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Fiat Ducato 2,3 l Kaufentscheidung

Fiat Ducato 250
Themenstarteram 4. Juni 2020 um 9:43

Moin ;)

Ihr erklärt mich vielleicht für verrückt...aber würde gerne mal eure Meinung zu folgendem Angebot wissen (ich suche derzeit einen Ducato Kastenwagen zum Wohnmobilausbau):

Fiat Ducato Maxi L4H2, 2,3 l, Bj. 2008, 120 PS, Tempomat, Rückfahrkamera, Standheizung, TÜV und Zahnriemen bei Verkauf NEU, fuhr sich bei Probefahrt super, keine Geräusche, zieht gut. Äußerlich ist der Wagen bis auf ein paar kleinen Schrammen und Dellen noch top. Keine großen Roststellen.

Preis: 4.500 € VB

Jetzt das kleine aber: das Auto war früher mal ein Langstrecken-Postauto und hat laut Unterlagen und Inspektionszettel bereits über 800.000 km drauf. Der Motor wurde jedoch vor ca. 100.000 km ausgetauscht und hat nun ca. 200.000 drauf (das sagt auch die Tachoanzeige).

 

Der Wagen war wirklich top und ich (als KFZ-Laie) frage mich, was bei einer so hohen "Karosserie-Laufleistung" ausser dem Getriebe und Kupplung noch vielleicht noch Schrott ist oder kaputt gehen kann. Zumal man bei dem Preis natürlich noch etwas reparieren könnte.

Würdet ihr da die Finger von lassen? Ist die Karosserie bei so hohen Kilometern "weich" gefahren? Oder könnte man da, aufgrund des neu eingebauten Motors, noch was drin investieren?

Danke im Voraus :)

 

 

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4 Antworten

Ich habe eher die Befürchtung das andere Verschleißteile sich verabschieden können. Wenn du dir ein Wagen ausbauen willst möchtest du ja länger was von haben. Persönlich würde ich sowas nur über einen jungen Gebrauchten realisieren. Die sind natürlich nicht für das Geld zu haben.

Ich sehe nicht das Problem bei der Karosserie.

Ein Austauschmotor unterscheidet sich i.d.R. deutlich von einem Neumotor.

Ein Austauschmotor ist ein gebrauchter Motor bei dem normalerweise die wichtigsten mechanischen Teile ersetzt oder zumindest geprüft und als i.O. befundet wurden, und er wurde funktionsgeprüft.

 

Es muss aber davon ausgegangen werden, dass viele Komponenten wie z.B.

Lichtmaschine, Servolenkungspumpe, Klimakompressor, evtl. Turbolader

oder auch elektrische Komponenten wie Motorsteuergerät, Sensoren, Aktoren, Drosselklappe, sofern noch intakt, aus dem alten Motor auf den Austauschmotorblock montiert d.h. somit weiter verwendet wurden. Diese Komponenten haben aber einen beträchtlichen Teil ihrer Lebensdauer/ Laufleistung bereits "hinter sich"!

 

Daher muss man m.E. damit rechnen dass bei einem Austauschmotor mehr bzw. öfters "Auffälligkeiten" auftreten (können), vor allem, wenn mit diesem dann auch viele Kilometer gemacht werden sollen.

(Natürlich kann man bei einem Motordefekt auch einen neuen Motor einbauen lassen, oder evtl. einen Austauschmotor mit neuen Nebenaggregaten, aber der Kostenunterschied ist halt gewaltig, so dass in vielen Fällen eben die "günstigste Reparaturlösung", Austausch nur des Rumpfmotors, gewählt wird)

 

Wenn man sich bei Motordefekten selbst gut helfen kann, was aber auch entsprechende Hilfsmittel voraussetzt (große Hebebühne / Grube) bzw. gute Kontakte zu einem "Schrauber" hat, kann man ja den Erwerb eines solchen Fahrzeugs erwägen.

Wenn nicht dann würde ich bzgl. Motor/Antrieb immer versuchen, das Risiko so niedrig wie möglich zu halten, da der Umgang mit den meisten Werkstätten unangenehm ist, von den Kosten ganz zu schweigen... und auch, aber das ist jetzt auch wieder ein Stück subjektive Sicht, bei einem (alten) elektronisch gesteuerten Motor jede Menge Fehler vorstellbar sind, die gar nicht so einfach zu finden bzw. abstellbar sind...

Zitat:

@rene150291 schrieb am 4. Juni 2020 um 09:43:00 Uhr:

Moin ;)

Der Motor wurde jedoch vor ca. 100.000 km ausgetauscht und hat nun ca. 200.000 drauf (das sagt auch die Tachoanzeige).

Danke im Voraus :)

Wie soll ich das verstehen:

der Motor wurde jedoch vor ca. 100.000 km ausgetauscht und hat nun 200.000 km drauf.

Welche km-Leistung hat der Motor denn nun auf dem Buckel? 100 T oder 200 T km gelaufen?

Themenstarteram 5. Juni 2020 um 8:04

Danke schon mal für die Antworten.

Also: Der neueingebaute Motor hatte beim Einbau ca. 100.000 km drauf (steht auch so in den Unterlagen). Zuletzt wurden damit dann noch ca. 100.000 km gefahren.

Ja, ich denke ich könnte damit Glück und Pech haben. Aber bei dem Preis wären wahrscheinlich Reparaturen an kleineren Verschleißteilen noch zu verkraften (sofern man einen Schrauber im Freundeskreis hat).

Hatte halt nur Sorgen, dass die komplette Karosserie o.ä. bei so vielen Kilometern "weich" wird und mir das Ding auseinander fällt :D

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