- Startseite
- Forum
- Wissen
- Kaufberatung
- Familienkombi für Arbeitsweg. Von MB auf Toyota?
Familienkombi für Arbeitsweg. Von MB auf Toyota?
Guten Morgen zusammen.
Bei uns steht ein Fahrzeugwechsel an, die Entscheidung ist eigentlich schon auf den Corolla 2.0 Hybrid TS gefallen, trotzdem bin ich für weitere Alternativen offen, da der Wagen auch als Gebrauchter recht teuer ist.
Allerdings finde ich hier die bis zu 15 Jahre Garantie sehr ansprechend, ich möchte einfach etwas zuverlässiges, relativ sorgenfreies.
Die letzten beiden Fahrzeuge waren E-Klasse Kombis, jeweils mit dem 320er auf LPG.
Da die Kinder schon größer sind und Kinderwagen und Reisebett schon länger kein Thema mehr sind, braucht es eigentlich die Größe einer E-Klasse nicht mehr, zumal ich auch den Großteil der Zeit damit alleine meinen Arbeitsweg bestreite.
Dieser besteht aus ca. 10km Stadtverkehr und 10km Autobahn eine Strecke die eine Hälfte der Woche und die andere Hälfte fahre ich ca. 5km Stadt und 20km Autobahn eine Strecke.
Im Jahr wird das Fahrzeug insgesamt mit Urlaubsfahrten ca. 16tkm bewegt.
Diesel möchte ich nicht und Automatik soll es sein. Ich schaue hier und da auch noch Plugin-Hybriden, der C350e gefällt mir z.B. gut, am Vollhybriden gefällt mir aber die Tatsache, dass er sich immer sparsam bewegen lässt, nicht nur bei geladener Batterie (Plugin).
Eine Wallbox haben wir nicht, könnte man aber installieren.
Budget liegt bei 25k-26k.
Vermutlich ist gerade beim Thema sorgenfrei der Toyota alternativlos, wollte trotzdem gerne noch andere Meinungen, vllt übersehen ich etwas.
Dankeschön!
Ähnliche Themen
84 Antworten
Wenn plug-in-Hybrid, dann eher nicht einen C350e, muß man wohl leider sagen. Bei diesem Modell scheint der Akku nicht so haltbar zu sein wie bei anderen Autos.
https://www.motor-talk.de/forum/c350e-akku-reichweite-t6497876.html
https://www.motor-talk.de/.../...-hybridbatterie-upgrade-t7036855.html
Wir sind in der Firma von MB weg ohne es bereut zu haben in Sachen Zuverlässigkeit und technische Qualität.
Ansonsten lege ich Dir noch die Hybrid-Alternativen von Suzuki und Honda ans Herz. Zwar ohne diese Garantie von Toyota, aber genauso unauffällig was Fehler anbelangt.
Zitat:
@Wrdlbrmpfd schrieb am 20. Januar 2024 um 10:15:34 Uhr:
Wenn plug-in-Hybrid, dann eher nicht einen C350e, muß man wohl leider sagen. Bei diesem Modell scheint der Akku nicht so haltbar zu sein wie bei anderen Autos.
https://www.motor-talk.de/forum/c350e-akku-reichweite-t6497876.html
https://www.motor-talk.de/.../...-hybridbatterie-upgrade-t7036855.html
Oops, da habe ich mich nicht nach recherchiert. Vielen Dank, das ist natürlich indiskutabel.
War aber auch nur ein Beispiel für PlugIn. Optisch gefällt er mir natürlich gut, aber das ist sicherlich nicht das Haupt Kriterium.
Der Kia Ceed PlugIn scheint auch ganz gut zu sein, habe aber etwas Sirge, dass mir der Verbrenner zu schlapp ist. Bin durch die vielen Jahre 320er natürlich an Durchzug gewöhnt.
Der Ceed ist aber auch noch Recht teuer, bzw. fast nur als Tageszulassung zu bekommen.
Muss immer viel Leistung abrufbar sein?
Der Benzinspareffekt bei den europäischen plug-in-Hybriden ist dann groß, wenn man die alltäglichen kürzeren Strecken rein elektrisch fährt - somit auch nur mit der Leistung des Elektromotors allein und nicht mit der kombinierten (System)leistung. Was mir jetzt aber völlig ausreichen würde, die Maximalleistung nur auf den Langstrecken mit Verbrenner zu bekommen.
Beim E320 LPG oder beim Toyota/Honda etc. hat man natürlich stenggenommen auch nicht immer die volle Leistung, denn dein Arbeitsweg ist ja schon wieder halb geschafft, bis der Verbrenner endlich Betriebstemperatur erreicht hat und voll belastet werden kann :-)
Zitat:
@CivicTourer schrieb am 20. Januar 2024 um 10:17:24 Uhr:
Wir sind in der Firma von MB weg ohne es bereut zu haben in Sachen Zuverlässigkeit und technische Qualität.
Ansonsten lege ich Dir noch die Hybrid-Alternativen von Suzuki und Honda ans Herz. Zwar ohne diese Garantie von Toyota, aber genauso unauffällig was Fehler anbelangt.
Welche Kombis sind das bei denen? Der Swace als Corolla Clone ist mir bekannt, aber weitere?
Kombis gar keine. Den Civic von Honda gibt es nur als Schrägheck.
Ansonsten: bist Du den Corolla mal Probe gefahren? Wenn Du von einer E-Klasse kommst, ist das erst mal ein gewaltiger Unterschied - zumal Luxus und erlesener Fahrkomfort beim Corolla nicht unbedingt im Lastenheft stand.
Alternativen: warum nicht der Skoda Octavia 3? Das trockene DKG (DQ250 bis 250 NM) soll ja mittlerweile ausgereift und haltbar sein, und die größeren Motoren haben eh das nasse (DQ400 heißt das glaube ich).
Die Golf 7 - Familie gilt generell als robust und weitestgehend problemlos.
'Luxus' war auch nicht meine Anforderung an ein Fahrzeug, falls man da bei einem 211 überhaupt von sprechen kann. Es war aber ein netter Nebeneffekt bei meiner Suche nach einem Fahrzeug, dass geringe Kraftstoffkosten hat und dabei kein Diesel ist.
Die Anforderung gilt aktuell immer noch hauptsächlich, wobei mir das mittlerweile Zuverlässigkeit und Sorgenfreiheit den selben Stellenwert hat.
Die VAG Turbos lassen sich relativ sparsam bewegen, bei der Zuverlässigkeit bin ich leider nicht überzeugt, da kam die Einschläge im Bekannten und Kollegenkreis doch etwas zu oft.
Aber optisch und qualitativ schon ansprechend.
Superb, finde ich mega.
In meinem Umfeld gibt es immer mehr Leute, die von den sogenannten deutschen Premium-Marken auf zuverlässige japanische oder koreanische Fahrzeuge umsteigen. Sie sind alle sehr zufrieden und ärgern sich höchstens, nicht schon früher so eine Entscheidung getroffen zu haben.
Von den bisher genannten Fahrzeugen in diesem Thread bietet der Corolla ein sehr gutes Gesamtpaket ( langlebiger Antrieb, als Kombi hoher Nutzwert, lange Garantie, flächendeckendes Werkstattnetz). Ich empfehle jedoch alle in Frage kommenden Fahrzeuge anzusehen und Probe zu fahren. Nur so erkennt man welches Auto die persönlichen Bedürfnisse am besten erfüllt .
Richtig, die Vollhybride (zumindest Toyotas HSD, Honda kenne ich aus der Praxis nicht) haben ein etwas gewöhnungsbedürftiges Motorverhalten.
Da bei Lastanforderung der Verbrenner meist auf Volllast gebracht wird (hohe Drehzahl), um im optimalen Wirkungsbereich zu arbeiten, hat das Arbeitsgeräusch oft nichts mit der tatsächlichen Beschleunigung zu tun.
Da die Geräuschdämmung besser sein könnte, hört sich das im Innenraum halt an wie "Auto zu verkaufen; 4. und 5. Gang unbenutzt"... ;)
Ist aber meist nur kurzfristig, und hat auf weder auf den Verbrauch noch auf die Haltbarkeit Einfluss.
Zum Thema robust: ich fahre den Vorgänger (Auris TS HSD), vor 2 1/2 Jahren gebraucht gekauft, seitdem ca. 90 TKM abgespult (hauptsächlich Landstraße, 50 km einfache Strecke Arbeitsweg, hügelig - südwestliches Harzvorland ) - Mängel/Pannen null (Bremsen sind Verschleiß, Stoßdämpfer (die im Sommer neu werden sollten) ebenso).
Verbrauch im Jahresdurchschnitt gut 5 l bei normaler Fahrweise - vorausschauend, gleitend, flott ohne zu heizen. Jedes Wochenende voll besetzt (zwei Erwachsene, ein Teenager plus Gepäck), da das Auto auch Familienkutsche ist.
Der Toyota ist eine sehr gute Wahl.
Ja, das Antriebsverhalten, bzw. dessen Geräuschentwicklung ist erstmal ungewohnt.
Bin den Corolla schon probegefahren, in der Stadt und Autobahn bis 100km/h. Bis dato hat es mich überzeugt.
Zumindest mein Auris wird ab 130 km/h laut (weniger der Motor, aber Abroll- und Windgeräusche).
Zitat:
@Thomasbaerteddy schrieb am 20. Januar 2024 um 11:53:47 Uhr:
Alternativen: warum nicht der Skoda Octavia 3? Das trockene DKG (DQ250 bis 250 NM) soll ja mittlerweile ausgereift und haltbar sein, und die größeren Motoren haben eh das nasse (DQ400 heißt das glaube ich).
Die Golf 7 - Familie gilt generell als robust und weitestgehend problemlos.
Beim Skoda Octavia 3 haben die Motoren bis 180PS das trockene DQ200, ab 180PS wird das nasse DQ250 (6 Gang) oder das nasse DQ381 (7Gang, ab OPF) verbaut.
Einzig die Allrader haben auch in der 150PS-Version das DQ250 oder das DQ381. Das ist aber auch baujahrabhängig.
Zitat:
@Gonzberg schrieb am 20. Januar 2024 um 12:25:47 Uhr:
Die VAG Turbos lassen sich relativ sparsam bewegen, bei der Zuverlässigkeit bin ich leider nicht überzeugt, da kam die Einschläge im Bekannten und Kollegenkreis doch etwas zu oft.
Aber optisch und qualitativ schon ansprechend.
Superb, finde ich mega.
Die letzte Generation Seat Leon ST 5F, Golf VII Variant und Skoda Octavia Combi 5E kann man bedenkenlos kaufen. Ich kenne persönlich keinen der größere Sachen an den Kisten machen lassen musste.
Mein Seat Leon ST ist aus 04/2019 und seit 2020 in meinem Besitz. Ich hatte mit dem Auto gar keine Rennereien.
Einzig das Kühlmittelreglergehäuse und die Wasserpumpe wurden auf Garantie ausgetauscht, weil sie undicht waren. Die Undichtigkeiten mit dem Panodach bekommt man auch gut in den Griff, wenn man die Ablaufstopfen, die die Geräusche minimieren sollen, entfernt. Oder man nimmt gleich einen ohne Panodach, wie ich. :D
Unterm Strich lässt sich Toyota die Anschlussgarantie über teuren Service und die höheren Anschaffungskosten mitbezahlen.
Das Geld spart man sich beim VAG. Aber unter Umständen wird es dann später wieder für eine Reparatur investiert.
Das ist schwer vorher zu kalkulieren.
Ich persönlich finde weder den Toyota Corolla noch den Suzuki Swace ansprechend. Da gefällt mir mein Leon deutlich besser.
Die 1.5 TSI mit 130PS bzw. 150PS lassen sich kombiniert unter 5,5L fahren, wenn der Stadtanteil, bzw. der Kurzstreckenanteil gering ausfällt.
Der große 2.0TSI mit 190PS liegt so bei 6,5 - 6,7L bei gleichem Profil.
Für mich ein super Kompromiss aus Sportlichkeit und Sparsamkeit.
Es ist aber auch ein Motor den man nicht zwingend brauch. Das stimmt. Die 150PS hätten mir persönlich auch gereicht. Ich bereue die Entscheidung aber nicht.
Astra K und Leon ST/Octavia 5E würde ich den Japanern immer vorziehen. Vor allem die Charakteristik des Antriebs muss einem zusagen.
Viele Grüße, Mario
Gibt es denn bei VAG unkomplizierte Komponenten in Verbindung mit PlugIn-Hybrid?