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Eure Zugwagen Empfehlung/Erfahrungen für Wohnwagen von 1500-1800kg
Hallo Zusammen,
bin seit 2010 auch Wowa Camper und seit 2013 mit einem 465er Fendt Bianco (zGG 1500kg) unterwegs.
Allerdings bisher nicht mit dem eigenen Fahrzeug, das darf nämlich nur 1300kg ziehen, sondern mit dem RAV4 meiner Eltern. Nun soll ein neuer Wagen her, da erstens die Familie gewachsen ist und zweitens immer irgendwas unvorhergesehenes mit dem geliehenen Fahrzeug passieren kann (Hagelschaden, Parkrämpler oder Unfall). Beim eigenen Auto ist das ärgerlich, aber beim Auto eines anderen und sei es das der Eltern empfinde ich dies als sehr unangenehm.
Was suche ich also?
- Ich suche eine Familienkutsche mit genug Platz für Personen und Gepäck sei es mit oder ohne Wohnwagen.
- Anhängen möchte ich mindestens den obigen Fendt, aber wer weiß obs nicht irgendwann mal ein Größerer wird, daher wäre es nicht schlecht wenn man z.B. auch 1800kg ziehen darf, aber auch alle anderen Vorschläge dazwischen sind für mich interesant.
- Älter als 5 Jahre sollte er nicht sein und nicht unbedingt schon über 100tkm da ich den Wagen dann schon noch ne Weile fahren möchte.
- Als Budge habe ich mir so um die 25.000,-€ gesetzt.
- Ich bin nicht unbedingt der SUV Fan, daher denke ich geht es wohl in Richtung Kombi oder Van.
- Allrad wäre vor allem für den Winter nett (Ort am Hang), aber nicht unbedingt muss.
Durch den VW-Abgasskandal bekommt man im Moment VWs, Skodas und Seats mit den 2.0L TDIs hinterher geworfen, aber da ich von einem Bekannten weiß das diese Motoren bisher noch nicht ganz geflickt werden möchte ich auf diesen Zug nicht aufspringen.
Ein Opel muss es auch nicht unbedingt sein, bin bisher zwar nur ab und an mitgefahren. Aber von der Bedienung her haben mir die bisher nie zugesagt.
Wie es mit den Franzosen aussieht bin ich mir unsicher, die Diesel sollen ja recht gut sein, aber ich habe von vielen anderen Problemen mit Elektrik und Karrosserie gehört und teils selbst mitbekommen.
Ich habe bis jetzt zum Beispiel nach Subaru Legacy, Ford Mondeo, Ford S-Max geschaut.
Stellt sich für mich die Frage was bleibt da noch? Gerne auch mal außerhalb des gesetzten Budges, das habe ich nur mal angesetzt um vorschläge alla Porsche Cayenne außen vor zu lassen! Mir geht es auch nicht direkt um suchergebnisse aus mobile oder autoscout, sondern ehr um eure Erfahrungenen und Meinungen.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@theilem schrieb am 9. Dezember 2016 um 14:09:30 Uhr:
Anhängelast ,damit habe ich keine Probleme, darf 3500 kg ziehen, auch mit 100 km Zulassung, fahre so meist 110 km lt Navi, Tacho dann 120 -125 , no probleme , Allrad natürlich , Leergewicht 2600 kg
Was möchtest du uns denn mit deinem Beitrag mitteilen?!
Ich persönlich finde das du kein "toller Hecht" bist.
Gruß Volker
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440 Antworten
Zitat:
@-GUN- schrieb am 8. Januar 2019 um 19:49:37 Uhr:
So wie ich verstanden habe, hat der TE die Wahl zwischen verschiedenen Motorisierungen...
Nach einhelliger Meinung reicht auch ein 150PS Diesel, natürlich ist mehr PS immer besser wenn man es sich leisten kann ;)
Wenn er aber die Wahl hat beim Autokauf, würde ich aus eigenen Erfahrungen des Komfort wegen immer zu einem Allrad tendieren! Wie Renesomi schon geschrieben hat.
des Komforts wegen?
Eine Automatik würde ich mir wegen des Komforts zulegen, Allrad eher nicht.
"Helfende" Hände, die am WW zerren, reißen, drücken.....nee Danke.
Und IMMER und ÜBERALL findet man die auch nicht mehr.
Ich durfte schon mal recht lange auf nen Trecker warten, weil der Platzbetrieber nix hatte und er erst nen benachbarten Bauern anrufen mußte.
Eine Wandlerautomatik ist zwar schön, kann aber auch an ihre Grenzen kommen.....und ebenso stinken wie eine Kupplung im Schaltgetriebe. Woran das wohl liegen mag?:confused:
Wir haben jetzt ein Auto mit Allrad, der nicht extra teuer hinzubestellt werden mußte, weil er Serie ist und es kein Pseudogeländewagen ist. Dennoch gab's für den WW den Mover. Der hilft in vielen Lebenslagen und hilft das Fahrzeug zu schonen.
Wenn wie hier im Thema nach Zugfahrzeugen für WW mit 1.500 - 1.800 kg gefragt wird, sind Antworten ala: "....früher hatten wir auch nur..." oder "....mein 800 kg Wohnwagen...." wohl wenig zielführend.
Ein adäquat motorisiertes Zugfahrzeug bietet vernünftige Fahreigenschaften und auch ein gewisses Maß an Sicherheit. Dass man bei so einer Anhängelast nicht unbedingt nen Fiat 500 als Zugfahrzeug wählen sollte, sollte auch jedem klar sein. Zwei Sprüche bewahrheiten sich immer wieder: "Länge läuft" und "Hubraum ist durch nichts zu ersetzen". Letzteres kann man sicherlich durch 2 bis 5 Turbolader versuchen und auch einigermaßen kaschieren, aber mit 64-PS-Saugdiesel möchte ich auch nicht unterwegs sein.....schon gar nicht wenn der Weg auch über Autobahnen führt, die stark von LKW frequentiert werden. Da "verhungert" man mit so einem Gespann schon ziemlich....auch ein 105-PS-TDI hilft da nur bedingt.
Um damit den Bogen zum letzten Fragenden zu bekommen: nimm den größeren Motor, der dir angeboten wird. Damit gibt's dann auch noch genug Reserven......die auf feuchten Wiesen aber auch verpuffen, bei nur einer angetriebenen Vorderachse.
Auf dem Festival, bei leicht feuchter Wiese, gerade Strecke, keine Chance mit dem Frontantrieb. Auch wenn nur einmal im Jahr, alleine dieser Umstand war mir der Umstieg auf Allrad wert. ;-)
Das Gewicht hängt halt hinten dran und drückt auf die Hinterachse..
Zitat:
@PIPD black schrieb am 9. Januar 2019 um 09:34:06 Uhr:
und "Hubraum ist durch nichts zu ersetzen". Letzteres kann man sicherlich durch 2 bis 5 Turbolader versuchen und auch einigermaßen kaschieren, aber mit 64-PS-Saugdiesel möchte ich auch nicht unterwegs sein
mit deinem jetzigen Gespann würdest du vermutlich auch nicht so gerne unterwegs sein wollen, wenn dein Motor keinen Turbolader hätte....
unter "vernünftige Fahreigenschaften" würde dein Auto, solo, mit der blatt gefederten hinteren Starrachse kaum fallen.
Es ist eben quasi ein sehr langer Geländewagen (5,3m...) mit dessen Vorteilen und dessen Nachteilen und ein zuschaltbarer Allradantrieb bringt beim normalen Fahren keinen Vorteil. Ein hinteres Sperrdifferential muss man bei dem Wagen m.E. zudem extra ordern. Ansonsten muss es anscheinend auch die Traktionskontrolle richten, wie bei nahezu jedem Möchtegern-Geländewagen auch.
Zitat:
Um damit den Bogen zum letzten Fragenden zu bekommen: nimm den größeren Motor, der dir angeboten wird. Damit gibt's dann auch noch genug Reserven......die auf feuchten Wiesen aber auch verpuffen, bei nur einer angetriebenen Vorderachse.
dann wohl lieber den kleineren Motor mit Allrad....Power, die man nicht auf den Boden bekommt, nützt nicht viel und 218PS sind objektiv nicht sehr viel mehr als 190PS.
Leute ihr geht schon manchmal einfach davon aus, dass nur das Optimum gut ist, oder?
Die mit Abstand Meisten Camper sind mit normalen Durchschnittsautos unterwegs und bleiben auch nicht irgendwo stecken sie kommen genauso nach Italien, oder Holland wie wie der allradgetriebene 6 Zylinder der letztlich auch mit max 100 auf der Autobahn unterwegs ist.
Ihr übergeht auch einfach, dass es auch andere Erfahrungen gibt und zwar nicht 3-Tageserfahrungen, sondern über Jahrzehnte. Niemand braucht eine Leopardpanzer weil er einmal zum Wildcampen fährt. Ich z.B. komme seit über 30Jahren problemlos mit Frontantrieb aus und zwar europaweit und ja auch bei mir gibt es feuchte Wiesen und abschüssige CP`s. Manchmal braucht es halt auch ein Bisschen Weitsicht und 3 Sekunden Überlegung ob man wirklich in die hinterste Ecke muss die nach dem 1. Regen überflutet ist, aber selbst dann gibt es Lösungen und der teure Allrad bringts aber auch nicht mehr.
Von einigen Ausnahmen hier abgesehen betreiben wir Alle ein Hobby und nutzen unsere Fahrzeuge hauptsächlich im Alltag wo kein Mensch einen Allrad braucht.
Jeder muss auch selbst wissen ob er entweder genug Kohle hat und es keine Rolle spielt ob er ein paar Tausender mehr, oder weniger investiert, oder ob er das Geld vielleicht lieber in mehr Komfort für seinen WW steckt, oder meinetwegen lieber versäuft.
Tatsache ist und das werden sehr Viele bestätigen ein Zugwagen braucht in erster Linie Kraft um komfortabel im Gespann noch an einem LKW vorbeizukommen und Steigungen wie sie auf Autobahnen vorkommen möglichst nicht im 2. Gang hochquälen zu müssen. Dazu reicht ein heutiger 2L Diesel mit ab ca 120 PS allemal. Ob Front- oder Heckantrieb spielt auch nicht mehr die große Rolle, beides hat Vor- und Nachteile je nachdem was gerade anliegt.
Jeder muss für sich den idealen Kompromiss zwischen Camping und Alltag finden, wer viel Zeit für Camping hat wird sich eher ein größeres Auto zulegen um auch noch Stauraum zu haben, wer einmal im Jahr 3 Wochen Camping und das auch noch auf guten Plätzen macht die er vorwiegend über die Autobahnen erreicht braucht keinen Allrad von Gottes Gnaden und auch keine 200 PS.
Wollt ihr Hindernisrennen mit Gespann fahren? Also ich komm mit meinen 145 frontgetriebenen Diesel PS jeden autobahnüblichen Berg im 5. 6. Gang hoch nur wenn ich „ausgebremst” werde muss ich mal kurz in den 4. Ausnahme ist vielleicht der Brenner aber auch nur das letzte Stück da muss der 4. oder auch mal der 3. Gang kurz her, ansonsten reicht das spielend und für jeden LKW sowieso.
Klar mehr ist immer besser, aber übertreiben bringt auch nichts, kostet nur unnötig Geld und ist letztlich so falsch wie untertreiben, denn mit zu Wenig hat der Spaß einfach ein Loch.
Sucht euch einfach den bestmöglichen Kompromiss je nach individuellen Bedürfnissen, Familie, zu 2., einmal im Jahr Camping, oder 6 x im Jahr und und und.
Zu Wenig ist schlecht und zu Viel bringt aber auch nichts. ;)
zumindest bei deinem Laster mit 145PS sind die Gänge ohnehin deutlich kürzer, als bei Pkw mit ca gleicher Maschine.
Von daher kein guter Vergleich.
Eine AB-Steigung von z.B. 7% schafft daher ganz bestimmt nicht jedes Pkw-WoWa Gespann im 6. Gang.
Muss es ja auch nicht, dann halt im 4., geht auch noch und wir sind nicht auf der Flucht. Blöd wäre nur wenn man bis in den 2. runter muss weil das Gespann doch etwas schwachbrüstig ist. Drum sag ich ja, nicht untertreiben, aber auch nicht übertreiben.
Untertreiben zahlt man vor Allem mit Nerven, aber auch mit Geld weil höherer Spritverbrauch durch hohe Drehzahl und mehr Verschleiß, Übertreiben mit viel Geld ohne tatsächlichem verhältnismäßigen Nutzen.
Den richtigen Kompromiss für sich persönlich finden ist die Kunst ;)
Hier mal meine Erfahrungen mit meinem Gespann, Zugfahrzeug ein Hyundai Tucson TL 1.7 CRDI Frontantrieb, 141 PS und 7 Gang DCT, Anhängelast gebremst max. 1600 kg.
Wowa, Hymer Eriba 532 Moving, z.G. 1600 kg.
Fahrbereit gewogen, 1540 kg.
Der Tucson meistert den Anhängerbetrieb ganz souverän, hätte ich von der kleinen Maschine so nicht erwartet, die Fahrten nach Kroatien über Österreich durch die Berge waren kein Problem, bin fast immer mit Tempomat konstant 100 gefahren, kam ein Berg schaltete er bis in den 5. Gang runter, wich kein km/h von den 100 ab und jubelte die Berge hoch, die Wohnmobile, die vorher überholt hatten, krochen rechts die Berge im Schneckentempo hoch. Wenn der Tucson im Anhängerbtrieb nicht die Leistung bringen würde, hätte ich ihn schon längst abgestoßen.
Verbrauch mit Wowa nicht unter 10 Liter, allerdings schleiche ich auch nicht mit 80 über die Bahn, Tempomat 100.
Verbrauch Solo im Drittelmix, 7,2 Liter.
Für mich muss es kein 3 Liter V 6 Diesel sein, wäre aber auch nicht abgeneigt.
Auf keinen Fall hänge ich mir einen Benziner vor den Wowa.
Moin,
sind denn einige von Euch mit einen Grand Vitara unterwegs?
Wie sieht es da mit der Reisetauglichkeit aus. Mir schwebt da
das Sondermodell X30 vor.
Bei uns soll es wieder ein Diesel werden, in Verbindung mit höher
einsteigen.
Thorsten
Wie gesagt im Grunde muss jeder selbst entscheiden was für ihn und seine individuellen Gewohnheiten und Bedürfnisse richtig ist weil es den „Standardzugwagen” genauso wenig gibt wie den „Standardwohnwagen” das Paket muss passen.
Threads wie dieser können nur ein Hinweis sein, wenn man sich die unterschiedlichen Meinungen und Erfahrungen betrachtet kann man gewisse Schlüsse für sich daraus ziehen, aber nichts davon ist „Standard” sondern eben individuell wie Campen an sich.
Wer das irgendwie kann, macht am besten eine Probefahrt mit dem Gespann seiner Wahl, wird aber wohl eher selten möglich sein.
Von daher Lesen, überlegen und versuchen den für sich selbst idealen Kompromiss zu finden, ein Kompromiss wird es meistens auch immer bleiben, weil nur Wenige ein extra Auto nur für den WW kaufen können, oder wollen, außer sie sind Rentner mit viel Zeit die das ganze Jahr unterwegs sind, oder haben Geld wie Heu.
Der TE ging von 4x4 und SUV oder Kombi aus zu einem Preis bis 25000€ gebraucht.
PIPD hat mehrfach auf die Vorteile eines modernen PU hingewiesen, die von den meisten Postern hier aber nicht richtig zur Kenntnis genommen oder als nicht nachvollziehbar abgetan werden, wobei ich denke, dass die Bedenkenträger selbst eher weniger Erfahrungen mit modernen PU haben.
Weil ich das anders sehe, möchte ich auch noch mal auf diese Fahrzeugklasse verweisen, denn Pickups sind im Vergleich ziemlich ideale Zugfahrzeuge und auch für Campingzwecke weitgehend perfekt, wenn sie ein Hardtop haben. Wer dann noch Haus und Garten hat, mal was transportieren muss, auch auf langen Strecken gut und sicher unterwegs sein will, aber keine Dauergeschwindigkeiten über 160 oder 180 benötigt, sollte sich mit dieser Fahrzeugklasse einfach mal vertraut machen, bevor er sie einfach nur ablehnt. Ob ein Fahrzeug knapp über oder knapp unter 5m lang ist, spielt meist nicht mehr die entscheidende Rolle.
Ausserdem sind PU im Preis/Gegenwert Vergleich ausgesprochene Sonderangebote, denn schon zwischen 25000 und 30000€ erhält man ein neues, robustes, langlebiges Fahrzeug mit aller, fürs Fahren und für die Sicherheit notweniger Ausstattung. Gimmiks gibt es in den Top Ausstattungen und im Zubehörhandel.
Als Beispiel ist die Mitsubishi L200 Plus Doppelkabine für gut 27000€ im Online Handel von deutschen Händlern zu haben, der bereits mit abschaltbarem 4x4 mit Mitteldifferential als "super select" kommt. Also Permanent Allrad, auf 2WD schaltbar, mit zuschaltbarer Untersetzung und damit optimal für alle denkbaren Straßenzustände. Mit AHK, Hardtop und etwas Zubehör bleibt man unter 30000€ und weil jetzt gerade ein Facelift kommt, geht es vielleicht sogar noch günstiger. Das gleiche Fahrzeug ist auch als Fiat Fullback verfügbar.
Einziger Nachteil im Alltag ist für einige die Länge des Fahrzeugs. Das betrifft aber eigentlich nur Menschen, die im Innenstadtbereich wohnen und arbeiten oder oft dort unterwegs sind. Da haben Fahrzeuge unter 4,30m einfach bessere Chancen auf einen Parkplatz.
Ich selbst fahre einen 2014 Navara mit 2,5l und 190 PS. Auch mit Anhängern im Bereich von 2t und mehr habe ich mich bisher nicht untermotorisiert gefühlt. Gut, die Kasseler Berge hoch muss ich zurückschalten, kann dann aber zügig von 85 auf 100 hochbeschleunigten, wenn es sich ergibt.
Eine wichtige Einschränkung ist allerdings die LKW Zulassung des PU. Die führt dazu, dass bei einem Gesamtgewicht über 3,5t incl Anhänger die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen auf 80 begrenzt ist. Mit 2,5 bis 2,8t Pickup incl Ladung und 2t Anhänger ist man auf jeden Fall über dem Limit. Ich fahre zwischen 80 und 100 mit der Kombination und bisher hat mich deswegen niemand angehalten oder geblitzt.
Zitat:
@Taxler222 schrieb am 9. Januar 2019 um 14:09:18 Uhr:
Wie gesagt im Grunde muss jeder selbst entscheiden was für ihn und seine individuellen Gewohnheiten und Bedürfnisse richtig ist weil es den „Standardzugwagen” genauso wenig gibt wie den „Standardwohnwagen” das Paket muss passen.
Threads wie dieser können nur ein Hinweis sein, wenn man sich die unterschiedlichen Meinungen und Erfahrungen betrachtet kann man gewisse Schlüsse für sich daraus ziehen, aber nichts davon ist „Standard” sondern eben individuell wie Campen an sich.
Wer das irgendwie kann, macht am besten eine Probefahrt mit dem Gespann seiner Wahl, wird aber wohl eher selten möglich sein.
Von daher Lesen, überlegen und versuchen den für sich selbst idealen Kompromiss zu finden, ein Kompromiss wird es meistens auch immer bleiben, weil nur Wenige ein extra Auto nur für den WW kaufen können, oder wollen, außer sie sind Rentner mit viel Zeit die das ganze Jahr unterwegs sind, oder haben Geld wie Heu.
Nochmal:
Bei der letzten Fragestellung ging es darum, dass dem Fragesteller ein Gespann, bestehend aus Mittelklasse-Pkw mit 140PS-2L-Diesel und 750kg Anhänger, zu lahm war.....
Das ist ein ziemlich konkreter Hinweis, worauf es dem Fragesteller ankommt und deine oder meine Meinung zu dieser Einschätzung spielt dann keine Rolle.
Wenn es dann mit größerem Pkw und mindestens doppelt so schwerem Anhänger für seine Verhältnisse relativ flott vorangehen soll, reicht ein 190PS-Motor m.E. eher nicht aus.
Einer der üblichen 3L-Diesel mit üblichen rund 250PS sollte es dann schon sein.
Zitat:
@unpaved schrieb am 9. Januar 2019 um 14:23:24 Uhr:
Der TE ging von 4x4 und SUV oder Kombi aus zu einem Preis bis 25000€ gebraucht.
PIPD hat mehrfach auf die Vorteile eines modernen PU hingewiesen, die von den meisten Postern hier aber nicht richtig zur Kenntnis genommen oder als nicht nachvollziehbar abgetan werden, wobei ich denke, dass die Bedenkenträger selbst eher weniger Erfahrungen mit modernen PU haben.
Weil ich das anders sehe, möchte ich auch noch mal auf diese Fahrzeugklasse verweisen, denn Pickups sind im Vergleich ziemlich ideale Zugfahrzeuge und auch für Campingzwecke weitgehend perfekt, wenn sie ein Hardtop haben. Wer dann noch Haus und Garten hat, mal was transportieren muss, auch auf langen Strecken gut und sicher unterwegs sein will, aber keine Dauergeschwindigkeiten über 160 oder 180 benötigt, sollte sich mit dieser Fahrzeugklasse einfach mal vertraut machen, bevor er sie einfach nur ablehnt. Ob ein Fahrzeug knapp über oder knapp unter 5m lang ist, spielt meist nicht mehr die entscheidende Rolle.
Ausserdem sind PU im Preis/Gegenwert Vergleich ausgesprochene Sonderangebote, denn schon zwischen 25000 und 30000€ erhält man ein neues, robustes, langlebiges Fahrzeug mit aller, fürs Fahren und für die Sicherheit notweniger Ausstattung. Gimmiks gibt es in den Top Ausstattungen und im Zubehörhandel.
Als Beispiel ist die Mitsubishi L200 Plus Doppelkabine für gut 27000€ im Online Handel von deutschen Händlern zu haben, der bereits mit abschaltbarem 4x4 mit Mitteldifferential als "super select" kommt. Also Permanent Allrad, auf 2WD schaltbar, mit zuschaltbarer Untersetzung und damit optimal für alle denkbaren Straßenzustände. Mit AHK, Hardtop und etwas Zubehör bleibt man unter 30000€ und weil jetzt gerade ein Facelift kommt, geht es vielleicht sogar noch günstiger. Das gleiche Fahrzeug ist auch als Fiat Fullback verfügbar.
Einziger Nachteil im Alltag ist für einige die Länge des Fahrzeugs. Das betrifft aber eigentlich nur Menschen, die im Innenstadtbereich wohnen und arbeiten oder oft dort unterwegs sind. Da haben Fahrzeuge unter 4,30m einfach bessere Chancen auf einen Parkplatz.
Diese Fahrzeuge sind eben eher Geländefahrzeuge und für viele, allein wegen Parkplätzen oder Garagen im Normalbetrieb ungeeignet.
Um mit WoWa auf sandiger oder sonstwie rutschiger Fläche anfahren zu können, braucht man kein solches Spezialfahrzeug mi zuschaltbarem Allrad.
Das kann jeder, ansonsten völlig alltagstauglícher Allrad-Pkw auch.
Echte Geländeeigenschaften sind für den WoWa-Betrieb kaum gefordert und ohne echte Quersperren ist auch ein zuschaltbarer Allradantrieb kein Stück besser, als ein automatisch zuschaltbarer Allradantrieb, den die Möchtegern-Geländewagen haben.
Bei fast allen zuschaltbaren Allradantrieben, gibt es bei Allradbetrieb keine Verbesserungen während einer normalen Fahrt.
Zitat:
@navec schrieb am 9. Januar 2019 um 14:24:03 Uhr:
Wenn es dann mit größerem Pkw und mindestens doppelt so schwerem Anhänger für seine Verhältnisse relativ flott vorangehen soll, reicht ein 190PS-Motor m.E. eher nicht aus.
Einer der üblichen 3L-Diesel mit üblichen rund 250PS sollte es dann schon sein.
Ja Navec deine Meinung dazu hast du ja bereits 3 x bekundet, im Übrigen sind wir längst vom TE Thema abgeschweift und es geht um allgemeine „Empfehlungen” ich habe auch auf die Frage von TDCI130 geantwortet falls dir das aufgefallen sein sollte und die hatte nichts mehr mit dem TE zu tun.
Also lies auch erstmal auf was sich eine Antwort bezieht, meine ist sogar allgemeiner gefasst und die Quintessenz ist es gibt keine 100% Empfehlung, weil eben jeder individuell ist und andere Prämissen hat.
Thaths it, also lass doch Jeden einfach aussuchen was und welcher Tip für ihn ganz individuell passt, schließlich lesen mehr mit als schreiben.
Selbst wenn aus dem ganzen Thread nur ein Hinweis für irgendjemanden passt hat er was mitgenommen, wenn nicht, auch recht, überlass es einfach den Leuten selbst.