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Ford Fiesta MK 6 Spanien Reimport

Themenstarteram 3. Januar 2008 um 15:07

Hallo Experten:

Wie verhällt sich es denn mit den Fiestas die relativ günstig als Jahreswagen beim Fordhändler angeboten werden und angeblich aus Spanien stammen ??

Warum verkaufen die Fordhändler hier in der BRD Wagen aus Spanien, haben diese Wagen Besonderheiten, sind die tatsächlich als günsig anzusehen.

z.b. MK 6, Bauj. 08.2006, 11000 km, 1,4 l, 2-Türer, Tango-metallic, Regensensor, CD-radio, Klima für ca. 10300 Euro .

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12 Antworten

http://www.presseportal.de/pm/6955/1093599/ford_werke_gmbh

les das mal durch.

Es ist egal woher das Auto kommt, rein deutsche Produktion gibt es sowieso nicht mehr

Die höheren Preise werden angeblich damit begründet, dass die vermeitlich einheimischen Hersteller einen Heimvorteil hätten und das Hersteller aus dem Ausland somit günstigere Preise dort bieten müssen.

Zitat:

Original geschrieben von quantas

Hallo Experten:

Wie verhällt sich es denn mit den Fiestas die relativ günstig als Jahreswagen beim Fordhändler angeboten werden und angeblich aus Spanien stammen ??

Stehen hier bei meinem Fordhändler auch welche, zu ähnlichen Preisen. Das sind dann meistens Fahrzeuge (Rückläufer) von Vermietfirmen, gerne Malle, entsprechend heruntergeritten sind die Kübel dann auch. Ich hab mir im Sommer mal welche genau angesehen, ein Graus. Schief eingepasste Stossfänger mit ungleichen Spaltmassen lassen auf eine etwas "robustere" Fahrweise mit entsprechendem Feindkontakt schliessen, unfachmännisch (sah nach Lackstift aus) ausgeführte Lackreparaturen, kleine Dullen hier und da und überall, Zigaretten-Brandspuren im Innenraum... Das waren die Dinge die schon auf den ersten Blick auffielen, wie mit den Motoren umgegangen wurde und ob die wirklich immer ausreichend Öl hatten wollte ich dann gar nicht mehr wissen. Der hatte 5 oder 6 da, kein einziger drunter der wirklich gepflegt aussah. Ich würd so nen Kübel ned kaufen...

Die sind nur auf den ersten Blick günstiger....bei Importen wird fast immer an Unterbodenschutz gespart. Hab schon spanische fiestas gesehen die unten fast blank waren und deutsche hngegen regelrecht zugekleistert sind. Also besser immer PKW's für den deutschen Markt kaufen.

drum prüfe wer sich ewig bindet ob sich nicht was besseres findet

Themenstarteram 4. Januar 2008 um 16:49

Kann mir nicht vorstellen, dass auf einem Fiesta für den Spanischen Markt eine andere Rostvorsorge seitens des Werkes gemacht wird, wie für Deutschland, hat da jemand nähere Infos ?

glaub ich auch nicht, hab zwar auch schon "Blanke" gesehen aber das sind bestimmt Durchläufer am Band wo das Faß gerade alle war

Hi,

da muss ich dann hier doch mal eine Lanze für die sog. "Spanien- Reimporte" brechen. Wir haben mittlerweile nun schon den zweiten Ford dieser Spezies gekauft und ich muss ehrlich sagen, dass die einem "deutschen" Gebrauchtwagen in nichts nachstehen. Schon der Escort 1.6 16V Bj. 98, gekauft 99, war sehr zuverlässig und durchaus in einem gepflegten und ansprechenden Zustand. Obendrein muss man wirklich staunen, was man im Vergleich für ein und das Selbe Fahrzeug bei einem Ford- Händler in Deutschland für einen Preis bezahlt hätte. Auch der jetzt aktuelle Fiesta 1.4, 80 PS Benziner, Bj. 2004, gekauft 2006, bestätigt dies erneut.

Selbstverständlich muss man bei reimportierten Fahrzeugen einige Abstriche machen, was z. B. die Ausstattung betrifft. Da gibt es Sachen in deutschen Zubehörlisten, die in ausländischen Märkten (vielleicht auch mangels Nachfrage) nicht für Geld und gute Worte zu finden sind, aber bei einem Gebrauchten ist das ja dann eh zweitrangig. Auch beim Kauf solcher Fahrzeuge gilt, wie auch bei jedem Gebrauchtwagen, der in D erstmals zugelassen wurde, dass man sich vor dem Kauf das Fahrzeug genauestens ansieht und auf alles und jedes achtet. Somit kann man gewisse Risiken beim Kauf und auch danach schon mal minimieren, wenn nicht sogar ausschließen. Der Händler, bei dem wir beide Autos gekauft haben hatte auch Fahrzeuge zur Auswahl, welche ich nicht geschenkt genommen hätte. Das deckt sich mit den Erfahrungen einiger Vorredner. Aber man muss diese runtergewirtschafteten Schlurren ja nicht nehmen. Weiterhin gilt, auch der Verkäufer, sprich Händler sollte einen guten Eindruck machen, es mag da wohl auch in deren Zunft schwarze Schafe geben, hab ich gehört;).

Nun zu der Geschichte mit dem Unterbodenschutz, ja es stimmt, die "Spanier" werden dabei etwas sparsam bedacht. Das war bei beiden so, für mich aber durchaus auch nachvollziehbar. Wo soll denn im sonnigen Süden die Gefahr bestehen von Unmengen Streusalz am Unterboden förmlich aufgefressen zu werden? Deshalb werden die im Karosseriebereich (in Hohlräumen und an den Falzen usw.) genau so behandelt wie jeder andere, am Unterboden jedoch gibt es dann die "Sparversion Sommer". Na und, die von uns nachträglich in Auftrag gegebene Unterbodenpflege mit anschließender Wachsbehandlung hat noch nicht mal 100 Euro gekostet. Und die sind bei jedem anderen Auto nach ein paar Jahren auch fällig, um sicher zu gehen, dass der Unterbodenschutz seine Wirkung behält.

Alles in allem kann ich/können wir (beide Autos waren/sind für die Frau) nur gutes über unsere Reimporte sagen, bis jetzt sind wir nicht enttäuscht worden. Ich denke auch der nächste wird wieder von da sein, wenn das Angebot beim Vergleich zum Markenhändler in D ok ist.

Gruß der Sachsenelch

Themenstarteram 4. Januar 2008 um 21:01

Nochmals Unterbodenschutz: Würde aber bedeuten, dass ein Fiesta ,der denke ich mal auf dem gleichen Fließband wie alle anderen Fiestas hergestellt wird, je nach dem in welches Land er dann später erstverkauft wird, einen unterschiedlichen Unterbodenschutz bekommen würde, halte ich für sehr merkwürdig, oder ?

Zitat:

Original geschrieben von quantas

Nochmals Unterbodenschutz: Würde aber bedeuten, dass ein Fiesta ,der denke ich mal auf dem gleichen Fließband wie alle anderen Fiestas hergestellt wird, je nach dem in welches Land er dann später erstverkauft wird, einen unterschiedlichen Unterbodenschutz bekommen würde, halte ich für sehr merkwürdig, oder ?

Wer sagt, daß Autos, die vom gleichen Fließband laufen, alle gleich aussehen müssen. Es werden - und das bei jedem Hersteller - durchaus Unterschiede für die verschiedenen Märkte gemacht. Das fängt bei der Anzahl von Airbags an, geht über ESP, ABS, etc. Für südliche Länder (und da gehört Spanien auch dazu) ist es absolut üblich, kleinere Batterien, Anlasser und Lichtmaschinen zu verbauen. Und es soll sogar Märkte geben, denen baut man das Lenkrad auf die andere Seite. So flexibel sind Automobilwerke durchaus. Warum sollte da ein vergleichsweise simples Feature wie Unterbodenschutz eine Ausnahme machen?

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