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Fiat Stilo - größte Batterie für den Winter gesucht

Fiat Stilo 192
Themenstarteram 4. September 2011 um 16:48

Hallo,

ich möchte in meinen Fiat Stilo eine neue, stärkere Batterie einbauen. Vorzugsweise von Varta, da diese Batterien ja offenbar noch immer die Besten sind die es gibt. Momentan liefert eine 60 Ah Batterie (auch Varta) in meinem Stilo den Strom, diese war aber im Winter oft etwas überfordert (zu geringer Kaltstrom). Daher meine Frage:

Wisst ihr welche Batteriegröße ich maximal in den Fiat Stilo 1.6 16V einbauen kann?

Geld ist völlig egal, ich bin gern bereit für die stärkste Batterie auch den höchsten Preis zu zahlen.

Vielen Dank für eure Hilfe!

MfG

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16 Antworten

ob dir eine größere Batterie da wirklich hilft, wenn dein Problem ist, wenn deine Batterie im Winter nicht voll geladen wird.

 

italo

Hallo,

eine ähnliche Frage hatte ich mir auch gestellt, allerdings bei meinem Grande Punto. Dort ist aufgrund der serienmässigen Ausstattung serienmässig bereits eine 50Ah Batterie verbaut. Maximal passt von der Bauhöhe ein 60Ah Batterie rein, die ist halt um ein paar cm länger als die 50Ah.

Die serienmässige Batteriehalterung könnte die 60Ah Batterie nach Entfernen einer Kunststoff-Verrutschsicherung auch eingebaut werden. Bei meinem GP wäre das evtl. auch nötig, da nachträglich noch eine Standheizung eingebaut wurde, die zusammen mit dem Heizungsgebläse auch eine Menge Strom zieht.

Beim Stilo dürfte es ähnlich sein. Wenn Du eh schon eine 60Ah Batterie drin hast, bist Du bereits in Regionen für Diesel-Fahrzeuege, wobei die Diesels die fetten Batterien wegen der Vorglühung benötigen.

Eine grössere Batterie wird Dir aber vor allem bei grosser Kälte nicht allzuviel zusätzliche Reserve bringen.

Bei allen Bleiakkumulatoren steigt mit sinkender Temperatur der Innenwiderstand, womit der maximal entnehmbare Strom sinkt.

Mag jetzt komisch klingen, mehr bringt eine "Batterieheizung" oder Isolation, die verhindert, daß sich die Batterie komplett auf die Minusgrade der Umgebung abkühlt. Die "Luxusversionen" schalten sich ab etwa 0°C ein und halten so die Temperatur der Batterie auf 0°C, wobei der Stromverbrauch der "Batterieheizung" sehr moderat ist, da sie ja nur die 0°C halten muss.

Wichtig ist auch ein entsprechend 'fetter' Generator, der die Batterie auch entsprechend schnell wieder aufladen kann, also sollte dieser so 90A leisten können.

Auch hier gilt, eine sehr kalte Batterie lässt sich aufgrund ihres gestiegenen Inenwiderstandes nicht maximal laden. Umgedreht schafft es ein kleiner Generator mit ca 60A kaum eine fast entladene 60Ah Batterie innerhalb einer Stunde aufzuladen. Bei einem 90A Generator wären es immer noch 40 Minuten....

Ohn mehr

Christian

Was auch helfen kann sind kurzzeitig die Batterie zu belasten z.B. durch aktivieren der Vorglühen.

 

Das kurzzeitige Belasten der Batterie wird die Batterie etwas angewärmt...dadurch kann sie dann wieder mehr Strom liefern.....

 

italo

Themenstarteram 19. September 2011 um 16:36

Sorry dass ich jetzt erst schreibe:

Ja den Trick mit dem kurzen Belasten kenne ich, denn die Batterie wird ja dann warm und leistet etwas mehr. Nun das half leider bei mir nicht, offenbar war die Batterie zu schwach.

Heute ist es wie ihr sicher merkt sehr kalt, und siehe da: die Batterie ist im Eimer, da geht gar nichts mehr! Dabei ist sie nur Langstrecke gefahren worden und nicht mal 1 Jahr alt!!! Wohlgemerkt VARTA 60 Ah und nicht Noname Zeugs.

Ok ich werde einfach mal bei ATU reinschneien und irgendeinen Mitarbeiter Batterien zum Auto schleppen lassen. Das wird ja gehen nehme ich an. Und dann wird auf Gedeih und Verderb die dickste Batterie da rein geklemmt. Da ich draußen im Carport Strom habe, überlege ich gerade mir eine Motorraumheizung zu organisieren. Die Umwelt sagt da natürlich danke, aber bei so harten Wintertemperaturen bzw. wenn ich mehrfach fast überfahren wurde auf dem Fahrrad, bin ich leider doch aufs Auto angewiesen.

Sorry das ich mich einmische aber was hälst du hier von ? hat mein Vater auch drinne und mussten den noch nie Überbrücken muss dazu sagen ist ein Golf 3 Kombi ;)

entweder deine VARTA hatte einen schuss (kommt auch bei VARTA vor,

oder Dein Auto hat ein anderes Problem.

ich starte einen 2l Boxer mit eine 7Jahre alten 45Ah Batterie.

(Die geht jetzt aber auch vor dem Winter in Rente)

Wenn dein Auto zwischen den Langstrecken lange steht:

Lass bitte mal die Kriechströme messen.

Wenn du regelmäßig lange Strecke fährst, und das quasi täglich, könnte es sein das deine Batterie mit überladen wird.

(Hohe Temperatur im Motorram > Warme Batterie > geringeren Spannungsbedarf.)

Da würde helfen:

1. Ladespannung prüfen lassen: bis 14.2V = Grundsätzlich i.O.

2. AGM-BAtterie Kaufen. die verträgt mehr Spannung, bei höherer Temperatur.

3. die AGM sollte mit 45Ah schon üppig dimmensioniert sein; mehr ist Geldverschwendung und kostet gewicht

Themenstarteram 22. September 2011 um 14:13

Was mir halt auffällt: Bekannte fahren einen Passat 1,9 TDI. Dieser startet mit einer 90 Ah Batterie. Und das Ding zündet nach so kurzer Zeit, dass mans kaum messen kann. Ich schnappe mir am Besten mal deren Batterie und probiere es. Wenn es dann noch immer nicht gut geht, dann liegts vielleicht am Anlasser (?)

Übrigens das Gleiche mit einem Golf 3 1.4er von einem Freund: eine 45 Ah Batterie drin, zündet 10 mal so schnell, auch bei frostigen Temperaturen.

Ich weiß nicht ob das schlecht für den Motor ist oder nur ein kosmetisches Problem darstellt: aber es hört sich halt echt schrecklich an. Als wäre der Motor bei 300.000 km und nicht bei 30.000 :(

Kriechströme gibts keine, danach habe ich schon geschaut. Und zu heiß kann ich mir bei dem Auto auch kaum vorstellen, denn was soll schon groß an Hitze bei einem 1.6er entstehen.

ich denke deine Batterie ist im Eimer...hast du sie nun getauscht??? Wenn die ein Jahr alt ist dann hast du doch noch Garantie darauf...

 

italo

Themenstarteram 22. September 2011 um 15:07

Ja ist sie, und auch wenn sie wahrscheinlich nicht reinpasst, schließe ich mal eine starke Dieselstarter Batterie an. So schaue ich, ob das überhaupt an der Batterie liegt. Wenn der Stilo dann immer noch so lang rumleiert, habe ich wohl verloren...

Also ich seh da auch nur eine defekte Batterie, trotz Varta...

Weis nicht wo Du die gekauft hast und wie lange diese Varta Batterie dort schon als Ladenhüter rumstand. Die Batterien sind ja ab Produktion 'vorkonditioniert' d. h. meist zu 90% und ggf etwas mehr geladen. Stehen die dann so 5-6 Monate oder mehr rum, ohne daß sie benutzt werden und eine Erhaltungsladung bekommen, fangen die Bleiakkus an zu sulfatieren. D.H. trotz voller Ladung haben die dann nur noch einen Bruchteil Ihrer Kapazität und der maximal entnehmbare Strom sinkt, weil durch die Sulfatierung die Reaktionsfähige Oberfläche der Elektroden kleiner wird. Gleiches passiert im Übrigen auch beim permanenten 'überladen' mit zu hohen Ladeströmen.

Leg Dir eine NoName Batterie zu, wo dieser Artikel beim Händler eine entsprechend hohe Umschlagshäufigkeit hat. Auch Varta 'kocht nur mit Wasser' wie die anderen auch. Bei Varta bezahlst Du halt den Namen...

LG

Christian

Themenstarteram 22. September 2011 um 23:19

Ich habe die Batterie leider gar nicht gekauft. Ich habe den Stilo gebraucht bekommen mit der Warnung, dass die Batterie im Eimer ist. War in Ordnung so. Irgendwann ging dann morgens gar nichts mehr und da ich zu einem Vorstellungsgespräch musste rief ich den ADAC und die gaben mir diese 60 Ah Batterie. Mit der Aussage, dass die reichen müsste. Vorher drin war (da bin ich mir relativ sicher) eine 65 Ah Batterie, allerdings keine Varta..irgendwie komplett orange war sie.

Ich hab mich jetzt dahingehend entschlossen, dass ich zu ATU gehe, mir deren dickste Batterie geben lasse (mal egal was für eine Marke), aber das Auto dennoch nur selten nutzen werde und mir fürs Fahrrad Spikes hole. Dann kann ich im Winter durchfahren. Macht eh mehr Spaß und ich schone meinen Motor, und nebenbei auch die Umwelt^^

PS:

Weder glaube ich, dass meine Batterie überladen wird, noch dass sie zu tief entladen wird. Ich fahre 4x im Monat kurzstrecke (15 km) und 2x 330 km ... Ok das sind für eine Batterie harte Anforderungen, weil sie immer eine Woche steht, aber ich habe von Freunden schon wesentlich miesere Bedingungen gehört und deren Autos springen wirklich in dem Moment an in dem der Schlüssel gedreht wird. Da gibts kein Georgel vom Anlasser oder Dergleichen.

Die dickste Batterie hilt dir auch nicht weiter, wenn du sie nicht voll fährst. Daher bringen für kurzstrecken fahrer und wenig Fahrer überhaubt nichts. Ein größere Batterie bring nur dann was, wenn sie auch voll gefahren. Nimm einfach eine Standardbatterie damit fährst du am besten.

 

Eine 60 Amp Batterie die voll ist leistet mehr als eine 90 Amp Batterie die nur halbvoll ist.

 

italo

Zitat:

Original geschrieben von Cyberghost1990

PS:

Weder glaube ich, dass meine Batterie überladen wird, noch dass sie zu tief entladen wird. Ich fahre 4x im Monat kurzstrecke (15 km) und 2x 330 km ... Ok das sind für eine Batterie harte Anforderungen, weil sie immer eine Woche steht,

Endlich bringst du mal info's.

bei 2x330 km im Monat ist das wirklich keine "Langstrecke"

Wenn du als Kurier täglich Mücnchen<> Rom fährtst, dann könnte das Themperaturproblem zuschlagen.

Bei Dir würde ich tatsächlich nach Kriechströmen suchen.

eine 50Ah-Batterie (oder eine 60er, die noch zu 80% ok ist)

sollte man nicht mehr als 15Ah entladen, sonst altert sie schneller.

Umgerechnet auf eine Woche, sind das 90mA, die dauerhaft fließen dürfen.

Entweder du misst nochmal, ob Dein Entladestrom wirklich darunter liegt.

(Ich glaube Dir nicht, das du das gemessen hast, du hättest nämlich die Sicherung im 200mA-Bereich geschrottet, und im 20 A-Bereich kannst du das nicht sauber messen)

Oder du klemmst die Batterie bei nichtbenutzung ab.

Themenstarteram 24. September 2011 um 1:46

Doch ich habe das nachgemessen, in dem Bereich kenne ich mich sogar gar nicht schlecht aus. Problem ist, dass mir das alles nicht hilft, denn der Stilo sprang jetzt auch mit einer absoluten "Powerbatterie" mit 105 Ah nicht gescheit an. Also nicht dass wir uns missverstehen: er springt IMMER an, nur bin ichs von VW und Audi gewohnt, dass das schneller geht. Wie ichs anfangs sagte, wohl eher ein kosmetisches Problem. Daher bekommt er jetzt einfach eine neue Batterie und gut ists, damit muss ich wohl leben. Vielleicht schaue ich wenn ich Lust und Zeit habe mal nach einem kräftigeren Anlasser, aber das hat dann eher geringe Priorität.

Spikereifen fürs Fahrrad, Auto in den Carport. Das dürfte das Problem lösen...

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