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Finanzielle Situation von Tesla - Grundsätzliche Diskussionen
Hallo
Das es oft ein Punkt ist, habe ich hier mal einen allgemeinen Beitrag aufgemacht, wo man darüber diskutieren kann, damit nicht die anderen Beiträge immer offtopik gehen.
Anfangen möchte ich (ohne Grund) mit diesem Kommentar:
Zitat:
@DaimlerDriver schrieb am 27. August 2016 um 17:29:21 Uhr:
Zitat:
@Hobbes schrieb am 26. August 2016 um 20:02:57 Uhr:
Dann sind wir uns ja einig, dass Tesla seit der Einführung vom Modell S ein konkurrenzloses Produkt am Markt hat ;)
Mit den jüngsten Modellen kommen die Anderen noch nicht einmal an das vor 4 Jahren eingeführte Modell S ran.
Sollte zu denken geben ;)
Konkurenzlos, aber nicht profitabel. Warum sollten sich die Anderen das antun?
Wie man an jedem Quartalsbericht selber lesen kann, macht Tesla pro Fahrzeug eine Merge von über 20%.
Das bedeutet, durch die Produkte selbst (Auto, Hausspeicher usw..) wird Gewinn gemacht.
Jedoch wird der Gewinn durch die imensen Ausgaben (Gigafabrik, Produktionlinie fürs Model 3, Supercharger, Stores, Service-Center usw..) mehr als aufgefressen.
Deshalb das Minus.
Im Umkehrschluss würde tesla Gewinn machen, wenn sie nur mehr herstellen und verkaufen könnten.
Zum gleichen Ergebnis kommt jetzt auch das Forbes Magazin, die Tesla zum zweiten Mal in Folge zum innovativsten Unternehmen des Jahres gewählt haben.
http://teslamag.de/.../...mit-verdopplung-produktionsmenge-kosten-9388
Zitat:
Forbes geht anschließend weiter davon aus, dass die Produktion des Model 3 dieselbe Erfahrungskurve wie die des Model S haben wird. Außerdem trifft man die Annahme, dass die Produktionskosten des Model 3 zehn Prozent niedriger ausfallen – und das sei eine sehr konservative Annahme, heißt es.
Wenn Tesla im ersten Jahr 160.000 Fahrzeuge produzieren kann, dann sollten die Kosten pro Einheit bei circa 35.000 US-Dollar liegen, heißt es. Damit wären die Kosten identisch mit dem Basispreis des Fahrzeugs (durchschnittlicher Verkaufspreis wird jedoch mit 42.500 US-Dollar prognostiziert). Wenn Tesla 275.000 Fahrzeuge produzieren kann, dann dürften die Kosten pro Einheit auf 27.500 US-Dollar sinken.
Dieser Überschuss (42.500-27.500=15.000) könnte dann zur Deckung der Kosten für Forschung und Entwicklung, Vertrieb und Marketing, operative Tätigkeiten und der Gigafactory dienen. Forbes schätzt die Gewinnschwelle somit bei 275.000 Einheiten.
Von daher sollte es sich jeder Hersteller "antun", der gerne Geld verdienen möchte.
Denn die großen Hersteller müssten keine Produktionlinien, Stores, Service-Center usw.. aufbauen.
Selbst die Ladesäulen werden jetzt ja vom Staat aufgebaut.
Wie seiht ihr das?
Freue mich auf eine sachliche Diskussion.
Beste Antwort im Thema
Ich erlaube mir aus einem anderen Forum vom User TeeKay mal was zum Thema "was hat Telsa geleistet" zu kopieren ...
Quelle kann gerne nachgeliefert werden ...
"Tesla hatte 2011:
1417 Vollzeitmitarbeiter
149 Mio Dollar Umsatz aus Autoverkäufen
7 Stores weltweit
0 Supercharger
Tesla hatte 2015
13058 Vollzeitmitarbeiter
4046 Mio Dollar Umsatz aus Autoverkäufen
208 Stores weltweit
3300 Supercharger
Tesla hat in diesen 4 Jahren:
- Model S entwickelt und von "Geile Karre" hochgezüchtet zu "Fährt alles so dermaßen an die Wand, was irgendwie unter 1 Mio Euro TCO erhältlich ist, dass sich alle anderen Hersteller in Grund und Boden schämen und alle Medienhebel in Bewegung setzen, um Tesla schlecht dastehen zu lassen",
- Tesla hat in dieser Zeit das SUV Model X entwickelt, dass 75% aller erhältlichen Sportwagen so dermaßen an die Wand fährt... ok das hatten wir schon,
- Tesla hat in dieser Zeit die mit weitem Abstand gigantischste Batteriefabrik geplant, finanziert und in Auftrag gegeben, die die Menschheit jemals sah,
- Tesla hat in dieser Zeit weltweit mehr als 3000 Schnellladesäulen in verschiedensten Nationen aufgebaut, ohne einen Cent Fördermittel zu erhalten,
- Tesla hat in dieser Zeit in den wichtigsten Absatzländern dieser Erde eine Vertriebsstruktur aufgebaut,
- Tesla hat in dieser Zeit Model 3 weitgehend fertig entwickelt und bis heute 400.000 Reservierungen dafür eingesackt,
- Tesla hat in dieser Zeit das in Tests mit weitem, weitem Abstand führende Autopilotsystem entwickelt und in 100.000 Fahrzeugen auf die Straße gebracht,
- Tesla ist dabei, den Erdball mit verschenkten Wallboxen zu überziehen, die in Nordamerika, China und Europa bald an jeder Ecke hängen werden,
VW, Audi, Mercedes und BMW haben in den 4 Jahren folgendes geschafft:
- Umsatz und manchmal auch Gewinn stiegen ein bisschen,
- man hat Millionen Fahrzeuge wissentlich ohne funktionierende Abgasreinigung verkauft und damit das Leben tausender verkürzt,
- man hat zig Ankündigungen von Elektroautos veröffentlicht aber nie umgesetzt,
- man hat Milliarden Fördermittel für Elektroautos vom deutschen Staat eingesackt und dafür irgendwelche Mistkarren gebaut, die kein Mensch kaufen will, die sie selbst aktiv nicht verkaufen wollen und die nur 150km weit fahren können,
- man hat neckische Plugin-Hybride entwickelt und in EU wie Bundesregierung Stimmen gekauft, um absurde Verbrauchsmessungen für diese Hybride durchzusetzen,
- man hat außer "Wir wollen größter Autohersteller der Welt werden" keinerlei Vision von der Zukunft entwickelt,
- man hat die einzige Batteriefertigung Deutschlands eingestellt,
- in keinem Land der Welt ein zuverlässiges Schnellladenetz aufgebaut und keine einzige Wallbox verschenkt,
Wer selbständig ist, kann einschätzen, welch abartige Leistung hinter Teslas Megawachstum steckt. Wie schwierig es ist, die Mitarbeiterzahl nur zu verdoppeln.
Ja, bei diesem Megawachstum läuft nicht alles perfekt. Ja, es gibt noch keine Strukturen wie bei anderen Autoherstellern und ja, man hatte bei Tesla aufgrund dieses enormen Wachstums noch keine Zeit, eine Taskforce bestehend aus 50 Ingenieuren 3 Jahre an das Design eines Warnblinkanlagenknopfes zu setzen. Ja, man hatte aufgrund des Fokus auf den Autopiloten bisher keine Zeit, die Software auf dem Centerscreen soweit zu optimieren, dass der Browser flüssig läuft. Und ja, vieles am Model S ist vielleicht nicht so perfekt bis ins letzte Details ausgetüfelt, weil man die Karre zum halben Preis eines neuen Dieselmotors entwickeln und dann noch Geld für die Ausstattung der Fabrik übrig haben musste.
Ich bin hier im Forum wohl einer derjenigen, der sich über all das am meisten aufregen kann und nicht damit spart, Tesla für das Chaos zu kritisieren. Als Selbständiger weiß ich aber auch, dass ich dieses Wachstum schon rein organisatorisch niemals geschafft hätte, weil ich schon daran scheitere, auch nur 2 Mitarbeiter zu finden, die meinen Ansprüchen genügen. Und als Selbständiger weiß ich, dass das, was Tesla seit Jahren abliefert, enorm gut ist für die Umstände, unter denen das Abgelieferte entstand. Vom Fakt, dass der CEO nebenbei noch 5 Kinder bespaßt und mit selbstentwickelten Raketen die ISS versorgt (und die Raketen dann auch wieder im Ozean auf einem schwimmenden Fußballfeld landen lässt), weils sonst keiner zu dem Preis in der Qualität kann, fangen wir mal gar nicht erst an.
Entweder, man kann damit leben, ein unperfektes Auto von einer teils etwas chaotisch organisierten Firma zu fahren oder man kann es nicht. Ich bin bereit, die Unperfektion zu ertragen, weil Tesla wohl die phantastischste Unternehmensvision aller Silicon Valley Startups hat. Und ich kann die Unperfektion ertragen, weil ich weiß, dass das unbedingt zu erledigende niemand tun wird, wenn es nicht Tesla macht.
Und mal abgesehen davon: Das Auto fährt sich perfekt und ich würde nicht mit einer ach so perfekt zusammengedengelten S-Klasse tauschen wollen, selbst wenn da hinten dran S65 AMG stünde. Der Sixt Mietwagen S350 CGI hat mir gereicht um zu wissen, dass das garantiert nicht mein Traumauto werden wird.
Allein die Vorstellung, nochmal in ein normales Autohaus zu müssen, wo man Elektroautos aktiv zu verhindern sucht, dann dort mit einem schmierigen Wicht um ein paar hundert Euro feilschen zu müssen (sofern er einen überhaupt mit was anderem als den Arsch anguckt) und am Ende trotzdem zu denken, dass er einen über den Tisch zog, dann den rappelnden, stinkenden Motor starten zu müssen und in jeder Sekunde zu denken, dass die Entwickler absichtlich die Abgasreinigung gerade in diesem Moment deaktivierten, tanken zu müssen und zu wissen, dass damit abartige Diktaturen wie in Saudi-Arabien unterstützt werden... das alles löst in mir Ekel aus. Da würde ich lieber gar kein Auto mehr fahren.
Ich hätte auch lieber ein HUD, belüftete Sitze, verstellbare Gurte in Lederfarbe, Türzuziehhilfe, AHK und einen flüssigen Browser. Aber lieber verzichte auf all das, als nochmal einen Verbrenner zu kaufen. Und das fühlt sich alles überhaupt nicht nach Verzicht an."
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2551 Antworten
Ich würde deine Argumentation mal mit einem Link untermauern:
http://www.heise.de/.../...-Flut-an-Elektroauto-Batterien-3318356.html
Dabei reden wir aber nicht von Samsung LG oder andere Namhafte bekannte Akkufirmen die auch ihre Kapazitäten ausbauen. auch Panasonic macht das noch neben dem Deal mit Tesla.
Es gibt sicherlich ein wenig Unterschied in der Zellchemie je nachdem auf welche Eigenschaften man optimiert, aber die werden immer kleiner - im gossen und ganzen ist aktuelle LithiumIonen mit Flüssigelektrolyten für den EV Einsatz nicht mehr so entscheidend verbesserbar ohne sich irgendwelche Nachteile einzuhandeln - sondern nur noch optimierbar - oder wie Toyota Forschung sagt - man bräuchte schon eigentlich einen Nobelpreis Durchbruch.
Die Chinesen sind als Fertiger doch optimal - ob LGChem die Akkus selber backt oder zu einem China Chemie OEM sagt so nun back mir mal nach dem Rezept ein paar Akkus ist doch kein Unterschied am Ende - auch bei solchen Produkten kann man das Apple Prinzip gut anwenden.
Die Tesla/Panasonic Akku sind zweifelslos richtig gut, aber sie sind keine andere Welt gegenüber anderen.
Ob in einem BMW,Mercedes,Audi etc nun Akkus von LGChem oder von einem China-OEM drin sind glaube ich wird den Leuten egal sein - wenn die Daten wie Energiedichte etc passen.
Ich glaube nicht, dass die Austauschbarkeit bei den Bolt Akkus so gegeben ist wie bei Tesla. Tesla könnte ja auch ein automatische Anlage zum Austausch der Akkus in 5 Minuten anbieten, wenn dies jemand so wollte. Nach dem Motto, wer tauscht schon an der "Tankstelle" gerne seine neuen Akkus gegen solche, welche schon 100.000 km drauf haben. Sorry, die Thematik gehört nicht unbedingt hierher, ausser wenn es um die Gigafactory ginge, aber den Schwenk hierher habe ich nicht "angezettelt".
Hier hat niemand im ganzen Thread niemand auch nur ein Wort über den Bolt geschieben - zumindest habe ich nichts gefunden als ich kurz mal alle Seiten durchgeschaut habe.
Der Beitrag ist offensichtlich hier aus Versehen in einem völlig falschen Thread gelandet,.....
Ich bin relativ sicher, dass es hier etwa 10-60 Minuten vor meinem Beitrag eine Frage oder Kommentar zum Akku von Bolt/Ampera gab. Wieso dies jetzt hier fehlt ist mir ein Rätsel. Ich habe ja auch etwa zur gleichen Zeit in einem anderen Thread zum Hersteller des Bolt/Ampera Akku geantwortet. Na, ja, gehört ja nicht in die Finanzielle Situation, daher mein Kommentar in der obigen Antwort. Ich bin dann raus....
Tesla hatte den Vorteil auf seiner Seite, weil sie mit dem Model S ein einmaliges Auto auf den Markt gebracht haben.
Diesen Erfolg in kleiner Klassen umzusetzen, sehe ich als gescheitert an. Bis das Model 3 kommt, haben sich die Konkurrenten, allen voran GM den Markt vorher aufgeteilt. Wenn dann noch neue elektrifizierte 3er bzw X4-BMWs und E-Mercedes kommen, ist es mit Tesla vorbei. Warum soll ich bei einer Firma, die zwar grosses Know-how in der elektrischen Antriebstechnologie hat, aber sonst bei allen anderen Komponenten die Erfahrung fehlt, kaufen, die es womöglich bald nicht mehr gibt, wenn ich zu meinem gewohnten BMW Händler gehen kann, und ein sonst ausgereiftes Produkt gewohnten Services kaufen kann. Ich weiss keinen.
Tesla ist noch lange nicht in der Lage den Massenmarkt zu bedienen. Ich fürchte die Leute die 1000€/$ vorausgezahlt haben, können das als Verlust abschreiben.
Tesla wird den gleichen Weg wie Tucker gehen. Einst wird man Ellon Musk als Pionier feiern, der leider an den grossen Automobilkonzernen gescheitert ist. Geschichte wiederholt sich.
Zitat:
@Peter_AT schrieb am 30. August 2016 um 13:31:54 Uhr:
.....
Viele der Autokäufer die sich ein Auto um 100k€ wirklich kaufen, ist halt auch wichtig lange zügig ohne 30min+ Zwangstopps fahren zu können (Wie schon mal gesagt 800km++ sind bei Reisetempo 140 km/h locker selbst bei einer C-Klasse drinnen). Denen reicht ein Auto Quartett Wert (0-100) nicht aus für eine Kaufentscheidung. Das bedeutet aber lange nicht dass Tesla kein tolles Auto wäre, aber es ist und bleibt ein Nischenprodukt...
.....
mfg
peter
Diese Annahme ist grotesk!!
Ich habe mir das Model S85D damals gekauft, weil ich ohne Einschränkungen elektrisch fahren wollte und dies nur mit einem Tesla möglich ist.
Zumindest in Österreich als Unternehmer, steht das Model S mit (damals) rund EUR 90.000,00 in direkter preislicher Konkurrenz von Verbrennern um rund EUR 50.000,00 (kein SB, Ersparnis bei Versicherung und Sprit.) - also Normalpreis im Businessbereich!
Ich fahre mäßig viel, großteils Stadt, aber natürlich auch Überlandstrecken, 200 km, 500 km und paar mal im Jahr 800 km. Nicht jeder, der ein teures Auto kauft, fährt oft 1000 km und mehr an einem Tag. Das sind eher Türklinkenputzer im VW Golf.
Und ich bleibe und blieb bei Strecken über 200 km, mindestens alle 200 bis 300 km kurz stehen, Klogehen, Füsse vertreten, Trinken, Snacken ..... und da hängt das Auto halt in der Zeit an einer Ladestation, egal ob SuC oder Chademo oder nur 22 kW ..... und in 20 Minuten ist es entweder fast wieder voll, gut aufgefüllt oder zumindest ein wenig nachgeladen.
Umgekehrt: wer mehr als 500 km ohne Stehen zu bleiben fährt, hat eigentlich ein Problem, oder mehrere ...
Zitat:
@V70_D5 schrieb am 18. September 2016 um 10:49:47 Uhr:
Warum soll ich bei einer Firma, die zwar grosses Know-how in der elektrischen Antriebstechnologie hat, aber sonst bei allen anderen Komponenten die Erfahrung fehlt, [...]
Erfahrung bei anderen Komponenten? Dir ist aber schon klar, dass jeder derzeitige Massenfertiger ausschließlich Motorentwickler und -bauer ist und wirklich alles andere bis zum Rückspiegel vom Zulieferer kommt?
Zitat:
@MartinBru schrieb am 18. September 2016 um 12:02:05 Uhr:
Zitat:
@V70_D5 schrieb am 18. September 2016 um 10:49:47 Uhr:
Warum soll ich bei einer Firma, die zwar grosses Know-how in der elektrischen Antriebstechnologie hat, aber sonst bei allen anderen Komponenten die Erfahrung fehlt, [...]
Erfahrung bei anderen Komponenten? Dir ist aber schon klar, dass jeder derzeitige Massenfertiger ausschließlich Motorentwickler und -bauer ist und wirklich alles andere bis zum Rückspiegel vom Zulieferer kommt?
Er meint wohl einfach die über viele Jahrzehnte gebotene Qualität des Fahrzeuges an sich.
Kernstück ist die Akkuzellkompetenz. Den Rest, kann jeder recht gut hinbekommen wenn er will.
Dazu kommt die Infrastruktur.
Ich fürchte ein Zusammenspiel von den 3 großen Deutschen europaweit, wie beim Kartendienst Here und dergleichen. Zusammen spielt da das Geld nämlich keine Rolle zig CCS Lader aus dem Boden zu stampfen.
Zitat:
@V70_D5 schrieb am 18. September 2016 um 10:49:47 Uhr:
Warum soll ich bei einer Firma, die zwar grosses Know-how in der elektrischen Antriebstechnologie hat, aber sonst bei allen anderen Komponenten die Erfahrung fehlt, kaufen, die es womöglich bald nicht mehr gibt, wenn ich zu meinem gewohnten BMW Händler gehen kann, und ein sonst ausgereiftes Produkt gewohnten Services kaufen kann. Ich weiss keinen.
Weil man mit dem Tesla Europaweit schnell laden kann.
Weil man mit dem Tesla kein Ladesteckerchais hat.
Um nur 2 Gründe zu nennen.
Zitat:
@KaJu74 schrieb am 18. September 2016 um 12:11:13 Uhr:
Zitat:
@V70_D5 schrieb am 18. September 2016 um 10:49:47 Uhr:
Warum soll ich bei einer Firma, die zwar grosses Know-how in der elektrischen Antriebstechnologie hat, aber sonst bei allen anderen Komponenten die Erfahrung fehlt, kaufen, die es womöglich bald nicht mehr gibt, wenn ich zu meinem gewohnten BMW Händler gehen kann, und ein sonst ausgereiftes Produkt gewohnten Services kaufen kann. Ich weiss keinen.
Weil man mit dem Tesla Europaweit schnell laden kann.
Weil man mit dem Tesla kein Ladesteckerchais hat.
Um nur 2 Gründe zu nennen.
Aber diese ließen sich recht schnell ausmerzen würden die großen Wollen.
Und mich beschleicht immer mehr, dass der Zeitpunkt hierfür näher rückt.
Ganz dumm sind die ja auch nicht.
Zitat:
@V70_D5 schrieb am 18. September 2016 um 10:49:47 Uhr:
Warum soll ich bei einer Firma, die zwar grosses Know-how in der elektrischen Antriebstechnologie hat, aber sonst bei allen anderen Komponenten die Erfahrung fehlt, kaufen, die es womöglich bald nicht mehr gibt, wenn ich zu meinem gewohnten BMW Händler gehen kann, und ein sonst ausgereiftes Produkt gewohnten Services kaufen kann. Ich weiss keinen.
Weil es todlangweilig ist immer wieder die gleiche Entscheidung zu wiederholen.
Weil ein Tesla vieltausendmal cooler ist als die faden ewiggleichen Abklatsche von BMW, Audi und MB.
Weil alleine der Mut und Pioniergeist Teslas gefördert werden muss.
Und weil man nicht gleich in tiefe Depression und Schwarzseherei verfallen muss wegen ein paar negativer Quartale, die in dieser Branche sowieso vorhersehbar waren. Nur ein paar Gedanken dazu:D:D:D
Ich wage mal die These dass nur weil BMW einen E-Dreier bringt (so sehr ich das begrüsse) oder Opel den e-Ampera, niemand auf die Idee kommt deswegen sein Tesla Model 3 zu stornieren. Es wird eher so sein, dass sich ein neues Marktsegment etabliert, in dem Tesla dann nicht mehr Newcomer und Exote ist, sondern von Beginn an vorne mitspielt und die Etablierten genauso von vorne anfangen.
Hätte ich heute die Wahl zwischen meinem Model S und einem i5 gäbe es nichts zu überlegen. Warum auch, der Service ist kein Argument, das hat noch bei keiner Firma so gut funktioniert wie bei Tesla.
Angeblich wurden einige Reservierungen von den 400.000 schon wieder storniert
Wisst ihr da mehr? Also ich finde den i3 schon cool
Sie können ja - wenn sie wollen
Zitat:
@Slimbox89 schrieb am 18. September 2016 um 12:24:33 Uhr:
Zitat:
@KaJu74 schrieb am 18. September 2016 um 12:11:13 Uhr:
Weil man mit dem Tesla Europaweit schnell laden kann.
Weil man mit dem Tesla kein Ladesteckerchais hat.
Um nur 2 Gründe zu nennen.
Aber diese ließen sich recht schnell ausmerzen würden die großen Wollen.
Und mich beschleicht immer mehr, dass der Zeitpunkt hierfür näher rückt.
Ganz dumm sind die ja auch nicht.
Wenn du mich fragst, werden da im Hintergrund schon ganz heftig an Allianzen gefeilt. Es treten letztlich zwei gegensätzliche Geschäftsmodelle gegeneinander an: Alle Autohersteller (außer Tesla) haben sich bislang nicht darum gekümmert, wo und wie ihre Autos betankt/aufgeladen wurden. Das haben sie den Energieversorgern überlassen. Tesla hat es exakt andersherum gemacht - zumindest in der Langstrecke. Sie haben die SuC-Nutzung ins Auto eingepreist. Bislang ist die Ladeinfrastruktur in einem Maße zersplittert, die - verglichen mit dem normalen Tankstellennetz - völlig grotesk ist. Kein Benzinautofahrer würde es sich beispielsweise bieten lassen, dass er bei Shell nur tanken kann, wenn er Shell-Mitglied ist,, eine Shell-Karte hat und einen Monatsbeitrag zahlt. Es würde sich auch kein Benzinautofahrer bieten lassen, dass nur an der OMV-Tankstelle die Rüssel der Eurosuper-Zapfsäulen in seinen Tankstutzen passen, während die Esso-Rüssel bei ihm nicht passen, bei seinem Nachbarn aber schon.
Interessanterweise hat es sich im Benzin-Tankstellenbereich sehr schnell durchgesetzt, dass alle Tankstellen und alle Autos miteinander kompatibel sind. Die Parameter der wichtigsten Kraftstoffsorten sind genormt, die Anschlüsse der Säulen auch. Hätten Benzin-Kunden heute solch ein Wirrwarr wie Elektro-Kunden, die würden sich völlig verständnislos an den Kopf langen.
Tesla konnte - als völliger Newcomer und ohne Altlasten - ein System wie die SuCs durchziehen. Aber ich glaube, dass sie das auf Dauer nicht im Alleingang aufrecht erhalten können.
Dafür werden jetzt im Infrastrukturmarkt erste Ansätze sichtbar, das Wirrwarr zu entflechten: Neulich las ich, dass die Bundesregierung ein Gesetz beschlossen hat, dass E-Säulenbetreiber ihre Säulen allen Kunden öffnen müssen, also nicht nur denen, die mit ihnen einen Vertrag geschlossen, von ihnen eine Kundenkarte bekommen haben und evtl. eine Grundgebühr zahlen müssen. Tesla bleibt da voraussichtlich erst einmal außen vor (genauso wie Apple immer noch Smartphones ohne den genormten Ladestecker verkaufen kann). Dafür haben natürlich Tesla-Fahrer jetzt eine größere Auswahl. Zwar können sie am SuC kostenlos laden, aber woanders können sie auch laden. Das können sie heute schon, machen das ja auch, aber jede Säue mehr macht das Leben praktischer.
Ich glaube, das ist nur noch eine Frage von ein, zwei Jahren, bis sich ein gemeinsamer Ladestandard herauskristallisert, den dann alle Säulen unterstützen. Man darf vielleicht auch nicht vergessen, dass es technisch bedeutend einfacher ist, eine bereits bestehende Ladesäule mit einer neuen Steckdose, vielleicht ein paar Komponenten und einem neuen Funkmodul auszustatten als eine noch nicht existierende Säule aufzubauen.
Es ist ja auch absehbar, dass in wenigen Jahren die Mehrheit aller Teslas auf den Straßen nicht die teuren S- und X-Modelle, sondern die billigeren 3er sind. Und ob die alle eine SuC-Flatrate an Bord haben, das wird man sehen.
Jetzt stellt sich nur noch die Frage, inwieweit sich die anderen Autohersteller (also außer Tesla) am Aufbau einer Ladesäulen-Infrastruktur beteiligen oder nicht. Ich glaube nicht, dass es da Alleingänge wie bei Tesla geben wird. Aber wenn sich beispielsweise Renault-Nissan und VW auf einen Ladestandard für die nächste Generation ihrer E-Autos einigen, dann wäre das schon eine ziemliche Ansage an den Markt. Und wenn die jetzt noch mit ein, zwei großen Energieversorgern kooperieren, dann ist ein europaweites Ladestellennetz kein sooo unvorstellbar großes Projekt mehr.
Zitat:
@Geri321go schrieb am 18. September 2016 um 14:20:32 Uhr:
Weil ein Tesla vieltausendmal cooler ist als die faden ewiggleichen Abklatsche von BMW, Audi und MB.
Das glaube ich nicht unbedingt. Tesla ist als Marke komplett überhypt und wird in Sachen Cooolness bald auf ein normales Maß zurückfallen. Man darf nicht vergessen, dass Tesla jetzt seit Jahren ohne Konkurrenz ein Marktsegment besetzt. Und in bestimmten Kreisen ist es heute nichts Besonderes mehr, einen Tesla zu fahren. Für Early Adopter ([Provokation entfernt - MT Moderation]) ist das Auto jetzt schon fast wieder durch. Sobald andere Marken gleichwertige (oder bessere) Alternativen anbieten, ist das Rennen wieder offen.
