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Fahrradfahrer Vorfahrt genommen?
Guten Abend Liebe Community :)
Ich wollte mal euch erzählen was heute passiert ist und wie ihr die Situation betrachtet.
Zu mir: Ich bin Fahranfänger seit ca. 2 Monaten und fahre ein Elektrowagen.
Ich habe 3 von meinen Freunden heute abgeholt und diese in die Innenstadt gefahren. Ich bin innerorts gefahren und hatte vor mir 2 Radfahrer, habe diese (es gab in dem Moment kein Auto im Gegenverkehr) mit ausreichenden Abstand überholt und habe dann schon gemerkt, dass ich in die Seitenstraße abbiegen muss, kurz vorm Abbiegen also nochmal Schulterblick und Spiegel benutzt. Der Radfahrer war ca. 10-12m von der Einmündung entfernt weshalb ich eine Behinderung des Radfahrers ausgeschlossen habe und zügig abgebogen bin. Ca. 4 Sekunden nach der Abbiegung schrie der Radfahrer von hinten Beleidigungen in meine Richtung (Fenster hatte ich offen). Ich natürlich aus Reflex direkt in Rückspiegel geguckt und gesehen das er grad am ende des Bordsteines von der Einmündung angekommen war (Er war nicht auf der Straße sondern noch auf dem Bordstein vor der Einmündung). Aus Verwirrung merkte ich dann, dass ich Falsch gefahren bin und entschied mich also nochmal den Weg zu fahren um dann die Richtige Einmündung zu nehmen. Dort bemerkte mein Beifahrer den Radfahrer und seine Frau. Der Radfahrer bemerkte uns und fing an uns zu beleidigen, auf die Frage von meinem Beifahrer wo denn das Problem liege ist der Radfahrer auf die Straße gerannt zu meinem Fahrzeug und hat mit seinem Rucksack(Wo der Fahrradhelm drauf war) auf mein Auto eingeschlagen wo eine Delle und ein kleiner Riss in der Scheibe entstanden sind. Im schock hab ich auf dem Behinderten Parkplatz mit Warnblinker geparkt und bin zu dem Mann hin der schon mit der Polizei telefonierte. Es folgten seitens Radfahrer noch mehr Beleidigungen und die Bedrohung man könne es gleich ohne Polizei klären (Damit war Gewalt gemeint).
Als die Polizei ankam und die Sachlage geschildert haben wollte, meinte der Mann ich hätte ihn beim Abbiegen mit meinem Fahrzeug gestreift (Nochmal zum Anfang, als ich in den Rückspiegel schaute kam der Radfahrer erst am ende der Straße an und hatte den Übergang bei der Einmündung noch nicht überquert. Die Polizei nahm dann den Sachschaden auf. Von einem Schaden wegen einem Fahrrad (Kratzer, Reifenabdruck etc.) war keine Spur. Auch der Mann hatte keinerlei Verletzungen und sein Fahrrad hatte keine Beschädigung.
In dem Fall habe ich jetzt 3 Zeugen + Ich selbst und der Fahrradfahrer seine Frau als Zeugin.
Habe ich mich in dieser Situation falsch verhalten? Ich denke ich hätte dem Fahrradfahrer die Vorfahrt geben können, jedoch bin ich mir bewusst das ich keine Gefährdung verursacht habe, da der Radfahrer noch über 10 Meter von der Einmündung entfernt war..
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239 Antworten
Zitat:
@Geisslein schrieb am 17. Juni 2021 um 09:37:50 Uhr:
Zitat:
@63er-joerg schrieb am 17. Juni 2021 um 09:17:59 Uhr:
Diedicke,
... Dass das also sooooo oft gut geht, ist NUR der Aufmerksamkeit des stärkeren anzurechnen.
.
Gruß Jörg.
Absolut richtig, dem ist nichts mehr hinzuzufügen !
Das ist doch übelstes Stammtischgequatsche.
Ich habe als "Schwächerer" schon vieles verhindert, aus reinem Überlebenswille.
Die Selbstbeweihräucherung der Autofahrer ist unerträglich hier.
Zitat:
@Rasanty schrieb am 17. Juni 2021 um 10:08:54 Uhr:
Zitat:
@WeissNicht schrieb am 17. Juni 2021 um 10:04:52 Uhr:
Wer derart ausrastet hat ein Problem mit der eigenen Impulskontrolle...
Glaubst Du wirklich dass man das mit einer Strafanzeige kurieren kann?
Bei vielen wird Hopfen und Malz verloren sein... bei einigen mag es noch funktionieren.
Sollte der Radfahrer einen Führerschein/Fahrerlaubnis besitzen, so kann die Nötigung dazu führen, dass er die Fahrerlaubnis verliert.... das tut dann schon weh und kuriert den einen oder anderen dann doch eher.
Zitat:
@Diedicke1300 schrieb am 17. Juni 2021 um 10:24:55 Uhr:
Zitat:
@Geisslein schrieb am 17. Juni 2021 um 09:37:50 Uhr:
Absolut richtig, dem ist nichts mehr hinzuzufügen !
Das ist doch übelstes Stammtischgequatsche.
Ich habe als "Schwächerer" schon vieles verhindert, aus reinem Überlebenswille.
Die Selbstbeweihräucherung der Autofahrer ist unerträglich hier.
...ich habe manchmal (leider) tatsächlich den Gedanken, du kommst aus einer anderen Welt.
Oder du siehst in dieser Welt nichts.
Gut, wer nur auf der BAB unterwegs ist, sieht natürlich vieles nicht.
Ich könnte dich jetzt mit Beispielen überschütten. Sachen, die man täglich sieht und mitkriegt, aber ich gebe dir jetzt nur mal ein Beispiel..
..es war letzte Woche, da ist mir einer dieser flachen Dreiradler begegnet, einer wo man fast liegt beim fahren. Das Rad in einem Grauton, der Fahrer schwarz, kein Fähnchen, kein Helm, kein Licht, und richtig schnell, bestimmt 50, mitten auf der Straße. Das Gras am Straßenrand höher wie er. Im letzten, wirklich allerletzten Moment sah ich den entgegenkommen. Ich war im Begriff einen Traktor zu überholen.
Das ist unbeschreiblich.
Selbstmordgedanken oder sowas will ich ihm nicht unterstellen.
Das ist eher sowas wie russisch Roulette.
Dazu eine Frage an dich: Denkst du tatsächlich, der ist normal ? Ein wenig mitdenkend ? Glaubst du wirklich, der verlässt sich auf irgendwas, ausser auf andere, oder Glück ?
Selbst wenn er Single ist, keiner auf ihn wartet - wie kann man nur so unterwegs sein ?
In meinen Augen sind besonders Radfahrer teils völlig wahnsinnig.
Dieser hier vom TE hat das eindrucksvoll bewiesen.
Gruß Jörg.
Zitat:
@63er-joerg schrieb am 17. Juni 2021 um 10:52:31 Uhr:
Zitat:
@Diedicke1300 schrieb am 17. Juni 2021 um 10:24:55 Uhr:
Das ist doch übelstes Stammtischgequatsche.
Ich habe als "Schwächerer" schon vieles verhindert, aus reinem Überlebenswille.
Die Selbstbeweihräucherung der Autofahrer ist unerträglich hier.
...ich habe manchmal (leider) tatsächlich den Gedanken, du kommst aus einer anderen Welt.
Oder du siehst in dieser Welt nichts.
Gut, wer nur auf der BAB unterwegs ist, sieht natürlich vieles nicht.
Ich könnte dich jetzt mit Beispielen überschütten. Sachen, die man täglich sieht und mitkriegt, aber ich gebe dir jetzt nur mal ein Beispiel..
.....Gruß Jörg.
Ja entschuldige bitte, meist Du aus der Sicht der Radler sind die Autofahrer Engel ?
Da gibt es auch ungezählte Storys in denen sich der Autofahrer scheiße verhalten hat.
Ich denke Du kennst diese Sicht nicht, und schon gar nicht in einer Großstadt.
Zitat:
@Ostelch schrieb am 17. Juni 2021 um 10:19:25 Uhr:
Zitat:
@Tarnik schrieb am 17. Juni 2021 um 10:17:24 Uhr:
Es wurde hier schon einige male gesagt und ich schließe mich dem an, man hätte auch nach dem Radler abbiegen können.
Hätte. Nur leider ist der TE vor ihm abgebogen. Daraus ergab sich erst seine Frage.
Grüße vom Ostelch
Recht hast du und ändert nichts an der Tatsache. Ich überhole keinen Radler wenn ich in wenigen Sekunden rechts abbiege, für mich ist das hier wieder so ein Fall von Ungeduld.
Mit Radfahrern habe ich ein entspanntes Verhältnis, sei es in der Stadt oder auf dem Land.
Zitat:
@Geisslein schrieb am 17. Juni 2021 um 07:36:06 Uhr:
Zitat:
@Go}][{esZorN schrieb am 16. Juni 2021 um 08:54:46 Uhr:
Nicht dein Ernst, oder? Uneidliche Falschaussage ist dir ein Begriff?
Das es wie bereits vermutet doch mehr Meter waren hat @RobRob12 ja nun bestätigt.
Und der Radfahrer kam ja auch erst nach dem Abbiegen an der Kreuzung / Einmündung dort an.
Und was ist daran Falsch wenn Zeugen sagen:
"10 bis 12 Meter kann Ich mich nicht mehr so genau erinnern. Es war eher mehr Abstand so wie Ich das gesehen habe !"
Naja.... das der TE JETZT seine Einschätzung "zu seinen Gunsten" ändert ist schlicht und einfach ganz normales menschliches Verhalten. Er liest hier mit und wird natürlich beeinflusst und revidiert eben entsprechend seine Einschätzung.
Ich möchte @RobRob12 jetzt auch nicht im entferntesten böse oder gar bewusst falsche Absicht unterstellen, wie geschrieben: Es ist völlig normal und menschlich ! Die ermittelnden Stellen wissen aber auch wie das entsprechend zu würdigen ist und auch das die erste "Aussage" i.d.R. der Wahrheit am nahestehen kommt weil diese eben noch völlig unbeeinflusst ist und ohne die Möglichkeit lange überlegen zu können.
Also: Der TE hat, nimmt mein seine Schilderungen und auch das Nachspiel, einen Fehler gemacht. Ob und in welchem Ausmaß er den Radfahrer nun wirklich konkret gefährdet hat wird sich ggf. rausstellen wenn der TE eine entsprechende Anzeige mit dem konkreten Tatvorwurf bekommt oder es gar zu einer Verhandlung kommt.
Fehler passieren, der TE ist "Neuling". Zum Glück ist nichts wirklich ernstes passiert und er lernt daraus und muss, im Zweifel eben auch die Konsequenzen daraus tragen. Geschenkt. Passiert Tag täglich dass Verkehrsteilnehmer Fehler machen. Die meisten zum Glück mit ähnlich glimpflichem Ausgang, manche leider auch mit wirklich ernsthaften körperlichen Folgen für beteiligte.
Dem Radfahrer primär eine bewusste Herbeiführung einer Provokation oder sogar eines Unfalls herbeizuführen halte ich für Quatsch. Sorry. Wann kam es denn zu der Eskalation ? Als der TE einfach, quasi zufällig, erneut und Minuten später die Stelle passiert hat an der der Radfahrer immer noch stand. Sei es weil er eben wirklich einen großen Schock erlitten hat oder weil er eben die Polizei kontaktiert hat. Das der TE zufällig nochmal an der Stelle vorbeikam konnte er nicht wissen. Oder meinen hier einige wirklich wenn es eine bewusste Provokation gewesen sein sollte auf die es der Radler angelegt hat er, einfach auf Gut Glück Minuten, Stunde, Tage oder Wochen wartet in der Hoffnung den Verursacher an der Stelle eben nochmal anzutreffen ?
Die vermeintliche erste Beleidigung die der TE noch zeitnah mitbekommen hat. Ganz ehrlich: Geschenkt. Da gestehe ich dem Radfahrer einfach eine Affekthandlung zu.
Die weiteren Drohungen im Anschluss sind und werden von keinem hier gutgeheißen, zumindest habe ich das so nirgends rausgelesen. Unabhängig davon dass es generell Charaktere die, manchmal wegen wirklicher Kleinigkeiten, ausflippen, kann man mit viel gutem Willen dem Radfahrer hier auch noch eine evt. Schockwirkung zu Gute kommen lassen. Vielleicht war auch das rausrufen aus dem Fenster eines Beifahrers "Wo das Problem sei" wieder der berühmte Tropfen in dem Faß dass gerade leer wurde. Rechtfertigt immer noch nicht das folgende handeln des Radfahrers. Manchmal, aber auch dass ist dem TE und dessen Beifahrern nicht vorzuwerfen, hätte vielleicht ein Satz wie "Entschuldigung, ich hab sie nicht gesehen!" hier das Faß auch nicht mehr zum überlaufen gebracht. Ist jetzt aber ebenso gegessen.
Die Sachbeschädigung des Radfahrers geht nun gleich gar nicht ! Auch hier habe ich nirgendwo rauslesen können dass dies irgendeiner gut geheißen hätte !
Hier sollte der TE natürlich reagieren ! Je nach weiterem Verlauf auf einem "kleinen Dienstweg" zwischen TE und Radfahrer direkt. Ist hier aber, denke ich, eher nicht mehr drin. Dann geht es eben den zivilrechtlichen Weg.
Zitat:
@Diedicke1300 schrieb am 17. Juni 2021 um 10:59:39 Uhr:
Ja entschuldige bitte, meist Du aus der Sicht der Radler sind die Autofahrer Engel ?
Da gibt es auch ungezählte Storys in denen sich der Autofahrer scheiße verhalten hat.
Ich denke Du kennst diese Sicht nicht, und schon gar nicht in einer Großstadt.
Ich möchte Dir gerne meine Erfahrungen schildern, da Ich sowohl als Radfahrer, als auch als Autofahrer unterwegs bin.
Das wird sich so ziemlich mit dem was @63er-joerg so berichtet decken.
Als Radfahrer bin Ich auch lieber defensiv unterwegs, da Ich mich als den schwächeren Verkehrsteilnehmer betrachte.
Da bremse Ich lieber einmal mehr und verzichte darauf Vorfahrt zu haben.
Als Autofahrer, weiß Ich, daß die Radfahrer im Straßenverkehr das schwächere Glied sind und weiß auch ganz genau wie der ein oder andere Radler sich im Straßenverkehr benimmt. Von daher bin Ich da im Auto auch eher darauf fokusiert das Fehlverhalten vieler Radler zu kaschieren.
Hab mal einen beobachtet, der ist über sämtliche rote Ampeln gebrettert, ohne zu schauen und ohne Tempo rauszunehmen, dann gibts viele Radler, die brettern rechts an der Autoschlange vorbei, ebenfalls ohne Rücksicht auf Verluste.
Dann noch das Durchschlängeln im Stau zwischen den Autos durch... hin und her, umfahren von roten Ampeln in dem man vor der Ampel schnell auf den Gehweg huscht und nach der Ampel wieder auf die Straße wechselt.
All das sind so Dinge.
Wenn Ich es aber als Radfahrer drauf anlege, so ist die Wahrscheinlichkeit im besten Fall im Krankenhaus zu landen sehr hoch.
Und Ich sage es wieder, der radler um den es hier geht hat es drauf angelegt.
Zitat:
@63er-joerg schrieb am 17. Juni 2021 um 10:52:31 Uhr:
Zitat:
@Diedicke1300 schrieb am 17. Juni 2021 um 10:24:55 Uhr:
Das ist doch übelstes Stammtischgequatsche.
Ich habe als "Schwächerer" schon vieles verhindert, aus reinem Überlebenswille.
Die Selbstbeweihräucherung der Autofahrer ist unerträglich hier.
...ich habe manchmal (leider) tatsächlich den Gedanken, du kommst aus einer anderen Welt.
Oder du siehst in dieser Welt nichts.
Gut, wer nur auf der BAB unterwegs ist, sieht natürlich vieles nicht.
Ich könnte dich jetzt mit Beispielen überschütten. Sachen, die man täglich sieht und mitkriegt, aber ich gebe dir jetzt nur mal ein Beispiel..
..es war letzte Woche, da ist mir einer dieser flachen Dreiradler begegnet, einer wo man fast liegt beim fahren. Das Rad in einem Grauton, der Fahrer schwarz, kein Fähnchen, kein Helm, kein Licht, und richtig schnell, bestimmt 50, mitten auf der Straße. Das Gras am Straßenrand höher wie er. Im letzten, wirklich allerletzten Moment sah ich den entgegenkommen. Ich war im Begriff einen Traktor zu überholen.
Das ist unbeschreiblich.
Selbstmordgedanken oder sowas will ich ihm nicht unterstellen.
Das ist eher sowas wie russisch Roulette.
Dazu eine Frage an dich: Denkst du tatsächlich, der ist normal ? Ein wenig mitdenkend ? Glaubst du wirklich, der verlässt sich auf irgendwas, ausser auf andere, oder Glück ?
Selbst wenn er Single ist, keiner auf ihn wartet - wie kann man nur so unterwegs sein ?
In meinen Augen sind besonders Radfahrer teils völlig wahnsinnig.
Dieser hier vom TE hat das eindrucksvoll bewiesen.
Gruß Jörg.
Ich bin mir nicht sicher, ob es jetzt nicht zu sehr OT rutscht, aber als radelnder Autofahrer:
Bin ich mit dem Auto unterwegs, gibt's sehr selten Probleme mit Radfahrern:
- An meinen letzten Kamikaze kann ich mich grad garnicht erinnern.
- Am regelmäßigsten gibt's noch die Pulk-Fahrer (ab 2 oder 3), die die komplete Spur für sich einnehmen und nicht einsehen, hintereinander zu fahren.
- Selten wird mal ein Radler übersehen, man Entschuldigt sich und gut ist.. ohne Eskalation auf irgendeiner Seite.
Bin ich mit dem Fahrrad unterwegs, gibt's regelmäßig Probleme. Nicht so sehr oft krass gefärdent, aber auch schon im Kleinen, wie z.B.
- das Müllauto, das genau so auf der engen Straße stehen bleibt, dass ich nicht die Lücke zwischen parkenden Autos nutzen kann, um daran vorbei zu fahren. Mit Anhänger muss man auf dem schmalen Fußweg dann schon gut zielen, damit dieser nicht runter rutscht.
- die Eltern, die ihren T4 zum Abladen der Kinder so bescheuert auf den Fuß/Radweg stellen, dass man nur mit Mühe dran vorbei kommt, ohne dieses zu beschädigen.
- Autos, die den Seitenabstand nicht einhalten
- Autos, die einem die Vorfahrt nehmen (Hindernis auf deren Seite)
- ...
Vielleicht liegt dieses Missverhältnis daran, das hier entweder nur normale Radler unterwegs sind, oder vielleicht bewege ich mich idR anderen ggü. so im Straßenverkehr, wie ich es erwarte, wenn ich auf der "anderen" Seite wäre.
Zitat:
@Geisslein schrieb am 17. Juni 2021 um 11:56:46 Uhr:
Zitat:
@Diedicke1300 schrieb am 17. Juni 2021 um 10:59:39 Uhr:
Ja entschuldige bitte, meist Du aus der Sicht der Radler sind die Autofahrer Engel ?
Da gibt es auch ungezählte Storys in denen sich der Autofahrer scheiße verhalten hat.
Ich denke Du kennst diese Sicht nicht, und schon gar nicht in einer Großstadt.
Ich möchte Dir gerne meine Erfahrungen schildern, da Ich sowohl als Radfahrer, als auch als Autofahrer unterwegs bin.
Das wird sich so ziemlich mit dem was @63er-joerg so berichtet decken.
Ich könnte Dir auch meine Erfahrungen und Wahrnehmungen mitteilen, mache ich aber nicht, da ich der festen Überzeugung bin das es nicht Zielführend ist.
Es gibt böse Radler und es gibt böse Autofahrer. Über die Verteilung könnte man vortrefflich diskutieren.
Aber bei diesem Böse Radler und Göttliche Autofahrer bekomme ich schlechte Laune.
Zitat:
@qaqaqe schrieb am 17. Juni 2021 um 12:07:45 Uhr:
- das Müllauto, das genau so auf der engen Straße stehen bleibt, dass ich nicht die Lücke zwischen parkenden Autos nutzen kann, um daran vorbei zu fahren. Mit Anhänger muss man auf dem schmalen Fußweg dann schon gut zielen, damit dieser nicht runter rutscht.
Bei den anderen Dingen bin ich ja bei dir... aber bei diesem Beispiel... wie wäre es als Radfahrer mit anhalten und warten?
Das ist genauso lustig, wie Radfahrer, die man gerade überholt hat und die sich dann bei einer roten Ampel an den PKW vorbeizwängen; anstelle einfach in der Reihe zu warten.
Die Konsequenz von einigen Autofahrern ist dann ein (ich sag mal vorsichtig ausgedrückt) grenzwertiges erneutes Überholen.
Zitat:
@WeissNicht schrieb am 17. Juni 2021 um 12:40:13 Uhr:
Bei den anderen Dingen bin ich ja bei dir... aber bei diesem Beispiel... wie wäre es als Radfahrer mit anhalten und warten?
Das ist genauso lustig, wie Radfahrer, die man gerade überholt hat und die sich dann bei einer roten Ampel an den PKW vorbeizwängen; anstelle einfach in der Reihe zu warten.
Die Konsequenz von einigen Autofahrern ist dann ein (ich sag mal vorsichtig ausgedrückt) grenzwertiges erneutes Überholen.
Gegenfrage:
1. Wenn ich als PKW-Fahrer erkenne dass die Ampel eh rot ist: Wieso überhole ich dann kurz vorher noch einen Radfahrer ?
2. "In der Reihe warten" ? Meinst du damit schön am rechten Fahrbahnrad damit sich weitere Autos neben ihm aufreihen (weil die sich nicht hinter dem Radfahrer einreihen wollen und damit nicht warten wollen) oder sollte sich der Radfahrer dann zumindest mittig auf der Fahrspur einreihen ?
Was für Threads bei letzterem, also dem mittigen Einreihen , hier auftun würden möchte ich mir fast nicht ausmalen :-)
Zitat:
@WeissNicht schrieb am 17. Juni 2021 um 12:40:13 Uhr:
Zitat:
@qaqaqe schrieb am 17. Juni 2021 um 12:07:45 Uhr:
- das Müllauto, das genau so auf der engen Straße stehen bleibt, dass ich nicht die Lücke zwischen parkenden Autos nutzen kann, um daran vorbei zu fahren. Mit Anhänger muss man auf dem schmalen Fußweg dann schon gut zielen, damit dieser nicht runter rutscht.
Bei den anderen Dingen bin ich ja bei dir... aber bei diesem Beispiel... wie wäre es als Radfahrer mit anhalten und warten?
Das ist genauso lustig, wie Radfahrer, die man gerade überholt hat und die sich dann bei einer roten Ampel an den PKW vorbeizwängen; anstelle einfach in der Reihe zu warten.
Die Konsequenz von einigen Autofahrern ist dann ein (ich sag mal vorsichtig ausgedrückt) grenzwertiges erneutes Überholen.
Wird zwar langsam OT...
...aber anhalten und warten ??
Sich in der Schlange anstellen ?
Die Jungs vom Müll nehmen null Rücksicht, genau wie Busse oder Heli-Mamas mit dem T5. Obwohl da der Vito auf dem Vormarsch ist, was es nicht besser macht, brauchst du von denen null,null erwarten.
Anhalten und warten...
..mal ein frommer Wunsch :D
Gruß Jörg.
Wichtiges Edit:
Mir ist eingefallen, letztens hatte ich doch tatsächlich eine Dame mit Rad, die sich anständig und normal hinten angestellt hat. Ich musste zwar 2-mal hinschauen, aber es war so.
Nachdem sich die Schlange in Gang setzte, hat auch keiner sie grenzwertig überholt.
Zitat:
@WeissNicht schrieb am 17. Juni 2021 um 12:40:13 Uhr:
Zitat:
@qaqaqe schrieb am 17. Juni 2021 um 12:07:45 Uhr:
- das Müllauto, das genau so auf der engen Straße stehen bleibt, dass ich nicht die Lücke zwischen parkenden Autos nutzen kann, um daran vorbei zu fahren. Mit Anhänger muss man auf dem schmalen Fußweg dann schon gut zielen, damit dieser nicht runter rutscht.
Bei den anderen Dingen bin ich ja bei dir... aber bei diesem Beispiel... wie wäre es als Radfahrer mit anhalten und warten?
Das ist genauso lustig, wie Radfahrer, die man gerade überholt hat und die sich dann bei einer roten Ampel an den PKW vorbeizwängen; anstelle einfach in der Reihe zu warten.
Die Konsequenz von einigen Autofahrern ist dann ein (ich sag mal vorsichtig ausgedrückt) grenzwertiges erneutes Überholen.
Richtig, außer vielleicht Paragraph 1 verstößt der Fahrer des Müllautos gegen keine Regeln. Aber ein Tick früher stehen bleiben würde ihm nicht weh tun und wir müssen die leckeren Gerüche nicht so lange einatmen.
(Letzteres, bzw die Abgase, sind auch mein Grund, an der roten Ampel soweit wie möglich rechts nach vorne zu fahren - allerdings ohne etwas zu erzwingen)
Zitat:
@qaqaqe schrieb am 17. Juni 2021 um 13:02:58 Uhr:
Richtig, außer vielleicht Paragraph 1 verstößt der Fahrer des Müllautos gegen keine Regeln. Aber ein Tick früher stehen bleiben würde ihm nicht weh tun und wir müssen die leckeren Gerüche nicht so lange einatmen.
In Einzelfällen und je nach Situation sicher nicht. Da kann ich persönlich aber auch nix schlechtes über die Entsorger berichten. Wurde schon des Öfteren vorbei gewunken oder mit wurde, bei Begegnungsverkehr, auch noch "Durchfahrt gewährt".
Ob es denen weh tut ? naja, gerade in Großstädten oder stark befahrenen Straßen. Da fünf Meter mehr die Mülltonnen zum Fahrzeug ziehen (und wieder an den Straßenrand stellen), dort wieder fünf Meter, da käme für die Mitarbeiter einiges an Kilometern zusätzlich.
Gleiches für: Da mal noch einen vorbei lassen, dort den nächsten, an nächsten halt kommen dann fünf entgegen die man vorbeilassen soll.
Würdet ihr dass durchgängig machen wenn ihr eine Tour in einer Zeit X gefälligst abzuarbeiten habt ?
Junge Junge vom Feindbild Radfahrer kommen wir jetzt auf Müllmänner und Bussfahrer:rolleyes:...