Fiat will Mehrheit an Opel übernehmen
Fiat will Mehrheit an Opel übernehmen
Bei der Suche nach einem Opel-Investor zeichnet sich eine Lösung ab: Nach SPIEGEL-Informationen wird Fiat bei der GM-Tochter einsteigen. Eine entsprechende Absichtserklärung soll kommende Woche unterzeichnet werden.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Ente Erpel
Dudenhöfer zu Fiat
http://www.derwesten.de/.../detail.html
Selten einen derartigen Unsinn gelesen:
Fiat ist ein Hersteller von Billigautos und hat keine Kompetenz ab der „Golf-Klasse” aufwärts:
Der werte Herr Dudenhöffer sollte sich einmal die Mühe machen, sich zu informieren, welche Marken die Fiat-Group umfasst :rolleyes: .
Im übrigen gehören neben Alfa Romeo, Lancia und Iveco auch Ferrari und Maserati zum Fiat-Konzern, und diese Fahrzeuge würde ich nicht gerade zur Golf-Klasse zählen.
Gruß,
SUV-Fahrer
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722 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von tychon
Unglaublich, mit welcher Selbstverständlichkeit hier über Milliardensummen diskutiert wird. 7 Milliarden bzw. sieben Tausend Millionen Euro sind genau 7.000.000.000 Euro zuviel für ein amerikanisches bzw. nach der Übernahme von >50% kanadisches/italienisches/amerikanisch-belgisches Unternehmen.
Das unternehmerische Risiko für Opel soll der ausländische Investor mal schön selbst tragen und nicht der deutsche Steuerzahler...
Genau, doitsche Krrrredite nur für doitsche Unterrrnähmen! :p
Dann dürfte aber kaum noch ein "deutsches" Unternehmen Staatskredite bekommen. Viele sind Aktiengesellschaften und die Aktien gehören oft zum großen Teil - halte Dich gut fest - ausländischen Aktionären!
Mal abseits von diesem Blödsinn kommt es selbstverständlich nicht darauf an, wer die Firma besitzt, sondern wo die Wertschöpfung geschieht, wo die Arbeitsplätze sind und wo Steuern gezahlt werden.
Gruß
Michael
Zitat:
Fiat ist angesichts seiner verschlechterten Position offenbar bereit, auch über eine Allianz mit Magna zu reden. Diese Option wurde auch bei GM Europe bestätigt. Fiat würde dann aber weiter die industrielle Führerschaft anstreben, während Magna Barmittel einbringen könnte. Für Magna wäre eine solche Allianz daher weniger interessant als für Fiat.
Quelle: http://www.ftd.de/.../516778.html
So, so Fiat strebt die industrielle Führerschaft an, aber Barmittel wollen sie nicht einbringen. So langsam kann man sich die Frage stellen, wer hier eigentlich wen retten soll.
Sind wir doch ehrlich, Fiat ist klamm und lebt von der Hand in den Mund. Ihre Autos verkaufen sich im Moment nicht so schlecht, aber ihre finanzielle Lage ist angespannt. Das sieht man auch, wenn man sich die börsennotierten Fiat bonds anschaut. Corporate Bonds solider Schuldner werfen in einen Niedrigzinsumfeld nicht so eine hohe Rendite ab.
Marchione ist nicht dumm, aber sein Versuch die Krise zu nutzen , einen Weltkonzern zu bauen, ist kein Zeichen von Stärke , sondern eine Flucht nach vorne. Bei Chrysler hat das auch funktioniert, zum einen, weil es sonst keine Interessenten gab und zum anderen, weil Fiat der Firma Chrysler und der US Regierung wirklich etwas zu bieten hatte. Ein wirklich guter deal für Fiat mit sehr begrenztem Risiko, Glückwunsch.
Der Firma Opel hat Fiat hingegen relativ wenig zu bieten und von den drei Konzepten sieht das von Fiat die höchste Staatsbürgschaft, die meisten Entlassungen und die niedrigste Eigenkapitalinvestition vor, nämlich gar keine . Daß das keinen der anderen Beteiligten ( General Motors, die Bundes und Landesregierungen, die Opel Belegschaft) begeistert, ist schon logisch. Auch der US Regierung wird es nicht gefallen, die erwarten von Fiat jetzt zunächst einmal, daß sie Chrysler wieder wettbewerbsfähig machen.
Zitat:
Original geschrieben von pibaer
Zitat:
Original geschrieben von tychon
Unglaublich, mit welcher Selbstverständlichkeit hier über Milliardensummen diskutiert wird. 7 Milliarden bzw. sieben Tausend Millionen Euro sind genau 7.000.000.000 Euro zuviel für ein amerikanisches bzw. nach der Übernahme von >50% kanadisches/italienisches/amerikanisch-belgisches Unternehmen.
Das unternehmerische Risiko für Opel soll der ausländische Investor mal schön selbst tragen und nicht der deutsche Steuerzahler...
Genau, doitsche Krrrredite nur für doitsche Unterrrnähmen! :p
Dann dürfte aber kaum noch ein "deutsches" Unternehmen Staatskredite bekommen. Viele sind Aktiengesellschaften und die Aktien gehören oft zum großen Teil - halte Dich gut fest - ausländischen Aktionären!
Mal abseits von diesem Blödsinn kommt es selbstverständlich nicht darauf an, wer die Firma besitzt, sondern wo die Wertschöpfung geschieht, wo die Arbeitsplätze sind und wo Steuern gezahlt werden.
Gruß
Michael
Stellt sich nur die Frage, ob Opel in den vergangenen Jahren überhaupt Steuern in nennenswerter Höhe in Deutschland abgeführt hat. Die Bilanzen waren ja bekanntermaßen nicht so rosig...
Und so gut scheint der Laden ja wirklich nicht zu laufen, da Interessenten sich offenbar nur finden lassen, wenn in Milliardenhöhe gebürgt wird...
Also: ab in die Insolvenz! Danach wird man sehen, was der Laden wirklich Wert ist, und wer wirklich unternehmerisches Interesse an Opel hat und nicht nur auf Staatsgelder aus ist...
PS: Ohne Wahl im Herbst gäb's wohl keine so große Diskussion über staatliche Unterstützung für Opel...
Zitat:
Original geschrieben von tychon
Stellt sich nur die Frage, ob Opel in den vergangenen Jahren überhaupt Steuern in nennenswerter Höhe in Deutschland abgeführt hat. Die Bilanzen waren ja bekanntermaßen nicht so rosig...
Die Gewinne werden ja auch nicht in Deutschland versteuert... sondern fließen nach Detroit ab ;-)
Zitat:
Und so gut scheint der Laden ja wirklich nicht zu laufen, da Interessenten sich offenbar nur finden lassen, wenn in Milliardenhöhe gebürgt wird...
Das ist aber eine sehr provokante Behauptung!
Andersrum behaupte ich jetzt einfachmal:
Da es 3 ernsthafte Interessenten gibt scheint der "Laden" richtig gut zu laufen!
Zitat:
Also: ab in die Insolvenz! Danach wird man sehen, was der Laden wirklich Wert ist, und wer wirklich unternehmerisches Interesse an Opel hat und nicht nur auf Staatsgelder aus ist...
Insolvenz erst wenn es sich nichtmehr verhindern lässt!
Und irgendwie hab ich das gefühl das einige Denken das der Interessent das Geld direkt aufs Konto überwiesen bekommt...
Ich dachte das Geld wird zweckgebunden in Opel gesteckt...
Zitat:
PS: Ohne Wahl im Herbst gäb's wohl keine so große Diskussion über staatliche Unterstützung für Opel...
Das ist auch eine Behauptung, aber eine, die ich teile
GM möchte laut neuesten Meldungen Magna als Opelinvestor sehen.
Auch Magna hat bestätigt,dass es nicht gänzlich ohne Abbau von Arbeitsplätzen geht.
Auch die Länder-und Bundesregierung,Opelbetriebsräte und die Gewerkschaften favorisieren Magna.
omileg
quote][
Und nochmal zu Reaktion von GM.
Es kommt bestimmt daher, das GM damals Fiat 1,5 Milliarden zahlen mussten und das Fiat mit Chrysler zusammenarbeitet.
Genau so sehe ich das auch, immerhin hat GM mit Fiat/Chrysler vermutlich einen starken Konkurrenten in den USA.
Der Magna Deal wäre allerding nur für Magna lukrativ, sie hätten mit Opel einen festen Auftragnehmer ihrer Systeme. Was sollte Opel von Magna bekommen, jetzt auch mal technologisch gesehen?? Baut Magna effiziente Benziner, moderne Getriebe usw.?
Das Absatzziel von 5 Mio Autos ist auch absolut lächerlich, wo will man die verkaufen?
Aber sollen sie mal machen, sollte der Astra floppen können die wieder in 3 Jahren Vater Staat anbetteln.
Zitat:
Original geschrieben von Alfitsch
quote][
Und nochmal zu Reaktion von GM.
Es kommt bestimmt daher, das GM damals Fiat 1,5 Milliarden zahlen mussten und das Fiat mit Chrysler zusammenarbeitet.
[/quote
Genau so sehe ich das auch, immerhin hat GM mit Fiat/Chrysler vermutlich einen starken Konkurrenten in den USA.
Der Magna Deal wäre allerding nur für Magna lukrativ, sie hätten mit Opel einen festen Auftragnehmer ihrer Systeme. Was sollte Opel von Magna bekommen, jetzt auch mal technologisch gesehen?? Baut Magna effiziente Benziner, moderne Getriebe usw.?
Das Absatzziel von 5 Mio Autos ist auch absolut lächerlich, wo will man die verkaufen?
Aber sollen sie mal machen, sollte der Astra floppen können die wieder in 3 Jahren Vater Staat anbetteln.
Ähm,Magna entwickel für viele Namenhafte Hersteller sogar ganze Autos und technische Plattformen!
BMW,MB,Audi usw.....
Und Opel und Magna sind schon viele Jahre Partner in der Entwicklung vieler technischer Dinge und als Zulieferer für Opel.
Magna ist einer der größten Automobilzulieferer der Welt und teilweise größer als mancher Automobilhersteller.
PS: Weitere Staatshilfen? Na jetzt sind erst einmal andere drann.
Porsche zb. hat ja auch schon nachgefragt;);)
(Ich hoffe man versteht die Ironie bei der ganzen Sache)
omileg
Hallo
Opel braucht keinen Partner wie Fiat, der nur auf Kohle aus ist und selber nichts investieren will.
Opel braucht eine finanziell starken Partner und da ist Magna sicher besser, außerdem haben sie gleich einen Partner der Entwicklungen umsetzen kann.
Und moderne Motoren und Getriebe können sie auch mit Magna zusammen entwickeln und Magna baut sie dann.
Also was soll jetzt schlechter sein als mit Fiat ?
Jasmin
Zitat:
Original geschrieben von tychon
Das unternehmerische Risiko für Opel soll der ausländische Investor mal schön selbst tragen und nicht der deutsche Steuerzahler...
Stellt sich nur die Frage, ob Opel in den vergangenen Jahren überhaupt Steuern in nennenswerter Höhe in Deutschland abgeführt hat. Die Bilanzen waren ja bekanntermaßen nicht so rosig...
Es gibt keine eigene Bilanz für Opel, da die einzelnen Marken im Gesamtkonzern nicht gesondert ausgewiesen werden. Man kann sich lediglich auf das beziehen, was von Detroit ausgwiesen wird, wobei es kein Geheimnis ist, dass seit der Ära Lopez Gewinne quer durch den Konzern transferiert werden. Der gesamte Umsatz wird bei GM abgewickelt, dort findet auch die Gewinn & Verlustrechnung statt, inkl. der Ermittlung des Steueraufwands.
Die 7 Mrd. € an Bürgschaften beziehen sich auf das Angebot von Fiat. Ich halte diese Summe für stark übertrieben. Dass das unternehmerische Risiko von den Gesellschaftern getragen werden sollte ist prinzipiell richtig, aber die aktuelle Wirtschaftskrise ist eine Ausnahmesituation. Ausserdem bürgt der Steuerzahler bereits über den Soffin und die KfW für zahlreiche Industrieunternehmen, so z.B. auch mit 2 Mrd. € für die VW-Bank, die ursprünglich 10 Mrd. € forderten.
Ich bevorzuge auch Magna, allerdings sollte man Fiat nicht unterschätzen. Der Stellenabbau ist eine tragische Sache, man sollte sich aber nicht der Illusion hingeben, dass ein anderer Investor daauf verzichten wird. Auch Magna wird Arbeitsplätze streichen. Die gesamte Autobranche erleidet Jobverluste oder hat die Arbeitnehmer in Kurzarbeit geschickt. Da wird ein krisengebeuteltes Unternehmen wie Opel erstrecht keine Ausnahme sein. Die Eliminierung diverser Fahrzeuge sollte auch kein Tabu sein. Einige Modelle sind nur produzierbar, weil sie unter mehreren Marken im GM Verbund produziert werden um somit eine kostendeckende Stückzahl zu erreichen. Wenn Opel nun alle Modelle nach der Teilabspaltung von GM selbst bauen müsste, dürften eigene Fertigungsstraßen für Modelle wie den Antara und den GT nicht kostendeckend arbeiten. Ohne die genauen Zahlen zu kennen, behaupte ich mal, dass sich die Produktion dieser Fahrzeuge nicht rechnen wird, da die Absatzzahlen sicher nicht besonders groß sein dürften. Man muss manchmal radikale Maßnahmen einschlagen, um ein Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Wendelin Wiedeking hat es einst mit Porsche vorgemacht, auch bei Opel sollte man sich auf Einschnitte vorbeireten, unabhängig wer der neue Investor letztlich sein wird.
Zitat:
Original geschrieben von Alfitsch
quote][
Der Magna Deal wäre allerding nur für Magna lukrativ, sie hätten mit Opel einen festen Auftragnehmer ihrer Systeme. Was sollte Opel von Magna bekommen, jetzt auch mal technologisch gesehen?? Baut Magna effiziente Benziner, moderne Getriebe usw.?
Magna entwickelte und baut z.B. den BMW X3. Was da sonst noch läuft: http://de.wikipedia.org/wiki/Magna_Steyr
Eine Partnerschaft mindestens auf Augenhöhe also. Insbesondere die Idee, gemeinsam Plattformen zu entwickeln und diese (markenneutral) den Premiums zu verkaufen, könnte sich richtig lohnen.
Gruß cone-A
Also ein paar hier haben überhaupt keine Ahnung von dieser Materie hier.
Fiat gibt Opel kein Bargeld. Wieso auch? Opel hilft es überhaupt nichts, weitere Milliarden in den Laden zu Pumpen. Das Geld ist auch irgendwann verbraucht und dann steht Opel mal wieder vor dem aus.
Was Opel braucht sind neue Technologien, eine Option auf hohe Stückzahlen zu kommen und möglichst alle Werke auszulasten. Und das kann nun mal nur mit Fiat funktionieren.
Magna ist angeblich favorisiert bei GM. Und keiner von euch weiß genau warum.
Einzig allein aus dem Grund da GM danach noch 35-40% an Opel-Anteilen haltet. Und somit Mitbestimmungsrechte hat.
Bei Fiat/Rippelwood schaut es dagegen anders aus. Dort hält GM danach noch max. 10%.
Ähhmmm...nix für ungut,aber kann es sein das du für Fiat arbeitest?
Oder warum versuchst du hier ständig Fiat als den alleinigen Maßstab daarzustellen?
Es hat seine Gründe genau so,warum eine große Mehrheit überall nicht für eine Allianz von Opel und Fiat ist!!!
Und nur um es noch einmal klaar zu stellen,nicht Opel steht vor einem (wie du sagst) Aus bzw. vor einer Insolvenz,sondern hauptsächlich GM.
Opel soll aus einer möglichen Insolvenz der Mutter so weit als möglich herrausgehalten werden.
Darum geht es.
Fiat selber hat massive Probleme und große Schulden,weshalb sich viele nicht des eindrucks erwehren können,dass Fiat sich mit Hilfe von Opel gesunden will.
Sicherlich spielen (und das wird keiner abstreiten) gerade auf dem deutschen Markt auch Imagetechnische GRünde eine Rolle.
Fiat hat halt kein besonders gute Image in Deutschland,das ist nun mal leider so.
Und gerade jetzt,wo Opel sein Image (Ich hasse eigentlich dieses Thema) am aufpolieren ist,pass auch dies nicht so recht in das Konzept.
So schwer wie es evtl auch für einen Fiatfan zu verstehen ist.
Aber leider gottes verkaufen sich gerade auf dem deutschen Markt Autos massiv übers Image.
Außerdem gab es massive Probleme in der Vergangenheit mit Fiat und aus diesen und weiteren Gründen will man nicht besonders gerne mit Fiat in der art zusammenarbeiten.
omileg
Chinesen legen Last-Minute-Angebot vor
Unterdessen hat sich offenbar ein vierter Investor für Opel in Position gebracht. Die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg berichtet, ein chinesischer Hersteller habe General Motors am Donnerstag schriftlich sein Interesse signalisiert. Ob es aber tatsächlich zu einem detaillierten Angebot kommen werde, sei offen.
Zitat:
Original geschrieben von OMILEG
Ähhmmm...nix für ungut,aber kann es sein das du für Fiat arbeitest?
Oder warum versuchst du hier ständig Fiat als den alleinigen Maßstab daarzustellen?
Es hat seine Gründe genau so,warum eine große Mehrheit überall nicht für eine Allianz von Opel und Fiat ist!!!
Und nur um es noch einmal klaar zu stellen,nicht Opel steht vor einem (wie du sagst) Aus bzw. vor einer Insolvenz,sondern hauptsächlich GM.
Opel soll aus einer möglichen Insolvenz der Mutter so weit als möglich herrausgehalten werden.
Darum geht es.
Fiat selber hat massive Probleme und große Schulden,weshalb sich viele nicht des eindrucks erwehren können,dass Fiat sich mit Hilfe von Opel gesunden will.
Sicherlich spielen (und das wird keiner abstreiten) gerade auf dem deutschen Markt auch Imagetechnische GRünde eine Rolle.
Fiat hat halt kein besonders gute Image in Deutschland,das ist nun mal leider so.
Und gerade jetzt,wo Opel sein Image (Ich hasse eigentlich dieses Thema) am aufpolieren ist,pass auch dies nicht so recht in das Konzept.
So schwer wie es evtl auch für einen Fiatfan zu verstehen ist.
Aber leider gottes verkaufen sich gerade auf dem deutschen Markt Autos massiv übers Image.
Außerdem gab es massive Probleme in der Vergangenheit mit Fiat und aus diesen und weiteren Gründen will man nicht besonders gerne mit Fiat in der art zusammenarbeiten.
omileg
Ich habe selten miterlebt wie viele Menschen gegenüber einer FIAT Übernahme so feindlich gesinnt sind. Da kommen Wörter auf wie Mafia, Korruption, Spaghettifresser" Fiat zu schlecht für Opel, die wollen nur an unsere Technologie ran usw.
Opel soll seinem Schicksal überlassen werden.
Wie man in Italien so schön sagt: Der Deutsche liebt die Italiener, achtet sie aber nicht. Der Italiener achtet die Deutschen, wird Sie aber niemals lieben.
Zum Thema Magna: Das Konzept von Magna sieht vor für andere Hersteller in den Opelwerken Autos bauen...Interessant…bei den derzeitigen Überkapazitäten - das schwächt die Marke Opel noch stärker.
In einigen Jahren wird niemand mehr nach Fahrzeugen von Opel fragen wenn Magna in den ehemaligen Werken Fahrzeuge für andere Autoherstellern fertigt. Wenn Magna keine Aufträge mehr erhält wird es auch niemanden mehr stören wenn Werke geschlossen werden.
Denn da wurden ja keine Opel produziert ! Clever :-)
Es ist für FIAT deutlich ratsamer NICHT bei Opel einzusteigen. Falls in ein paar Jahren doch noch zusätzliche Produktionsstätten gebraucht werden sollten, sind die Opelwerke ohnehin sehr billig zu haben.
Der Technologietransfer würde ohnehin von Fiat zu Opel stattfinden und nicht umgekehrt, der Fiat Konzern ( A R, LANCIA, MASERATI, FERRARI, IVECO Industrial, NEW HOLLAND Agrar, usw.) hat seit jeher mehr Innovationen/Know How vorzuweisen als Opel.