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Eure Erfahrungen mit Jahreswagen?

Themenstarteram 24. Febuar 2020 um 10:59

Hallo!

wir benötigen wohl bald ein neues Auto und dachten dabei an einen Jahreswagen. Wäre sozusagen, das erste Mal für uns, weil wir sonst immer "gute Gebrauchte" gekauft haben. Da ein Neuwagen aber nicht in Frage kommt, tendieren wir eben zum Jahreswagen.

Ich wollte euch mal grundsätzlich nach euren Erfahrungen fragen. Wie sind die im Zustand? Wofür wurden die vorher genutzt und worauf sollte man da besonders achten? Ist ja dann doch viel Geld und wir wollen natürlich nichts verkehrt machen.

Danke für eure Hilfe

Viele Grüße

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39 Antworten

Zitat:

@RedRico schrieb am 24. Februar 2020 um 10:59:39 Uhr:

Hallo!

wir benötigen wohl bald ein neues Auto und dachten dabei an einen Jahreswagen.

1

Wie sind die im Zustand?

2

Wofür wurden die vorher genutzt und

 

3

worauf sollte man da besonders achten?

Danke für eure Hilfe

Viele Grüße

1 kommt auf die vorherige Nutzung an ... ;) der von 3/4 Jahreswagen von meinen Eltern war in quasi Neuzustand. Keine Kratzer oder Macken. Der Wagen den ich als Jahreswagen mal kaufte ebenso.

2 besagter Wagen meiner Eltern war Dienstwagen eines Abteilungsleiters beim Hersteller. Meiner war ein Präsentationsfahrzeug zur Händlerschulung.

3 dass 1 und 2 zum Preis passen. Ein runter gerockter Mietwagen hab wäre mir weniger wert als das top gepflegte Geschäftsfahrzeug einer einzelnen Person. Ich muss zugeben - bei meinem Wagen hatte ich etwas Bauchweh ob der Nutzung. Aber das war unbegründet, der war top. Und absolut voll ausgestattet mit allem was es für das Modell gab (selbst mein Händler hatte nur einmal vor meinem einen mit dieser Ausstattung gesehen, bei seiner Schulung, und zwar - Meinen)

Hi,

bei VW,BMW oder Mercedes haben die Mitarbeiter auch die Möglichkeit jedes Jahr ein Fahrzeug zu leasen. Das sind eigentlich die klassischen Jahreswagen. Oft gut gepflegt und meistens haben sie auch eine gängige Ausstattung.

Dann gibt es noch die Angebote der Mietwagenfirmen, teils die klassischen Mietwagen aber auch Langzeitmietwagen die nur von einer Person gefahren wurden usw.

Selbst mit den klassischen Mietwagen haben viele schon gute Erfahrungen gemacht.

je nach Fahrzeugklasse kann es sein das Mietwagen kaum günstiger sind als Neuwagen mit Tageszulassung oder EU Importe. Also erst mal gründlich den Markt überprüfen.

Wenn Jahreswagen noch zu teuer - Leasingrückläufer (sind dann 2-3 Jahre alt). Bekommt man m.E. das meiste (fast neue) Auto fürs wenigste Geld.

bei jahreswagen kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Sind halt gut gebrauchte...

Wenn es nicht gerade extremgenutzt wurde (Mietwagen, Pflegedienst, Pizzaservice etc.) ist das eigentlich eine faire sache.

Problem: Der Preis. Oft etwas zu hoch. Ein EU Import z.B. ist da oft günstiger und das ist ein Neuwagen. Auch generell sind neuwagen garnicht sooo viel teurer, da Du ja ordentlich Rabatte bekommen kannst. Also 20% sind eigentlich immer drin.

Ein Jahrewagen der so 30% unter Neupreis liegt lohnt demnach fast garnicht. Ein Neuwagen hat rabatt und ist eben neue (selber konfiguriert) und hat eben 0 km gelaufen.

Erstmal wäre es wichtig zu wissen, auf welche Marke/Modell ihr Euch eingeschossen habt.

Es kommt halt immer auf den Nutzer an. Mein Arbeitskollege hat sich einen Jahreswagen gekauft, da ist z.B. das Lenkrad fürchterlich zerkratzt. Da scheint der Vorbesitzer mit Ring und langen Nägeln immer über das Lenkrad geschrabt zu sein. Ansonsten kann halt in einem Jahr viel passieren. Vielleicht im 1. Monat schon einen Parkrempler gehabt, etc. pp. Ich würde da eher nach einer Tageszulassung schauen. Die sind doch kaum teurer und meistens gar nicht bewegt wurden. Mein Händler macht da z.B. kein Geheimnis draus, das die Dinger zwar 1x zugelassen waren aber noch nie ein Nummernschild am Auto geklemmt hat.

Mir sind bei Jahreswägen/Tageszulassungen nicht genug Wertverlust abgebaut.

Bei 2-3 jährigen mit Minderkm. können gute 2/3 weg sein - dann kommt man wieder ins adäquate Verhältnis.

Zitat:

@AndyW211320 schrieb am 24. Februar 2020 um 12:14:47 Uhr:

Mir sind bei Jahreswägen/Tageszulassungen nicht genug Wertverlust abgebaut.

Bei 2-3 jährigen mit Minderkm. können gute 2/3 weg sein - dann kommt man wieder ins adäquate Verhältnis.

Aber es sind eben auch schon gebrauctwagen die auch ein paar km auf dem Buckel haben und nicht immer zu 100% passen. Selbst der allerbeste gebrauchtwagen hat immer irgendetwas was eben nicht paßt, und sei es nur die falsche Farbe. Oder Klimaanlage statt Automatik oder die fehelnde Sitzheizung oder was auch immer.

Zitat:

@StephanRE schrieb am 24. Februar 2020 um 12:17:36 Uhr:

Zitat:

@AndyW211320 schrieb am 24. Februar 2020 um 12:14:47 Uhr:

Mir sind bei Jahreswägen/Tageszulassungen nicht genug Wertverlust abgebaut.

Bei 2-3 jährigen mit Minderkm. können gute 2/3 weg sein - dann kommt man wieder ins adäquate Verhältnis.

Aber es sind eben auch schon gebrauctwagen die auch ein paar km auf dem Buckel haben und nicht immer zu 100% passen. Selbst der allerbeste gebrauchtwagen hat immer irgendetwas was eben nicht paßt, und sei es nur die falsche Farbe. Oder Klimaanlage statt Automatik oder die fehelnde Sitzheizung oder was auch immer.

Wer sucht, der findet.....

Aber wie gesagt, erstmal sollten wir wissen, welches Modell der TE überhaupt sucht.

Dann kann man sich Gedanken machen, ob ein Neukauf/EU-Fahrzeug/Jahreswagen/Gebrauchtwagen Sinn macht.

Wird in der Kompaktklasse wie z. B. Octavia, Golf oder Leon gesucht, dann immer ein EU Neufahrzeug, da diese teilweise günstiger sind als vergleichbare "deutsche" Jahreswagen zu haben sind.

Bei 3er, 5er, C-Klasse, E-Klasse, A4/A6 geht diese Rechnung schon nicht mehr auf.

Zitat:

@AndyW211320 schrieb am 24. Februar 2020 um 12:14:47 Uhr:

Mir sind bei Jahreswägen/Tageszulassungen nicht genug Wertverlust abgebaut.

Bei 2-3 jährigen mit Minderkm. können gute 2/3 weg sein - dann kommt man wieder ins adäquate Verhältnis.

Eben das ist doch nicht (immer) der Fall. Nehmen wir ein fiktives Modell mit Neupreis 30.000 EUR, das bekommst du als Neuwagen mit Rabatt für 27.000 EUR, als Tageszulassung für 26.500 EUR, als Jahreswagen für 26.000 EUR und als 3 jähriger kosten die aber oft immer noch 25.000 EUR. Da leg ich lieber den Tausender drauf, geht ja dabei auch um die Werksgarantie (die ab Erstzulassung startet). Nirgends ist die Gewinnspanne so hoch wie beim Gebrauchtwagen, denn da verdient der Händler ja 2x am Auto (einmal Neuverkauf, einmal Gebrauchtverkauf).

Meine Erfahrung bisher, Jahreswagen lohnen sich gegenüber neuen nicht. Nicht weil sie schlecht sind(3 Jahre alte Gebrauchte sind wohl immer schlechter!). Aber ein Neuwagen zu guten Konditionen steht denen in nichts nach und haben Wunschkonfiguration. Einzelangebote ausgenommen!

Draine, ich schrieb daher auch "können gute 2/3 weg sein". ;)

Gerade bei hochpreisigen Fahrzeugen ist das ziemlich häufig der Fall.

Ich hab mal einen ca. 10 Monate alten Astra ST als Ex Mietwagen gekauft. Hat in der Zeit 29000km runter gespult und wurde vor dem ersten Service abgestoßen. War ein Top Auto, musste aber Wegen einer Planänderung nach gut einem Jahr mit dann etwa 45000 km wieder gehen. Ich hatte ihn ruckzuck verkauft mit einem Wertverlust von nur 1200€. Ich war sehr zufrieden damit, habe ihn nur verkauft weil er eigentlich als Erstwagen geplant war, dann aber als Zweitwagen mit 2.0 Diesel zu groß war.

Jahreswagen können sich schon lohnen.

Ich hab zb. Einen Golf 7 gekauft, etwas 1 Jahr 12Tkm runter. UPE waren ca 36T€ ich hab bezahlt 17. 400€.

Außerdem noch einen T6 Ocean, UPE 87T€ nach 8 Monaten hab ich 51.600€ bezahlt, für nen neuen hätte ich so 73T€ legen müssen.

Den Golf hab ich ganz regular beim Händler gekauft, war günstiger als über die Jahreswagen Vermittlung.

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