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Folgekosten, habe keine Ahnung und Angst
Hallo Leute,
ich versuchs nochmal. Ich habe eine ähnliche Frage schonmal gestellt, bin bisher aber immer noch nicht glücklich mit den Antworten.
Ich denke in ein 15 Jahre altes Auto das mal 70'000 Euro oder Mark gekostet hatte, müßen auch wieder Ersatzteile rein die die Summe erreichen werden. Also alle Ersatzteile die es zu kaufen gibt in der Summe den Kaupreis des Neu-Teils. So meine Therorie. Aber stimmt das am Ende auch?????
Ich bin total verunsichert und weiß nicht was ich machen soll. Am Ende kaufe ich mir ein 8'000 oder 15'000 Euro Auto und die Reparaturkosten fressen mich auf. Ich möchte zu gern mal ein Auto das ich noch nie hatte und auch vermutlich nie mehr kaufen werde. Ich denke zum Beispiel an 300 bis 400 PS. Alles was drüber ist halte ich ür zu Exotisch und extrem teurer. Aber ich weiß es eben nicht. Ich habe Angst davor das ich den Hobel nicht mehr losbekomme, falls ich merken würde die Folgekosten würden zu hoch.
Ein Youngtimer oder Oldtimer darfs natürlich nicht sein, zu selten, zu wenig Werkstätten dafür. So denke ich. Es müßte noch was "modernes" vom Fließband sein, Masse macht es vielleicht bezahlbar.
Ich sah ein schönen Mercedes SL im Internet in Berlin vorm VW-Händler. Der freundliche Mercedes-Händler den ich live "besuchte" und ihm das erzählte meinte: Eine Reihe Zündung (6-Zylinder) würde schon 2000 Euro kosten. Ein anderer erzählte das die Stoßdämpferdrückspeicher extrem teuer sind.
Ich bin ein einfacher Arbeiter, habe -kein- Haus und -keine- Eigentumswohnung - bin -nicht- reich.
Wie kann ich herausfinden welches Auto ich mir leisten könnte ohne es selbst kaufen und fahren zu müssen? Gebt mir Tipps oder Erfahrungen.
Ich stelle mir ein schönen Volvo vor. Nur die unfähigen Chinesen bauen jetzt Volvo und Ersatzteile?
Ein Audi A8 - habe die Hoffnung Alu-Karosse rostet nicht. Ersatz-Karosserieteile aus Alu sollen teurer sein. Aber um wieviel?
Ein Subaru STI, oder ein Mazda 3 oder 6 MPS, oder ein Pheton oder ein Golf R32. Ein Audi S halte ich für unerschwinglich, jeder sagt Audi wäre teuer.
Ein Lexus?? Ein Porsche?? Ich habe keine Ahnung was mich da erwarten könnte. Bitte helft mir bei meiner Ungewissheit der Folgekosten.
Danke
Beste Antwort im Thema
Wenn ein Auto mal 70 Riesen gekostet hat, ist das nicht die Summe der Einzelteile. Die Produktionskosten machen nur einen Bruchteil des Verkaufspreises aus.
Wenn du ein Auto von 8-15k€ mit 300 bis 400 PS suchst, dann wirst du zu 99% alte Autos mit vielen, vielen KM und höchstwahrscheinlich Wartungsstau von hier bis Meppen finden. Dass das enorme Folgekosten nach sich zieht, ist klar.
Wenn du einfacher Arbeiter bist, würde ich folgendes vorschlagen:
Einfach noch 10 Jahre sparen und dann mit nem größeren Budget an die Sache rangehen ODER (und das halte ich für deutlich vernünftiger) den Traum von der großen Kiste begraben und ein "normales" Fahrzeug kaufen. Nur fürs Auto würde ich niemals leben wollen, dafür gibt es noch zu viel nebenbei (gutes Essen, Urlaub...). Ich käme nie auf die Idee, mir so ein Groschengrab hinzustellen.
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331 Antworten
Wenn dein Netto Gehalt (Mieten und Finanzierungen schon bezahlt) noch über 4000 €/Monat ist kannst du mal dran denken.
Sonst wird es ein "Loch" ohne Ende.
Zitat:
Original geschrieben von mediaan
Wenn dein Netto Gehalt (Mieten und Finanzierungen schon bezahlt) noch über 4000 €/Monat ist kannst du mal dran denken.
Sonst wird es ein "Loch" ohne Ende.
Bei einem Nettogehalt > 4k (nach Abzug der Fixkosten) kann man locker einen neuen BMW M5 (oder ähnliches) fahren. Mit dem Gehalt des TE kann man (wenn man möchte) einen gebrauchten V8 fahren, insbesondere wenn man wie der TE keine außertürlichen Kosten (Unterhalt für Kinder/Frau/etc.) hat.
Grüße, Philipp
Zitat:
Original geschrieben von logoft
Ich bin öfters mal zum Spaß gefahren. Nur heute gibts Städte da stehen 3 Blitzer auf einer Straße und in anderen Straßen stehen vielleicht nochmal Blitzer.
Ja nun ...... was hat das jetzt mit der Wahl Deines neuen Autos zu tun? Zu schnell kann man auch mit nem Kleinwagen sein, sogar ein 45 km/h-Gefährt kann in ner 30er Zone viel zu schnell sein. Ich empfehle da immer: Fahrt eben nicht schneller als gerade erlaubt und man hat keine Probleme. Egal mit was man unterwegs ist. Wer aber gerne mal mit 100 durch die Innenstadt brausen will, weils ja so "cool" ist, der muss dann eben mal die Konsequenzen tragen.
Zitat:
Wie man das pro KM ausrechnet hab ich nie verstanden.
Das ist doch ganz einfach: Alle Kosten zusammennehmen und durch die normalerweise zu fahrenden KM teilen. Allerdings muss diese tatsächlichen Kosten ein jeder für sich selber ausrechnen, denn jeder hat unterschiedliche Versicherungs-Konditionen, einen vergleichbaren Wagen kann man teuer oder billiger kaufen und ebenso für relativ viel Geld wieder verkaufen (selten) oder für unerwartet wenig Geld (meistens).
Desweiteren gibt es eher "weiche" Faktoren, wie den Wertverlust (eben dieser Unterschied beim späteren Wiederverkauf) und die Höhe und Anzahl der notwendigen Reparaturen, die in der Haltedauer auftreten können (oder auch nicht), das kann man nicht so eindeutig vorhersagen, erst im Nachhinein (nach dem Wiederverkauf eines Wagens) lässt sich die exakte Rechnung aufmachen. Aber das macht keiner, da den meisten ansonsten die Tränen kommen würden, wieviel Geld sie dafür ausgegeben haben.
Aber Du weißt nicht, wie man die Autokosten kalkuliert und abschätzt, willst aber nen fetten PS-starken Wagen fahren?
Grüße
Udo
Zitat:
Original geschrieben von logoft
...100'000 km hält ein Auto....
Aaaahja - KLICK
Der zählt nicht, hat nur 110PS :p
Nachbesserung - KLICK
Oder auch hier - KLICK
:)
Aber das sind ja jetzt wieder Autos von Leuten die Häuser haben und mehr Geld haben, da bekommt man in der Werkstatt doch gleich den Besser-verdiener-bonus aufgebrummt.
Zudem hat er ja mal gesehen das die Nockenwelle bei einen Audi defekt war und wenn er dann nun die Pfandpflaschen wegbringt, kann man ja auch nicht sicher sein ob die alle in den Porsche passen, wo man eh aufpassen muß das man keinen erwischt wo der Motor ggf. ausgebaut werden muß, wenn beim 7er BMW das Xenon ausfällt, womit sich sicher aber besser reisen ließe wie im viel zu billigen Volvo, dessen Sitze ja eh nur für chinessische Zwergwüchse geschnitten ist, wenn man diesen nun durch einen Recaro austauscht und da mal was defekt geht bin ich nicht sicher ob er sich das noch leisten kann.
Ich denke der Themenstarter versteht mich
Der Text hätte tatsächlich vom TE sein können :D:D:D
Zitat:
Original geschrieben von pieb
Nachbesserung - KLICK
Oder auch hier - KLICK
:)
Der Audi A 8 war auf jeden Fall der Chefwagen, Langversion mit allem PiPaPo ...... von 2008 und schon 670.000 Km auf der Uhr! Der war ja rund um die Uhr auf der Autobahn, sagenhaft, der Wagen war auf jeden Fall sein Geld Wert.
Solche Langsteckeneinsätze belasten die Mechanik komischerweise überhaupt nicht, da ist weniger verschlissen als wenn der gleiche Wagen innerhalb dieses Zeitraumes nur 50.000 Kurzstreckenkilometer hinter sich hätte ..... klingt komisch, ist aber so. Da dieser Wagen scheckheftgepflegt ist, kann man davon ausgehen, dass immer die anfallenden Reparaturen gemacht wurden, also alles, was verschleißen kann, sollte bereits mehrfach ausgetauscht worden sein.
Trotzdem ist der Preis dafür noch viel zu hoch, welcher Privatmann kauft sich denn sowas? Die Unterhaltskosten dürften trotz Dieselmotor enorm hoch sein. Ach ja, jetzt weiß ich, wer sich sowas kaufen können würde ...... der Themenstarter.
Grüße
Udo
Zitat:
Original geschrieben von udogigahertz
...schon 670.000 Km auf der Uhr...Solche Langsteckeneinsätze belasten die Mechanik komischerweise überhaupt nicht, da ist weniger verschlissen als wenn der gleiche Wagen innerhalb dieses Zeitraumes nur 50.000 Kurzstreckenkilometer hinter sich hätte ..... klingt komisch, ist aber so. Da dieser Wagen scheckheftgepflegt ist, kann man davon ausgehen, dass immer die anfallenden Reparaturen gemacht wurden, also alles, was verschleißen kann, sollte bereits mehrfach ausgetauscht worden sein.
Das würde ich so nicht unterschreiben.
Bei 670 tkm (!) kann schon wesentlich mehr im argen liegen als bei 50 tkm.
Falls es so eine Option gibt, würde ich auf jeden Fall den Wagen mit den 50 tkm nehmen und nicht den mit den 670 tkm. Bei beiden ist die Grundvoraussetzung das sie Checkheft gepflegt sind.
Zitat:
Original geschrieben von udogigahertz
Trotzdem ist der Preis dafür noch viel zu hoch, welcher Privatmann kauft sich denn sowas?
Wenn du das ganze teure Zeug rausschlachtest, das über die Zeit altert und nicht die Kilometer (Navi, ganze Elektronik, Steuergeräte etc.) -und für das Audi neu ganz schön Geld nimmt (auch kleinkram wie Kotflügel, türen, felgen, anbauteile)- könntest du damit sogar noch Geld verdienen. :)
Noch interessanter natürlich für Tacho"optimierer", die mal eben 300tkm verschwinden lassen (man muss mal schaun wie viele "schnäppchen" - also ca. die 1. Seite Treffer- man bei den Premiumschüsseln findet, wo die Sitze ähnlich speckig und abgenutzt sind wie bei dem 600tkm A8 - und die Kiste angeblich 99oder 199tkm hat) oder für Leute die für "kleines Geld" gerne einen auf extrem dicke Hosen machen - die stehen dann um's Auto rum und fahren eh recht wenig damit :D . Unterhalt liegt der nicht so viel höher als ein A6 3.0 tdi - mögliche Reparaturen mal ausgeklammert natürlich.
Wenn man den Audi von 670 tkm auf 70 tkm runterkodiert sollte man ihn konsequenterweise aber auch für 35 k Euro anbieten, sonst fällt die Manipulation ja gleich auf wenn er zu billig angeboten wird ;)
Grüße, Philipp
Anscheinend setzt im Schnäppchenrausch der ein oder andere interne Warnton aus.
Wäre mal interessant zu wissen wie viele der 100-200tkm Probleme mit den Autos (die dt. "Premium" Marken sind da wohl besonders lukrativ) daher resultieren, dass die eigentlich doppelt so viel drauf haben.
Aber die Werkstatt müsste doch überprüfen können ob der km-Stand stimmt - das ist ja auch bei etwaigen Garantie- oder Kulanzfragen nicht unerheblich ob das Auto mehr, oder weniger als 100 tkm gelaufen ist.
Grüße, Philipp
Zitat:
Original geschrieben von pieb
Zitat:
Original geschrieben von udogigahertz
...schon 670.000 Km auf der Uhr...Solche Langsteckeneinsätze belasten die Mechanik komischerweise überhaupt nicht, da ist weniger verschlissen als wenn der gleiche Wagen innerhalb dieses Zeitraumes nur 50.000 Kurzstreckenkilometer hinter sich hätte ..... klingt komisch, ist aber so. Da dieser Wagen scheckheftgepflegt ist, kann man davon ausgehen, dass immer die anfallenden Reparaturen gemacht wurden, also alles, was verschleißen kann, sollte bereits mehrfach ausgetauscht worden sein.
Das würde ich so nicht unterschreiben.
Bei 670 tkm (!) kann schon wesentlich mehr im argen liegen als bei 50 tkm.
Falls es so eine Option gibt, würde ich auf jeden Fall den Wagen mit den 50 tkm nehmen und nicht den mit den 670 tkm. Bei beiden ist die Grundvoraussetzung das sie Checkheft gepflegt sind.
Ja, alles ist möglich, klar. Bin doch kein Hellseher.
Aber, realistisch betrachtet ist es doch so (immer vorausgesetzt, dass alle Angaben des Verkäufers stimmen):
- Erste Hand
das bedeutet, dass der Wagen immer vom Erstkäufer gepflegt und auch täglich genutzt wurde. Warum ist das so wichtig? Nun, weil so ein Auto von keinem Privatmann (neu) gekauft und gefahren wird, das ist ein typisches Chauffeur-Auto (Langversion) für die Stadt nahezu unbrauchbar, weil viel zu sperrig, damit kommt man in kein einziges Parkhaus! Wenn so ein Chef-Wagen aber täglich benutzt wurde, so MUSS der auch in einem tip-top Pflegezustand gehalten werden, denn der Chef möchte ungern mit ner Panne irgendwo liegenbleiben und er möchte auch ungern irgendweleche Geräusche vernehmen, die auf was kaputtes hinweisen, man ist ja schließlich kein Prolet.
Ergo MUSS man davon ausgehen, dass alles an dem Wagen, was verschleißen kann, bereits mehrfach ausgewechselt wurde, wobei die Kosten absolute Nebensache sind, das läuft sowieso unter "Geschäftsunkosten", das bezahlt doch nicht der Chef aus eigener Tasche!
Das ist doch eine höhere Sicherheit, als ein gleiches Auto, das nur wenig gefahren wurde, dafür aber 10 Jahre älter ist und auf den gleichen Verkaufspreis kommt.
- Langversion
das bedeutet, dass es sich um einen Chefwagen handelt mit entsprechender Pflege, kein Privatmann kauft sich sowas im Neuzustand für soviel Geld.
- Audi A 8
das ist sowieso ein Luxusauto, das fast nie von Privatleuten gekauft wird, immer nur von Firmen für ihre Leitenden Angestellten oder Chefs. Und die lassen die Autos immer werkstattpflegen, weil alle Wartungen sowieso die Firma (deren Kunden) zahlen.
Üerhaupt wäre eich sehr skeptisch, wenn ein solcher Wagen mit wenig Kilometern angeboten wird ...... dann stimmt meistens was nicht.
Es gibt natürlich auch Nachteile:
Erstmal die enormen Kosten bei Pflege und Wartung, weil das eine Luxuskarosse ist, muss man dafür ganz andere Stundensätze zahlen und nicht jede Audi-Hinterhofwerkstatt kann sowas richtig gut pflegen, weil die normalerweise solche Kaliber gar nie zu sehen bekommen, die Monteure haben meistens keine Ahnung davon, da muss man sich schon geeignete Werkstätten suchen.
Zu den hohen Unterhaltskosten zähle ich auch die Versicherungsprämie, manche Gesellschaften versichern bestimmte Fahrzeuge nur ungern und wenn, dann mit hohen Aufschlägen, weil das Risiko einfach zu groß ist und Vollkasko kann man gleich vergessen.
Dann kommt hinzu, dass solche Autos in 2. Hand dann auf keinen Fall mehr verkauft werden können, zumindest nicht zu einem akzeptablen Preis, man muss den Kaufpreis also komplett abschreiben, danach gehts nur noch Richtung Schrott oder Afrika.
Grüße
Udo