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Fiat beteiligt sich an Chrysler?!

Themenstarteram 20. Januar 2009 um 7:05
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21 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von ThePilot

http://www.faz.net/.../...793769EBFEFBBEDFC~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Interessanter Bericht!

Hello

..nun das sich die Autohersteller / Firmen sich zusammenschliessen müssen.. wird wohl so kommen !!

laut Experten wird es in Europa bald nur mehr 3 oder 4 Großfirmen geben (Autobauer)...

nur ob Chrysler der richtig Partner dazu ist????? Da ist ja schon DB daran gescheitert!

?????

Es ist schon richtig das DB an Chrysler gescheitert ist. Aber sie haben auch nichts richtig dafür getan das Chrysler um unteren Segment was hat. Es wäre vielleich von Mercedes schlauf gewesen die Plattform der A-Klasse in den USA als Chrysler zu verwenden. Im Grunde könnte man auf jeder FIAT Plattform einen Chryslerderivat draufstellen und vielleicht auch nur FIATs als Chrysler fahren zu lassen. So könnte da ohne große in kurzer Zeit etliche konkurenzfähige Modelle für den US Mark transferieren.

Im Grunde könnten das auch GM und Ford. Mehr Modelle aus der Markenvielfallt nach USA transferieren.

 

Man kann nur hoffen das FIAT dabei nicht den Bach mit runtergerissen wird.

 

Vielleicht kein so schlechter Schachzug.

 

italo

Genau das ist es nämlich, wenn Chrysler immer tiefer in den Schuldenturm rutscht vllt muss es dann Fiat noch ausbaden bzw mit finanzieren. Analog Opel zu Gm.

Der Einstieg Fiat in den US Markt ist sicherlich verlockend. Aber ob man mit Indien, China oder auch Russland nicht die erfolgversprechenderen Märkte hätte, die man mit einem LoW Budget Fahrzeug beackern könnte.

Darüber hat Fiat auch noch einige Lücken im Portfolio für Europa.

Wo bleibt bsw der neue Fiat Idea, ein kleines Coupe (ok vllt. der Abarth 2010) oder der Fiat Bravo Kombi auf den sicher viele Kunden warten??

Zitat:

Original geschrieben von Alfitsch

Genau das ist es nämlich, wenn Chrysler immer tiefer in den Schuldenturm rutscht vllt muss es dann Fiat noch ausbaden bzw mit finanzieren. Analog Opel zu Gm.

Der Einstieg Fiat in den US Markt ist sicherlich verlockend. Aber ob man mit Indien, China oder auch Russland nicht die erfolgversprechenderen Märkte hätte, die man mit einem LoW Budget Fahrzeug beackern könnte.

Darüber hat Fiat auch noch einige Lücken im Portfolio für Europa.

Wo bleibt bsw der neue Fiat Idea, ein kleines Coupe (ok vllt. der Abarth 2010) oder der Fiat Bravo Kombi auf den sicher viele Kunden warten??

Es gibt einen Unterschied Opel ist 100% Tochter von GM...FIAT ist eher mit eigentümer von Chrysler. Von daher ist das Risiko von FIAT kalkulierbarer als das von Opel, die abhängig von GM sind.

Verteil sich die FIAT-Palette auf ein größeren Volumenausstoß bedeutet das geringer Kosten pro Modell. Hat die Vorteile das man sich auch eine größere Modellpalette leisten. Sicher wird einiges in den Staaten passieren müssen ohne Aderlass wird das nicht von statten gehen. Wie groß ist der Markt in den USA was verkauft Chrysler???

Ich denke das sind Chancen für beide Seiten.

italo

Ich glaube nicht, dass die Beteiligung von FIAT an Chrysler ein zusätzlicher Kaufanreiz für amerikanische Kunden ist. Es sei denn die Amerikaner haben ein schlechtes Gedächtnis. Nicht umsonst hat sich FIAT nach 1982 mit dem PKW-Geschäft komplett aus den USA zurück gezogen, nachdem "Fix It Again Tony" zu einem stehenden Begriff geworden war.

M.

Lies mal das:

Klick

Zitat:

Wichtigste Punkte:

Handel mit Fiat-Aktien ist im Moment ausgesetzt worden

Fiat übernimmt 35% an Chrysler von Cerberus Capital

Daimler behält vorläufig seine 19% an Chrysler und begrüsst diesen Vorgang

Fiat hat Chrysler kontaktiert mit Ziel Kleinwagen in den USA zu bauen

Synergien von bis zu 3 Milliarden USD pro Seite werden erwartet

Fiat ist weiterhin in Verhandlungen mit BMW zu Plattformen usw.

Analysten begrüssen Transaktion: für Fiat sei finanzielles Risiko gering, da sie nur Minderheitsbeteiligung an Chrysler erwerben und Chrysler Staatshilfe erhält.

von T.sos von alfisti.net übernommen

Es geht darum die Pallete von Chrysler nach unten zu erweitern. Das hilft FIAT und Chrysler. Das Problem von den Amerikaner ist, das sie es nicht verstanden haben das die Zeit von Schluchtspechte vorbei ist. GM und Ford haben die Möglichkeit Europaische und asiatische Modelle aus dem eigenen Portofolio in das USA-Sortiment zu transferieren. Sie haben es nur verpennt....Für Chrysler besteht die Möglichkeit nicht....daher ist das ein kluger Schachzug. FIATs mit Chrysleremblem für den US-Markt zu bauen. Diesen Fehler hat nach meiner Ansicht DB gemacht, das sie Modelle wie die A-Klasse nicht auf für Chrysler zugängig gemacht haben.

italo

Damit Fiat den amerikanischen Markt mit Kleinwagen bedienen kann, bedarf es doch nicht einer Partnerschaft mit einer auf absehbarer Zeit vom Markt verschwindenen Marke! Ich meine, Fiat sollte aus den Fehlern der letzten Jahre gelernt haben, und sich eine solche Partnerschaft nicht ans Bein binden. Die Marke Alfa Romeo in den USA zu etablieren, klingt wohl verlockend, ist aber nahezu aussichtslos! Darüber hinaus ist es auch nicht so, als würde es aktuell in den USA keine Kleinwagen geben. Gerade Toyota überschwemmt den Markt dort in allen Segmenten.

 

Gruß, Filou

Genau, die Japaner und Koreaner bieten doch bereits ausreichend Kleinwagen auf dem nordamerikanischem Markt an, ich verstehe nicht wo da noch weiteres Potential bestehen soll. Das Problem ist doch vielmehr die (anerzogene) amerikanische Mentalität und Kultur (bigger = better) - so etwas ändert sich nicht vom einen auf den anderen Tag.

M.

Entschuldige komische Argumentation...die amerikanischen Firmen können nur überleben wenn sie mehr Modelle verkaufen, die Ihre Kunden haben wollen.....das ist nun mal ein Weg weg von dem bigger...ansonsten wären die Asiaten nicht so erfolgreich in dem Metie, da müssen sie wieder Terrain zurückgewinnen.

italo

Mein Update zu dem Thema:

Fiat hat ein Bündnis mit Chrysler angekündigt, das strategische Themen umfasst.

Dazu gibt es auch eine offizielle Pressemitteilung.

Indiskretionen zufolge, soll Fiat die Technologie und die Plattformen für ökonomische und ökologische Modelle liefern und im Gegenzug 35% von Chrysler übernehmen. Zudem würde Fiat von der Händlerstruktur und den Werken von Chrysler in den USA profitieren.

Quelle:

http://www.quattroruote.it/news/articolo.cfm?codice=168559

Sorry, war wohl wieder zu langsam :-)

Aber jetzt mal erst meine Meinung zu dem Thema.

Ich verstehe erst jetzt, warum Fiat mit neuen Modellen so zögerlich agiert. Man versucht zuerst, den Markt zu schaffen.

Wenn die Meldung wirklich stimmt, dann wäre Fiat ein ziemlich genialer Streich gelungen. Zum einen könnte man Haufenweise Technik in die USA liefern, zugleich von einem guten Händlernetz in den USA profitieren (das Fiat nichtmal in Europa hat), und besäße gleichzeitig noch 35% an einem amerikanischen Koloss.

Sicherlich birgt eine solche Entscheidung auch Risiken, aber wenn Fiat jetzt der erste Konzern ist, der handelt.. dann stehen die Chanchen nicht schlecht. Vor allem wäre es jetzt das größte Risiko, nichts zu tun.

Gerade für Alfa Romeo wäre dies ein großer Fortschritt, denn ohne großen Absatzmarkt würden sich die Entwicklungskosten für die größeren Modelle einfach nicht rechnen. Das hieße weiterhin Sparkurs

Sorry, aber die Aussage Toyota überschwämmt doch den US-Markt mit Kleinwagen da muss doch Fiat nicht noch ist etwas unbedacht.

In Europa gibts genug Hersteller von Kleinwagen, ich könnt hier auch sagen - Toyota bietet doch genug Kleinwagen an, warum machen das dann bitte noch über 10 weitere Hersteller?

So etwas nennt man Konkurenz und auch nicht jeder da drüben wird einen Toyota fahren wollen - oder soll man einem einzigen Hersteller das gesamte Segement überlassen?

Ich denke mal gerade jetzt, wo die da drüben extrem auf die ökonomischen und ökologischen Fakten von Autos schauen müssen ist es gut entsprechend positioniert zu sein.

Und so etwas geht dann sowieso nicht von heute auf morgen, aber wenn sich doch hoffentlich die Wirtschaft dann 2010 oder 2011 wieder halbwegs erfangen hat, dann kann man voll durchstarten mit wirtschaftlichen und verbrauchsarmen Autos im Bereich der Klein- und Kompaktklasse - und in dem Bereich hat Chrysler derzeit eigentlich nichts bis kaum was zu bieten. Fiat hat gute, kleine (Hubraum, Verbrauch) Motoren für diese Klasse (1.3 und 1.6 JTD und 1.4 T-JET) - auch so etwas wird man bei Chrysler nicht finden.

Ich denke mal die Entscheidungsträger haben schon gut abgeschätzt welches Potential da dahinter steht, Risiken sind aber sicherlich auch vorhanden, keine Frage

Zitat:

Original geschrieben von DerDukeX

Sorry, aber die Aussage Toyota überschwämmt doch den US-Markt mit Kleinwagen da muss doch Fiat nicht noch ist etwas unbedacht.

In Europa gibts genug Hersteller von Kleinwagen, ich könnt hier auch sagen - Toyota bietet doch genug Kleinwagen an, warum machen das dann bitte noch über 10 weitere Hersteller?

So etwas nennt man Konkurenz und auch nicht jeder da drüben wird einen Toyota fahren wollen - oder soll man einem einzigen Hersteller das gesamte Segement überlassen?

Ich denke mal gerade jetzt, wo die da drüben extrem auf die ökonomischen und ökologischen Fakten von Autos schauen müssen ist es gut entsprechend positioniert zu sein.

Und so etwas geht dann sowieso nicht von heute auf morgen, aber wenn sich doch hoffentlich die Wirtschaft dann 2010 oder 2011 wieder halbwegs erfangen hat, dann kann man voll durchstarten mit wirtschaftlichen und verbrauchsarmen Autos im Bereich der Klein- und Kompaktklasse - und in dem Bereich hat Chrysler derzeit eigentlich nichts bis kaum was zu bieten. Fiat hat gute, kleine (Hubraum, Verbrauch) Motoren für diese Klasse (1.3 und 1.6 JTD und 1.4 T-JET) - auch so etwas wird man bei Chrysler nicht finden.

Ich denke mal die Entscheidungsträger haben schon gut abgeschätzt welches Potential da dahinter steht, Risiken sind aber sicherlich auch vorhanden, keine Frage

Ich denke, der Vorteil eines Bündnisses von Fiat und Chrysler ist einfach - man hat kaum Modelle die sich überschneiden. Der Fiat Konzern bietet Modelle hauptsächlich im untern Segment an, Fiat und Lancia machen zur Zeit noch einen verschwindend kleinen Teil aus, und danach gibt es erst im oberen Segment Maserati und Ferrari.

 

Ich denke Fiat und Chrysler haben sich ziemlich leicht getan, über zukünfitge Strategien zu diskutieren.

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