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FAQ - E10 und Auswirkungen auf die Umwelt, (Landwirtschaft, Nahrung)

Themenstarteram 10. März 2011 um 17:57

Hallo,

hier, möchte ich das geballte Wissen zum Thema "E10 und Auswirkungen auf die Umwelt (Landwirtschaft, Nahrung)" sammeln.

Hier, bitte nur Fakten zum E10/Ethanol!!! Das Thema Palmöl/P-Öl für den Diesel und dessen Auswirkungen, sollen hier nicht erscheinen! Es geht ums E10...

MfG

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 15. März 2011 um 10:46

In Brasilien, wird das Zuckerrohr nicht in den großen Regenwäldern angepflanzt. (Die eignen sich dafür kaum!) Brasilien, baut >90% des Zuckerrohrs nicht in ehemaligen Wäldern an. Es gibt dort mehr als genug Fläche, die nicht vom Regenwald bewachsen ist.

In Brasilien, könnte man die Produktion von Ethanol noch ausweiten. Die Fläche ließe sich verzehnfachen. (Ohne, den Regenwald anzutasten!) Allerdings, müsste hier noch eine Lösung für die Viehhaltung gefunden werden. Die wollen in die Regelwälder und nicht in den Nordosten, wo die Viecher auf den Hängen stehen würden.

Die Biodieselproduktion, steht in Brasil in der Kritik. Viele, würden lieber nur Zuckerrohr anbauen, da Biodieselproduktion nicht so ökologisch ist, wie die Ethanolproduktion. (Siehe Indonesien und das Palmöl!)

Landnutzung in Brasilien: Klick!

dunkelgrün, ist der Regenwald

hellgrün, die Produktionsfläche für Biodiesel

weiß, Ethanolanbaugebiete

MfG

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http://www.bmelv.de/.../...Biomasse-Nachhaltigkeitsverordnung.html?...

http://www.comcenture.com/Einzelansicht.374+M574701235fc.0.html?...[tt_news]=4976]

Themenstarteram 14. März 2011 um 23:26

Zitat:

Original geschrieben von Boxertreiber-Oder

Nachweis wo der Alk herkommt warum keine BRachflächen nutzen? - aber hier!!!)

Warum kein Brasi-Alk? Der ist oft, fast CO2-neutral...! Die Produktion, wird mit Pflanzenresten vom Zuckerrohr befeuert, die Fahrzeuge fahren mit dem Alk und Dünger, wird nur wenig eingesetzt. Der Alk, der dort produziert wird, ist deutlich stärker Öko, als der heimische! Selbst, wenn er mit dem Tanker kommt!! (Und ein Tankerunglück verpestet dann auch nicht mehr die Umwelt in dem Maß, wie es ein Öltanker würde!)

Natürlich, ist eine heimische Produktion besser für die hiesige Wirtschaft, aber leider nicht so ökologisch, wie in anderen Ländern möglich.

MfG

http://www.biotek.lu.se/.../BiofuelBioETOH.pdf

"Recent trends in global production and utilization of bio-ethanol fuel" aus "Applied Energy 86 (2009) 2273–2282"

Abstract:

Bio-fuels are important because they replace petroleum fuels. A number of environmental and economic benefits are claimed for bio-fuels. Bio-ethanol is by far the most widely used bio-fuel for transportation worldwide. Production of bio-ethanol from biomass is one way to reduce both consumption of crude oil and environmental pollution. Using bio-ethanol blended gasoline fuel for automobiles can significantly reduce petroleum use and exhaust greenhouse gas emission. Bio-ethanol can be produced from different kinds of raw materials. These raw materials are classified into three categories of agricultural raw materials: simple sugars, starch and lignocellulose. Bio-ethanol from sugar cane, produced under the proper conditions, is essentially a clean fuel and has several clear advantages over petroleum-derived gasoline in reducing greenhouse gas emissions and improving air quality in metropolitan areas. Conversion technologies for producing bio-ethanol from cellulosic biomass resources such as forest materials, agricultural residues and urban wastes are under development and have not yet been demonstrated commercially.

Weiterhin:

"Ethanol learning curve—the Brazilian experience" aus Biomass and Bioenergy 26 (2004) 301 – 304

http://cenbio.iee.usp.br/.../BBLearningCurve2.pdf

Abstract:

Economic competitiveness is a very frequent argument against renewable energy (RE). This paper demonstrates, through the Brazilian experience with ethanol, that economies of scale and technological advances lead to increased competitiveness of this renewable alternative, reducing the gap with conventional fossil fuels.

Themenstarteram 15. März 2011 um 10:46

In Brasilien, wird das Zuckerrohr nicht in den großen Regenwäldern angepflanzt. (Die eignen sich dafür kaum!) Brasilien, baut >90% des Zuckerrohrs nicht in ehemaligen Wäldern an. Es gibt dort mehr als genug Fläche, die nicht vom Regenwald bewachsen ist.

In Brasilien, könnte man die Produktion von Ethanol noch ausweiten. Die Fläche ließe sich verzehnfachen. (Ohne, den Regenwald anzutasten!) Allerdings, müsste hier noch eine Lösung für die Viehhaltung gefunden werden. Die wollen in die Regelwälder und nicht in den Nordosten, wo die Viecher auf den Hängen stehen würden.

Die Biodieselproduktion, steht in Brasil in der Kritik. Viele, würden lieber nur Zuckerrohr anbauen, da Biodieselproduktion nicht so ökologisch ist, wie die Ethanolproduktion. (Siehe Indonesien und das Palmöl!)

Landnutzung in Brasilien: Klick!

dunkelgrün, ist der Regenwald

hellgrün, die Produktionsfläche für Biodiesel

weiß, Ethanolanbaugebiete

MfG

Die Böden unter dem Tropischen Regenwald sind eigentlich auch relativ ungeeignet für solche Plantagen, da er sehr Nährstoffarm ist, man müsste also viel Düngen, was wieder Kostet...

Nicht nur das der Boden ungeeigent ist, nein auch das Klima ist das falsche.

Man baut kein Zuckerrohr im Regenwald an, das ist ne urban myth.

Themenstarteram 15. März 2011 um 20:26

Zitat:

Original geschrieben von Johnes

In Brasilien, wird das Zuckerrohr nicht in den großen Regenwäldern angepflanzt. (Die eignen sich dafür kaum!) Brasilien, baut >90% des Zuckerrohrs nicht in ehemaligen Wäldern an.

Hab isch doch sacht!

MfG

Klar, aber leider können mache bei so viel Text auf einmal nicht die wichtige Information rausfiltern, oder sie haben es schlicht nicht gelesen. Deshalb habe ich das gleich nochmal drunter geschrieben.

http://www.manager-magazin.de/.../0,2828,749727,00.html

"Das oft in Deutschland zu hörende Argument, dass für die Biospritproduktion wertvolle Regenwälder abgeholzt werden, stößt bei brasilianischen Produzenten auf Kopfschütteln. Hauptanbaugebiet des Zuckerrohrs ist der Bundesstaat São Paulo, gut 2500 Kilometer südlich des Amazonasbeckens gelegen. Regenwald gibt es hier nicht, und überhaupt würde Zuckerrohr in Regenwaldregionen überhaupt nicht wachsen. Denn die empfindliche Pflanze benötigte eine Ausgewogenheit zwischen Regenperioden und Sonnenschein sowie eine Kälteperiode kurz vor der Ernte - Faktoren, die am Amazonas so nicht gegeben sind.

Auch den Vorwurf, dass der Biosprit den Anbau von Lebensmitteln beeinträchtigt, versteht man nicht. "Wir verwenden derzeit lediglich 1,5 Prozent unserer landwirtschaftlich nutzbaren Flächen für den Anbau von Zuckerrohr", erklärt Marcos Sawaya Jank, Präsident der Vereinigung der brasilianischen Zuckerrohrindustrie, UNICA. Durch moderne Produktionsverfahren hat man die Ergiebigkeit der Zuckerrohrfelder dabei stetig erhöht.

Während die Produzenten noch vor einem Jahrzehnt lediglich 3000 Liter Ethanol pro Hektar produzierten, sind es mittlerweile bereits 8000 Liter. "Und wir arbeiten an neuen Technologien, mit denen wir bis zu 14.000 Liter pro Hektar erreichen werden," so Jank.

Derartige Steigerungen gelten auch für die Nahrungsmittelproduktion, wo die "grüne Revolution" der tropischen Landwirtschaft die Ergiebigkeit von Weizen- und Sojafeldern in bisher unbekannte Höhen geschraubt hat. "Aber es scheint, dass man in Deutschland nicht einsehen will, welches Potenzial die Agrartechnologie in den tropischen Zonen hat", sagt Jank."

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