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Euro-6-Nachrüstung

Mercedes E-Klasse S212, Mercedes E-Klasse W212
Themenstarteram 21. Februar 2017 um 16:12

So. Stuttgart hat ein Fahrverbot ab 2018 für Euro 5 ausgesprochen.

Wie sieht s mit Nachrüstmöglichkeiten aus?

Hat jemand schon was gehört?

Beste Antwort im Thema

Guten Morgen,

es ist tatsächlich sehr interessant, wie hier auf dem Diesel rumgehackt wird. Nicht nur von der Politik sondern auch von einigen Usern hier.

Finde ich ehrlich gesagt ein wenig "weltfremd"... was machen denn denn die GDI Fahrer, wenn es diese ebenso trifft?!

Auch die schadenfrohe Haltung mancher hier kann ich nicht verstehen... ich habe ja jetzt Euro 6...

Man denke doch einfach mal darüber nach, seit wann die Euro 6 in Kraft ist?! Bis, so meine ich, 09/15 durften noch Euro 5 neu zugelassen werden. Das heißt, diese Fahrzeuge sind dann nach Kretschmann´s Worten nach etwas über zwei Jahren "Schrott"...

Gut, ich komme jetzt nicht aus dem Stuttgarter Raum, Ruhrgebiet, meine Heimat...

Schauen wir doch aber mal so manche Ampelschaltung an... Da wirst Du zum "Stehen" gezwungen, obwohl niemand anderer an der Kreuzung steht.

Gerade hier ist ein dichtes Autobahnnetz. Macht die Luft von den Autobahnen an der Stadtgrenze halt?!

Fakt ist doch, der Verkehr hat nach dem Wegfall der Grenzen überproportional zugenommen, daher auch die ganzen Brückenschäden in D.

Damit hat bei den Planungen so sicher niemand gerechnet. Müssen in jeder Familie zwei oder drei Autos vorhanden sein?!

Wie oft wird gerade hier, nur hier sehe ich es, der Verkehr der BAB durch die Stadt geschickt, weil die Autobahnen dicht sind?! Lkw über Lkw...

Das was passieren muss ist sicher klar, aber so?!

Warum geht man nicht einfach daher, wie in NL z.B. und gibt zu "Stoßzeiten" den Standstreifen als zusätzliche Spur frei?!

Warum führt man kein Überholverbot für Lkw auf nur zweispurigen Autobahnen und an BAB Kreuzen ein?!

Gerade auf der A2, A3 in Raum Oberhausen, Bottrop erlebe ich fast täglich den Supergau, der in meinen Augen zu verhindern wäre. Lkw dicht an dicht, so dass niemand mehr reinkommt oder dazwischen gelassen wird, Bremsen kennen die Lkw Fahrer in meinen Augen nicht.

Und ja, ich habe auch noch einen Euro 5 Diesel, einen "Stinker" der Aussage mancher hier...

Ich kann mir aber nicht mal eben einen Euro 6 kaufen, leasen oder finanzieren.

Meine beiden 3,5 t. Lkw würde das auch betreffen... beide "nur" Euro 4 und bei der Einführung der Umweltzonen neu angeschafft und immer noch hervorragend in "Schuß"...

Alles Kernschrott... und über die Auftragslage im Baugewerbe muss ich glaube ich jetzt nicht anfangen... mal geht´s, mal ist es nur ein Geldwechsel...

Unsere Politiker, so wie sich sich im Moment geben, sei es der Kretschmann oder auch die anderen, keine Ahnung was die so im Kopf haben, aber sinnvolle Politik geht in meinen Augen anders.

Von uns muss ein jeder einen entsprechenden Befähigungsnachweis erbringen um seinen Job auszuüben. Unsere Politiker müssen das nicht. Da wird einfach mal jemand in ein Amt gesetzt und fertig.

Ebenso verhält es sich mit der Maut...

In meinen Augen findet da gerade eine Art "Enteignung" am deutschen Volke statt und die Autobauer erfreut es... weil ja nun jeder nach Euro 6 schreit...

Die Politik und auch die Autobauer haben lange geschlafen und nun muss alles von jetzt auf gleich passieren und geregelt werden... finde ich einfach nur unglaublich...

Und wer ist es Schuld?!

VW =D

Vielleicht sollte man mal über generell autofreie Sonntage oder sowas nachdenken?! Gab es in den 70ern und 80ern ja auch, nur war es da der Smog, jetzt ist es der Feinstaub... oder einfach an eine Regelung nach geraden und ungeraden Zahlen zu Problemzeiten, das wäre gerechter und würde den Verkehr sicher deutlicher "schrumpfen" lassen und unserer Umwelt was gutes tun...

Wo wir dann auch gerade dabei sind... was ist mit den Binnenschiffen auf unseren Kanälen und auf dem Rhein?!

Schwarze Wolken sind nix dagegen, was so mancher da aus den eimergroßen Auspuffrohren bläst...

Na ja, nur so meine Gedanken... nicht mehr, nicht weniger...

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Mir macht das alles GARRRR nichts aus. In die Großsstätte muss ich nicht um mit einem Euro 6 Diesel bin ich auch da noch die nächsten Jahre willkommen.

In 5 Jahren kann ich ihn so oder so verkaufen weil mit dem Alter und der Laufleistung gleich in den Osten geht.

Also was genau ist das große Problem? Wer auf dem Land wohnt hat die Probleme eh nicht, da fahren sie heute noch mit roter Plakette umher und niemanden stört es.

Zitat:

@Hagelschaden schrieb am 13. März 2017 um 10:03:01 Uhr:

Zitat:

@Controller2505 schrieb am 13. März 2017 um 06:47:35 Uhr:

Quintessenz war das der Reporter meinte das die Euro 5 Fahrer ihr Auto schnellst möglich verkaufen sollten weil die blaue Plakette nur für Euro 6 kommen wird und bei Fahrverboten die Euro 5 Autos massiv an Wert verlieren oder sogar unverkaufbar werden.

Dass Du diese Meinung hast wissen wir ja allmählich :D

Dennoch: Wer jetzt einen Euro 5 Diesel fährt , das kann ja auch noch einer aus 2014 sein, hat den größten Wertverlust bereits hinter sich. Bei einem Neukauf eines vergleichbaren Euro 6 Autos wird der Wertverlust des bisherigen Wagens realisiert - bisher steht der nur auf dem Papier.

Auch in deinem Beispiel: Du hast für deinen 350er 18.000 Euro bekommen - der künftige Wertverlust war bei dem Auto also auf 18.000 Euro begrenzt.

Jetzt hast Du für 42.000 Euro einen Wagen mit Euro 6. Neben der schlechteren Ausstattung und dem Motor der Dich nicht glücklich macht hast Du 24.000 Euro ausgegeben. Der Wertverlust des Neuen ist auf alle Fälle höher als beim Alten, wieviel wird sich zeigen.

Weder gibt es bis jetzt eine blaue Plakette noch weiß irgendjemand wie das dann aussieht. Ob Euro 6 Diesel wirklich nennenswert besser gestellt sein werden weiß auch keiner.

Mein Fazit : Aus finanziellen Gründen jetzt , ohne die künftigen Bedingungen zu kennen, seinen jungen Euro 5 Diesel zu verkaufen macht keinen Sinn. Im schlimmsten Fall verkaufe ich die Kiste nach Hamburg , dort gibt es keine Umweltzone. Oder ins Ausland, die freuen sich wahrscheinlich schon auf günstige Autos und lachen sich kaputt.

Gruß

Hagelschaden

..................

deine Rechnung geht nicht ganz auf:

Ich habe für meinen Alten 18 T€ bekommen, mit Einführung blaue Plakette werden es garantiert weniger werden, der maximale Wertverlust währe Totalausfall (was ich aber auch nicht glaube).

2ter Sachverhalt der für meine Lösung sprach: ich habe einen nagelneuen Wagen für 42 T€ bekommen, vergleichbarer W213 220d wäre ich bei auch bei ca. 63 T€ -16% = 53 T€; wenn ich davon ausgehe das ich dann nur noch 16T€ für meinen alten bekommen hätte wäre der Aufschlag 37 T€ (heute 42 t€ - 18 T€ = 24 T€). Auch wird es nächstes Jahr keinen W212Mopf-Neuwagen mehr geben den ich dann mit 33% Nachlass kaufen kann. Ich müsste dann auf den potthässlichen W213 ausweichen -> das wäre schwer zu akzeptieren (naja zum Glück gibt es ja noch AUDI und BMW).

Wenn ich noch davon ausgehe das die blaue Plakette kommt (und ich denke die wird dann Deutschlandweit eingeführt dann wird es auch in Hamburg zu Fahrverboten kommen). Wenn ich jetzt dran denke das ich dann am Standrand parke und versuche mit öffentlichen Verkehrsmittel mit meinem Rollstuhl ;) (ist echt Scheiße) in die Stadt zu kommen und dann soll ich mit meinen Einkaufsschnäppchen (????????) wieder zu meinem Auto zurück, das wäre interessant.

Die Empfehlung bei AMS sein Auto schnellst möglich zu verkaufen kommt doch nicht von mir!

Ich habe das doch vor 6 Wochen schon für mich durchkalkuliert und kam zu den Schluss: altes Auto weg neues Auto her. Fahrverbote sind für mich als Rolli nicht akzeptabel händelbar. Nächstes oder spätestens übernächstes Jahr wäre sowieso ein neues Auto bei mir fällig gewesen. Und dann gibt es keine Neuwagen W212Mopf mehr mit 33% Preisnachlass. Ich müsste dann auf den Gebrauchtwagenmarkt umsteigen.

Unglücklich bin ich mit meinem 250er nicht, okay er könnte etwas spritziger sein aber der Verbrauch um die 6 Liter machen richtig Spaß. Ich würde das Auto wieder kaufen. Ich muss mich einfach an die etwas weniger Leistung gewöhnen (204PS zu getunten 310PS ist nun mal ein nicht wegzudiskutierender Wert).

Nochmal zum Mitdenken (quasi so als Quintessenz): Wertverlust ist bei mir Zweitrangig. Bei mir ist alles nur an dem blöden Rollstuhl ausgerichtet, der lässt sich nicht wegrechnen und auch nicht schönrechnen. Wenn es zu diesen blöden Fahrverboten kommt hätte ich mit meinem alten Euro5-Diesel die richtige Arschkarte gezogen. Andere stellen ihr Auto ab und gehen zu Fuß oder nehmen den Bus.

Du siehst bei mir wirken noch viel mehr Einflussfaktoren die ich berücksichtigen muss.

nice time

Controller2505

Zitat:

@Controller2505 schrieb am 13. März 2017 um 13:21:08 Uhr:

Du siehst bei mir wirken noch viel mehr Einflussfaktoren die ich berücksichtigen muss.

Dann verallgemeiner doch bitte nicht deine persönlichen Punkte und schreib ständig, man solle schnell Euro 5 Diesel verkaufen. Rein finanziell ist ein Verkauf Euro 5 / Neukauf Euro 6 nicht zu rechtfertigen. Auch in deinem Fall ist es rechnerisch Unfug. Der Wunsch nach einem neuen Wagen, die Begründung Rabatt Neuwagen 212 ist nachvollziebar - hat aber mit der Frage Euro5/6 nichts zu tun.

Außerdem sind Fahrzeuge mit denen Schwerbehinderte fahren/gefahren werden von der Plakettenpflicht ohnehin ausgenommen. Aktuell kannst Du also ohne jedwede Einschränkung auch noch sogar mit roter Plakette und einem Diesel Deiner Wahl in alle Innenstädte fahren.

Warum sollte das plötzlich anders werden?

Gruß

Hagelschaden

tja da frag mal im Ordnungsamt in Rüsselheim nach

von denen habe ich ganz andere Informationen.

rechnerisch Unfug? sorry ich musste ziemlich lachen

Aufpreis dann 37 T€ zu heute 24 T€ = 13 T€, naja wenn ich das kommentieren sollte hätte ich meinen Job verfehlt.

am 13. März 2017 um 12:57

Ich verstehe die ganze Diskussion ehrlich gesagt nicht so ganz. Ihr vergleicht hier Äpfel mit Birnen. Tauscht man einen gebrauchten 212 mit Euro 5 Diesel wie Controller2505 gegen einen gebrauchten 212er Euro 6 Diesel ein, so ist der Aufpreis "nur" 10.000 €. Für 39.000 € bekomme ich allerdings dann ein 4 Jahre jüngeren Wagen (2015er) mit zwei Jahren Garantie (Junge Sterne) und nur 30.000km (siehe Angebot von LUEG), d.h. nur ein Bruchteil des Geldes geht wirklich für Euro 6 drauf.

Klar, wenn ich jetzt auf einen Euro 6 Diesel V6 Neuwagen abstelle, dann wird der Aufpreis um so größer. Aber bitte bleibt doch mal bei den Vergleichen einigermaßen im Bild.

Wo sind bitte die Wertverluste ?

Für gut ausgestattete Euro6-350er mit 200.000km werden ca. 25.000 Euro aufgerufen.

Noch ist die Unsicherheit nicht groß genug ;)

Zitat:

@J.M.G. schrieb am 13. März 2017 um 13:57:23 Uhr:

Ich verstehe die ganze Diskussion ehrlich gesagt nicht so ganz.

Ich auch nicht. :D Controller 2505 stellt (in mehreren Beiträgen) jeweils die These auf, dass man einen Euro 5 besser schnell verkaufen soll um drohendene Fahrverbote und einen drastischen Wertverlust des alten Wagens zu vermeiden.

Dieser These widerspreche ich, vor allem in dieser Absolutheit.

Es geht hier doch nur um die Frage der behaupteten Notwendigkeit einen Euro 5 Diesel aus wirtschaftlichen Gründen zu verkaufen.

Dass Controller2505 unabhängig davon, zumal er ohnehin in absehbarer Zeit ein neues Auto wollte, hier einen günstigen Zeitpunkt (Modellwechsel) und ein sehr gutes Angebot wahrgenommen hat steht doch außer Frage, bestreitet doch auch keiner.

Gruß

Hagelschaden

Zitat:

@Controller2505 schrieb am 13. März 2017 um 13:48:43 Uhr:

tja da frag mal im Ordnungsamt in Rüsselheim nach

von denen habe ich ganz andere Informationen.

So, was sagt denn das Ordnungsamt Rüsselsheim zu den Bestimmungen einer noch nicht beschlossenen blauen Plakette im Allgemeinen und den möglichen Fahrverboten in Stuttgart im Besonderen?

Aktuell gilt noch die BImSchV (Bundesgesetz) , dort sind auch die Ausnahmeregelungen nachzulesen.

Gruß

Hagelschaden

Es gibt genügend Möglichkeiten eine Sondergenehmigung zu bekommen um in eine Umweltzone fahren zu können?

 

Habe das selbst 2 Jahre lang gemacht mit einem Euro 3 Diesel in Leipzig.

 

Wo nur Euro 4 Zugelassen ist.

Ich bin zwar kein Controller, oute mich aber hiermit auch als rechnender Mensch, der seine Kfz Kosten per Exceltabelle erfasst und im Auge behält. Maßgeblich zu den Kosten gehört auch die Abschreibung. Ich schreibe linear ab. Je länger ich das Auto nutzen kann, desto geringer sein Buchwert. Da der Wertverlust, bzw. das was man beim Verkauf gegenüber dem Anschaffungspreis verliert nicht linear verläuft, sondern ein Auto erst stark und dann immer weniger verliert, habe ich beschlossen, es so lange zu fahren bis ich entweder reif für ein anderes Auto bin oder man mir seine Nutzung in der Stadt in die ich rein muss verbietet oder ein Schaden mich wirtschaftlich dazu zwingt. Je länger ich es fahren kann, desto günstiger die Rechnung.

Ob der höheren Wertverlust für ein neueres Auto durch den möglicherweise jetzt noch höheren Verkaufspreis kompensiert wird wage ich zu bezweifeln. Zumindest ist das spekulativ. Denn wer weiß wie es weitergeht. Die blaue Plakette sollte ja auch dieses Jahr schon kommen, ist aber mittlerweile wieder vom Tisch. Mal schauen wie es nach der Bundestagswahl aussieht, davor tut sich eh nichts mehr. Und ob eine neue Regierung sich dann gleich so richtig unbeliebt macht und einem erheblichen Prozentsatz der Autofahrer massiv ins Eigentum eingreift, wird sich auch erst zeigen müssen. Dann kann ich immer noch reagieren, denn wie oben ausgeführt, die Zeit arbeitet für mich.

Eine Regierung aus RRG wird dir schon zeigen wo dein Diesel hingehört! Jedenfalls nicht in die Stadt.

Sozen, Kommies und Grüne, Gott wende dies Elend von Deutschland ab.:rolleyes:

Zitat:

@Bert1956 schrieb am 14. März 2017 um 08:42:43 Uhr:

Eine Regierung aus RRG wird dir schon zeigen wo dein Diesel hingehört! Jedenfalls nicht in die Stadt.

Sozen, Kommies und Grüne, Gott wende dies Elend von Deutschland ab.:rolleyes:

Vielleicht wären solche Maßnahmen gar nicht nötig, wenn die bisherigen Regierungen durchgesetzt hätten, dass die Abgasvorschriften "immer" eingehalten werden.

Vielleicht interessiert es doch noch jemanden: Twintec hat eine Umrüstung Entwickelt, die aber auf Ablehnung oder besser: "auf wenig Begeisterung" stößt. Die Quelle ist die Autobild (bitte nicht auf mich einschlagen) - einfach mal unter "Mit Umrüsten Diesel-Fahrverbot umgehen" googlen. Sind eigentlich Links erlaubt?

Da kommt sicher was. Der Markt ist einfach zu groß als das es sich nicht lohnen würde, da was zu machen. Ich bleib da ganz entspannt.

Bloß keine vorschnellen Notverkäufe!

am 18. März 2017 um 18:37

Es wäre auf jeden Fall spannend - und auch wie rechtssicher die Lösungen sind! Ich erinnere mich noch an die Kaltlaufregler Geschichte in der Vergangenheit, um Benziner auf Euro 2 zu hiefen...

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