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Fast noch neue Reifen: wie am geschicktesten auf Ganzjahresreifen umrüsten?

Themenstarteram 16. Oktober 2009 um 9:45

Hallo,

wollte mal ein Thema besprechen, das im Abwrackprämienjahr hier bestimmt mehrere betreffen wird:

Ich habe meinen Getz diesen März neu gekauft und inzwischen knapp 10.000 km runter. Nun steht der Winter vor der Tür, und ich würde gern auf Ganzjahresreifen umrüsten. Damit habe ich am Vorgängerfahrzeug über viele Jahre beste Erfahrungen gemacht: praktisch, da man sich 2 jährliche Wechsel und den Lagerplatz spart, super haltbar, kein feststellbarer Mehrverbrauch und trotzdem war ich - dank Schneeflockensymbol - auch bei Schnee und Eis legal und für meinen Geschmack auch völlig sicher unterwegs. (ACHTUNG: Ich will hier KEINE Sicherheitsdebatte eröffnen, natürlich sind "echte" Winterreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen NOCH sicherer, aber Sicherheit hängt auch noch mehr vom individuellen Fahrverhalten ab, und deshalb empfinde ich für meine Zwecke und Verkehrsbedürfnisse "richtige" Winterreifen tendenziell als Overkill.)

Nun aber die Frage: Meine Sommerreifen sind ja gerade erst ein bisschen eingefahren und zustandsmäßig makellos (ich bin kein Bordsteinzwirbler) - was würdet ihr in so einem Fall machen? Am liebsten würde ich sie zu einem fairen Preis loswerden, denn einlagern und im nächsten Frühjahr wieder aufziehen, macht ja nur in Verbindung mit "richtigen" Winterreifen Sinn, und auf diese Schiene will ich ja gerade nicht geraten. Außerdem will ich auch keinen zweiten Satz Felgen kaufen. - Bevor ich nun alle Reifenhändler durchtelefoniere und jeweils in komplizierte (und meist wohl frustrierende) Preisverhandlungen eintrete, würde mich interessieren, ob jemand hier in dieser Richtung schon mal einen guten Deal abgeschlossen hat, und wie er dabei vorgegangen ist. Gibt es vielleicht auch Reifenhandelsfirmen in der heutigen Marktvielfalt, die in der Hoffnung auf fortan langfristige Kundenbindung hier besonders kulant sind? Einen Preis von ca. 20,00 € pro Sommerreifen würde ich schon gern noch erzielen - oder ist das völlig abgehoben und utopisch?

Danke für eure Erfahrungen und Ideen... :)

Getzno

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 24. Oktober 2009 um 13:13

@ Romiman: So werde ich's wohl machen, auch wenn mir das mit der vorübergehenden Lagerung der Sommerreifen nicht schmeckt. Auch wenn ich persönlich damit sehr zufrieden war, sind diese KUMHO-Dinger vom öffentlichen Ruf her ja nicht gerade so der Renner und werden - zumal ohne Felgen - auch im Frühling privat wohl relativ schwer oder allenfalls für ein Spottgeld loszubringen sein...

@ nanimarc: So wirtschaftlich kommt mir dein Vorschlag leider nicht vor, vergleiche mal:

4 anständige Ganzjahresreifen inkl. Wuchten und Montage: 264 € (die von scheffi87zx erwähnten Goodyear Vector 4Season) - 4 Winterreifen, die "winterlich" halbwegs so viel taugen, dürften da auch nicht billiger kommen, und dazu dann noch die Felgen und den Verdruß mit der Lagerung im engen Keller, wo doch die Ganzjahresreifen (von der speziellen Marke jedenfalls)

schon so verschleißfest sind, dass ich mir bei meiner privaten Fahrleistung eher Gedanken um deren Alterung machen muss. Was soll ich da mit zwei Sätzen, von denen speziell die Winterreifen nur alt und hart werden?

 

@ Team06: Von solch pauschal-schematischer Denkweise halte ich bei diesem Thema nicht viel. Willst du mir im Ernst erzählen, dass du generell ab Mitte September mit Winterreifen fährst??

Zitat:

"richtige" winterreifen sind um unsere aller sicherheit einfach pflicht. die meisten überschätzen sich und ihre "tolle" fahrzeugbeherrschung. auch sagt einem am ende immer die versicherung, was richtig gewesen wäre!

Da muss ich dir widersprechen, denn im Gegensatz dazu halte ich persönlich eher Leute mit allzu einseitigem Vertrauen auf die "richtige" Ausrüstung für problematisch... Ohne dir jetzt was unterstellen zu wollen, aber du weißt schon: Diejenigen, die mit dem nobel ausgestatteten Familien-SUV bei Tempo 160 ohne Überholabsicht, sondern "einfach nur so" mit 5 m Abstand zum Vordermann die Bahn entlang heizen, Motto: "Reicht doch, ich hab' ja ABS und notfalls 32 Airbags!" (Und 'n Aufkleber hinten drauf: "Baby an Bord"...) Oder die anderen Spezialisten, die auf leicht kurviger, waldiger Strecke mit stellenweise Glatteisgefahr die 100 km/h-Marke nur mal von oben streifen: "Na und, ich hab' doch ESP und außerdem neue Markenwinterreifen!" - Dieser umsatzfördernde Trend zur "Hochsicherheitstechnologie" wird ja auch von Industrie und Werbung nur zu gerne befeuert. Wodurch aber nicht weniger passiert als früher, die Leute überleben's vielleicht nur tendenziell heiler. Wer heute in seiner Karre kein ESP hat, gilt deshalb schon fast als "asozial", aber auf den Straßen wird gebrettert und sich um die einfachsten Regeln und Rücksichten einen feuchten Kehrricht geschert, als sei die motorisierte Fortbewegung in Wirklichkeit die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln!

Ich traue mich, das zu beurteilen, denn ich bin mittlerweile 45, in den Alpen aufgewachsen und habe deswegen auch "richtige" Winter erlebt, auch noch als Autofahrer. Außerdem fahre ich auch beruflich, und zwar keine federleichten Spielzeuge oder Spaßkugeln, wie ich mit meinem Getz privat eine besitze. Und aus dieser Erfahrung heraus kann ich sagen, dass die meisten Probleme im Verkehr einen halben bis dreiviertel Meter hinter dem Lenkrad sitzen und nicht irgendwo sonst am Auto. Auf wirklich glatter Strecke, z. B. bei festgefahrener Schneedecke, nützen dir z. B. die teuersten Winterreifen auch nur wenig, wenn irgendein sommerlicher Bleifuß vor dir an einer längeren Steigung mit dem Gaspedal nicht umgehen kann und die ganze Schlange deshalb zum Stehen kommt. Wie viele führerscheinbewehrte und durchaus mit Winterreifen bestückte Pappnasen (Anwesende natürlich ausgeschlossen ;)) trifft man doch bei jeder halbwegs kernigen Schneelage, die glauben, man könne sich mit Vollgas im ersten Gang und mit durchdrehenden Reifen aus einer Schneewehe befreien...

Nein, der Witterung angepasste Ausrüstung und insbesondere Reifen sind das Eine, und natürlich gibt's über diese nackte Selbstverständlichkeit überhaupt nichts zu diskutieren - dafür und für alles, was die Versicherung dann ggfs. zu sagen oder nicht zu sagen hat, steht dann das auch in meinen Augen im Winter unverzichtbare Schneeflockensymbol auf der Reifenflanke, das aber - wenn vorhanden - eben auch vielen Ganzjahresreifen volle Wintertauglichkeit im juristischen Sinne atestiert! Aber innerhalb dieser Grundvoraussetzung gibt es noch durchaus Spielräume des individuell nach Gegend und Nutzung am meisten Angebrachten, und da sind "reinrassige" Winterreifen bei weitem nicht pauschal der Weisheit letzter Schluß.

Selbst "richtige" Winterreifen, muss man bedenken, sind in sich ja auch nur wieder ein Kompromiss, sogar im Winter: Auf nasser, also nicht schneebedeckter oder vereister Straße sind ihnen im Bremsverhalten Sommerreifen wegen der besseren Wasserverdrängung immer voraus, egal bei welcher Temperatur (die ja bei dieser Konstellation nicht unter 0 liegen kann). Das schreiben professionelle Reifentester, machen sich aber nur wenige Nutzer klar. Trotzdem empfiehlt es sich natürlich, im Winter auch für andere Straßenverhältnisse gerüstet zu sein und daher keine Sommerreifen zu verwenden, aber es gibt eben dann auch im Winter Situationen, wo man dann trotz oder gerade wegen der Winterreifen im Moment streng genommen nicht ganz optimal ausgerüstet unterwegs ist. Und genau diese unvermeidbare Diskrepanz gilt es dann eben je nach den aktuellen Verhältnissen - so oder anders herum - mit dem richtigen Verhalten auszugleichen, darauf kann deshalb niemals verzichtet werden!

Anderes Beispiel: Wie schon erwähnt war ich mit dem Vorgängerfahrzeug 8 Jahre lang völlig problemlos und zufrieden auf (allerdings guten) Ganzjahresreifen (dem Vorgängermodell der oben und von scheffi87zx erwähnten, mit denen ich im Übrigen jetzt auch liebäugele) unterwegs, und einmal fuhr ich damit an einem knackig kalten Bilderbuchfebruartag quer durch Norwegen, von Bergen bis Höhe Oslo, und zwar auch noch großteils auf Nebenstrecken und über einige mittelhohe Pässe. Es lag zünftig viel, zum Teil erst kurz zuvor gefallener Schnee, und bekanntlich räumen die Norweger zwar mustergültig, aber streuen kein Salz, und Split auch nur an starken Steigungen. Die Einheimischen haben ja schließlich auch ihre Spikes, aber ich - das gebe ich zu - fand es schon spannend, ob ich mit meinen Ganzjahresreifen die teilweise doch nicht unerhelblichen und langen und außer dem Räumen unbehandelten Steigungen bezwingen würde. Dass es dann ohne Komplikationen gelang, lag weniger an den tollen Reifen, sondern an dem geringen Verkehr, der das richtige Verhalten ermöglichte, indem er dafür sorgte, dass ich es immer vermeiden konnte, ausgerechnet an einer Steigung irgendeinen Schleicher vor mir zu haben, der mich hätte ausbremsen können. Am Berg wieder anzufahren hätte ich in der Tat oft vergessen können, aber so konnte ich alle Anstiege von vornherein im richtigen Gang und Tempo anvisieren und mit einer Gasdosierung am aber nicht über dem Limit den Schwung maximal ausnutzen, so dass die Traktion immer (mindestens) bis zum Scheitelpunkt reichte.

Und ich bin vor allem nicht der Meinung, dass "reinrassige" Winterreifen unter diesen Bedingungen einen großern Komfortgewinn gebracht hätten, indem man es sich hätte leisten können, die Konzentration zu vermindern, sondern was man an diesem Tag in dieser Gegend am besten gebraucht hätte, um völlig sorg- und gedankenlos dahinzutuckern, wären eben Spikes gewesen (oder im Notfall Ketten, aber dann hätte die Reise zwei Tage gedauert).

Mit anderen Worten, die jederzeit "perfekte" Ausrüstung ist in Wirklichkeit ein Phantom, dem man zwar hinterherjagen, das man aber mit vertretbarem Aufwand nie dauerhaft erreichen kann. Es kann in der Praxis immer nur um den bestmöglichen, verantwortbaren Kompromiss gehen UND gleichzeitig um das entsprechnde, darauf abgestimmte, am besten nicht zu blind technikgläubige, eigene Verhalten. Und vor diesem Hintergrund sind anständige Ganzjahresreifen heutzutage in vielen, bereits hier im Thread erwähnten Gegenden und Nutzungen eine allemal verantwortbare und juristisch im Sinne der Vorschriften sowie praktisch mit Fug und Recht einwandfreie Alternative!

Gruß

Getzno

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Würde die "ALTEN" hier im Forum anbieten. Das ein Reifenhändler die Inzahlung nimmt, halte ich für unwahrscheinlich. Das kann Du höchsten mal bei deinem Freundlichen versuchen, nur dann werden die "NEUEN" nicht so Preiswert wie, eventuell, beim Reifendiscounter. Muß wohl auch in die Hufe kommen, gibt für bestimmte Marken, in kleineren Größen, schon Lieferprobleme, bzw sind schon ausverkauft.

MfG aus Bremen

Hallo Getzno,

die gleiche Idee habe ich auch.

Werde mir Ganzjahresreifen auf die Originalfelfelgen raufziehen lassen und versuchen die Hankook

Reifen zu verkaufen, wobei ich nicht sicher bin ob ich dafür einen angemessenen Preis erzielen werde.

Die Idee die Reifen hier anzubieten ist vielleicht ganz gut.

Meine Reifen sind erst 6000 Km gelaufen, also noch gut in Schuss.

Die Ganzjahresreifen von Hankook haben u.a. ganz gut abgeschnitten und sind recht günstig.

Ich möchte gerne auf 175/65 14 umrüsten, das gibt ein bisschen mehr Stabilität in den Kurven, aber ich weiß nicht ob es dafür bei Hyundai eine ABE gibt, oder ob man extra zum Tüv muss, vielleicht kann mir das jemand sagen.

Habe einen Getz 1.1 Edition Plus Baujahr 11.2008 mit 165/65 14 Reifen auf 5.5 Felgen.

Hast Sie schon gute oder schlechte Erfahrungen mit ihrem Getz gemacht?

Liebe Grüße von JH60

Themenstarteram 16. Oktober 2009 um 15:07

Ja, das mit dem Anbieten im Forum, das bleibt mir natürlich noch. Aber dazu muss ich die neuen Reifen ja schon gekauft und montiert haben und sitze dann erst einmal auf den alten - genau das würde ich eben lieber vermeiden und stattdessen beides in einem Rutsch erledigen, d. h. den möglichen Kauf an die Annahme der alten Reifen (gegen faires Entgelt) knüpfen. Das mit dem Freundlichen sehe ich genauso, wird sich also eher nicht lohnen... Ich denke, ich funke einfach die nächsten Tage ein paar Reifenhändler an, probieren geht über studieren!

Aber, ihr bringt mich da gerade auf was - ich kann ja eigentlich genausogut hier schonmal offiziell den Verkauf eröffnen! -

Also, es handelt sich um 4 Sommerreifen der Marke KUMHO, Modell "Power Star 758" der Größe 175/65R14 82T.

(dies und Folgendes auch als Antwort an jh60: Die sind bei mir serienmäßig drauf, ich schätze mal, weil ich den Getz 1.5 CRDi habe, der wohl schwerer ist als die Benzinerversionen, aber, nachdem es um ein (moderates) Upgrade geht, müsste die Größe nach meinem Verständnis eigentlich grundsätzlich bei dir auch erlaubt sein... Allerdings muss, nach allem, was ich weiß, die gerade verwendete Reifengröße immer auch im Fahrzeugschein eingetragen sein. Wenn das bei dir momentan noch nicht der Fall ist [bei mir steht nämlich auch nur die genannte Größe drin und keine Alternative], dürfte einer nachträglichen Eintragung zwar vermutlich wenig im Weg stehen, aber vornehmen lassen würde ich sie schon, sonst schaust du bei einem Unfall dumm aus der Wäsche, selbst wenn der Andere schuld war... Und weil du noch fragst: Mit meinem Getz habe ich bislang nur gute Erfahrungen gemacht, allerdings fahre ich fast nur Langstrecke und lasse ihn dazwischen lange stehen.)

Zurück zu meinen Reifen: Bis zur Stunde sind sie genau 9445 km gelaufen, die Profiltiefe beträgt durchweg noch 6 mm (gerade gemessen) und der Zustand ist einwandfrei (keine Vollbremsungen, keine Randsteinkollisionen). Ich war mit dem Modell, das ich mir ja nicht selber aussuchen konnte, da Neuwagen, auch durchgehend völlig zufrieden: leichter, leiser und stabiler Lauf bis (selten) 180 km/h laut Tacho. Nie gab es eine Situation, in der ich mich unsicher gefühlt hätte. Derzeit befinden sie sich, wie gesagt, noch am Fahrzeug, d. h. falls jemand Interesse hat, würde ich schleunigst die Ganzjahresreifen besorgen, und erst dann könnte der Handel über die Bühne gehen. (Da es sich um Sommerreifen handelt, wird sie jetzt ja im Moment ohnehin niemand bei sich aufziehen wollen.) Meine Preisvorstellung wäre 80,00 € für alle vier, natürlich ohne Felgen, die brauche ich ja noch. Standort ist Kassel (Versand wird sich ja wohl eher nicht lohnen).

Gruß

Getzno

Hallo,

hatte für unseren i30 (=Zweitwagen) genau die gleiche Idee. Das Auto wird fast nur im Stadtverkehr gefahren und das noch dazu hier im Rhein-Main-Gebiet, wo ein echter Winter kaum statt findet.

Da sind Ganzjahresreifen gerade recht.

Unsere Sommerreifen sind seit Juni 2009 gerade erst 2050 km gelaufen!

Bin mal gespannt, was die Debatte hier dazu ergibt.

da kann ich mich gleich mit einreihn :-D will auch die sommerreifen vom nem i30 loswerden da ich mir mir im frühjahr neue felgen hol

man kann auch am falschen ende sparen! ich habe mit meinem tucson in drei jahren auch erst 26000 km geschafft, aber "richtige" winterreifen sind um unsere aller sicherheit einfach pflicht. die meisten überschätzen sich und ihre "tolle" fahrzeugbeherrschung. auch sagt einem am ende immer die versicherung, was richtig gewesen wäre!

ich würde mich auch etwas sputen mit dem kauf der neuen reifen. das hätte schon vor vier wochen erledigt sein müssen.

Habe auch über Jahre gute Erfahrungen mit Ganzjahresreifen gemacht.

Ich würde an Deiner Stelle einfach die neuen Ganzjahresreifen aufziehen lassen, und die originalen Sommerreifen mitnehmen, in den Keller stellen (trocken, dunkel und kalt lagern), und die dann im März ins eBay (an Selbstabholer) stellen. Feddich!

Zitat:

Original geschrieben von Team06

man kann auch am falschen ende sparen! ich habe mit meinem tucson in drei jahren auch erst 26000 km geschafft, aber "richtige" winterreifen sind um unsere aller sicherheit einfach pflicht. die meisten überschätzen sich und ihre "tolle" fahrzeugbeherrschung. auch sagt einem am ende immer die versicherung, was richtig gewesen wäre!

ich würde mich auch etwas sputen mit dem kauf der neuen reifen. das hätte schon vor vier wochen erledigt sein müssen.

halt ich aber auch nciht für unbedingt richtig... wie viele holen sich billige winterreifen die man echt mit ein sommerreifen verglecihen könnte... da ist es trozdem die bessere alternative mit allwetterreifen... ich hatte an meinem alten auto die goodyear 4season... ich hatte absolut keine probleme... außerdem kommt es drauf an wo man wohnt... bei uns liegt eigt nie wirklich schnee... und da sind allwetterreifen (wie ich finde) doch die bessere wahl... vorausgesetz man holt sich vernümpftige

Zitat:

Original geschrieben von scheffi87zx

 

halt ich aber auch nciht für unbedingt richtig... wie viele holen sich billige winterreifen die man echt mit ein sommerreifen verglecihen könnte... da ist es trozdem die bessere alternative mit allwetterreifen... ich hatte an meinem alten auto die goodyear 4season... ich hatte absolut keine probleme... außerdem kommt es drauf an wo man wohnt... bei uns liegt eigt nie wirklich schnee... und da sind allwetterreifen (wie ich finde) doch die bessere wahl... vorausgesetz man holt sich vernümpftige

Der , der sich schlechte Winterreifen kauft, kauft sich auch schlechte Allwetterreifen.

@TE

Ich glaube ehrlich gesagt kaum, daß du 80 Euro für deine Reifen bekommen wirst, vor allem in der Winterzeit. Ich würde mir einen Lagerplatz für deine Reifen suchen, und einen Satz neue oder gebrauchte Alufelgen besorgen, da die Sommerräder drauf montieren und für den Winter Winterreifen auf die vorhandenen Stahlfelgen ( vermute ich ) machen. Ist die in meinen Augen wirtschaftlichste Alternative.

Themenstarteram 24. Oktober 2009 um 13:13

@ Romiman: So werde ich's wohl machen, auch wenn mir das mit der vorübergehenden Lagerung der Sommerreifen nicht schmeckt. Auch wenn ich persönlich damit sehr zufrieden war, sind diese KUMHO-Dinger vom öffentlichen Ruf her ja nicht gerade so der Renner und werden - zumal ohne Felgen - auch im Frühling privat wohl relativ schwer oder allenfalls für ein Spottgeld loszubringen sein...

@ nanimarc: So wirtschaftlich kommt mir dein Vorschlag leider nicht vor, vergleiche mal:

4 anständige Ganzjahresreifen inkl. Wuchten und Montage: 264 € (die von scheffi87zx erwähnten Goodyear Vector 4Season) - 4 Winterreifen, die "winterlich" halbwegs so viel taugen, dürften da auch nicht billiger kommen, und dazu dann noch die Felgen und den Verdruß mit der Lagerung im engen Keller, wo doch die Ganzjahresreifen (von der speziellen Marke jedenfalls)

schon so verschleißfest sind, dass ich mir bei meiner privaten Fahrleistung eher Gedanken um deren Alterung machen muss. Was soll ich da mit zwei Sätzen, von denen speziell die Winterreifen nur alt und hart werden?

 

@ Team06: Von solch pauschal-schematischer Denkweise halte ich bei diesem Thema nicht viel. Willst du mir im Ernst erzählen, dass du generell ab Mitte September mit Winterreifen fährst??

Zitat:

"richtige" winterreifen sind um unsere aller sicherheit einfach pflicht. die meisten überschätzen sich und ihre "tolle" fahrzeugbeherrschung. auch sagt einem am ende immer die versicherung, was richtig gewesen wäre!

Da muss ich dir widersprechen, denn im Gegensatz dazu halte ich persönlich eher Leute mit allzu einseitigem Vertrauen auf die "richtige" Ausrüstung für problematisch... Ohne dir jetzt was unterstellen zu wollen, aber du weißt schon: Diejenigen, die mit dem nobel ausgestatteten Familien-SUV bei Tempo 160 ohne Überholabsicht, sondern "einfach nur so" mit 5 m Abstand zum Vordermann die Bahn entlang heizen, Motto: "Reicht doch, ich hab' ja ABS und notfalls 32 Airbags!" (Und 'n Aufkleber hinten drauf: "Baby an Bord"...) Oder die anderen Spezialisten, die auf leicht kurviger, waldiger Strecke mit stellenweise Glatteisgefahr die 100 km/h-Marke nur mal von oben streifen: "Na und, ich hab' doch ESP und außerdem neue Markenwinterreifen!" - Dieser umsatzfördernde Trend zur "Hochsicherheitstechnologie" wird ja auch von Industrie und Werbung nur zu gerne befeuert. Wodurch aber nicht weniger passiert als früher, die Leute überleben's vielleicht nur tendenziell heiler. Wer heute in seiner Karre kein ESP hat, gilt deshalb schon fast als "asozial", aber auf den Straßen wird gebrettert und sich um die einfachsten Regeln und Rücksichten einen feuchten Kehrricht geschert, als sei die motorisierte Fortbewegung in Wirklichkeit die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln!

Ich traue mich, das zu beurteilen, denn ich bin mittlerweile 45, in den Alpen aufgewachsen und habe deswegen auch "richtige" Winter erlebt, auch noch als Autofahrer. Außerdem fahre ich auch beruflich, und zwar keine federleichten Spielzeuge oder Spaßkugeln, wie ich mit meinem Getz privat eine besitze. Und aus dieser Erfahrung heraus kann ich sagen, dass die meisten Probleme im Verkehr einen halben bis dreiviertel Meter hinter dem Lenkrad sitzen und nicht irgendwo sonst am Auto. Auf wirklich glatter Strecke, z. B. bei festgefahrener Schneedecke, nützen dir z. B. die teuersten Winterreifen auch nur wenig, wenn irgendein sommerlicher Bleifuß vor dir an einer längeren Steigung mit dem Gaspedal nicht umgehen kann und die ganze Schlange deshalb zum Stehen kommt. Wie viele führerscheinbewehrte und durchaus mit Winterreifen bestückte Pappnasen (Anwesende natürlich ausgeschlossen ;)) trifft man doch bei jeder halbwegs kernigen Schneelage, die glauben, man könne sich mit Vollgas im ersten Gang und mit durchdrehenden Reifen aus einer Schneewehe befreien...

Nein, der Witterung angepasste Ausrüstung und insbesondere Reifen sind das Eine, und natürlich gibt's über diese nackte Selbstverständlichkeit überhaupt nichts zu diskutieren - dafür und für alles, was die Versicherung dann ggfs. zu sagen oder nicht zu sagen hat, steht dann das auch in meinen Augen im Winter unverzichtbare Schneeflockensymbol auf der Reifenflanke, das aber - wenn vorhanden - eben auch vielen Ganzjahresreifen volle Wintertauglichkeit im juristischen Sinne atestiert! Aber innerhalb dieser Grundvoraussetzung gibt es noch durchaus Spielräume des individuell nach Gegend und Nutzung am meisten Angebrachten, und da sind "reinrassige" Winterreifen bei weitem nicht pauschal der Weisheit letzter Schluß.

Selbst "richtige" Winterreifen, muss man bedenken, sind in sich ja auch nur wieder ein Kompromiss, sogar im Winter: Auf nasser, also nicht schneebedeckter oder vereister Straße sind ihnen im Bremsverhalten Sommerreifen wegen der besseren Wasserverdrängung immer voraus, egal bei welcher Temperatur (die ja bei dieser Konstellation nicht unter 0 liegen kann). Das schreiben professionelle Reifentester, machen sich aber nur wenige Nutzer klar. Trotzdem empfiehlt es sich natürlich, im Winter auch für andere Straßenverhältnisse gerüstet zu sein und daher keine Sommerreifen zu verwenden, aber es gibt eben dann auch im Winter Situationen, wo man dann trotz oder gerade wegen der Winterreifen im Moment streng genommen nicht ganz optimal ausgerüstet unterwegs ist. Und genau diese unvermeidbare Diskrepanz gilt es dann eben je nach den aktuellen Verhältnissen - so oder anders herum - mit dem richtigen Verhalten auszugleichen, darauf kann deshalb niemals verzichtet werden!

Anderes Beispiel: Wie schon erwähnt war ich mit dem Vorgängerfahrzeug 8 Jahre lang völlig problemlos und zufrieden auf (allerdings guten) Ganzjahresreifen (dem Vorgängermodell der oben und von scheffi87zx erwähnten, mit denen ich im Übrigen jetzt auch liebäugele) unterwegs, und einmal fuhr ich damit an einem knackig kalten Bilderbuchfebruartag quer durch Norwegen, von Bergen bis Höhe Oslo, und zwar auch noch großteils auf Nebenstrecken und über einige mittelhohe Pässe. Es lag zünftig viel, zum Teil erst kurz zuvor gefallener Schnee, und bekanntlich räumen die Norweger zwar mustergültig, aber streuen kein Salz, und Split auch nur an starken Steigungen. Die Einheimischen haben ja schließlich auch ihre Spikes, aber ich - das gebe ich zu - fand es schon spannend, ob ich mit meinen Ganzjahresreifen die teilweise doch nicht unerhelblichen und langen und außer dem Räumen unbehandelten Steigungen bezwingen würde. Dass es dann ohne Komplikationen gelang, lag weniger an den tollen Reifen, sondern an dem geringen Verkehr, der das richtige Verhalten ermöglichte, indem er dafür sorgte, dass ich es immer vermeiden konnte, ausgerechnet an einer Steigung irgendeinen Schleicher vor mir zu haben, der mich hätte ausbremsen können. Am Berg wieder anzufahren hätte ich in der Tat oft vergessen können, aber so konnte ich alle Anstiege von vornherein im richtigen Gang und Tempo anvisieren und mit einer Gasdosierung am aber nicht über dem Limit den Schwung maximal ausnutzen, so dass die Traktion immer (mindestens) bis zum Scheitelpunkt reichte.

Und ich bin vor allem nicht der Meinung, dass "reinrassige" Winterreifen unter diesen Bedingungen einen großern Komfortgewinn gebracht hätten, indem man es sich hätte leisten können, die Konzentration zu vermindern, sondern was man an diesem Tag in dieser Gegend am besten gebraucht hätte, um völlig sorg- und gedankenlos dahinzutuckern, wären eben Spikes gewesen (oder im Notfall Ketten, aber dann hätte die Reise zwei Tage gedauert).

Mit anderen Worten, die jederzeit "perfekte" Ausrüstung ist in Wirklichkeit ein Phantom, dem man zwar hinterherjagen, das man aber mit vertretbarem Aufwand nie dauerhaft erreichen kann. Es kann in der Praxis immer nur um den bestmöglichen, verantwortbaren Kompromiss gehen UND gleichzeitig um das entsprechnde, darauf abgestimmte, am besten nicht zu blind technikgläubige, eigene Verhalten. Und vor diesem Hintergrund sind anständige Ganzjahresreifen heutzutage in vielen, bereits hier im Thread erwähnten Gegenden und Nutzungen eine allemal verantwortbare und juristisch im Sinne der Vorschriften sowie praktisch mit Fug und Recht einwandfreie Alternative!

Gruß

Getzno

Zitat:

 

Mit anderen Worten, die jederzeit "perfekte" Ausrüstung ist in Wirklichkeit ein Phantom, dem man zwar hinterherjagen, das man aber mit vertretbarem Aufwand nie dauerhaft erreichen kann. Es kann in der Praxis immer nur um den bestmöglichen, verantwortbaren Kompromiss gehen UND gleichzeitig um das entsprechnde, darauf abgestimmte, am besten nicht zu blind technikgläubige, eigene Verhalten. Und vor diesem Hintergrund sind anständige Ganzjahresreifen heutzutage in vielen, bereits hier im Thread erwähnten Gegenden und Nutzungen eine allemal verantwortbare und juristisch im Sinne der Vorschriften sowie praktisch mit Fug und Recht einwandfreie Alternative!

Guter Beitrag *daumen hoch* und vor allem dem Fazit sollten nun auch alle gedanklich folgen können, welche hier oftmals nur schwarz/weiß (Winterreifen/Sommerreifen) denken verbreiten. Es gibt wie so oft im Leben auch noch etwas zwischen den Extremen und das sind in diesem Falle eben die genannten Ganzjahresreifen.

Für die kommende Wintersaison (2010/2011) kommen auf meinen Vectra auch, von diversen Testern für gut befundene, Ganzjahresreifen von Goodyear oder Hankook. In der Gegend in der ich lebe und Auto fahre ist es sicherlich allemal ausreichend.

Wünsche Euch noch ein schönes Wochenende

Matthias

 

Hier mal etwas Interessantes zum Thema Reifen: Kosten- und Sicherheitsvergleich

Spätestens im 2. ten Jahr wirst Du einsehen das Ganzjahresreifen das allerletzte sind....!

Zitat:

Original geschrieben von Team06

Hier mal etwas Interessantes zum Thema Reifen: Kosten- und Sicherheitsvergleich

Dort steht ohne Begründung:

"...Wer im Winter Winterreifen und im Sommer Sommerreifen verwendet, fährt unter dem Strich ... auch kostengünstiger, als wenn lediglich Ganzjahresreifen verwendet werden..."

Dem kann ich nicht ganz folgen.

Wer wie wir (mit dem Zweitwagen) pro Jahr nur ca. 4.500 km/Jahr fährt und davon unter 2.000 km in der Zeit von Oktober bis April, der fährt ganz bestimmt mit nur einem Satz Reifen kostengünstiger.

Reifen sollen nämlich unabhängig von ihrer Profiltiefe nach 8 Jahren gewechselt werden. Das wäre bei uns also auch bei einem Satz Reifen nach ca. 36.000 km. So lange sollte jeder Reifen problemlos durchhalten. (Die Reifen an unserem Toyota hatten z.B. nach 65.000 km noch ca. 5 mm Restprofil.)

Bei reinen Winterreifen wäre der altersbedingte Wechsel bereits nach ca. 16.000 km fällig - Geldverschwendung!!!

Wir würden also die Reifen altersbedingt also in jedem Fall schon dann wechseln, wenn das Profil noch deutlich mehr als die empfohlenen 3 mm beträgt. Und da fährt man mit nur einem Satz Reifen ganz bestimmt billiger, als mit zweien.

Gruß

Dichterfürst

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