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Fahrverbot für Diesel ohne RPF ?!

Themenstarteram 21. März 2005 um 22:54

Eu-Richtlinie für Feinstaubanteile (dürfen pro Ort nur 35x im Jahr überschritten werden) setzt den Dieselfahrzeugen ohne Rußpartikelfilter in Kürze ein Fahrverbot entgegen!

Kam gerade in den Tagesthemen ... [Pro Jahr sterben 65.000 Menschen in der BRD an Feinstaub. Aber wer kann das einwandfrei auf den Diesel zurückführen??]

Ich sehe mich schon meinen XC70 nachrüsten (oder aber auf den neuen Dieselmotor umsteigen beim Leasingwechsel)

Tschau

Torsten - der XC-Fan (und RPF Befürworter!)

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89 Antworten

Re: Fahrverbot für Diesel ohne RPF ?!

 

Zitat:

Original geschrieben von XC-Fan

Ich sehe mich schon meinen XC70 nachrüsten

Tschau

Torsten - der XC-Fan (und RPF Befürworter!)

Jo ich mich auch.

Ende des Jahres soll es den Filter zum nachrüsten geben habe schon 3 Bestellt :D

Spaß bei Seite es ist tazächlich so das wir sobald es den Filter gibt unsere Drei Volvo`s nachrüsten werden.

Reicht mir schon in Bozen (Italien) immer wieder meine FZP vorzuzeigen das mein Volvo neuer als 1997 ist weil ich sonst nicht mehr rein dürfte obwohl es ja schon alleine vom Modell zusehen würde das es maximal ein Modell 2000 sein könnte.

Gruß Michael N.

hi,

Zitat:

Eu-Richtlinie für Feinstaubanteile (dürfen pro Ort nur 35x im Jahr überschritten werden) setzt den Dieselfahrzeugen ohne Rußpartikelfilter in Kürze ein Fahrverbot entgegen!

ja und 5 vor zwölf werden da hals über kopf filter auf den Markt geschmissen. Aber die Hauptverursacher:LKW brauchen natürlich keinen Filter. Für mich mal wieder "Diskriminierung" der autofahrenden Bevölkerung.

Hab vorhin übrigens auch in den Nachrichten gehört das so ein paar völlig "Weltfremde" Grüne die Städte verklagen wollen das die nur noch RPF's Autos in die Innenstädte reinlassen.

Naja in ein paar Jahren sind unsere Arbeitsplätze eh alle außerhalb von Deutschland (und Deutschland ein komplettes Naturschutzgebiet mit dem Bruttosozialprodukt von Botswana).

Gruß Zonkdsl

Zitat:

Original geschrieben von Zonkdsl

mit dem Bruttosozialprodukt von Botswana).

Du bist aber ganz schön optimistisch!! ;) :D

Habe den Beitrag auch gesehen, wo sie einen Typen gezeigt haben, der jetzt mit 2 anderen die Stadt Berlin verklagt! Dem hat man angesehen, dass der sowieso gegen alles ist, was er nicht selbst besitzt und dessen höchster Feiertag der 1.Mai ist....da kann man denn wieder "Bullen klopfen"....gegen die Frühjahrskälte dann natürlich gut geschützt mit einem Palästinensertuch vor dem Gesicht.....

Da wird es noch ganz viele selbsternannte "Umweltschützer" zukünftig geben, die die Städte mit Klagen überziehen.....hey, that's Fun!!! Und die wunderbare EU gibt den Segen dazu....

Gruss Michael (kopfschüttelnd)

... mann sollte halt keine Wagen mehr ohne RPF verkaufen und die ganze alten Teile beim Umrüsten unterstützen!

Themenstarteram 22. März 2005 um 7:41

Zitat:

Original geschrieben von Zonkdsl

... Naja in ein paar Jahren sind unsere Arbeitsplätze eh alle außerhalb von Deutschland (und Deutschland ein komplettes Naturschutzgebiet mit dem Bruttosozialprodukt von Botswana).

Gruß Zonkdsl

Hat jemand Kontakte nach Botswana? Vor Jahren sprach mich mal ein Mitarbeiter des Entwicklungsdienstes an, der in Botswana ein paar Jahre gearbeitet hat. Wenn das hier in Deutschland so weiter geht, hätte ich schon nicht wenig Lust in ein politisch stabiles Land auszureisen (auszuweichen, für ein paar Jahre oder länger?) - aber nur mit meinem XC70 (und dann mit den richtigen Stollenreifen).

Wo bleibt eMKay mit "Leistung für Deutschland e.V."?

Die Sache mit den RPF ärgert mich nur, weil die Autofirmen in Deutschland scheinbar bewußt und mit aller Gewalt aus wirtschaftlichen Gründen mit teils betrügerischen Absichten/Verhalten die Einführung verhindern.

Ich mag es nicht, wenn mein Auto nicht mehr meine Wünsche, sondern die des Herstellers erfüllt (in Teilen wie Unfallschutz, Sicherheit mag das OK sein) ...

Tschau

Torsten - der XC-Fan (und als Selbständiger heute wieder besonders im Kampf um sein persönliches Bruttosozialprodukt ;-)

Zitat:

Original geschrieben von XC-Fan

...hätte ich schon nicht wenig Lust in ein politisch stabiles Land auszureisen (auszuweichen, für ein paar Jahre oder länger?)

Ich bin dabei und unterstütze das...!

Zitat:

Die Sache mit den RPF ärgert mich nur, weil die Autofirmen in Deutschland scheinbar bewußt und mit aller Gewalt aus wirtschaftlichen Gründen mit teils betrügerischen Absichten/Verhalten die Einführung verhindern.

Wie ist das eigentlich, wo werden die Unterscheide zwischen den Dieseln gemacht? Gibt es ähnlich zur Abgasnorm auch eine "Tabelle", aus der man ersehen kann welcher Wagen wieviel Ruß produziert?

Tom (der jemanden kennt, der an der Hauptstrasse wohnt und daher die Problematik mit dem Dieselruß nur zu gut kennt)

am 22. März 2005 um 11:39

München hat dieses Jahr den Wert (50 mikrogramm/m3) schon 34 mal überschritten. Da wird sich also in Kürze wohl etwas tun. Natürlich ist es ungerecht wenn erst der Diesl PKW die Filter haben muss, LKW´s und andere Umweltverschmutzer dagegen erst in ein paar Jahren (wenn überhaupt).

Einer muss halt den Anfang machen und hoffen, dass der Rest der Umweltverschmutzer in Kürze nachzieht.

Grüsse

Volvo 174

Das Ganze ist ein ausgemachter Blödsinn. Die Möglichkeit per Gerichtsverfahren Städte zu zwingen, Fahrverbote durchzusetzen, ohne den Bürgern genügend Zeit zu lassen, auf die EU-Richtlinien reagieren zu können. Schlechtes Timing.

Vielleicht werden einige Querköpfe umdenken, wenn Sie sich ihre Frühstücksbrötchen künftig zu Fuß holen müssen, was natürlich auch nicht das schlechteste wäre.

Grüße

bkpaul

Naja, genügend Zeit war ja eigentlich...

Die Richtlinie steht seit immerhin 9 Jahren... Sind wohl eher die Hersteller, die hier geschlafen haben... oder auch einfach beide Augen zugedrückt, die Französische Konkurrenz wird schon nicht zuviel verkaufen. Und wenn die Regierung was durchsetzen will, dann gibt's ja immernoch die Arbeitsplatzkeule...

Solemn

Ich seh’ die ganze Umweltthematik so:

Es gibt einige wenige Länder auf diesem Globus, die aufgrund ihrer Regierungen den Anspruch für sich erheben besonders umweltbewusst zu sein. Dort wird dann Speerspitzenähnlich immer wieder versucht, an den Stellen zuzustechen wo gerade der geringste Widerstand zu erwarten ist.

Sowas nennt sich dann „einen Fuss in der Tür“ haben. Im günstigsten Fall entwickelt sich dann daraus das, was eigentlich erzielt werden soll. Allerdings lässt sich so was im Vorfeld nur immer ganz schlecht vorhersagen. Daher hält mal die eine dann die andere Gruppe als Versuchskaninchen her.

Hi Solemn,

da hast Du völlig Recht. Aber betrachte das ganze doch aus Sicht derjenigen, die mit ihrem Diesel nicht mehr fahren dürfen. Die Fahrverbote treffen nicht die schlafenden Hersteller!

Immerhin gibt es unter den durch die Fahrverbote Bbetroffenen auch welche, die nicht nur "just for fun" mit ihren Dieseln unterwegs sein müssen. Wenn Kreti und Pleti per Gerichtsverfahren diesen das Fahren untersagen lassen können, können dann diese per Gerichtsverfahren bei den pennenden Herstellern einen Kostenersatz erstreiten? Das ist natürlich nicht vorgesehen.

Es kann nicht angehen, per Gerichtsverfahren, Bürgern Rechte zu untersagen, wenn diese bisher nicht die Chance hatten, vorzusorgen. Es gibt momentan nicht für alle die Möglichkeit RPF nachzurüsten, obwohl die Notwendigkeit sicherlich von allen bereits erkannt wurde.

Grüße

bkpaul

am 22. März 2005 um 12:22

Hat doch die deutsche Autoindustrie letztes Jahr dem Bundeskanzler eine Schonfrist abgehandelt weil man mit dem Russfilter weit zurückhing.

Die Dummen sind doch die Städte, die sitzen jetzt zwischen den Stühlen. Machen sie nichts, kann ihnen die EU eine saftige Strafe aufbrummen. Gegen die Autoindustrie sind sie machtlos, die Anwohner gehen vor Gericht.

Die Amerikaner kaufen sich CO2 Kontingente, die Asiaten ignorieren das Thema, die alten Dreckschleudern gehen über die Grenze ins östliche Nachbarland, die Umwelt (uns inklusive) geht vor die Hunde und die Regierung hat vor lauter Dosenpfand keine Zeit eine vernünftige Regelung zu finden.

Grüsse

Volvo 174

Zitat:

Original geschrieben von VOLVO 174

Die Amerikaner kaufen sich CO2 Kontingente, die Asiaten ignorieren das Thema, die alten Dreckschleudern gehen über die Grenze ins östliche Nachbarland, die Umwelt (uns inklusive) geht vor die Hunde ...

Global betrachten darf man das Thema mit Sinn und Verstand sowieso nicht. Es ist schlicht und ergreifend der Versuch, stückchenweise den Umweltschutz immer weiter voranzutreiben, sonst nix.

Ja,

dummerweise ist der blöde immer der Endverbraucher...

Auf der anderen Seite werden ohne "Anreize" solche Dinge wie RPF nie wirkliche Verbreitung finden, und wenn diese Anreize Fahrverbote sind, geht's wahrscheinlich noch schneller, als bei monetären. Der Deutsche zahlt lieber und motzt, anstatt dass er auf's Auto verzichtet, ich nehm mich da nicht aus.

Bin noch etwas jung, um das wirklich beurteilen zu können, aber was man so hört war das vor etwa 20 Jahren mit dem Kat das gleiche. Heute käme keiner mehr auf die Idee, ein Auto ohne Kat zu bauen.

Ich hab leicht reden, ich fahr keinen Diesel, aber wenn das hilft, dass mehr Autos mit RPF verkauft, oder zumindest nachgerüstet werden, dann find ich das in Ordnung. Und wenn das so Urdeutschen Herstellern wie VW, die ihre Produktion in des Osten verlagern, weh tut, so what?

just my 2c

Solemn

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