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Fiat will Mehrheit an Opel übernehmen

Themenstarteram 23. April 2009 um 12:29

Fiat will Mehrheit an Opel übernehmen

Bei der Suche nach einem Opel-Investor zeichnet sich eine Lösung ab: Nach SPIEGEL-Informationen wird Fiat bei der GM-Tochter einsteigen. Eine entsprechende Absichtserklärung soll kommende Woche unterzeichnet werden.

 

Quelle

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Ente Erpel

Dudenhöfer zu Fiat

http://www.derwesten.de/.../detail.html

Selten einen derartigen Unsinn gelesen:

Fiat ist ein Hersteller von Billigautos und hat keine Kompetenz ab der „Golf-Klasse” aufwärts:

Der werte Herr Dudenhöffer sollte sich einmal die Mühe machen, sich zu informieren, welche Marken die Fiat-Group umfasst :rolleyes: .

Im übrigen gehören neben Alfa Romeo, Lancia und Iveco auch Ferrari und Maserati zum Fiat-Konzern, und diese Fahrzeuge würde ich nicht gerade zur Golf-Klasse zählen.

Gruß,

SUV-Fahrer

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Zitat:

Original geschrieben von Peacemaker22

Opel muss aufpassen sich jetzt nicht unglaubwürdig zu wirken. Auf der einen Seite wollen Sie gerettet werden - dann kommt einer und will sie retten und dann ists auch nicht recht. Ich wage nur eher zu bezweifeln, dass Fiat als Image Opel so gut tut...

Ich ganz persönlich fände eine Kooperation mit Fiat sehr tragisch. Damit wäre Opel unter Fiat Dach für mich gelaufen und der nächste Wagen wäre kein Opel mehr. Bisher bin ich einmal im Leben von einer Marke so enttäuscht wurden, dass ich mir geschworen habe in dem Konzern nie wieder ein Auto zu kaufen - und wer war das wohl? Richtig Fiat...

So what - andere Hersteller bauen auch schöne Autos...

... stimme Dir zu.

Fiat trägt nicht gerade das Qualitätssiegel im Namen.

Auf der anderen Seit liegen die technischen Unterschiede der Europäischen Marken nicht weit auseinander.

Wenn Du überlegst rosten heutige "Prämiummarken" wie Mercedes schneller und weit mehr als die von VW oder Opel.

Die eine Marke hat bessere Diesel, dafür die andere bessere Benziner etc.

Also bezüglich Technologie geben sich alle nicht mehr viel.

Fiat ist vielleicht schlechter als Opel, aber nicht viel schlechter als einige Franzosen.

Das tragische an Fiat ist, dass das Unternehmen selber defizitär arbeitet, und wohl eher Opel "aussaugt" als dass es eine Bereicherung dafür wäre.

Zitat:

Original geschrieben von racer_68er

...

So, wie der VW-Konzern eine Tochter VW "Auto" hat (das war jetzt nur beispielhaft "so" geschrieben), eine Tochter Audi etc

...

Moin!

Du bist nicht auf der Höhe der Zeit!

Es müsste heißen: " So, wie der Porsche-Konzern eine Tochter Volkswagen hat, eine Enkeltochter Audi etc."

Gruß

Fliegentod

Nun im Augenblick wird ja will gewettet gegen FIAT und FIAT wird ja anscheinend auch noch als Bösewicht hingestellt. Und den 500 gegen den Corsa als mitbewerber zu setzen finde ich schon sehr einseitige Darstellung.

Des Weiteren wird auch kein Wort verloren das die Entwicklung von Corsa und Grande Punto eine Gemeinschaftsarbeit ist. Und die Dieselmotoren von FIAT sind.

Ich glaube eher der Betriebsrat weiß wie die GM Leute mit den FIAT-Leuten umgegangen sind....da soll sehr viel Arroganz im Spiel gewesen sein.

Jetzt hat man wohl Angst das man das gleiche Klima bekommt welches sie verteilt haben.

Und die relativen unsachlichen Äußerungen das es wohl nur um Stellenabbau geht....wird Opel grundsätzlich nicht herumkommen, es sei denn die Lasten die Produktion dauerhaft auf nahezu 100% aus.

Für mich ist Magna, oder auch reine Fianzinvestoren, kein Partner für Opel. Wie will denn der kleine Hersteller mit bis zu 1.200.000. Stückzahlen überleben, wenn die für sich alleine gestellt sind. Die spielen doch die Kosten gar nicht mehr rein was sie in die Enwicklung gestekt haben. Für Opel kann es eigentlich nur ein Autobauer geben um eine überlebensfähige Partnerschafft zu haben.

Aber ein ist Fakt FIAT mag noch Schulden haben, die sind im Gegensatzt zu GM Peanats. Nach der Trennung von GM musste auch durch das Tal der Ängste bei FIAT. Aber FIAT hat den Dreh damals alleine Geschaft. FIAT agiert sehr erfolgreich in Latainamerika. FIAT kehrte hat mit Alfa zusammen den Vertriebsbereich vergrößert. FIAT ist weltweiter Presenter als Opel.

FIAT Auto hat derzeit Top Qualität, die brauchen sich hinter Opel nicht zu verstecken. Wahrschein vergönnen die Medien das FIAT erfolgreicher ist als ein Deutscher Autobauer....Und selbst auf dem Deutschen Markt hat man die Zulassungszahlen in Deutschland verdoppelt.

Jemand muss mir Zeigen das in diesem Jahr ein Hersteller Gewinn macht. Selbst VW schafft das nur durch den Verkauf der LKW-Sparte in Latain Amerika. Ich denke mal auch das bei Toyota die Zahlen nicht rosig ausehen werden.

Abgesehen davon scheint mir der Betriebrat ein Dummkopf zu sein.

Egal an wen Opel geht es werden Stellen abgebaut werden. Trotz Abrackprämie hat Opel 23,8% im 1.Quartal in Europa eingebüßt.

Hingegen hat FIAT AUTO bist auf dieses Jahr Gewinne eingefahren hat während Opel Verluste gemacht hat. Daher hat es FIAT gar nicht Nötig Opel auszusaugen.

Man sollte sich nicht als Opelianer sich so hoch auf das Roß setzen, man kann tief fallen.

Von mir aus muss Opel nicht mit FIAT gehen...die können ruhig mit Magna zusammen gehen....dann ist der Markt bald um eine Marke bereinigt. Und darüber freut sich dann der Wettbewerb.

italo

Hier wird aber auch sehr viel Halbwissen geschrieben, was wer gesagt haben soll.

Der Opel Gesammtbetriebsrat hat sich gegen eine übernahme durch Fiat ausgesprochen. Jedoch hat er sich auch gegen fast alles andere ausgesprochen. Da kann man das Gefühl habe, dass er in einer Traumwelt lebt in der der Staat Opel übernimmt. Nach der Insolvenz wäre das meiner Meinung nach die zweitschelchteste Lösung.

Heute Morgen habe ich in der Zeitung gelesen, dass z.B. der Bochumer Betriebsratschef die Sache mit Fiat begrüßt. Da stand übrigens auch dirn, dass Fiat 2008 der profitabelste Autobauer der Welt war. Kann ich jetzt aber auch nichts zu sagen.

Aber eine Sache steht doch fest, oder? Opel braucht einen Partner aus dem Automobilbereich. Am besten auch einen der in Europa bereits verkauft. Alleine Überleben können sie ja nicht. Opb der Partner nun am besten Fiat, Magna, Gaz oder sonst wie heißt kann ich nicht beurteilen.

Prinzipiell hätte ich nix gegen FIAT.

Corsa zusammen mit Grande Punto auf einer Plattform. Z.B. hat der Grande Punto IMO ein besseres Motorenangebot als der Corsa, zumindest untenrum. (Corsa 80/90/150/192PS?? So ein Quark)

Agila und Panda auf einer Plattform.

Der 500 kann für sich stehen, oder einem neuen "Opel City Car" ebenfalls auf eine Plattform.

Bravo und Astra kann man ebenfalls auf eine Plattform stellen.

Und woanders kann man sicher noch mehr rausholen. Der Linea wär als Plattform für einen "kleineren Insignia" zu gebrauchen (da dieser ja anscheinend einigen zu groß ist), umgedreht könnte FIAT sicher auch was mit der Inisgnia Plattform anfangen.

Opel könnte sich um die Benziner kümmern, FIAT um die Diesel, oder umgedreht.

Das gleiche Schlüpper unter unterschiedlichen Röcken funktioniert, beweist ja VW zur Genüge.

Das einzige was mich nervt, ist Italiens Regierungschef und die mafiösen Zustände in diesem schönen Land.

Muss aber nicht sein, das sich das negativ auswirkt...

am 24. April 2009 um 13:09

Fiat ist das beste was Opel zur Zeit passieren kann. Was die beiden daraus machen wird die Zukunft zeigen . Falls nun Arbeitsplätze abgebaut werden müssen ist dieses allemal besser als die Werke hier ganz zu schließen, den ohne einen anderen Autobauer ist Opel verloren, und so hätte Opel wenigstens die Chance bei dem" fressen und  gefressen werden"  nicht gleich unterzugehen.

am 24. April 2009 um 13:49

Ich sehe das mit FIAT eher kritisch . Ich gehe mal davon aus das hier das letzte wort noch nicht gesprochen ist und setzte da eher auf den überraschungseffekt . Also abwarten was die kommenden wochen noch bringen .......

Es bleibt SPANNEND .

Es stellt sich doch die Frage:

Welche Alternativen hat Opel denn zur Zeit?

Kann es sich Opel leisten, Fiat abzuweisen?

Welche anderen Interessenten außer Magna liegen vor?

Sind die Angebote besser?

am 24. April 2009 um 16:36

Die alternative wären Tata, Chery, Geely, Great Wall, SAIC & Co.

 

Nur dann kommen viele kleine Chinesen und bauen hier alles ab und dann kannste nen Insignia Made in China für 15000 € kaufen .......

Hier kann man abstimmen wer Opel retten soll.

 

Viele Grüße

MC

Wer-soll-opel-retten
am 24. April 2009 um 17:23

45% sind gegen eine Rettung,von wem auch immer.

Soll das was heissen?

Zitat:

Original geschrieben von VanHarDeMoes

45% sind gegen eine Rettung,von wem auch immer.

Soll das was heissen?

Es heißt garnichts, denn es haben zur Zeit nur 2249 Leute abgestimmt und es steht auch unter den Ergebnissen "nicht repräsentativ". Das sollte deine Frage beantworten.

Der ideale Partner für Opel ist und bleibt BMW.

Da gibt es nur wenige Überschneidungen in der Palette. Zudem hat BMW ein weltweites Vertriebsnetz (auch dort wo Opel bislang nicht/kaum vertreten ist: Asien, Indien, Südamerika) und braucht selbst ebenfallls größere Stückzahlen um langfristig profitabel zu sein. BMW kann Opels Kompetenz beim Frontanrieb nutzen, um z.B. den Mini auf brauchbare Stückzahlen zu bringen und andere Nischen zu besetzen (siehe Audi). Zudem sprechen beide Hersteller die gleiche Sprache und haben durch K-P Forsters Historie (früher BMW) vermutlich eine ähnliche Kultur.

Aber BMW hat ja wohl aktuell leider kein Interesse....

Fiat hätte Interesse am Markenlogo, aber alle Produkte könnten sie selber entwickeln. Da kann dann das Entwicklungszentrum in Rüsselsheim (= das Herz von Opel) quasi zumachen. Da wäre Magna garantiert die bessere Alternative. Von GM zu Fiat ist wie vom Regen in die Traufe. Das ist ja keine Partnerschaft wie früher, sondern das sind dann die neuen Inhaber.

Gruß

Tom

am 24. April 2009 um 19:27

@Italo001 & manu1008

Ihr zwei spricht mir aus der Seele. :)

Eigentlich sollte man nach der Aktion von den Betriebsräten von Opel, Opel pleite gehen lassen.

So hart wie es sich anhört aber sowas ist eine Unverschämtheit. Da kommt ein Autohersteller der einem anderen helfen will und sofort wird unterstellt, dass Stellen abgebaut werden, Werke geschlossen werden, Steuergelder nach Italien fließen und und und...

Mal schauen was Opel macht wenn die keinen Investor finden.:D

Dann schauen erst Recht die Betriebsräte blöd aus der Wäsche.

Selbst wenn die Russen und Magna Opel übernehmen, werden in allerspätestens 5 Jahren auch Stellen abgebaut.

Die Modellpalette überschneidet sich auch nicht unbedingt. Peugeot/Citroen und Kia/Hyundai machen es auch nicht anders und es funktioniert.;) Selbst der VW-Konzern macht es nicht anders. Man Beachte die enge zwischen VW und Skoda, stellenweise sogar Seat.

Die Opelaner haben auch nicht weitergedacht als 12 Uhr.

Wenn Fiat & Opel in Zukunft Zusammenarbeiten, könnten in ca. 6 Jahren alle anderen deutschen Hersteller blöd aus der Wäsche schauen. Weil sicherlich Opel und Fiat einige sehr gute Komponenten besitzen und die miteinander verbunden, ergibt ein nahezu fehlerfreies Auto.

Neulich sagte mir ein VW-Händler folgenden Satz: "Er hat Angst um die Entwicklung von Fiat, das nimmt Ausmasse an, die erschreckend sind." (Natürlich im positiven Sinne)

Kleine Anmerkung noch Neben zu:

Fiat und Opel hatten bei der Kooperation damals keine Probleme, die Probleme standen zwischen GM und Fiat.

Zitat:

Original geschrieben von ael669

Eigentlich sollte man nach der Aktion von den Betriebsräten von Opel, Opel pleite gehen lassen.

So hart wie es sich anhört aber sowas ist eine Unverschämtheit. Da kommt ein Autohersteller der einem anderen helfen will und sofort wird unterstellt, dass Stellen abgebaut werden, Werke geschlossen werden, Steuergelder nach Italien fließen und und und...

Also ich sehe eine Übernahme durch Fiat auch nicht so schwarz wie viele hier - eher im Gegenteil, aber: Mit Hilfe hat das nichts zu tun. Fiat ist kein Wohltäter, für die bietet sich jetzt nur eine Gelegenheit, einen anderen Volumenhersteller praktisch geschenkt zu bekommen und damit auch eine Lösung für die eigenen Probleme (Liquidität, Stückzahlen).

Da bei diesem Einstieg auch sehr wahrscheinlich Bürgschaften vom Staat eine große Rolle spielen werden, ist es auch die Pflicht des Staates, diese an gewissen Bedingungen zu knüpfen. So wie es aussieht, wird das aber auch (glücklicherweise) geschehen.

Gruß

Michael

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