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Eure Erfahrungen mit Jahreswagen?

Themenstarteram 24. Februar 2020 um 10:59

Hallo!

wir benötigen wohl bald ein neues Auto und dachten dabei an einen Jahreswagen. Wäre sozusagen, das erste Mal für uns, weil wir sonst immer "gute Gebrauchte" gekauft haben. Da ein Neuwagen aber nicht in Frage kommt, tendieren wir eben zum Jahreswagen.

Ich wollte euch mal grundsätzlich nach euren Erfahrungen fragen. Wie sind die im Zustand? Wofür wurden die vorher genutzt und worauf sollte man da besonders achten? Ist ja dann doch viel Geld und wir wollen natürlich nichts verkehrt machen.

Danke für eure Hilfe

Viele Grüße

Beste Antwort im Thema

Erstmal wäre es wichtig zu wissen, auf welche Marke/Modell ihr Euch eingeschossen habt.

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Zitat:

 

Ich selbst würde auch nie einen Neuwagen kaufen, weil ich durchaus im Stande bin Abstriche zu machen und mir die Preisunterschiede einfach zu groß sind. Die kurze Historie kann schon einigen Aufschluss darüber geben, wie das Fahrzeug behandelt wurde. Ein Mietfahrzeug mit hohem Kilometerstand ist dann entsprechend weniger zu empfehlen... Eher Firmenfahrzeuge, Ausstellungsfahrzeuge aus dem Autohaus oder wenn man den Vorbesitzer persönlich kennt.

Informieren kann man sich natürlich bei den bekannten Autoportalen, Facebook, Kleinanzeigen oder hier bei InstaMotion. Die bieten zB noch an, das Fahrzeug zu liefern, so dass man sich nicht selbst kümmern muss.

Und genau diese Abstriche will man ja eben bei einem Auto nicht immer machen. DAS unterscheidet den Neuwagen eben vom, wie auch immer gearteten, Gebrauchtwagen. Und der Preisunterscheid ist oft nicht so groß. Am Ende zahlt man für den Neuwagen in der Kompaktklasse oder kleiner bei gutem Preis )EU-Import) nur 1 oder 2.000 € mehr. Dafür hat man aber genau sein Wunschfahrzeug und eine extrem überschaubare Historie, nämlich keine. Wenn ich das Auto die nächsten 5 oder mehr Jahre fahren will, dann interessiert mich als Privatperson der Wertverlust nicht. Wenn ich das Abscheiben kann, ist das was Anderes. Als Privater habe ich nur die Anschaffungskosten und am Ende den Verkaufserlös. Dafür habe ich das Fahrzeug aber auch genutzt.

Wenn der Wertverlust realistisch im Preis eingerechnet wird, dann müßte ein Jahreswagen ca. 40 günstiger sein wie der ursprüngliche (Listen) Neupreis. Eigentlich müßte man den Rabatt den es beim beim Neukauf gab auch noch berücksichtigen. Das heißt Jahreswagen = halber Listen-Neupreis. So ein Auto zu finden ist nahezu unmöglich. Wenn es also nach dem wertverlust geht, ist der Jahreswagen deutlich schlechter wie der 3 oder 4 Jahre alte Gebrauchte.

Ähnlich sehe ich es auch. Ein Auto das nach Rabatt neu 25000€ kostet würde ich persönlich nur als Jahreswagen in Betracht ziehen, wenn es unter 20000€ kosten würde. Ansonsten würde ich, vorausgesetzt ich plane es mehrere Jahre zu fahren, eher neu kaufen. Wenn der Wagen neu für 25k€ zu haben ist und als Jahreswagen dann noch 20-22k€ kosten soll kaufe ich lieber neu.

Wir haben damals auch einen Jahreswagen gesucht, fast alle Mietwagen waren an mehreren Stellen nachlackiert.

Nachlackierungen sind leider die Regel geworden. Oft auch nur wegen Steinschlägen, man will das Produkt halt bestmöglich vermarkten. Dumm das man das dann nicht mehr nachvollziehen kann, ob es nun ein Kratzer, ein Steinschlag oder ein Unfall war. Und die Händler sind auch nicht daran interessiert das aufzulösen. Wir haben z.B. einen Wagen in Zahlung gegeben, da wurde gefragt ob ein Unfallschaden bestand oder nicht. Wir haben ja gesagt. Das war es. Es hat niemanden interessiert was gemacht wurde und in welchem Umfang. Jetzt steht der Wagen bei dem Händler auf dem Hof zum Verkauf.

Aktuell fahre ich einen Ex-Mietwagen (5 Monate alt und 9.000km gelaufen bei Kauf). Nach etwas mehr als 3 Jahren und über 54.000km bin ich noch immer sehr zufrieden mit meinem Auto. Vom Preis her war es ein guter Deal. Bisher sind keine Mängel oder Besonderheiten aufgetreten.

Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich wieder zu einem jungen Gebrauchten bzw. Ex-Mietwagen greifen. Ausgenommen ich habe ausreichend Zeit und Budget um einen EU-Import zu kaufen bzw. finde keinen Wagen mit meinen Wünschen.

Zitat:

Mal von den absolut überzogenen Preisen abgesehen, was gibt es für einen Grund sich ein Fahrzeug des VW Konzern zu kaufen? Die Qualität und Invovation ist es schonmal nicht. Die "Softskils" wie Garantie / Kulanz oder Kundenf#service ist es auch nicht...

Wer eine idee hat kann sie mir gern mitteilen.

Die Idee ist, man kauft ein Produkt, welches einen Preis hat bzw. einem erwarteten Wertverfall unterliegt. Und da bietet VW einen durchaus guten Kurs. Deine "Softskills" musst du Differenzieren. Die Leistungen der Werksgarantie sind marktüblich. Der Kundenservice ist schlichtweg Händlerabhängig. Gut, Kulanz ist vergleichsweise unterirdisch, aber das ist weder ein Geheimnis, noch lässt sich daraus eine Anspruchshaltung ableiten.

Die Qualität ist leicht überdurchschnittlich, irgendwo einzuordnen zwischen "Premium" und den typischen Budgetvertretern wie Opel, Ford und dem ganzen Asiatenhaufen.

Innovation findest du hier, dort und überall mal. Da nehmen sich alle Hersteller im Big Picture nichts. Tesla würde ich vielleicht (noch?) außen vor nehmen.

Insofern, auch unter dem Aspekt Wiederverkaufswert, ist ein leicht erhöhter Preis durchaus gerechtfertigt.

Wer glaubt, "mafiöse Strukturen" würde er nur bei VW finden, läuft ein wenig am Leben vorbei und hat wohl keinerlei nennenswerte Berufserfahrung außerhalb von Familienunternehmen mit >50 Mitarbeitern.

Das muss man deswegen nicht gutheißen, es ist aber ein durchaus schwache Argument.

Objektiv betrachtet gibt es also schon eine ganze Menge "Ideen", wieso es sinnvoll ist einen VW zu fahren. (Auch wenn ich selbst es nur über den (Leasing)preis tun würde. Die hauen halt unverschämte Angebote raus. Ich mag leider die Einheitsbreioptik nicht so wirklich)

Zitat:

@Dr.Zulassung schrieb am 26. Februar 2020 um 08:26:29 Uhr:

Aktuell fahre ich einen Ex-Mietwagen (5 Monate alt und 9.000km gelaufen bei Kauf). Nach etwas mehr als 3 Jahren und über 54.000km bin ich noch immer sehr zufrieden mit meinem Auto. Vom Preis her war es ein guter Deal. Bisher sind keine Mängel oder Besonderheiten aufgetreten.

Die heutigen Autos sind robuster gegenüber schlechter Behandlung. Ein fehlendes Einfahren hat nicht mehr die Konsequenzen wie früher. Das sind wenn eher kleine Details die man eben nicht auf den ersten 54.000km genau bemerkt

Zitat:

Das sind wenn eher kleine Details die man eben nicht auf den ersten 54.000km genau bemerkt

Könntest du da mal ein Beispiel nennen, oder ist das eine dieser Stammtischplattitüden?

Mir ist bisher in 250kkm "junger Mietwagen" in der Familie noch kein außergewöhnliches "kleines Detail" aufgefallen.

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