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Forester Diesel: Und noch 'ne Kupplung

Subaru Forester III (SH)
Themenstarteram 25. Februar 2016 um 8:23

Ein freudiges "Hallo" in die Runde!

66.600 km und die Kupplung rutscht. Reparatur rund 700 EUR, Subaru übernimmt 50%.

Ja, wenn mein Auto aus der fünfjährigen Garantie raus wäre und 266.600 km gelaufen hätte, dann hätte ich die 50% als überaus großzügig empfunden, denn nach so einer Laufleistung wäre das Ersetzen einer Kupplung in Ordnung gewesen und ich hätte mit einem Zuschuss nicht mehr wirklich gerechnet. Aber so ....

Jetzt mal ernsthaft: 66.600 km und die Kupplung ist hin? He, ich fahre seit 1982 Auto und habe so manches Kfz auf 300.000 km gebracht, aber eine Kupplung habe ich in der Zeit nur an meinem ersten Fahrzeug (VW Käfer 1200 L, 25 kw/34 PS) getauscht und dass bei 220.000 km. Seitdem fahre ich auch mit Hängerbetrieb, aber Kupplungstrausch? Nie mehr wieder. Ich beahaupte also einmal, dass es an meiner Fahrweise wohl eher weniger liegen kann!

So insgesamt bin ich mit dem Forester echt zufrieden, doch diese Kupplung hat mich irgendwie nachdenklich gestimmt. Ob da ab Werk falsch dimensioniert wurde. Ich hoffe nur, dass diese neue Kupplung widerstandsfähiger ist als die alte.

Ach ja, in dem Zusammenhang hab ich wohl auch ein Softwareupdate bekommen, denn seitdem ist der Fori irgendwie weniger spritzig, braucht 0,2 Liter mehr Diesel, läuft aber insgesamt vom Motor her ruhiger. Werde beim nächsten Service meinen Freundlichen mals diesbezüglich interviewen.

Schönen Tag noch!

TomCat64

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9 Antworten

Hallo,

bei meinem 1. Forester Diesel SJ, MJ 2014, EZ 01/2014 war die Kupplung bei km 11.000 restlos hinüber. Einmal an einem Steilhang (ohne Hänger) angefahren und das war es. Ich bin Vielfahrer (40.000 km/Jahr und habe schon viele Fahrzeuge mit manueller Schaltung über mehr als 150.000 km bewegt. Einen Kupplungsschaden hatte ich dabei niemals!

Die Kupplung wurde komplett auf Garantie getauscht. Lt. Werkstattmeister ist das Problem nicht unbekannt. Subaru Deutschland hat auf eine Anfrage von mir folgendes geantwortet:

Wie inzwischen allgemein bekannt, hat die Gesetzgebung den hitzebeständigen Stoff Asbest aus dem Fahrzeugbau verbannt, was besonders bei Reibbelägen zu einem Umdenken der Hersteller führen musste. Um diese Eigenschaften nachzubilden sind inzwischen andere Stoffe in die Reibbeläge von Brems- und Kupplungsbelägen eingeflossen. So erfüllen heute Kunststoffe, Metallfäden und Keramikstoffe diese Funktion. Gleichzeitig sind jedoch auch die Motoren Leistungs- und Drehmomentwerte immer weiter gestiegen. Auch die Ansprüche der Fahrzeughalter, die ein möglichst weiches Einkuppeln erwarten sind heutzutage höher.

Gerade im Stopp und Go Verkehr mit häufigem Ein und Auskuppeln, beim Rangieren von Gespannen bei dem die Kupplung durch die wiederholte Reibung immer weiter aufgeheizt wird, haben die Bestandteile der Kunststoffe die Neigung bei hoher Hitze durch ausdünsten Geruch zu erzeugen. Hierbei entstehen auch Veränderungen im Reibwert.

Eine direkte Abhilfe gibt es dafür leider nicht, da die Bestandteile nur geringfügig variiert werden können, wenn eine einwandfreie Funktion bei geringer Abnutzung erreicht werden soll. Mehr Keramikanteil führt zu quietschenden Geräuschen, höhere Metallanteile würden schnelleren Verschleiß bedeuten. Der goldene Mittelweg ist also gefragt. Natürlich hat der Hersteller aufgrund erster Erfahrungen auch die Bestandteile an die höhere Leistungsentfaltung der Dieselmotoren angepasst.

Diese "Ausrede" ist vollkommener Blödsinn, denn dann müssten ja alle anderen Hersteller auch dieses Problem haben.

Die neue Kupplung schwächelte dann nach ca. 15.000 km Fahrzeit. Im April 2015 bin ich auf einen neuen Forester Diesel mit Lineartronic umgestiegen. Das Kupplungsproblem ist jetzt Geschichte und dieser Wagen läuft in Gänze bisher einwandfrei. Nie wieder einen Subaru mit manuellem Getriebe!

Gruß an alle Forester-Fans

Themenstarteram 25. Februar 2016 um 11:06

Hallo ForiSJ,

Dank für diese informative Antwort. Ja, der Gedanke, den Diesel mit Automatik zu kaufen, kam mir auch schon. Auch da gab es ja wohl Anfangsprobleme, aber die neue Lineartronic (soll wohl von ZF sein) kann nun auch Drehmomente um 500 Nm aushalten.

Gute Fahrt!

TomCat64

Zitat:

@TomCat64 schrieb am 25. Februar 2016 um 11:06:55 Uhr:

Hallo ForiSJ,

Dank für diese informative Antwort. Ja, der Gedanke, den Diesel mit Automatik zu kaufen, kam mir auch schon. Auch da gab es ja wohl Anfangsprobleme, aber die neue Lineartronic (soll wohl von ZF sein) kann nun auch Drehmomente um 500 Nm aushalten.

Gute Fahrt!

TomCat64

Anfangsprobleme gab es keine. Von ZF ist gar nichts. Die Kette ist von LUK. Und beim Diesel kommt das "alte" CVT (mit Vor- und Nachgelege) zum Einsatz. Und wie viel das Getriebe aushält ist Spekulation. Zahlen gibt es leider nicht.

Zitat:

@thömu schrieb am 25. Februar 2016 um 11:36:17 Uhr:

Zitat:

@TomCat64 schrieb am 25. Februar 2016 um 11:06:55 Uhr:

Hallo ForiSJ,

Dank für diese informative Antwort. Ja, der Gedanke, den Diesel mit Automatik zu kaufen, kam mir auch schon. Auch da gab es ja wohl Anfangsprobleme, aber die neue Lineartronic (soll wohl von ZF sein) kann nun auch Drehmomente um 500 Nm aushalten.

Gute Fahrt!

TomCat64

Anfangsprobleme gab es keine. Von ZF ist gar nichts. Die Kette ist von LUK. Und beim Diesel kommt das "alte" CVT (mit Vor- und Nachgelege) zum Einsatz. Und wie viel das Getriebe aushält ist Spekulation. Zahlen gibt es leider nicht.

Vollkommen korrekt. Es hat sehr lange gedauert bis die Lineartronic im Diesel verfügbar war weil die Laschenkette von LUK/Schaeffler erst an das höhere und früh einsetzende Drehmoment angepasst werden musste

Zitat:

@ForiSJ schrieb am 25. Februar 2016 um 11:43:08 Uhr:

Zitat:

@thömu schrieb am 25. Februar 2016 um 11:36:17 Uhr:

 

Anfangsprobleme gab es keine. Von ZF ist gar nichts. Die Kette ist von LUK. Und beim Diesel kommt das "alte" CVT (mit Vor- und Nachgelege) zum Einsatz. Und wie viel das Getriebe aushält ist Spekulation. Zahlen gibt es leider nicht.

Vollkommen korrekt. Es hat sehr lange gedauert bis die Lineartronic im Diesel verfügbar war weil die Laschenkette von LUK/Schaeffler erst an das höhere und früh einsetzende Drehmoment angepasst werden musste

Von der AutoBild Allrad, Ausgabe Februar 2016, gibt es einen Zugfahrzeugtest mit dem Forester Diesel mit Lineartronic und das Fahrzeug wird dort gut bewertet. Es werden auch die Unterschiede zu dem Wagen mit manuellem Getriebe erläutert. Der kommt dabei gar nicht gut weg. Danach hat sich der Automatik-Wagen um Klassen verbessert.

Zitat:

@ForiSJ schrieb am 25. Februar 2016 um 11:48:50 Uhr:

Zitat:

@ForiSJ schrieb am 25. Februar 2016 um 11:43:08 Uhr:

 

Vollkommen korrekt. Es hat sehr lange gedauert bis die Lineartronic im Diesel verfügbar war weil die Laschenkette von LUK/Schaeffler erst an das höhere und früh einsetzende Drehmoment angepasst werden musste

Von der AutoBild Allrad, Ausgabe Februar 2016, gibt es einen Zugfahrzeugtest mit dem Forester Diesel mit Lineartronic und das Fahrzeug wird dort gut bewertet. Es werden auch die Unterschiede zu dem Wagen mit manuellem Getriebe erläutert. Der kommt dabei gar nicht gut weg. Danach hat sich der Automatik-Wagen um Klassen verbessert.

Da fällt mir noch etwas ein. Der erste SJ hatte ja nur Euro 5. Aktuell hat der Wagen Euro 6 und damit wurden an dem Motor sehr viele Verbesserungen, u.a. an den Kolben und dem Einspritzdruck, vorgenommen. Beim Fahren merkt man das daran, dass der Motor im Vergleich zu dem Euro5-Modell viel geschmeidiger und ruhiger läuft. Erwähnen möchte ich noch, dass bei mir vor einer Woche so einige Kontrolllampen leuchteten, u.a. "Abgassystem prüfen", Berganfahrhilfe und Tempomat funktionierten nicht. Man hat dann festgestellt, dass sich die Glühkerze des 1. Zylinders verabschiedet hatte (lt. Werkstatt hatte Subaru vom Zulieferer eine Serie schlechter Glühkerzen bekommen). Am übernächsten Tag wurden alle 4! Glühkerzen auf Garantie ausgetauscht und seit dem läuft er wieder Top.

Themenstarteram 25. Februar 2016 um 13:30

Zitat:

@ForiSJ schrieb am 25. Februar 2016 um 11:55:40 Uhr:

Zitat:

@ForiSJ schrieb am 25. Februar 2016 um 11:48:50 Uhr:

 

Von der AutoBild Allrad, Ausgabe Februar 2016, gibt es einen Zugfahrzeugtest mit dem Forester Diesel mit Lineartronic und das Fahrzeug wird dort gut bewertet. Es werden auch die Unterschiede zu dem Wagen mit manuellem Getriebe erläutert. Der kommt dabei gar nicht gut weg. Danach hat sich der Automatik-Wagen um Klassen verbessert.

Da fällt mir noch etwas ein. Der erste SJ hatte ja nur Euro 5. Aktuell hat der Wagen Euro 6 und damit wurden an dem Motor sehr viele Verbesserungen, u.a. an den Kolben und dem Einspritzdruck, vorgenommen. Beim Fahren merkt man das daran, dass der Motor im Vergleich zu dem Euro5-Modell viel geschmeidiger und ruhiger läuft. Erwähnen möchte ich noch, dass bei mir vor einer Woche so einige Kontrolllampen leuchteten, u.a. "Abgassystem prüfen", Berganfahrhilfe und Tempomat funktionierten nicht. Man hat dann festgestellt, dass sich die Glühkerze des 1. Zylinders verabschiedet hatte (lt. Werkstatt hatte Subaru vom Zulieferer eine Serie schlechter Glühkerzen bekommen). Am übernächsten Tag wurden alle 4! Glühkerzen auf Garantie ausgetauscht und seit dem läuft er wieder Top.

Themenstarteram 25. Februar 2016 um 13:32

Oh shit, falsch markiert :rolleyes:!

Jaja, ich hab den Service von Subaru bislang auch stets als sehr ordentlich empfunden!

am 27. Februar 2016 um 6:54

Dazu mal ne Frage in die Runde........ Wie sieht das denn beim 2.5er Benziner mit Automatik BJ 2010 Zulassen. 2011 aus? Sind das auch Probleme zu erwarten?

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