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Fahrkomfort Golf V Fehlanzeige ?
Hallo Golf-Fans,
heute hatte ich die Gelegenheit einen Golf TDI DSG7 zu fahren und ich muß sagen: ich bin beeindruckt! Perfektes Anfahren, Schaltvorgänge nicht zu merken, Übersetzung perfekt: der 7. ist einfach dem DSG6 als weiterer Gang aufgesetzt: Während der 1.9 TDI DSG 6 im 6. 3000 dreht bei 145, so tut dies auch der DSG7 im 6. . Aber im 7. dreht er 3000 erst bei genau 175! Das ist richtig komfortabel auf der Bahn. Somit ist er sogar länger übersetzt als ein Passat Bluemotion: BM bei 100 km/h: 1800, Golf TDI DSG7 nur 1700.
Was aber den Federungskomfort und die Geräuschkulisse betrifft, so bin ich doch sehr enttäuscht: die Straßenlage ist zwar super, aber die Federung wie schon zu Beginn der Bauzeit vom G5 ist sehr straff und auch stuckerig (verglichen mit Golf 4, Passat 3C oder C-Kl. W203). Außerdem SEHR laute Wind- und Reifengeräusche bei höherer Geschwindigkeit. Zusammen mit dem kleinen PD Motor ist das imho ein erhebliches Defizit für den Golf auf der Strecke.
Mein Vater hat einen A 180 Autotronic (ebnfalls gigantisch lang übersetzt auf der Bahn bei ruhiger Fahrweise) und der ist wesentlich leiser und hat durch das selektive Dämpfungssystem eine deutlich sensibleres Ansprechen der Federung. Klar, dass die A-Klasse bei weitem nicht die Straßenlage des Golf erreicht - ist bei dem schlechteren Fahrwerk, höheren Schwerpunkt und kürzerem Radstand auch kein Wunder.
Letztendlich bin ich nicht überzeugt von den Langstrecken-Qualitäten vom Golf - wobei DSG7 schon extrem geil ist und für vieles entschädigt. Für Stadt und Landstrasse gibt es wohl derzeit nichts besseres. Auch reichen die 105 PS da dicke.
Schade eigentlich, aber ein perfekter Allrounder kann wohl kein super Reisewagen sein, und schon gar nicht, wenn das Basismodell gerade mal gut 15000 kostet...
Hat jemand nen Tip, wo sich perfektes Automatikgetriebe mit perfektem Langstreckenkomfort verbinden - und das ohne, dass die Kosten explodieren? Schon klar, E 320 T CDI, 530 D, A6 2.7 TDI, usw. Aber gibts so was ähnliches vielleicht auch in der Mittelklasse oder besser unteren Mittelklasse bei akzeptablen Gesamtkosten?
Gruß
lomo
Beste Antwort im Thema
Hallo Golf-Fans,
heute hatte ich die Gelegenheit einen Golf TDI DSG7 zu fahren und ich muß sagen: ich bin beeindruckt! Perfektes Anfahren, Schaltvorgänge nicht zu merken, Übersetzung perfekt: der 7. ist einfach dem DSG6 als weiterer Gang aufgesetzt: Während der 1.9 TDI DSG 6 im 6. 3000 dreht bei 145, so tut dies auch der DSG7 im 6. . Aber im 7. dreht er 3000 erst bei genau 175! Das ist richtig komfortabel auf der Bahn. Somit ist er sogar länger übersetzt als ein Passat Bluemotion: BM bei 100 km/h: 1800, Golf TDI DSG7 nur 1700.
Was aber den Federungskomfort und die Geräuschkulisse betrifft, so bin ich doch sehr enttäuscht: die Straßenlage ist zwar super, aber die Federung wie schon zu Beginn der Bauzeit vom G5 ist sehr straff und auch stuckerig (verglichen mit Golf 4, Passat 3C oder C-Kl. W203). Außerdem SEHR laute Wind- und Reifengeräusche bei höherer Geschwindigkeit. Zusammen mit dem kleinen PD Motor ist das imho ein erhebliches Defizit für den Golf auf der Strecke.
Mein Vater hat einen A 180 Autotronic (ebnfalls gigantisch lang übersetzt auf der Bahn bei ruhiger Fahrweise) und der ist wesentlich leiser und hat durch das selektive Dämpfungssystem eine deutlich sensibleres Ansprechen der Federung. Klar, dass die A-Klasse bei weitem nicht die Straßenlage des Golf erreicht - ist bei dem schlechteren Fahrwerk, höheren Schwerpunkt und kürzerem Radstand auch kein Wunder.
Letztendlich bin ich nicht überzeugt von den Langstrecken-Qualitäten vom Golf - wobei DSG7 schon extrem geil ist und für vieles entschädigt. Für Stadt und Landstrasse gibt es wohl derzeit nichts besseres. Auch reichen die 105 PS da dicke.
Schade eigentlich, aber ein perfekter Allrounder kann wohl kein super Reisewagen sein, und schon gar nicht, wenn das Basismodell gerade mal gut 15000 kostet...
Hat jemand nen Tip, wo sich perfektes Automatikgetriebe mit perfektem Langstreckenkomfort verbinden - und das ohne, dass die Kosten explodieren? Schon klar, E 320 T CDI, 530 D, A6 2.7 TDI, usw. Aber gibts so was ähnliches vielleicht auch in der Mittelklasse oder besser unteren Mittelklasse bei akzeptablen Gesamtkosten?
Gruß
lomo
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31 Antworten
@heltino:
ja, da magst Du wohl insgesamt recht haben. Was den Preis betrifft, so ist mein subjektiver Vergleich derzeit eine C-Klasse aus 2006 und ein fast neuer Golf TDI DSG7 - kosten beide ca. 20'. Aber so zu vergleichen ist wohl nicht zulässig da Benz heute nicht mehr wesentlich langlebiger als VW ist, wenn überhaupt...
Welche Modelle der unteren Mittelklasse meinst Du mit 'wirklich schlecht' ?
Und - da Du oft sehr viele verschiedene Modelle fährst - würdest Du einen fast neuen Golf TDI DSG7 einem C 220 T CDI Automatik aus 2006 vorziehen bzw. was als Alternative empfehlen?
Gruß
lomo
tja...so verschieden sind die Ansichten. Ich empfinde den Golf eben nicht als "etwas straffer" sondern knüppelhart. Auch heize ich nicht um die Kurven wie Schummi sondern pflege einen bewusst defensiven, spritsparenden Fahrstil. Auf der Autobahn rolle (oder besser hoppele !) ich mit Richtgeschwindigkeit und Tempomat dahin. Mit einer Tankfüllung komme ich fast immer rd. 750 km weit (das ist wiklich positiv zu bewerten !). Für solche Fahrer wie mich ist der Golf eindeutig zu unkomfortabel. Das ganze ist sogar doppelt schade, weil der Wagen sonst durchaus überzeugt mit leisem Motorengeräusch, einer tollen Klimaanlage und guten Sitzen. Wenn man den 80 PS Golf moderat fährt, ist es ein wirklich wirtschaftliches Fahrzeug das eigentlich gut in die Zeit passt. Trotzdem werde ich diesen Wagen schneller wieder veräußern, um mich nach was bequemeren umzusehen. Dabei sind für mich auch Franzosen und Japaner dann kein Tabu mehr...
Gruß
Carsten
Hallo, bissel verwundert bin ich schon, dem G V ein unkomfortables Fahrwerk zu bescheinigen.
Ich hatte den BX und Xantia, Hydropneumatik ist das Beste.
Golf IV und Bora TDI nicht schlecht,
Audi A4 Avant mit Multitronic, Fahrwerk sehr unkomfortabel aber MT das beste Getriebe, leider mit dem Ruf bis MJ 04 störanfällig zu sein bis 7000€ Reparaturkosten, ehe mich das erreicht in Zahlung gegen
G V gegeben mit DSG, das Fahrwerk ist m.E. das Beste hinsichtlich Komfort und Abrollverhalten bis auf die Hydropneumatik der Franzosen, das DSG ist sehr gut kommt aber im Komfort nicht ganz an die MT von Audi ran, allerdings ist die Ausfallsicherheit ungleich höher.
Probier doch mal den neuen A4 mit CR-Diesel und Multitronic, das wäre hinsichtlich Fahrwerk und Komfort m.E. das Beste, wegen der Größe und des Preises sowie der künftigen Entwicklung der Lebenshaltungskosten verzichte ich gern, der G V ist da eine sehr gute Alternative.
Die Reifen sind übrigens für den Abrollkomfort entscheidend, wer auf XXX/45/XX steht, wird einen schlechteren haben als mit XXX/65/xx.
Gruß Peter
_____________________
G V TDI 77KW DSG CL 12/05
Hallo Zusammen
Ich habe mich Heute mit einer Merceds B Klasse zum Flughafen fahren lassen,da weis man erst wie Gut das Fahrwerk
vom Golf V ist.
Bin bisher jeweils 1 Jahr lang Golf 3, Golf 4 und seit neustem jetz den Golf 5 gefahren. Der Golf 5 hat das Sportfahrwerk drin, kann mich echt nicht beklagen! Dagegen war das schwammige vom Golf 4 echt ein Witz!
Zitat:
Original geschrieben von lomo.hd
@heltino:
ja, da magst Du wohl insgesamt recht haben. Was den Preis betrifft, so ist mein subjektiver Vergleich derzeit eine C-Klasse aus 2006 und ein fast neuer Golf TDI DSG7 - kosten beide ca. 20'. Aber so zu vergleichen ist wohl nicht zulässig da Benz heute nicht mehr wesentlich langlebiger als VW ist, wenn überhaupt...
Welche Modelle der unteren Mittelklasse meinst Du mit 'wirklich schlecht' ?
Und - da Du oft sehr viele verschiedene Modelle fährst - würdest Du einen fast neuen Golf TDI DSG7 einem C 220 T CDI Automatik aus 2006 vorziehen bzw. was als Alternative empfehlen?
Gruß
lomo
also erstmal vorweg: der golf ist kompaktklasse und nicht untere mittelklasse. somit vergleichst du eh zwei unterschiedliche fahrzeugklassen.
wirklich schlecht bezog sich auch mehr auf den komfort, als auf das fahrwerk, aber der scheint ja bei dir auch ausschlaggebend zu sein.
es kommt immer auf den einsatzzweck an und nicht nur das auto alleine entscheidet, auch diverse anbauteile.
guten komfort kann man mit einer tieferlegung, niederquerschnittsreifen oder falschem reifendruck sehr schnell vernichten...
die physik spielt auch eine rolle. je größer das fahrzeuggewicht, desto träger die masse. somit hat man einbußen in der agilität (landstraßenräubern :)), jedoch enorme vorteile auf klassischen autobahnkilometern. (das berüchtigte "hoppeln" wird viel durchs gewicht erschlagen. das macht enorm viel aus!)
als metapher: warum ist eine billardkugel so schwer? sie muß ruhig laufen. warum ist ein tischtennisball so leicht? er muß sehr agil sein.
beispiel: mein vorgänger war, siehe sig, ein 2 tonnen audi A6. mein jetziger begleiter ist ein golf V GTI (deutlich straffer als ein normaler golf!)
die zwei autos kann man nicht vergleichen. auf der AB, wenn man mit 200km/h kilometer spult, war der A6 meilenweit besser als der golf. auf kurivgen landstrassen kehrt sich das um! der golf ist viel dynamischer!
letztlich sehr viel geschmacksfrage und auch vom einsatzzweck abhängig.
eine c-klasse von 2006 mit einem golf zu vergleichen wird schwer. erstmal ist der vergleich mal nicht fair.
um den fahrkomfort zu vergleichen müssen die neupreise herhalten und das der mercedes komfortabler ist, sollte spätestens mit blick auf die preisliste klar sein ;)
ich würde subjektiv immer so entscheiden:
fahre ich viel landstrasse und stadt: kleines auto mit weniger gewicht
fahre ich viele kilometer und hauptsächlich AB: möglichst großes auto.
alleine die fahrzeuggröße hat so einen großen anteil, da kann fahrwerktechnik nicht viel ausrichten.
beispiel: wer würde behaupten das ein citroen xantia mit hydropneumatic komfortabler ist als eine langversion der mercedes S-klasse mit stahlfederung? keiner.
deine c-klasse aus 2006 ist so eine sache. kommt auf den genauen typ an, ich hatte insgesammt 5 verschiedene:
- c220CDI mit 15" felgen (sehr weich, dadurch komfortabel. jedoch bei hohen geschwindigkeiten schwammig)
- c350 mit 18" felgen (recht straff, aber absolut spurtreu bei hohem tempo)
- c270 CDI mit 17" felgen (der war super. nicht zu weich und trotzdem unglaublich komfortabler als ein golf!)
.
.
es hängt bei dem auto klar von den verbauten rädern und dem fahrwerk ab! wenn du eine spotliche abstimmung (heißt glaube ich avangarde) hast und zudem noch große räder, dann kann ein seriengolf "weicher" sein. so ruhig wie die c-klasse bei hohem tempo liegt der trotzdem nicht, dafür ist er zu leicht.
ich fahre privat hauptsächlich auf landstrassen und da will ich nix anderes als nen knackiges fahrwerk mehr haben. macht viel spass! beruflich fahre ich jedoch häufig nach Görlitz (eine strecke 700km, davon 650km AB) und da order ich dann lieber eher "weiche" fahrzeuge.
mein rat: fahr beide autos auf für dich üblichen strecken. wenn du viele kilometer reißt, ist der mercedes besser.
Hallo,
schau Dir doch mal einen Jetta mit DSG an!
Viele Grüße
hallo zusammen,
habe mir mal so durchgelesen was hier alles gepostet wurde.
ich selbst habe ziemlich viele kilometer in golf 3 (GT wie VR6) und nem Golv IV TDI aufm buckel.
einen golf V habe ich selbst noch nicht gefahren! kann also das hier beschrieben negative wie positive nicht wirklich beurteilen.
das bisher aus diesem thread abzuleitende fazit ist: golf V ist härter als Golv IV! oder verstehe ich das falsch?
diejenigen welchen die ich kenne, die einen Golf V fahren die auch und die golfs zuvor gefahren sind, sind ausnahmslos begeistert. das glaube ich ungesehen.
beim lesen der posts stellte sich mir aber unweigerlich EINE frage: golf und langstreckenfahrzeug??
ich persönlich liebe den golf, vor allem den zuverlässigen Golf 3!! aber lange strecken wie 1.600 km münchen - barcelona sind sicherlich nicht so elegant wie in einem 7er-BMW zurückzulegen!
für mich persönlich trumpht der golf auf bei:
- stauraum
- einfachheit
- zuverlässigkeit
- nützlichkeit
er bietet (für seine klasse) absolut ausreichenden fahrkomfort, egal ob Golf I oder Golf V. es wird immer fahrzeuge geben die ihn schlecht aussehen lassen! der eine braucht weniger sprit, der andere hat ein besseres fahrwerk, der nächste hat nen besseren abzug!
nehmen wir doch mal den direkten vergleich: Golf gegen C-klasse, wie es hier immer wieder der fall war:-) ich glaube der c-klasse fehlt:
- bei einem urlaub mit 4 personen - DER KOFFERRAUM
- bei einem besuch bei IKEA der KOFFERRAUM für die neue waschmaschine (als beispiel)
- etc etc etc
klar! das fahrwerk! mag sein das es "bessere" gibt. aber wir reden hier nach wie vor vom GOLF! ein auto für alle, und für alle bezahlbar (über letzteres kann man streiten)
sicherlich ist er kein langstreckenn fahrzeug wie eine s-klasse oder auto für aussendienstler die viel viel rumfahren. da zählt komfort mehr als das auto selbst. aber an nützlichkeit fehlt es beim golf sicherlich nicht. und auch nicht am fahrwerk. das ist für alle situationen abgestimmt! nicht fürs cruisen oder rennen-fahren! genau genommen hat VW die goldene mitte getroffen (sehe ich so). was einbussen im ein oder anderen bereich wiederrum unumgänglich macht! ein "alleskönner" ist kein spzialist, macht dafür aber nicht beim ersten unvorhergesehenen hindernis schlapp!
und wer 5 mal im jahr von münchen nach barcelona fahren möchte, soll sich bitte eine anderes auto kaufen! wer aber immer wieder mal von a nach b fährt (zB münchen - berlin) und auch in der stadt mal durch enge situationen muss, gerne auch mal viel reinpackt und grundsätzlich ein AUTO möchte das "alles" kann, ist mit golf m. E. generell nicht falsch bedient!
ich erinnere mich gerne an die polo-werbung mit der walze: "er kann viel, aber nicht alles!" - und das erwartet auch niemand!
und selbst die langstreckenfahrten im golf IV waren absolut in ordnung. warum also sollte der golf V (laut thread weniger schwammig) schlechter sein???? der Golf IV ist gegenüber dem Golf III förmlich "hart". wollt ihr ein brett? oder wollt ihr sein wasserbett? wir reden hier von einem auto, bei dem sehrwohl auch an die sicherheit gedacht wurde!
grüsse aus münchen
papmane
Zitat:
Original geschrieben von heltino
die hydropneumatic von citroen ist zwar komfortabel, aber die sicherheitsreserven eines VW golf oder ford focus hat sie nicht. tests belegen das auch.
Bitte hier kein Blech schreiben.
Seit 1989 (Citroen XM) gibt es bei Citroen adaptive Fahrwerke, die sich der Situation anpassen. Weich bei normaler Fahrweise, hart und sicher bei sportlicher Fahrweise oder in Gefahrensituationen.
Golf V oder Focus haben natürlich keine schlechten Fahrwerke, aber mit einem adaptiven Fahrwerk kann man sie nicht vergleichen.
Ich fahre beides. An einen Xantia mit mitlenkender Hinterachse, adaptivem Fahrwerk (hydractive) und Niveauregulierung kommt ein Focus nicht ran. An einen Xantia Activa mit zusätzlichem aktiven Seitenneigungsausgleich erst recht nicht. Weder beim Fahrwerk noch im Komfort.
Der Citroen C6 hat nicht umsonst bessere Fahrdynamikwerte als ein AMG Mercedes.
Und zum Vergleich S-Klasse - Citroen Xantia und XM gibt es sogar wisenschaftliche Untersuchungen:
http://www.berlinonline.de/.../index.html
Gruß
Markus
PS: Den Golf V finde ich sehr anständig gefedert. Besser jedenfalls als den Citroen C4.
Dynamischer ist er dafür nicht. Belegte beim ADAC-Fahrwerkstest glaub ich auch den 4. oder 5. Platz, erster war der (harte) Citroen C4.
Es ist alles eine Sache der Gewöhnung, denke ich. Ich kenne den Golf V und würde das Fahrwerk nicht als "knüppelhart" bezeichnen, es ist straff, aber als unkomfortabel habe ich es nicht empfunden. Beim Thema Fahrwerk habe ich hier auch 2 Gegensätze stehen: Der (geerbte) Astra F drückt die Stöße von den Fahrbahn-Absätzen direkt nach innen durch, dadurch klappern ganz gerne mal Gegenstände in den Türen oder im Ablagekasten. Fährt man dieselbe Strecke dagegen mit dem Omega, schluckt das Fahrwerk die Unebenheiten sehr gut weg. Bodenwellen, die sich im Astra aufschaukeln, merkt man im Omega gar nicht. Und raue Straßen nimmt man im Astra auch als solche wahr.
2 Welten also: Der haken: Der omega war ungefähr doppelt so teuer (beides Neuwagen), aber ich kann dir ganz genau sagen, wo das zusätzliche Geld hingewandert ist ;) You get what you pay for :)
Zum Thema Geräuschkomfort: Wenn du einen leisen Motor willst, solltest du besser nicht den 1.9PD TDI nehmen, dass er laut ist und nicht besonders kultiviert ist, ist bekannt. Der 2.0 ist da angenehmer.
In der C-Klasse (Kombi W203) bin ich schon mehrere längere Strecken mitgefahren, das Fahrwerk ist das schon 1-2 Klassen besser als im Golf, nicht wirklich zu vergleichen, kein Wunder bei der Preisdifferenz.
Zitat:
Original geschrieben von heltino
also erstmal vorweg: der golf ist kompaktklasse und nicht untere mittelklasse. somit vergleichst du eh zwei unterschiedliche fahrzeugklassen.
*mööp*
Kompaktklasse, Golfklasse und Untere Mittelklasse sind drei Namen für ein und die selbe Einstufung des KBA. Früher hieß es "Untere Mittelklasse", heute "Kompaktklasse", während die "Golfklasse" eine eher inoffizielle Bezeichnung ist, die der Kompaktklasse aufgrund seines berühmtesten Vertreters gegeben wurde.
Die EU nennt das übrigens nur Mittelklasse, weshalb Passat, Superb, A4 & Co, was nach KBA "Mittelklasse" ist, dort als "Obere Mittelklasse" bezeichnet wird.
Zitat:
Original geschrieben von mobafan
Zitat:
Original geschrieben von heltino
also erstmal vorweg: der golf ist kompaktklasse und nicht untere mittelklasse. somit vergleichst du eh zwei unterschiedliche fahrzeugklassen.
*mööp*
Kompaktklasse, Golfklasse und Untere Mittelklasse sind drei Namen für ein und die selbe Einstufung des KBA. Früher hieß es "Untere Mittelklasse", heute "Kompaktklasse", während die "Golfklasse" eine eher inoffizielle Bezeichnung ist, die der Kompaktklasse aufgrund seines berühmtesten Vertreters gegeben wurde.
Die EU nennt das übrigens nur Mittelklasse, weshalb Passat, Superb, A4 & Co, was nach KBA "Mittelklasse" ist, dort als "Obere Mittelklasse" bezeichnet wird.
letztlich völlig wurscht was das KBA nun wie bennent.
kern der aussage: golf und c-klasse sind nicht in einer fahrzeugklasse.
Ich finde das Fahrwerk des Golf V sehr sicher und gelungen. Nur empfinde ich es auch tatsächlich so, das es etwas komfortabler sein könnte.
Die Hersteller sollten als Option auch ein komfort orientiertes Fahrwerk anbieden, so wie sie auch ein Sportfahrwerk anbieten. Aber das wird wohl in der Entwicklung zu teuer sein.
Ich finde das Fahrwerk des Golfs auch nicht unkomfortabel. Nur das Stuckern auf kurzen Bodenwellen ist mir auch negativ aufgefallen. Das kann mein Astra etwas besser.
Vom Fahrwerk her ist in dieser Klasse meiner Meinung nach nur der Focus etwas besser als der Golf.
Zitat:
Original geschrieben von lomo.hd
Hat jemand nen Tip, wo sich perfektes Automatikgetriebe mit perfektem Langstreckenkomfort verbinden - und das ohne, dass die Kosten explodieren? Schon klar, E 320 T CDI, 530 D, A6 2.7 TDI, usw. Aber gibts so was ähnliches vielleicht auch in der Mittelklasse oder besser unteren Mittelklasse bei akzeptablen Gesamtkosten?
Gruß
lomo
toyota avensis z.b.
und zum fahrwerk...ich finde nichtmal meines unkomfortabel :D bei dem originalen Sportline wäre ich fast seekrank geworden