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Firmenwagen oder Gehaltserhöhung

Themenstarteram 8. April 2021 um 0:00

Hallo,

ich habe die Möglichkeit einen Firmen PKW mit Rundum Sorglos Paket zu bekommen. Also Sprit, alle Kosten und privat Fahrten mit drin. Einzig die privaten Kilometer pro Jahr sollten im Rahmen bleiben (ca. 10 - 15.000 km)

BLP: 40.000

Entfernung: 35km zur Arbeit

Unterm Strich habe ich durch den Firmen PKW 400€ netto weniger. Es gäbe die Möglichkeit zu HomeOffice sodass ich 200€ Netto weniger hätte. Allerdings könnte ich dann keine Pendlerpauschale von ca 75€ pro Monat ansetzen.

Alternativ könnte ich 600€ brutto oder 300€ netto mehr bekommen.

Was würdet ihr mir empfehlen?

Kann ich mir nicht für das Geld besser ein vergleichbares Auto privat leasen?

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46 Antworten
Themenstarteram 8. April 2021 um 18:20

So schön ein Firnen PKW wäre, ich tendiere auch zur Gehaltserhöhung.

Mein jetziges Auto kostet mich ca. 300€ - 350€ im Monat. Mit Wertverlust und allen Kosten.

Ich denke ein Auto privat zu leasen sollte mich mit allen Kosten ca. 450€ auf 15.000 km kosten. Da fahre ich günstiger, muss mich halt nur um alles selber kümmern.

Einzig die Telearbeitsplatz Regelung könnte sich für mich rechnen. Da muss ich wohl mal einen Steuerberater fragen.

am 8. April 2021 um 19:31

Wenn man einfach nur mobil sein möchte, mag ein älteres privates Fahrzeug günstiger sein.

Daher sollte man die Vollkosten eines gleichwertigen Fahrzeugs gegenüberstellen.

Dann nimm die Gehaltserhöhung, scheint ja auch so das du ein Auto hast. Das kannst du ja einfach behalten.

So kannst du auch ein Auto fahren was du willst, die bei vielen Firmenwagen nicht so.

Deine km Kostenpauschale ist aber auch eine Milchmädchenrechnung, allein der Gewinn an Work'n'life Balance wiegt die Pendlerpauschale locker auf. Die Pendlerpauschale deckt auch deine Fahrzeugkosten nicht. Die bestehen nämlich nicht nur aus tanken...

Ein Arbeitszimmer kannst du nur absetzen, wenn es dein Arbeitsmittelpunkt ist und du bei deinem AG keinen eigenen Schreibtisch hast.

Anstatt sich da mit einem Arbeitszimmer zu verbiegen nimm die Homeofficepauschale.

Aber das ist ja eher Steuerrecht -? falsches Forum.

Nimm die 700 Euro und schau selber, 40.000 Liste, finde ich jetzt auch nicht so bemerkenswert viel. Das sind ja für den Privatkäufer nach Abzug der Rabate nur um die 32.000. Nimmst einen Jahreswagen bleiben wohl um die 26 bis 28.000

am 8. April 2021 um 20:28

Zitat:

@HighspeedRS schrieb am 8. April 2021 um 20:05:24 Uhr:

Dann nimm die Gehaltserhöhung, scheint ja auch so das du ein Auto hast. Das kannst du ja einfach behalten.

So kannst du auch ein Auto fahren was du willst, die bei vielen Firmenwagen nicht so.

Stimmt: als Firmenwagen bekommt man meist hochwertige Fahrzeuge als man sich selber kaufen würde

Oder Vorgaben wie, diese und diese Marke, nur Kombi, nur Diesel mit so und soviel PS.

 

Bisher kenne ich nur einen der ein Cabrio als Firmenwagen nehmen durfte.

Zitat:

@autosmachenfreude schrieb am 8. April 2021 um 19:31:06 Uhr:

Wenn man einfach nur mobil sein möchte, mag ein älteres privates Fahrzeug günstiger sein.

Daher sollte man die Vollkosten eines gleichwertigen Fahrzeugs gegenüberstellen.

Naja, man sollte aber auf der anderen Seite die Potentiale eines privaten Fahrzeugs nicht komplett unter den Tisch fallen lassen, nur weil diese bei einem Firmenwagen nicht vorhanden sind und daher ein Vergleich nicht möglich ist. Dabei muss man ja auch nicht immer gleich in irgendwelche Extreme abdriften (z.B. oller 20 Jahre alter Polo). Aber einfach ein gleichwertiges Fahrzeug nicht nur 3 Jahre, sondern z.B. 6 Jahre zu fahren, da ist man sicher nicht gleich bei der Nummer "wenn man einfach nur mobil sein möchte". Trotzdem ändert das durchaus etwas, auch wenn ein sauberer Vergleich dann nicht mehr drin ist.

Zitat:

@stierledersitze schrieb am 8. April 2021 um 18:20:09 Uhr:

 

Ich denke ein Auto privat zu leasen sollte mich mit allen Kosten ca. 450€ auf 15.000 km kosten. Da fahre ich günstiger, muss mich halt nur um alles selber kümmern.

Also all in? Wartung, Tanken (egal wie der Preis gerade ist), Reparatur, Ersatzwagenkosten, Räder/Reifen, Versicherung, Fahrzeugpflege, ... ? Ein LP 40000€ Fahrzeug? Meine Feststellung ist: es gibt meist nichts günstigeres als das Dienstauto mit Tankkarte. Sobald man sich etwas ähnliches selbst anschaffen und unterhalten will kann es nur teurer werden.

Ob und wie viel ein Dienstwagen teurer ist als ein selbst unterhaltenes Fahrzeug hängt insbesondere vom Listenpreis und den Entfernungs-km ab.

Hinzu kommt, ob man dafür auf Gehalt, oder eben wie der TE auf eine Gehaltserhöhung verzichtet.

Der Unterschied beim Nettogehalt des TE beläuft sich auf 700 €, wenn er den Firmenwagen anstelle der Gehaltserhöhung nimmt.

450 € All in wird schwierig, aber 500 € sehe ich für einen 40.000 € Wagen durchaus als möglich an, wenn man flexibel genug ist, ein Leasingschnäppchen (Faktor 0,6 oder so) zu nehmen und bereits eine hohe SF-Klasse hat.

XF-Coupe

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 9. April 2021 um 11:44:58 Uhr:

Also all in? Wartung, Tanken (egal wie der Preis gerade ist), Reparatur, Ersatzwagenkosten, Räder/Reifen, Versicherung, Fahrzeugpflege, ... ? Ein LP 40000€ Fahrzeug? Meine Feststellung ist: es gibt meist nichts günstigeres als das Dienstauto mit Tankkarte. Sobald man sich etwas ähnliches selbst anschaffen und unterhalten will kann es nur teurer werden.

Ob nun 450€ realisierbar ist, ist fast nebensächlich. Denn das ist so weit von 700€ entfernt, dass man klar zu dem Schluss kommen muss, dass es eben privat wird billiger werden. Also genau das Gegenteil von dem, was du behauptest.

Wie gesagt immer einzelfallabhängig. Mein nächster Firmenwagen wird ein Tucson Plug in Hybrid, mein Hauptwohnsitz ist 2 km von der Arbeitsstelle entfernt.

Das heißt bei einem Listenpreis von rund 53.500 € bleibt ein zu versteuernder geldwerter Vorteil von 283,55 €, macht eine Steuer (42% + Soli + KSt.) von 135,17 €. Dann gibt's noch 15 € steuerfreie Strompauschale, bleibt eine Belastung von 120,17 €. Günstiger kann man kaum noch fahren.

Ginge nur noch mit einem reinen E-Fahrzeug mit 0,25% Versteuerung. Ich hab das mal für ein E-Auto mit 60 k€ Listenpreis durchgerechnet, da bliebe nach der Strompausche noch eine Nettobelastung von 45,80 €.

Mal sehen, evtl. gebe ich den Tucson nächstes Jahr firmenintern weiter und kaufe mir einen Enyaq RS oder einen Ioniq5.

XF-Coupe

Zitat:

@XF-Coupe schrieb am 9. April 2021 um 15:05:46 Uhr:

 

Ginge nur noch mit einem reinen E-Fahrzeug mit 0,25% Versteuerung. Ich hab das mal für ein E-Auto mit 60 k€ Listenpreis durchgerechnet, da bliebe nach der Strompausche noch eine Nettobelastung von 45,80 €.

Passt. Daher teile ich mir mit meinem AG meine Steuerersparnis über eine Eigenbeteiligung an der Leasingrate meines künftigen Dienst-Enyaqs.

Zitat:

@XF-Coupe schrieb am 9. April 2021 um 15:05:46 Uhr:

Wie gesagt immer einzelfallabhängig.

Stimmt, aber ich dachte wir reden hier von einem konkreten Einzelfall ;).

Themenstarteram 9. April 2021 um 18:09

Kann mir den jemand gesichert sagen wie sich ein Firmen PKW bei einem Telearbeitsplatz berechnet?

Grundsätzlich ist Homeoffice und Telearbeitsplatz wohl nicht das gleiche.

Sehe ich es richtig das der geldwerte Vorteil für die Fahrtkosten unter folgenden Voraussetzungen entfallen würde?

- der AG stellt mir zu Hause einen Arbeitsplatz mit dem Equipment

- der AG muss keinen festen Arbeitsplatz für mich im Büro zur Verfügung stellen

- ich fahre nicht häufiger als 48 mal im Jahr in das gleiche Büro

- die Fahrten ins Büro könnten als Dienstreise mit 30 Cent / km angesetzt werden

- das Büro kann als Homeoffice abgesetzt werden

In dem Fall müssten nur der BLP mit 1% versteuert werden. Dann würde ich auf jeden Fall zum Firmen PKW greifen.

Zitat:

@stierledersitze schrieb am 09. Apr. 2021 um 18:9:11 Uhr:

- der AG stellt mir zu Hause einen Arbeitsplatz mit dem Equipment

Muss nicht.

 

Zitat:

- der AG darf keinen festen Arbeitsplatz für mich im Büro zur Verfügung stellen

So ist es richtig.

 

Zitat:

- ich fahre nicht häufiger als 48 mal im Jahr in das gleiche Büro

Weiß ich nicht. War bei mir nie Kriterium.

 

Zitat:

- die Fahrten ins Büro könnten als Dienstreise mit 30 Cent / km angesetzt werden

Mit dem Dienstwagen nicht.

 

Zitat:

- das Büro kann als Homeoffice abgesetzt werden

Wenn die Anforderungen an ein Arbeitszimmer erfüllt werden. Abgeschlossenes, als Wohnraum geeignetes (Deckenhöhe, Fensterfläche etc.) Zimmer, keine andere Nutzung (z.B. Gästebett).

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