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FAZ : Bußgeld wegen Einsatz von Dash-Cam im Privatauto

Themenstarteram 11. Juli 2016 um 18:13

http://m.faz.net/.../...nsatz-von-dash-cam-im-privatauto-14335202.html

Was sagt man jetzt zu dieser Situation ?

Als Ortsfremder Hessen meiden ,oder mit Überfahren der Länder die Cam abbauen?

Wird immer schlimmer in DE.

Beste Antwort im Thema
am 12. Juli 2016 um 7:14

Die öffentliche Überwachung schreitet immer weiter voran - da kann man nicht genug Kameras aufstellen, Leute abhören und überwachen. Aber wenn der Privatmann sich vor Unrecht schützen möchte, gibt es Bußgelder und Datenschutzbedenken? Lächerlich!

Es sollte ganz klar verboten werden, solche Aufnahmen bei Youtube und Co hochzuladen. Aber als Beweis vor Gericht nach einem Unfall - welches Argument sollte dagegen sprechen?

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Zitat:

@Alf3366 schrieb am 13. Juli 2016 um 13:34:01 Uhr:

Wer hier aufmerksam liest (und versteht), dem fällt auf, dass hier keiner Aufnahmen ins Internet stellen möchte. Die Beweggründe für eine Dashcam sind einfach die, dass man sich und sein Eigentum vor Unrecht schützen möchte.

Nun ja, die Realität (tausende öffentlich hochgeladene Dashcam- Videos) spricht aber mal nun eine andere Sprache.

Ob das nun explizite MT-User sind will ich weder behaupten, noch kann ich (oder Du) es verneinen.

Dem Anschein nach gibt es also durchaus nicht wenige Zeitgenossen, die davon sehr regen Gebrauch machen.

Dass diesen Brüdern Einhalt geboten wird ist sowohl gut als auch richtig.

Zitat:

@Lagebernd schrieb am 13. Juli 2016 um 14:13:14 Uhr:

Das Problem ist doch, dass niemand gern dabei gefilmt werden will, wenn er gerade Mist baut!

Außerdem hat man kaum noch eine Möglichkeit für Ausreden oder Gegenbeweise.

Nein, das Problem ist, dass zum Glück jeder selbst entscheiden kann ob er gefilmt werden will oder nicht.

Vollkommen unabhängig davon ob er Mist baut oder nicht.

Auf öffentlichen Plätzen obliegt mir diese Entscheidung, indem ich deutlich angebrachte Hinweisschilder befolge oder nicht.

Ich treffe die Entscheidung selbst einen videoüberwachten Platz, eine Tankstelle, eine Trambahn, einen Supermarkt bewusst zu betreten, oder bewusst darauf zu verzichten.

Das heimliche und zunehmend als illegal bewertete heimliche Mitfilmen, das manche Zeitgenossen versuchen bietet diese Entscheidungsmöglichkeit nicht.

Zitat:

@Alf3366 schrieb am 13. Juli 2016 um 13:34:01 Uhr:

Nur weil Einige unberechtigt Aufnahmen ins Internet stellen . . .

Wer hier aufmerksam liest (und versteht), dem fällt auf, dass hier keiner Aufnahmen ins Internet stellen möchte. Die Beweggründe für eine Dashcam sind einfach die, dass man sich und sein Eigentum vor Unrecht schützen möchte.

Hast dann aber Motor-Talk nicht aufmerksam genug gelesen :

Hier jetzt zufällig mal (noch) nicht, aber gab's ja trotzdem schon (hab ich ja auf Seite 1 schonmal verlinkt) :

http://www.motor-talk.de/forum/dashcam-videos-sammeln-t5731778.html

...und wenn die Möglichkeit (Gefilmtes vorhanden + die Möglichkeit, das hochzuladen) schonmal da ist . . . gibt's mit Sicherheit so'n paar (oder reichlich) geltungsbedürftige ( ? ) Leute, die das dann auch machen.

Gelegenheit macht Diebe . . . oder so ähnlich.

Zitat:

@OO--II--OO schrieb am 13. Juli 2016 um 14:32:56 Uhr:

Zitat:

@Alf3366 schrieb am 13. Juli 2016 um 13:34:01 Uhr:

Nur weil Einige unberechtigt Aufnahmen ins Internet stellen . . .

Wer hier aufmerksam liest (und versteht), dem fällt auf, dass hier keiner Aufnahmen ins Internet stellen möchte. Die Beweggründe für eine Dashcam sind einfach die, dass man sich und sein Eigentum vor Unrecht schützen möchte.

Hast dann aber Motor-Talk nicht aufmerksam genug gelesen :

Hier jetzt zufällig mal (noch) nicht, aber gab's ja trotzdem schon (hab ich ja auf Seite 1 schonmal verlinkt) :

http://www.motor-talk.de/forum/dashcam-videos-sammeln-t5731778.html

...und wenn die Möglichkeit (Gefilmtes vorhanden + die Möglichkeit, das hochzuladen) schonmal da ist . . . gibt's mit Sicherheit so'n paar (oder reichlich) geltungsbedürftige ( ? ) Leute, die das dann auch machen.

Gelegenheit macht Diebe . . . oder so ähnlich.

Und was spricht jetzt aus Sicht des Staatsanwalts dagegen, gegen die entsprechenden Youtuber vorzugehen? DAS ist doch das eigentliche Problem. Anstatt alle Dashcam-Nutzer unter Generalverdacht zu stellen.

Genau... Bei den meisten deutschen Dashcam-Videos auf Youtube sind die Nummernschilder und Gesichter doch sowieso verpixelt. Wer das nicht macht, soll (und wird) zur Rechenschaft gezogen werden.

am 13. Juli 2016 um 15:51

Zitat:

@Matsches schrieb am 13. Juli 2016 um 12:40:35 Uhr:

Zitat:

@Diedicke1300 schrieb am 13. Juli 2016 um 09:35:53 Uhr:

Mit jeder handelsüblichen Camera ob nun Bild oder Video kann ich das aufgenommene Material ins Internet stellen.

Sind diese Geräte jetzt auch illegal ?

Vermutlich stellt sich zunächst die Frage nach dem Zweck deiner Aufnahmen.

Wenn Du "jede handelsübliche Kamera" dazu verwendest alles und jeden um dich herum permanent aufzunehmen (und nichts anderes macht ja so eine Dashcam), um die Aufnahmen hinterher entsprechend auszuwerten, dann ist sie genauso legal oder illegal wie ebendiese.

Die Geräte sind nicht perse verboten, sondern nur kritisch bei grundlosem unzweckmäßigem Aufnehmen. Und diese Unzweckmäßigkeit würde ich mal gerne bewiesen haben. Ich kann ja auch hobbymäßig Fahrten aufnehmen, ähnlich wie es die Leute mit der GoPro auf der Vollcross machen.

am 13. Juli 2016 um 15:55

Zitat:

@Matsches schrieb am 13. Juli 2016 um 14:28:26 Uhr:

 

Zitat:

@Matsches schrieb am 13. Juli 2016 um 14:28:26 Uhr:

Zitat:

@Lagebernd schrieb am 13. Juli 2016 um 14:13:14 Uhr:

Das Problem ist doch, dass niemand gern dabei gefilmt werden will, wenn er gerade Mist baut!

Außerdem hat man kaum noch eine Möglichkeit für Ausreden oder Gegenbeweise.

Nein, das Problem ist, dass zum Glück jeder selbst entscheiden kann ob er gefilmt werden will oder nicht.

Vollkommen unabhängig davon ob er Mist baut oder nicht.

Auf öffentlichen Plätzen obliegt mir diese Entscheidung, indem ich deutlich angebrachte Hinweisschilder befolge oder nicht.

Ich treffe die Entscheidung selbst einen videoüberwachten Platz, eine Tankstelle, eine Trambahn, einen Supermarkt bewusst zu betreten, oder bewusst darauf zu verzichten.

Das heimliche und zunehmend als illegal bewertete heimliche Mitfilmen, das manche Zeitgenossen versuchen bietet diese Entscheidungsmöglichkeit nicht.

Wo kommen dann die ganzen Aufnahmen der Klatschpresse her von Pivatleuten, die irgendwelche Ereignisse erlitten haben? Müssten ja theoretisch auch alle illegal sein. Oder sämtliche Aufnahmen von Demos, wo tausende zu sehen sind.

Irgendwie scheint der Bundesdatenschutzbeauftragte nicht ganz differenziert zu Ende gedacht zu haben.

Ich habe es schon öfter hier geschrieben, meine persönliche Meinung, ohne Gewähr:

Wenn ich so ein Video habe und einsetzen "muss" (nach einem Unfall), dann mache ich die Personen und Kennzeichen unkenntlich. Dann wird keiner etwas dagegen haben können und wenn der Richter dann feststellt, dass Uhrzeit, Unfallhergang und Fahrzeugmodell zum Vorfall passen, dann braucht er doch nur die Zeugen (egal wie viele das sein mögen) fragen, was denn nun genau passiert ist...

Wenn er das Video nicht zulässt, ja, dann würde ich wohl einen kleinen netten "Shitstorm" lostreten. Dafür gibt´s das Internet, dafür gibt´s unsere Medien. Ein bisschen weinen, das klappt schon, dafür gibt´s genug Formate, die sich um rührselige Geschichten von Opfern reißen.

Aber wie geschrieben, ohne Gewähr, nur meine Meinung, wie ich es vielleicht anstellen würde. Noch habe ich keine Dashcam, denn immerhin gibt´s die Haftpflicht (mehr als eine Hochstufung und ein Bußgeld kann´s also theoretisch nicht geben) und (noch) vertraue ich in meine Mitmenschen.

Zitat:

@CrossTec schrieb am 13. Juli 2016 um 08:28:04 Uhr:

Wenn "Datenschützer" davon ausgehen, daß Dashcamaufnahmen grundsätzlich ungefragt veröffentlicht werden, dann ist das rein spekulativ und die Nutzer werden grundsätzlich rechtswidrig unter Generalverdacht gestellt, was natürlich nicht geht.

Eben. Daher wird es langsam Zeit, daß dieses Gebaren juristisch aufgearbeitet wird. Derartiges Gebaren erweist dem Datenschutz als solchem nämlich einen Bärendienst, den dieses durchaus wichtige Ressort nicht verdient hat.

Zitat:

@Lagebernd schrieb am 13. Juli 2016 um 09:39:17 Uhr:

Versuch dich nicht rauszureden, begründe etwas besser, warum du unbedingt 'ne Kamera brauchst.

Das habe ich bereits zweimal getan.

cheerio

am 13. Juli 2016 um 18:45

Nimmst du einem Touristen auch die Kamera ab, wenn du zufällig auf der Szene landest?

Zitat:

@Bahnfrei schrieb am 13. Juli 2016 um 15:41:04 Uhr:

 

Und was spricht jetzt aus Sicht des Staatsanwalts dagegen, gegen die entsprechenden Youtuber vorzugehen? DAS ist doch das eigentliche Problem. Anstatt alle Dashcam-Nutzer unter Generalverdacht zu stellen.

Dagegen spricht, dass es weit sinnvoller ist gleich die Ursachen zu bekämpfen, anstatt später irgendwie die Folgen managen zu müssen.

am 14. Juli 2016 um 5:48

Ich finde ja die Idee mit den dashcams nicht schlecht das mit dem Bußgeld ist wirklich übertrieben.Leider ist das Problem das wir in DE zu viele selbst ernannte Ordnungshüter haben.Falls es mal ein Gesetz geben wird die die dashcams offiziell zulässt wird die Polizei keine Ruhe mehr haben. Es passieren oft kleine Straftaten im Straßenverkehr manchmal auch unbewusst. Dann stell dir mal vor die Leute rennen wegen jeder auch so kleinen Sache zur Polizei. Ich wurde auch mal eine Zeit lang gefilmt habe nix schlimmes gemacht aber ich sah die Cam im Rückspiegel und irgendwie hat es mich genervt ich weiß nicht warum.

Zitat:

@chrisbln24 schrieb am 14. Juli 2016 um 07:48:59 Uhr:

Es passieren oft kleine Straftaten im Straßenverkehr manchmal auch unbewusst.

Echt? Ordnungswidrigkeiten vielleicht, aber unbewusste Straftaten?

Gruß Metalhead

am 14. Juli 2016 um 7:10

Zitat:

@Matsches schrieb am 14. Juli 2016 um 07:04:55 Uhr:

Zitat:

@Bahnfrei schrieb am 13. Juli 2016 um 15:41:04 Uhr:

 

Und was spricht jetzt aus Sicht des Staatsanwalts dagegen, gegen die entsprechenden Youtuber vorzugehen? DAS ist doch das eigentliche Problem. Anstatt alle Dashcam-Nutzer unter Generalverdacht zu stellen.

Dagegen spricht, dass es weit sinnvoller ist gleich die Ursachen zu bekämpfen, anstatt später irgendwie die Folgen managen zu müssen.

Auch hier wieder: Es wird grundsätzlich jeder aufgrund einer spekulativen Annahme unter Generalverdacht gestellt und präventiv Grundrechte beschnitten. Unzulässig!

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