben auch Subaru. Mit denen hat mein Ausohaus zusammengearbeitet und über die eingekauft, sonst wären sie viel zu teuer gewesen.

Ich gehe davon aus, dass man in Zukunft dort seinen Subaru kaufen muß (oder irgendwo anders) und auch die Wartung da machen lassen muß, wenn man nicht weit fahren will und zu einer Markenwerkstatt will.

Da es für mich umständlich zu erreichen ist und ich denen nicht die gleichen Stundensätze und die Kompetenz wie im Familienbetrieb zutraue, wird mein nächster dann auch eher kein Subaru.

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 11. Juli 2021 um 12:45:33 Uhr:

...

Subaru hatte aber auch kaum mehr Marktanteil, als es noch mehr Motoren zur Auswahl gab. Mit dem Diesel hat sich Subaru keinen Gefallen getan, der hat ganz schön am Image gekratzt ...

nicht zu vergessen das Theater um die Teleflex-Anlagen in den Ecomatics, das (unter anderem) hat mir den Traum vom ach so tollen Subaru platzen lassen

Grüße

prio

Zitat:

@JockelMR schrieb am 11. Juli 2021 um 11:57:46 Uhr:

Zitat:

...Wenn sich das, was in Brüssel gerade in Richtung neue Abgaswerte angedacht und in Deutschland im vorauseilenden Gehorsam umgesetzt wird/werden wird, dann wird Subaru ganz vom Deutschen Markt verschwinden. ...

JockelMR

das könnte ich voll verstehen, zumindest als nicht-europäischer Hersteller wäre mir die EU auch völlig wurscht bzw. die Mühe echt nicht wert - das ist so was von nachvollziehbar ...

Grüße

prio

Subaru scheint in Deutschland das Schicksal der Dinosaurier zu teilen. Der Umstieg auf E-Mobilität könnte das noch ändern. Die Fahrzeugtechnik war ganz zufriedenstellend.

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 11. Juli 2021 um 12:45:33 Uhr:

In Deutschland zählt das Image einer Marke sehr viel. Subaru hat keins, außer, dass sie Autos für Förster und Jäger bauen. Sie sind weder besonders günstig, noch haben sie ein Design, was der breiten Mehrheit gefällt.

[...]

Subaru hat immer Allrad, das brauchen udn wollen viele aber gar nicht. Bei Subaru gibt es keinen Van wie den Touran, sowas wird abe rnachgefragt. Und wer einen SUV will, legt meist eher Wert auf das Aussehen, weniger auf Allrad und Bodenfreiheit.

Ja, aber sind wir mal ehrlich: Es ist auch ein Auto für Förster und Jäger.

Das meine ich nicht einmal bezogen auf den ach so bösen 150PS-Zweiliter, der mir völlig ausreicht und der in der Realität auch nicht mehr braucht aus die TSI-Konkurrenz. Keine Ahnung, was alle gegen den haben.

Damit meine ich eher die anderen Schrullen, z.B. das Infotainment, das jedes Mal zur Einführung bereits veraltet ist und ohne eine gewisse Gleichgültigkeit und/oder Leidensfähigkeit nicht zu gebrauchen ist. Der Generation Smartphone brauchste mit Starlink nicht um die Ecke zu kommen.

Dass der Wagen robust ist, gleichzeitig ein tolles Reiseauto, gleichzeitig saupraktisch, kann das eben für die meisten nicht ausgleichen.

Und dann halt die Bekanntheit überhaupt: Hab mich schon mit Menschen unterhalten, die technikinteressiert sind und einen SUV selber Größe selbst besitzen, denen aber nicht einmal die Marke Subaru an sich was gesagt hat. Und das wird nicht besser, denn die kleinen Jungs, die Colin McRae bewundernd groß geworden sind, gehen inzwischen auf die Vierzig zu... (Scheiße, ich werd alt...)

Und das mit dem nicht "besonders günstig" haben sie auch erst in jüngerer Vergangenheit verlernt:

Noch 2018, als du noch einen Forester ohne Hybrid, ohne Automatik, ohne Eyesight und ohne Firlefanz konfigurieren konntest (sind wir mal ehrlich, bereits im "Active" war alles wirklich wichtige drin, nur den "Trend" konnteste vergessen), war ein Forester für um die 25t€ Liste noch gut machbar...

Wie so oft geb ich dir vollumfänglich recht.

Zum Infotainment:

Es ist beeindruckend, wie wichtig etwas geworden ist, für das es vor ein paar Jahren noch nichtmal ein Wort gab. Damals hieß das halt Radio. Ich sehe es immer noch als solches. Ein Gerät zur Unterhaltung während der Fahrt. Ich will damit nicht ins Internet und brauche keinen Konzertsaalklang.

Mag sein, dass es für viele wichtig ist, aber ein Auto auszuschließen deswegen, finde ich fragwürdig. Ich will ja ein Auto kaufen und keinen Computer.

Zur Technik:

Ja, früherer Subarus waren sehr pragmatisch und nur für Almwirte und Förster/Jäger interessant. Das Image haben sie noch und da kommen sie auch nicht raus.

Ist ein bisschen vergleichbar mit Saab. Waren immer gute Autos, aber nie was für die breite Maße. Bloß der war halt nicht für Förster, sondern für Architekten.

Preise:

Stimmt, meinen 2017er Exclusive Automatik habe ich für damals 29t EUR gekauft, inkl. AHK, Ladekantenschutz, Kofferraummatte und Zulassung.

Das war in Ordnung.

Heute muß ich Eyesight nehmen, muß Hybrid nehmen, obwohl ich beides nicht will und dafür ein paar tausend EUR mehr zahlen. Du müßtest auch die Automatik nehmen, ob du willst oder nicht.

Daher käme er für mich derzeit nicht als Option in Frage.

Exclusive hab ich eigentlic nur genommen, weil mit Schiebedach und innen etwas wohnlicher. Ansonsten hätte auch Active gereicht.

Trend war ohnehin ein Witz.

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